Zum 200. Todestag von E. T. A. Hoffmann: Bestsellerautor Rüdiger Safranskis bis heute konkurrenzlose Biografie, erweitert um ein Nachwort Eigentlich wollte E. T. A. Hoffmann Musiker werden, und als Komponist und Kapellmeister hat er es zu einigen Erfolgen gebracht. Zur Sicherheit studierte er Jura, aber dann begann er aus einer Laune heraus Erzählungen und Romane zu schreiben, die bis heute lebendig geblieben sind: „Lebens-Ansichten des Katers Murr“, „Die Elixiere des Teufels“, „Die Serapionsbrüder“. Rüdiger Safranski hat ihm 1984 seine erste Biographie gewidmet, nun erscheint sie neu zum 200. Todestag, erweitert um ein Nachwort. Man findet in ihr alles Wissenswerte über Leben und Werk, aber sie weckt vor allem die Lust, in die wilden Geschichten des E. T. A. Hoffmann einzutauchen.
Rüdiger Safranski Bücher
Rüdiger Safranski ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und Autor. Seit 2012 ist er Professor für Philosophie und Geisteswissenschaften an der Freien Universität Berlin.







Goethe
Kunstwerk des Lebens
Die Goethe-Biographie für unsere Zeit Goethe ist ein Ereignis in der Geschichte des deutschen Geistes. Und Rüdiger Safranski erzählt für uns heute dieses Ereignis neu. Ausschließlich aus den primären Quellen gearbeitet – aus Werken, Briefen, Tagebüchern, Gesprächen, Aufzeichnungen von Zeitgenossen – gelingt es Safranskis großer Biographie, Goethe wieder lebendig werden zu lassen: Goethe der Bestsellerautor, der Frauenschwarm, der Staatsminister, der Naturforscher, Goethe die Institution. Neben dem schriftstellerischen Werk erkundet Safranski auch Goethes zweites Werk, dessen eigenes Leben, auf die Möglichkeiten und Grenzen einer Lebenskunst hin. Denn auch das war Goethe, ein Meister des Lebens. In Safranskis souveräner und packender Darstellung dieses Jahrhundertgenies verstehen wir uns selbst besser und unsere Zeit. Ein Ereignis.
Zum 100. Todestag: Rüdiger Safranski über Franz Kafka – Jahrhundertfigur der Weltliteratur „Ich habe kein litterarisches Interesse, sondern bestehe aus Litteratur, ich bin nichts anderes und kann nichts anderes sein", schrieb Franz Kafka an seine Verlobte Felice Bauer. Das Schreiben war seine Existenz, die ihm mehr bedeutete als ein vollendetes Werk. Rüdiger Safranski beobachtet Franz Kafka beim Schreiben, um den Geheimnissen seiner Texte näher zu kommen. In dessen Briefen liest er von den Augenblicken des Glücks, die Kafka am Schreibtisch erlebt, und von Momenten, in denen ihm die Welt vollkommen fremd erscheint. Versteht man Kafkas Bücher als Zeugnisse solcher Grenzerfahrungen, entfalten ihre Geheimnisse eine ganz unmittelbare Kraft. Eine solche Lektüre führt ins Zentrum eines Werks, das zu den Höhepunkten der Weltliteratur zählt.
Friedrich Schiller: Jugendliches Genie, Revolutionär, Dichter. Rüdiger Safranski entstaubt in seiner großen Schiller-Biographie eine der schwungvollsten Gestalten unserer Literatur. Friedrich Schiller läutete mit seinem Enthusiasmus die Epoche der deutschen Geistesgeschichte ein, die man später den „Deutschen Idealismus“ genannt hat. Mit diesem großen Buch über Schillers Leben und Denken könnte seine Renaissance beginnen.
Schopenhauer und die wilden Jahre der Philosophie
- 556 Seiten
- 20 Lesestunden
Schopenhauer, der unverbesserliche Pessimist, entwarf inmitten des deutschen Idealismus ein Weltbild der Skepsis. Warum fasziniert uns der Philosoph bis heute? In Weimar begegnete er dem alten Goethe, in Dresden verfasste er sein Hauptwerk „Die Welt als Wille und Vorstellung“. Anhänger fand sein Werk erst später. Zum 150. Todestag erzählt Rüdiger Safranski in dieser Biographie mitreißend, wie der Existentialist zu seiner Philosophie kam und was sie aus ihm gemacht hat.
Wie kommen wir damit zurecht, auf uns allein gestellt zu sein? Rüdiger Safranski über den Gegensatz zwischen Individuum und Gesellschaft. Eine ganz besondere Geschichte der Philosophie Jeder Mensch ist zunächst einmal ein Einzelner. Das kann zur Belastung werden, vor der ein Leben in Gemeinschaft schützt, das kann aber auch den Ehrgeiz wecken, die eigene Individualität zu kultivieren. Zwischen beiden Polen unserer Existenz hat es immer wieder eindrucksvolle Versuche gegeben, einzeln zu sein. Davon erzählt Rüdiger Safranski in seinem neuen Buch. Er beginnt bei Michel de Montaigne und führt über Rousseau, Diderot, Kierkegaard, Stirner und Thoreau bis zur existentialistischen Philosophie des 20. Jahrhunderts. Dabei nähert er sich aus immer anderen Richtungen der Frage, wie weit wir es ertragen, Einzelne zu sein – eine Frage, die sich ganz überraschend in unser alltägliches Leben gedrängt hat.
