**Der Archipel Gulag** (Original: russisch *Архипелаг ГУЛАГ Archipelag GULAG*) ist ein historisch-literarisches Werk des russischen Schriftstellers, Dissidenten und Trägers des Nobelpreises für Literatur Alexander Issajewitsch Solschenizyn. Der am 28. Dezember 1973 in Frankreich erstveröffentlichte *Archipel Gulag* gilt als sein Hauptwerk und als eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Es ist das bekannteste Werk der oft im Untergrund entstandenen und verbreiteten Samisdat-Literatur aus der Stalin- und Chruschtschow-Ära in der Sowjetunion und die bedeutsamste Darstellung und Kritik des Stalinismus innerhalb der Literatur. GULag oder Gulag ist ein Akronym für die russische Bezeichnung *Glawnoje Uprawlenije isprawitelno-trudowych Lagerei* (russisch Главное Управление Исправительно-трудовых Лагерей ‚Hauptverwaltung der Umerziehungs- und Arbeitslager‘). Der Titel des Buches bezeichnet das Lagersystem als einen über die ganze Sowjetunion verteilten Archipel, eine abgeschlossene Inselwelt der Unterdrückung und Entmenschlichung. Damit wird auch der Titel des Buches Die Insel Sachalin von Tschechow aufgenommen, in dem dieser Zwangsarbeit und Verbannung im Zarismus beschrieb. (Quelle: [Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Archipel_Gulag))
Aleksandr Solzhenitsyn Bücher
Alexander Issajewitsch Solschenizyn [səlʐɨˈnʲitsɨn] (russisch Александр Исаевич Солженицын, wiss. Transliteration Aleksandr Isaevič Solženicyn) war ein russischer Schriftsteller und Systemkritiker. Er wurde 1970 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Sein literarisches Hauptwerk Der Archipel Gulag beschreibt detailliert die Verbrechen des stalinistischen Regimes der Sowjetunion bei der Verbannung und systematischen Ermordung von Millionen Menschen im Gulag.







In den drei Bänden seines monumentalen Werks »Der Archipel GULAG« hat Solschenizyn die Geschichte des GULAG, dieses Reichs des Terrors, mit der dokumentarischen Sorgfalt eines Historikers und der Sprachgewalt eines großen Epikers aufgezeichnet. »Was die vorliegenden Seiten enthalten, ist keine Beschreibung des Lagerlebens, sondern eine politische Vorgeschichte, die Chronik der Entstehung dieses unheimlichen Inselreichs …« (Neue Zürcher Zeitung)
Der Roman erzählt das Schicksal des Muklás und ewigen Exilanten Oleg Kostoglotov, der in den fünfziger Jahren zur Behandlung in eine onkologische Klinik in Taschkent kommt. Es ist die Zeit, in der Stalin bereits zwei Jahre tot ist, Berija hingerichtet wurde und erste zaghafte Anzeichen von Veränderungen aufkommen. In der onkologischen Klinik treffen Parteimitglieder und Exilanten, die von Stalin vertriebenen Völker sowie die einheimische Bevölkerung, Ärzte und Patienten aufeinander. Ihr gemeinsamer Feind ist der Krebs: Krankheit, Tod, das Ende des Lebens... In der Nähe des Todes fallen alle bisherigen Sicherheiten, alle Pläne und Privilegien. In dieser Welt entfaltet Solženicyn die Geschichten seiner Helden, ihre Lieben und Hoffnungen. Tumore, Sarkome und Metastasen sind nicht nur die grausame Realität, mit der die Helden des Romans und die Ärzte konfrontiert sind, sondern auch eine Metapher für die Krebserkrankung der Lüge, Heuchelei, Gewalt und Unterdrückung, die in alle Schichten der russischen Gesellschaft metastasiert.
