Das Museum des Wandels zeigt, wie technologische Neuerungen die Arbeitswelt und Berufe verändern. Anhand individueller Arbeitsbiografien und Objekte wird der Wandel erlebbar. Besonders im Druckwesen führte der technologische Fortschritt seit den 1960er-Jahren zu schnellerer Produktion und erforderte von den Drucker:innen Anpassungsfähigkeit.
Michaela Feurstein-Prasser Bücher






Werner Albrecht – ein Pionier des modernen Skischuhs. Museum des Wandels
- 32 Seiten
- 2 Lesestunden
Die Arbeitswelt hat sich beschleunigt und komplexe wirtschaftliche Abläufe sind schwer zu überblicken. Durch die Betrachtung von Arbeitsbiografien wird die Singularität des Arbeitslebens im Museum des Wandels dargestellt. Zwei Gegenstände verdeutlichen die Veränderungen und ermöglichen Einblicke in fremde Schicksale und existenzielle Fragen.
Früher lernten angehende Braumeister ihr Handwerk durch praktische Erfahrung und Mentoren. Heute gibt es einen Trend zur Akademisierung mit speziellen Studiengängen an Hochschulen, in denen Studierende Wissen über Chemie, Biologie, den Brauprozess und Qualitätssicherung erwerben.
Die Industrialisierung und Globalisierung erschwerten es Schneiderinnen und Schneidern in Österreich, mit großen Bekleidungsketten zu konkurrieren. Maßgeschneiderte Kleidung verlor an Bedeutung, während viele kleine Schneidereibetriebe schließen mussten, da sie nicht mit den Preisen und der Effizienz der Großkonzerne mithalten konnten.
Krankenschwester Anni Raid – ein Leben für die Herzgesundheit. Museum des Wandels
- 36 Seiten
- 2 Lesestunden
Die Analyse von Arbeitsbiografien ermöglicht ein tieferes Verständnis wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Im Museum des Wandels wird das individuelle Arbeitsleben zum Gesamtkunstwerk, indem Veränderungen anhand von zwei Gegenständen aus „Früher“ und „Heute“ veranschaulicht werden, wobei Werkzeuge symbolisch für die Umwälzungen der Arbeitswelt stehen.
Der Hut dient als Kommunikationsmittel, schützt und symbolisiert Status, Beruf oder Religion. Er hat vielfältige Formen und Materialien und war lange Zeit unverzichtbar im Alltag. Trotz seines Rückgangs seit den 1960er-Jahren erlebt er heute ein Comeback und wird wieder als modisches Accessoire geschätzt.
Die Arbeitswelt ist komplex und oft unüberschaubar. Durch die Analyse von Arbeitsbiografien können wir die Veränderungen im Arbeitsleben besser verstehen. Im Museum des Wandels wird die Individualität des Arbeitslebens durch zwei Gegenstände, die „vorher“ und „nachher“ repräsentieren, veranschaulicht und lädt dazu ein, fremde Schicksale zu entdecken.
Der Tischlerberuf hat sich durch technologische Fortschritte und Automatisierung stark gewandelt. Während in den 1960er Jahren handwerkliche Fertigung dominierte, ermöglichen heute CNC-Maschinen und CAD-Software präzisere und effizientere Arbeiten. Dennoch hat der technische Fortschritt den kreativen Aspekt des Handwerks verringert.
Jüdisches Wien
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
Zu einem Wienbesuch gehören die Palais Eskeles und Epstein, das Haus Wittgenstein, die Kaffeehäuser, in denen sich die jüdischen KünstlerInnen, LiteratInnen und KomponistInnen getroffen haben oder Freuds Praxisräume in der Berggasse, wo die Psychoanalyse entstand. Für alle BesucherInnen bietet dieser Stadtführer wichtige historische und praktische Hinweise über das jüdische Wien von gestern und heute sowie profunde kulturhistorische Informationen und schließlich die unsichtbare Geschichte und Geschichten, die sich hinter den sichtbaren Dingen verbergen. Ein Serviceteil mit vielen Adressen bietet Informationen zum Wiener jüdischen Alltagsleben der Gegenwart. Der Klassiker erscheint nun, nach großem Erfolg, aktualisiert und ergänzt in 5. Auflage.
Kleider machen Leute. Nirgendwo ist das wahrer als auf unseren Köpfen. Was wir aufsetzen, ist das offensichtlichste visuelle Zeichen unserer Identität. Eine Kopfbedeckung kann religiöse oder politische Überzeugung, aber auch geschlechtliche, kulturelle oder ständische Zuordnung ausdrücken. Sie ist Ausdruck von Macht und vom Aufbegehren dagegen ebenso wie Statussymbol und Stigma. Vom Demokratenhut bis zum Hijab: Hüte, Mützen oder Tücher sind Symbol sozialer Zugehörigkeit, aber auch von Individualität und modischem Selbstverständnis. Diese wundervoll bebilderte Sozialgeschichte des bedeckten Kopfes präsentiert jene Aspekte der Wiener Geschichte vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, die sich „am Kopf“ abspielten. Mit Kurzbeiträgen von Elfriede Jelinek, Robert Menasse, Doron Rabinovici, Katrina Daschner u. v. a.