Ihre Freundschaft ist eine Sternstunde des deutschen Geistes: Friedrich Schiller bringt seine Dramen mit Goethes Hilfe auf die Bühne. Johann Wolfgang von Goethe erlebt durch Schiller in Weimar seine zweite Jugend. Dennoch ist ihre gemeinsame Geschichte nicht frei von Konflikten: etwa Schillers Neid auf den bewunderten Goethe oder Goethes Angst vor dem Aufstieg Schillers. Trotz aller Gegensätze lernte Schiller in der Freundschaft, "dass es dem Vortrefflichen gegenüber keine Freiheit gibt als die Liebe". Und jeder der beiden sagte vom anderen: er sei ihm der wichtigste Mensch gewesen. Rüdiger Safranskis Buch ist die spannend erzählte Biographie dieser für die Dichtung in Deutschland so wichtigen Begegnung.
Die Romantik, neben dem Idealismus der Inbegriff des deutschen Geistes, ist in aufgeklärten Zeiten an den Rand gedrängt worden. Rüdiger Safranski holt sie für uns ins Zentrum zurück. Er beschreibt die Romantik als Epoche, ihre Zeitgenossen Tieck, Novalis, Fichte, Schelling, Schleiermacher oder Dorothea Veit, die für die Entfesselung des Genies stehen, für den Aufbruch ins Grenzenlose, für die Lust am Experiment. Und er erzählt die Geschichte des Romantischen, die bis heute fortlebt. Sie handelt von der Karriere des Imaginären und führt über Heine, Richard Wagner, Nietzsche und Thomas Mann bis in die Gegenwart - die Biographie einer Geisteshaltung.
E. T. A. Hoffmann
- 533 Seiten
- 19 Lesestunden
E. T. A. Hoffmann war Beamter des preußischen Staates, Kapellmeister in Bamberg und Dresden, ehe er in Berlin zum erfolgreichen Schriftsteller und einflußreichen Juristen avancierte. Rüdiger Safranski beschränkt sich in seiner Biographie nicht auf Leben und Werk E. T. A. Hoffmanns, sondern er erzählt zugleich von der ganzen Epoche mit ihren literarischen Salons und den politischen Wirren in Preußen.
Nietzsche für Zeitgenossen
- 79 Seiten
- 3 Lesestunden
"Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben zu wissen." Zitieren Sie doch einfach Nietzsche, um den wohlverdienten Fünf-Minuten-Schlaf am Schreibtisch als Kreativpause zu deklarieren. Oder, wenn es um das Thema Ehe geht: "Es sollte nicht erlaubt sein, im Zustand der Verliebtheit einen Entschluss über sein Leben zu fassen..." Der Philosoph und Nietzsche-Biograph Rüdiger Safranski hat aus dem umfangreichen Werk eine höchst zitierfähige Auswahl von Aphorismen und Sentenzen zusammengestellt: hilfreich bei Jubiläen, offiziellen Anlässen oder einfach nur als Bonmot zwischendurch.
Friedrich Schiller oder die Erfindung des Deutschen Idealismus
- 559 Seiten
- 20 Lesestunden
Friedrich Schiller (1759-1805) ist eine der schwungvollsten Gestalten der deutschen Literatur. Er revolutionierte die deutsche Geistesgeschichte und begeisterte mit seinen Stücken das Theaterpublikum. Rüdiger Safranski zeichnet Schillers Leben nach und beschreibt anschaulich, wie er (mit Goethe) über ein Jahrzehnt zum Zentralgestirn des deutschen Geisteslebens werden konnte.
Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?