»Die Handlung des umfang- und inhaltsreichen Werkes ist mit ein paar Tagen im letzten Dezemberdrittel 1949 begrenzt und stellt eigentlich einen Kriminalroman vor, der mit der Tat beginnt, ... jedoch mit der Verhaftung und genauen Bekanntgabe, wie es in der berüchtigten Lubjanka zugeht, nicht endet: Die Story von dem Staatsrat zweiter Klasse Innokentij Wolodin, der in einer plötzlichen Anwandlung von einer öffentlichen Telephonzelle aus die amerikanische Botschaft in Moskau anruft und einem Attache verrät, daß drüben ein Ehepaar Rosenberg in den nächsten Tagen die Geheimnisse der Atombomben-Herstellung einem sowjetischen Agenten weitergeben werde - dieser aufregende Anfang ist bloß Aufhänger für alles andere. ›Alles‹ ist wörtlich gerneint: vom Sonderlager Marfino in der Nähe der Hauptstadt, vom Leben der Angehörigen ›draußen‹, von den einfachen Aufsehern, von Politfunktionären im Offiziersrang und dem zuständigen Minister bis zu IHM, vor dem sie alle zittern, Stalin, wie er mitten in der Nacht die ihm gegenüber ohnmächtigen Machthaber zu sich zitiert. Ein historisch-soziologisches Panorama also, zwei Jahrzehnte, gesammelt im Brennpunkt jener halben Woche, gegen Ende 1949.«
Der Archipel GULAG 1.
- 579 Seiten
- 21 Lesestunden
Grosse Erzählungen
- 445 Seiten
- 16 Lesestunden
Ein Tag i. Leben d. Iwan Denissowitsch. Zwischenfall a. d. Bahnhof Kretschetowka. Matrjonas Hof. Zum Nutzen d. Sache. 4 Erzählungen, die Teils schon andernorts u. i. anderer Übers. erschienen sind
Russlands Weg aus der Krise
- 70 Seiten
- 3 Lesestunden
Die Eiche und das Kalb
- 711 Seiten
- 25 Lesestunden
Das Sprichwort im Untertitel des Buches beschreibt treffend das Schicksal des Autors als Kampf des Individuums gegen ein verwurzeltes System – einen Baum, der mit seiner Krone alles in der Umgebung beschattet. So lässt sich Solženicyns schicksalhaftes Ringen mit der sowjetischen Macht umreißen. Der Autor schildert eindrucksvoll die Schwierigkeiten, mit denen seine Bemühungen konfrontiert waren, die Wahrheit über die jüngere Geschichte auszusprechen. In einem eindringlichen Stil thematisiert er die Unterdrückung, die er und viele andere erlitten haben, und reflektiert über die moralischen und ethischen Herausforderungen, die sich aus dem Widerstand gegen ein tyrannisches Regime ergeben. Die Erzählung ist sowohl ein persönliches Zeugnis als auch eine universelle Betrachtung über den Mut, die eigene Stimme zu erheben und die Wahrheit zu suchen, selbst wenn dies mit großen persönlichen Opfern verbunden ist.
Alexander Solschenizyn schildert in seinem inzwischen weltberühmten Roman eine durch die Präsenz des Todes aneinandergefesselte Gesellschaft: Patienten und Ärzte, Funktionäre und Häftlinge, Denunzierte und Denunzianten in der Krebsstaion eines Krankenhauses im asiatischen Russland.
Правая кисть и други расска. Die rechte Hand und andere Erzählungen
- 131 Seiten
- 5 Lesestunden
"Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" ist ein bedeutendes Werk über das Leben in einem stalinistischen Arbeitslager und begründete den Ruhm des russischen Nobelpreisträgers. Der Autor kombiniert Alltagssprache mit lyrischen Elementen, um große gesellschaftliche Probleme darzustellen. Der Band enthält auch die Erzählungen "Zwischenfall auf dem Bahnhof Kretschetowka", "Matrjonas Hof" und "Zum Nutzen der Sache".
