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Bookbot

Hans-Peter Schwöbel

    2. November 1945
    Licht Ernten
    Schwöbels Wache
    Wort. Bild. Poesie.
    Kinder des Wortes
    Zeit-Ernten
    Wir müssen uns das Leben nehmen
    • 2023

      Wort. Bild. Poesie.

      Fotografie und Dichtung

      Die Fotografien des Kabarettisten, Schriftstellers und Sozialwissenschaftlers Hans-Peter Schwöbel entstehen ganz nah: im eigenen Garten oder in der Kurpfalz unterwegs mit dem Fahrrad. Aber auch weiter weg: im Odenwald, im Schwarzwald, in den Niederlanden, in Israel, in Irland, in Kalifornien oder in Puerto Rico – der zweiten Heimat seiner Frau, Susanna Martinez. Ihr sind viele Bilder als poetische Funde von unterwegs gewidmet. Fotografien sind Möglichkeiten, etwas mitzunehmen und dennoch an seinem Platz zu lassen. Sich etwas anzueignen, ohne es besitzen zu müssen. Viele können daran teilhaben. Schwöbel lenkt den Blick auf Feinheiten und Besonderheiten, wählt Motive so, dass Verborgenes zum Vorschein kommt. Seine Bilder spielen mit unserer Wahrnehmung. Er sucht die Mehrdeutigkeit, ohne die Bilder diffus und beliebig werden zu lassen. Sie bilden die Texte, die sie in diesem Buch begleiten, nicht ab, sondern treten in einen anspruchsvollen Dialog mit diesen und mit ihren Lesern und Betrachtern. Poesie ist für den Autor ein Komplex von Qualitäten, die Bildnisse, Sprache, Musik, Film, Tanz, soziale Arrangements, Gesten, Speisen... aufweisen können: luzide, dicht, vibrierend, exakt, leicht, sinnlich, löst Assoziationen aus. Ein feines Gewebe aus Kraft und Strenge, Zärtlichkeit und Können. Poesie kann warm und dunkel sein und scharf und hell, wie ein Skalpell. www.hpschwoebel.com

      Wort. Bild. Poesie.
    • 2023

      Macht kritisch

      Essays. Poesie. Analysen.

      Behutsam und zielstrebig tastet sich Hans-Peter Schwöbel an Themen heran und analysiert sie systematisch, tiefgründig und vielschichtig. Mit wachem Geist blickt er auf Probleme der Zeit, erkennt Widersprüche und vermag scheinbar Unverständliches zu entschlüsseln. Und dabei die Hoffnung nicht zu verlieren. (Rosi Israel, Journalistin) Schwöbel ist ein streitbarer Geist. Er vertritt Thesen, die einer großen Bevölkerungsgruppe, die sich selbst als weltoffen und liberal einordnet, nicht schmecken dürften. (Michael Kochendörfer, Weinheimer Nachrichten / Odenwälder Zeitung) Scharf analysiert der Soziologe, unbarmherzig abstrahiert er seine Erkenntnisse und feinfühlig verleiht er ihnen sprachliches Format. Das hat Schwöbel bekannt gemacht. (Badische Neueste Nachrichten) Er überrascht durch die Freisetzung der in der Sprache verborgenen Kernenergie. (DIE ZEIT)

      Macht kritisch
    • 2019

      „Die Welt als eine Erfindung aufzufassen, heißt, sich als ihren Erzeuger zu begreifen; es entsteht Verantwortung für ihre Existenz.“ Heinz von Foerster, der dies sagt, ist Kybernetiker und Konstruktivist. An ihn habe ich beim Lesen der Essays von Hans-Peter Schwöbel denken müssen. Beide Denker brechen Lanzen für die Toleranz, kennen aber sehr wohl den Abgrund, der zwischen Toleranz und Gleichgültigkeit liegt, ein Abgrund, in den man aus Blindheit leicht stürzen kann, wenn dieser Unterschied eingeebnet wird. Wer meint, der Islam gehöre zu Deutschland, der überlege sich gut, ob er nicht den Ast der Freiheit abzusägen beginnt, auf dem er sitzt und ob er die brutalen bluttriefenden Kreuzzüge, zu denen der Koran ohne Unterlass aufruft, als verfassungsmäßig geschützte Unternehmungen begrüßen möchte. Wer solche Überlegungen heute laut auszusprechen wagt, wird naserümpfend in die finstere Ecke der Fremdenfeindlichkeit gestellt, vor allem von denen, die den Wert der Freiheit wohl zusehr schätzen wissen, aber keine Notwendigkeit sehen, diese gegen ihre erklärten Feinde zu verteidigen. Hans-Peter Schwöbel begreift wie Arthur Schopenhauer die Welt als „Vorstellung“, wie Immanuel Kant die Welt als „Erscheinung“, wie Edmund Husserl und die Gestaltpsychologen als „Anschauung“ und wie all diese Denker als geistige, schöpferische Leistung. Daher plädiert er für Toleranz, aber nicht für die Duldung von Intoleranz. Wollte man Hans-Peter Schwöbels Lanzen für die Freiheit, seine Essays und Plädoyers mit einem Satz zusammenfassen – müsste man die aphoristische Verdichtung wählen, die Susanna Martinez gelungen ist: „Sich die Welt vorstellen, heißt / auch: sich vor die Welt stellen“.

      Schwöbels Wache
    • 2013

      Licht Ernten

      Satire und Poesie in Mannheimer Mundart und in Hochdeutsch

      Licht Ernten
    • 2009
    • 1995