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Göran Rosenberg

    11. Oktober 1948

    Göran Rosenberg ist ein schwedischer Journalist und Autor, dessen Werk tief von den Erfahrungen seiner Familie als Überlebende des Holocaust geprägt ist. In seinen Schriften erforscht er tiefgründige Themen wie Erinnerung, Identität und die anhaltenden Auswirkungen historischer Traumata auf die Gegenwart. Rosenbergs literarischer Ansatz zeichnet sich durch scharfe Beobachtungsgabe und eine meisterhafte Fähigkeit aus, persönliche Erzählungen in breitere soziale und historische Kontexte einzubetten. Seine Werke bieten eine nachdenkliche Auseinandersetzung mit der menschlichen Verfassung und der komplexen Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

    Das verlorene Land
    Ein kurzer Aufenthalt auf dem Weg nach Auschwitz
    • Zwölf Jahre alt war Göran Rosenberg, als sein Vater sich das Leben nahm. Seine Eltern hatten Auschwitz überlebt, bevor sie sich in Schweden ein neues Dasein aufbauten – das der Vater nicht lange ertrug. Fünf Jahrzehnte später folgt Göran Rosenberg seinen Spuren. Eine Reise in die Kindheit, in die Erinnerung – und die berührende Suche eines Sohnes nach seinem Vater. Ein wichtiges, dringliches Buch, das uns nicht nur die Schrecken des 20. Jahrhundert besser begreifen lässt, sondern die menschliche Existenz selbst.

      Ein kurzer Aufenthalt auf dem Weg nach Auschwitz
      3,8
    • Das verlorene Land

      Israel – eine persönliche Geschichte

      • 467 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Das Buch von Göran Rosenberg vereint die historische Analyse mit der Subjektivität. Rosenberg berichtet am Anfang über seine Kindheit in Schweden und die Einwanderung nach Israel. Von Beginn an zeigt Rosenberg seine Meisterschaft in der Verknüpfung der eigenen mit der politischen Geschichte. Er beleuchtet die Anfänge des Zionismus im 19. Jahrhundert im ersten Teil seines Buches, der den Titel »Exodus« trägt. Es folgt »Das Gelobte Land«, und die nachfolgenden Kapitelüberschriften nennen die verschiedenen Themen: »Ein Land wie alle anderen«, »Ein besseres Land«, »Ein größeres Land« und schließlich »Ein Land am Ende der Zeit«. Immer ging es in der Ideengeschichte des Zionismus um das Land - aber welches? Am Leitfaden dieser Frage entwickelt Rosenberg seine Geschichte des modernen Israels. Am Ende steht der Anfang: »Das jüdische Problem«, Reflexionen über das Judentum nach dem Holocaust.

      Das verlorene Land