Drei Reden an die Amerikaner
- 72 Seiten
- 3 Lesestunden
Solschenizyn beschloss als GULAG-Häftling, die Ereignisse und das Leben der Gefangenen sowie ihrer Bewacher im Straflager-Archipel zu dokumentieren. Der vorliegende Band ist die autorisierte gekürzte Fassung seines dreibändigen Gesamtwerks, dessen erste westliche Übersetzung 1974 erschien.
"Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" über den Alltag in einem stalinistischen Arbeitslager war das aufsehenerregendste Buch, das nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion veröffentlicht wurde. Die in seiner Folge entstandenen und in diesem Band neu vorgelegten Erzählungen begründeten den Ruhm des russischen Nobelpreisträgers. Zwischen Alltagssprache und Pathos, lyrischen Elementen und nüchterner Beschreibung gelingt es dem Autor, anhand scheinbar banaler Vorfälle, die großen menschlichen und gesellschaftlichen Probleme seiner Zeit darzustellen. Dieser Band enthält die Erzählungen "Zwischenfall auf dem Bahnhof Kretschetowka", "Matrjonas Hof" und "Zum Nutzen der Sache".
Offener Brief an die sowjetische Führung
- 63 Seiten
- 3 Lesestunden
Das rote Rad / Dritter Knoten / März siebzehn 2. Teil
- 746 Seiten
- 27 Lesestunden
Zweihundert Jahre zusammen
- 608 Seiten
- 22 Lesestunden
[Teil 1] Die russisch-jüdische Geschichte 1795-1916. [Teil 2] Die Juden in der Sowjetunion.
November sechzehn
- 1199 Seiten
- 42 Lesestunden
Zur Zeit des hundertjährigen Jubiläums des Beginns der Russischen Revolution erscheint ein neues Werk des russischen Nobelpreisträgers. Der November 1916 in Russland war äußerlich ruhig – das sprichwörtliche Vorzeichen des Sturms – doch unter der glatten Oberfläche brodelte die Gesellschaft heftig. In Petrograd, wie St. Petersburg damals genannt wurde, leuchten die Schaufenster der Luxusgeschäfte hell; die Duma debattiert über die Monarchie, den Kriegsverlauf und unterschiedliche Reformwege; die Arbeiter in den elenden Munitionsfabriken neigen zur Rebellion. An der Front herrscht Stillstand, während auf dem Land die düstere Angst unter den hart arbeitenden Bauern schnell den Patriotismus verdrängt. In Zürich plant Lenin mit der kleinsten aller revolutionären Gruppen sein finsteres logistische Wunder. Mit meisterhafter und bewegender Empathie versetzt uns Solschenizyn durch die Augen sowohl historischer als auch fiktiver Protagonisten unvergesslich in diese Zeit und an diesen Ort – das letzte vor-sowjetische Russland. November 1916 ist der zweite Band von Aleksandr Solschenizyns mehrteiliger Arbeit, Der Rote Rad. Dieser Band konzentriert sich auf einen historischen Wendepunkt, oder „Knoten“, während das Rad unaufhaltsam auf die Revolution zusteuert.
Warnung
- 106 Seiten
- 4 Lesestunden
Kann ein Teil der Menschheit aus den bitteren Erfahrungen eines anderen lernen? Ist es möglich, jemanden vor Gefahr zu warnen und die weltweite Bedrohung nüchtern zu beurteilen, die die gesamte Welt zu verschlingen droht? Ich wurde selbst verschlungen. Ich war im Bauch des Drachen, in seinen glühend heißen Eingeweiden. Er konnte mich nicht verdauen und spuckte mich aus. Ich komme zu Ihnen als Zeuge dessen, wie es dort im Bauch des Drachen ist. In den Jahren 1975 und 1976 hielt der Nobelpreisträger Aleksandr Solschenizyn eine Reihe von Reden in Amerika und Großbritannien, die beide Länder schockierten und empörten. Seine Botschaft war, dass der Westen auf dem Weg zur moralischen und spirituellen Bankrotte ist, und damit die einzige Hoffnung der Welt gegen Tyrannei und Totalitarismus gefährdet. Die in "Warnung" gesammelten Reden bieten Einblicke in Solschenizyns kompromisslose moralische Vision. Ihr Anliegen bleibt heute ebenso drängend wie zur Zeit ihrer ersten Verkündung.
Ein Zwischenfall in Kretschetowka
- 217 Seiten
- 8 Lesestunden
Rußland im Absturz
- 219 Seiten
- 8 Lesestunden
Nach mehrjährigem Schweigen meldet sich der inzwischen achtzigjährige Verfasser des "Archipel GULAG" und Literatur-Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn wieder zu Wort. Solschenizyn liefert in seinem neuen Buch eine fesselnde, informative und zugleich erschütternde Bestandsaufnahme des postkommunistischen Russland. Mit dem Nimbus eines Propheten, einer literarisch-politischen Ikone, 1994 aus dem amerikanischen Exil in seine Heimat zurückgekehrt, erscheint Solschenizyn heute selbst in Russland vielen als ein Rufer in der Wüste. Dennoch läßt er sich nicht beirren und legt den Finger, wie damals im sowjetischen Russland, auf offene Wunden. Solschenizyn schockiert und will schockieren, nicht nur seine Landsleute, sondern auch den westlichen Leser, will ihn betroffen machen und zugleich sensibilisieren für das Phänomen des heutigen Russland. Man kann dieses Buch auch als das politische Testament Solschenizyns lesen, will man begreifen, was sich nicht ohne zwangsläufige Auswirkung au f den Westen im äußersten Osten Europas und darüber hinaus vollzieht und noch vollziehen kann.
Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch zählt zu den bedeutendsten literarischen Werken der Tauwetter-Periode in der UdSSR, da es erstmals offen das stalinistische Lagersystem thematisiert. Die Handlung folgt Iwan Denissowitsch Schuchow, einem Zimmermann, der wegen Hochverrats zu zehn Jahren Lager verurteilt wurde und bereits acht Jahre abgesessen hat. Die Geschichte spielt an einem einzigen Tag im Januar 1951, der stellvertretend für die 3653 Tage seines Strafvollzugs steht. Der Tagesablauf ist von der Lagerverwaltung strikt vorgegeben: Wecken, Essen fassen, morgendlicher Zählappell, Kontrollen auf verbotene Gegenstände, harte Arbeit in der „Brigade Nr. 105“ auf einer Baustelle, Mittagessen und weitere Arbeit. Schuchow hat sich an diese Routine gewöhnt und hinterfragt weder die Bürokratie noch die Willkür der Wächter. Sein Überleben hängt davon ab, clever kleine Vorteile zu erlangen, wie einen Tag im Krankenrevier oder echte Lederstiefel. Besonders das Essen hat für ihn eine obsessive Bedeutung. Informationen über die Außenwelt sind rar und interessieren ihn kaum. Nur durch die Akzeptanz seiner entmenschlichten Existenz findet Schuchow die Kraft zum Überleben. Seine Einstellung zur Arbeit zeigt, dass er, trotz der harten Umstände, einen Sinn in seiner Zwangsarbeit sieht, indem er sich mit dem, was er schafft, identifiziert.
Schwenkitten. Die autobiografischen Erzählungen - Deutsche Erstveröffentlichung
- 205 Seiten
- 8 Lesestunden
Alexander Solschenizyn thematisiert die Tapferkeit der Soldaten und das Leid der Zivilbevölkerung während der Verteidigung bei Kursk 1943 und dem Vorstoß nach Ostpreußen 1945. Diese Erfahrungen führten zu seiner Verhaftung und dem Schicksal im stalinistischen Gulag.
Matrjonas Hof
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
zweisprachig: Deutsch, Russisch двуязычный: немецкий, русский
Das monumentale Werk des russischen Nobelpreisträgers beschreibt den Ausbruch des Ersten Weltkriegs und die missratene russische Offensive in Ostpreußen. Aleksandr Solschenizyn bietet eine dramatisch neue Interpretation der russischen Geschichte. Die Ermordung des zaristischen Ministerpräsidenten Pyotr Stolypin, ein entscheidendes Ereignis in den Jahren vor der Revolution von 1917, wird aus den entfremdeten Perspektiven historischer Zeugen rekonstruiert. Stolypin, die einzige Stimme der Vernunft unter den Beratern von Zar Nikolaus II., fiel dem Anarchisten Mordko Bogrov zum Opfer, und mit ihm erlosch Russlands letzte Hoffnung auf Reform. August 1914 ist der erste Band von Solschenizyns Epos, Der Rote Rad; der zweite Band ist November 1916. Jeder Band konzentriert sich auf einen kritischen Moment oder "Knoten" in der Geschichte der russischen Revolution.
Lenin in Zürich
- 331 Seiten
- 12 Lesestunden
In der erzwungenen Emigration beschloss Solženicyn, sein lang gehegtes Vorhaben zu verwirklichen – die russische Gesellschaft vor dem bolschewistischen Putsch von 1917 zu erforschen. Das Ergebnis seines Schaffens ist „Rotes Rad“, ein umfangreiches und unvollendetes literarisches Werk, das literarisches Erzählen mit philosophischen, religiösen und politologischen Überlegungen verbindet. „Lenin in Zürich“ ist ein eigenständiger Teil eines der umfangreichen Kapitel von „Rotes Rad“. Solženicyn zeichnet Lenin als einen von einer einzigen Idee besessenen Menschen, der eine weltweite sozialistische Revolution entfesseln will. Lenin erkennt nur seine eigene Meinung an und zieht Spaltungen in seiner Partei Kompromissen vor, selbst auf Kosten seiner eigenen Isolation. Freundschaft kennt er nicht; er verbindet sich nur mit Menschen, wenn er sie für seine Ziele nutzen kann. Er weist sie zurück, wenn sie ihm nicht mehr nützlich sind. Auch mit Unternehmern verbindet er sich, wenn er davon profitieren kann. Zu seinen nützlichen Freunden gehört auch seine Geliebte Inessa Armandová, deren zu unabhängiger Denkweise ihm jedoch missfällt; er bevorzugt Naděždě Krupská, die gehorsam und hingebungsvoll für ihn sorgt. Die Handlung beginnt vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und endet mit dem bekannten Transport über Deutschland nach Russland im Jahr 1917.
Der Archipel Gulag 1.-3.
- 3 Bände
Der Archipel Gulag. Schlußband
Die Katorga kommt wieder. In der Verbannung. Nach Stalin
Der Archipel Gulag II.
Folgeband. Arbeit und Ausrottung. Seele und Stacheldraht
Solschenizyns Roman „Der erste Kreis der Hölle“ (1968) ist eine literarische Auseinandersetzung mit der Stalin-Ära. Ursprünglich gekürzt, erschien 1978 die unzensierte Fassung. Die Handlung spielt Ende 1949 und beleuchtet das Leben in einem sowjetischen Sonderlager sowie die Machenschaften rund um Stalin.
Den Oka-Fluss entlang. Matryonas Hof und andere Erzählungen
- 79 Seiten
- 3 Lesestunden
Matrjonas Hof und andere Erzählungen
- 270 Seiten
- 10 Lesestunden
Heldenleben. Zwei Erzählungen
- 159 Seiten
- 6 Lesestunden
Alexander Solschenizyn knüpft mit diesen beiden Erzählungen wieder an seine literarischen Anfänge an, als er mit »Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch« seine Meisterschaft fiktionaler Geschichtsschreibung bewies. Auch in diesen neuen Geschichten bleibt er seiner Berufung als Chronist der Sowjetherrschaft treu. Es gelingt ihm, individuelles Leben und historische Wahrheit künstlerisch einzigartig zu verschmelzen und den Leser mit eindrucksvollen Bildern zu fesseln. Und in einer weiteren Hinsicht sind die Erzählungen bemerkenswert: Es sind Solschenizyns erste Texte nach seiner Rückkehr aus dem Exil nach Russland.»Heldenleben« - jetzt wieder bei Piper Edition erhältlich
Politik und Moral am Ende des 20. Jahrhunderts
Rede an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein anlässlich der Verleihung des Ehrendoktorats am 14. September 1993. Dt. /Russ. /Engl.
- 71 Seiten
- 3 Lesestunden
Rede an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein anlässlich der Verleihung des Ehrendoktorats am 14. September 1993
»In Amerika war ich nicht in der wahren Freiheit, sondern befand mich wieder in einem Käfig. Meine Freiheit war, dass ich nicht durchsucht wurde und über alles schreiben konnte. … Unsicher war mein Stand. Vielleicht würde ich noch lange, sogar bis zu meinem Tod, nicht wieder russischen Boden betreten können – den amerikanischen aber konnte ich nicht als den meinen empfinden. Ohne feste Erde unter den Füßen, ohne sichtbare Verbündete. Zwischen zwei Weltmächten, im Mühlwerk.« Im amerikanischen Exil fand Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn keine neue Heimat. Doch sein Kampf gegen die Lüge zeigte Wirkung. Nach dem Ende des Kommunismus, an dem er als moralische Autorität und Sprecher der politisch Verfolgten maßgeblichen Anteil hatte, kehrte er triumphal nach Russland zurück.
Schwenkitten '45
- 205 Seiten
- 8 Lesestunden
Ostpreußen 1945 - Der Nobelpreisträger berichtet über seine Kriegserfahrungen Die Verteidigung der Heimat bei Kursk im Sommer 1943, der Vorstoß nach Ostpreußen im Winter 1945 - Alexander Solschenizyn, im Zweiten Weltkrieg Kommandeur einer Schallmessbatterie, macht die Tapferkeit der Soldaten, die Unfähigkeit der Politchargen, die Not der Zivilbevölkerung zu seinem Thema. Schicksalhafte Ereignisse für Solschenizyn: Noch in Ostpreußen, kurz nach den geschilderten Ereignissen, wurde er verhaftet und in die stalinistische Welt des Massenterrors, in den "Archipel Gulag", verschickt.
Der Fall Solschenizyn : Briefe, Dokumente, Protokolle
- 171 Seiten
- 6 Lesestunden
Das Rote Rad
- 106 Seiten
- 4 Lesestunden
Nobel Preis für Literatur 1970-1972
Ein Tag des Iwan Denissowitsch. Gedichte. Billiard um halb zehn
Stimmen aus dem Untergrund
- 289 Seiten
- 11 Lesestunden
Der Archipel Gulag
Klassiker des modernen Denkens
Russische Erzähler des 19. und 20. Jahrhunderts
- 601 Seiten
- 22 Lesestunden
Focusing on the harrowing realities of the Soviet forced labor camp system, this three-volume non-fiction work combines Solzhenitsyn's personal experiences with a wealth of testimonies, reports, and legal documents. Written between 1958 and 1968 and published in 1973, it serves as a profound literary investigation into the lives of those imprisoned in the Gulag, shedding light on the brutality and inhumanity of the regime. The text stands as a critical historical account and a powerful testament to human resilience.
Set against the backdrop of March 1917, the narrative explores the revolutionary turmoil emanating from Petrograd, which significantly impacts the front lines of World War I. The story delves into the forces contributing to Russia's impending collapse, highlighting the chaotic intersection of war and revolution. Themes of disintegration and the struggle for power are woven throughout, capturing a pivotal moment in Russian history.
Part two of this trilogy, reveals the experience of the hard-labor camps in Soviet Russia.
March 1917
- 700 Seiten
- 25 Lesestunden
Solzhenitsyn's magnum opus delves into the Russian Revolution through a meticulously researched historical novel enriched with contemporary newspaper headlines, street action fragments, and cinematic screenplay elements. The narrative unfolds in three key nodes: August 1914 and November 1916, which explore Russia's crises, revolutionary terrorism, and the missed opportunities of Pyotr Stolypin's reforms, culminating in the disillusionment of patriotism as World War I ravages the nation. The third node, March 1917, captures the essence of the Russian Revolution, detailing the collapse of the Imperial government amid mob violence and the opposition's inability to steer events. Set from March 8-12, the first book introduces over fifty characters during the tumultuous days when the Russian Empire begins to disintegrate. Bread riots in Petrograd escalate unchecked, leading to police casualties and army mutinies. The horrified anti-Tsarist bourgeoisie rush to claim provisional power, while socialists establish a Soviet to challenge their authority. Meanwhile, Emperor Nikolai II is away at military headquarters, leaving his wife, Aleksandra, isolated with their sick children. The stability of the Russian state hangs in the balance, drawing comparisons to Tolstoy's War and Peace, as both works aim to narrate an era's story with universal significance.
The book commemorates the centenary of the Russian Revolution through Aleksandr Solzhenitsyn's epic narrative. It is part of "The Red Wheel" series and delves into the events of March 1917, offering a profound exploration of the historical and social upheavals during this pivotal time in Russian history. Solzhenitsyn's insights provide a deep understanding of the revolution's impact, reflecting on the complexities of human experience amid turmoil.
Gulag Archipelago 1918-1956 Abridged, The
- 528 Seiten
- 19 Lesestunden
Describes individual escapes and attempted escapes from Stalin's camps.
The Mortal Danger
- 130 Seiten
- 5 Lesestunden
Solzhenitsyn short piece on the Perils of misconceptions about Russia for America
Alexander Solzhenitsyn and six dissident colleagues who at the time of publication were still living in the USSR — six men totally vulnerable to arrest, imprisonment, or execution by the Soviet authorities — joined in the midseventies to write a book which surely remains the most extraordinary debate of a nation’s future published in modern times. Shattering a half-century of silence, From Under the Rubble constitutes a devastating attack on the Soviet regime, a moral indictment of the liberal West, and a Christian manifesto calling for a new society — one whose dominant values would be spiritual rather than economic. Personally edited by the Nobel Prize-winning author, fired by his own substantial contributions, From Under the Rubble articulates Solzhenitsyn’s most fervent call to action. His daring, and the remarkable courage of his colleagues, is testament to the seriousness of their demand for a revolution in which one does not kill one’s enemies, but in which “one puts oneself in danger for the sake of the nation!” With an introduction by Max Hayward, and translated under the direction of Michael Scammell. The contributors: Alexander Solzhenitsyn, Mikhail Agursky, Evgeny Barabanov, Vadim Borisov, F. Korsakov, A.B., Igor Shafarevich.
Like Solzhenitsyn's world famous novels One Day in the Life of Ivan Denisovich, The First Circle and Cancer Ward, For the Good of the Cause, set in a new provincial school, is a scathing indictment of the victimisation of ordinary, decent people by Soviet careerist bureaucrats. Solzhenitsyn presents the conflicts between right and wrong, between the freedom of the individual and the harshness of the system with absolute sincerity and conviction.
The Works of Solzhenitsyn
Cancer Ward. The First Circle. One Day in the Life of Ivan Denisovich. The Love-Girl and the Innocent
- 4 Bände
Cancer Ward
Complete in One Volume
Between Two Millstones, Book 2
- 584 Seiten
- 21 Lesestunden
Between Two Millstones, Book 1
- 480 Seiten
- 17 Lesestunden
The first of a two-volume memoir, Between Two Millstones, Book 1 explores Aleksandr Solzhenitsyn's exile from the Soviet Union and struggles to find a home in the West.












































![Nobelevskaja lekcija po literature 1970 [tysjača devjat'sot sem'desjatogo] goda](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/68399224.jpg)






