- 280 Seiten
- 10 Lesestunden
In einem berühmten chinesischen Märchen verschwindet der Maler in seinem eigenen Bild. Das ist die Utopie der Wahrheit. Übereinstimmung mit sich und der Welt. Um dieser Utopie willen haben Rousseau, Kleist und Nietzsche abenteuerliche Wahrheitsexpeditionen unternommen: Dreimal die Wahrheit des Ich gegen den Rest der Welt; dreimal führt die Suche nach Wahrheit in die selbstgemachten Bilder und in die Bereitschaft zur Gewalt gegen eine Wirklichkeit, die sich den Bildern widersetzt. Eine andere große Wahrheitsexpedition ist die Metaphysik als der Versuch, in einer 'verkehrten' Welt eine 'wahre' Welt zu entdecken. Das beginnt eindrucksvoll bei Sokrates und Augustin und endet furchtbar im Zeitalter des Totalitären und des Fundamentalismus. Bleibt also nur die (Lebens-)Kunst, ohne die Gewißheit des richtigen Lebens, ohne verbürgte Wahrheit zu leben? Es sieht so aus. Am Beispiel Kafkas geht es in den letzten Kapiteln dieses Buches um die Kunst, in der Fremde zu bleiben. „Dies ist ein großes Buch über die Macht der selbstgemachten Bilder, in denen Denker ihre Freiheit verloren oder in denen sie sich vor der Freiheit versteckten. Es handelt von Himmel- und Höllenfahrten im Reich der Gedanken, und es beginnt so sinnlich wie ein Märchen.“ (Der Spiegel)
Wie kein Zweiter hat Nietzsche unser Denken beeinflusst. Zu seinem 100. Todestag legt Rüdiger Safranski etwas vor, was es bisher noch nicht gegeben hat: eine Biographie von Nietzsches Denken. Eines Denkens, das existentiell ist, weil es um die Gestaltung des eigenen Lebens geht, das experimentell ist, weil darin die ganze Erkenntnis- und Moraltradition auf den Prüfstand gestellt wird, und das exemplarisch ist in seinen Antworten auf das Problem des Nihilismus. Ein außergewöhnliches Buch, das die Abenteuer dieses Denkens erzählt und zugleich die Bilanz seiner Wirkungen zieht. Rüdiger Safranski erhält am 25. August 2000 den Friedrich-Nietzsche-Preis des Landes Sachsen-Anhalt.
Zeit
Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen
Rüdiger Safranski lässt uns in seinem Sachbuch ›Zeit: Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen‹ die Vielfalt der Zeiterfahrung neu entdecken. Denn mal vergeht sie wie im Flug, mal zieht sie sich zäh wie Honig, manche Tage scheinen unendlich, andere scheinen in fünf Minuten zu vergehen. Safranski beschreibt in einem Querschnitt durch verschiedene Epochen von Dichtern und Denkern das Spannungsfeld zwischen Vergehen und Beharren und ermuntert uns, in unserem schnelllebigen Alltag das wertvolle Gut Zeit zu schätzen und behutsam mit ihm umzugehen.
Das Böse oder das Drama der Freiheit
- 334 Seiten
- 12 Lesestunden
Wer vom Bösen spricht, muß sich auf die theologische und philosophische Tradition dieses Begriffs einlassen. Wenn das Böse denn als Begriff firmieren darf und nicht viel eher als Deckwort zu gelten hat für die nicht zu sistierende Frage nach der Natur des Menschen. Denn die Möglichkeit des Bösen verweist auf den Abgrund der menschlichen Freiheit. Safranski zeigt in seinem Buch, daß nicht der Teufel bemüht werden muß, um das Böse als Drama der menschlichen Freiheit zu verstehen. Sein Buch bahnt sich einen Weg durchs Dickicht der Auseinandersetzungen mit dem Bösen: Ein Weg, der von den großen biblischen Mythen seinen Ausgang nimmt, zentrale Positionen des theologischen, philosophischen und ästhetischen Umgangs mit dem Bösen vor Augen führt und bis zur Konfrontation mit dem Bösen nationalsozialistischer Vernichtungspolitik reicht. »Das Böse ist der Preis der Freiheit.« Rüdiger Safranski
Hölderlin
- 336 Seiten
- 12 Lesestunden
Zum 250. Geburtstag Friedrich Hölderlins: Rüdiger Safranskis Biographie über den großen unbekannten Dichter Dies ist die Geschichte eines Einzelgängers, der keinen Halt im Leben fand, obwohl er hingebungsvoll liebte und geliebt wurde: Friedrich Hölderlin. Als Dichter, Übersetzer, Philosoph, Hauslehrer und Revolutionär lebte er in zerreißenden Spannungen, unter denen er schließlich zusammenbrach. Erst das 20. Jahrhundert entdeckte seine tatsächliche Bedeutung, manche verklärten ihn sogar zu einem Mythos. Doch immer noch ist Friedrich Hölderlin der große Unbekannte unter den Klassikern der deutschen Literatur. Der 250. Geburtstag im März 2020 ist eine gute Gelegenheit, sich ihm und seinem Geheimnis zu nähern. Rüdiger Safranskis Biografie gelingt das auf bewundernswerte Weise.
Ein Meister aus Deutschland. Heidegger und seine Zeit.
- 519 Seiten
- 19 Lesestunden
Rüdiger Safranski legt mit seinem großen Buch über Martin Heidegger die Biographie über den wirkungsmächtigsten (und umstrittensten) Philosophen des 20. Jahrhunderts vor. Es ist darüber hinaus auch die Biographie der Epoche, selbst ein Stück Philosophie über den Zusammenhang von Denken und Leben und der Ausdruck eines souveränen Verhältnisses zum philosophischen Erbe Heideggers. Und: endlich kann man Heidegger nicht nur lesen, sondern auch verstehen!
Das Denken selbst gerät in eine Globalisierungsfalle: Wie beherrscht man das Globale, fragen die einen, und wie rettet man es, fragen die anderen. Rüdiger Safranski hilft mit diesem Buch, sich zurechtzufinden. Er ermutigt, Freiräume für Gleichgewicht und Handlungsfähigkeit zu schaffen, denn Globalisierung lässt sich nur gestalten, wenn darüber nicht die andere große Aufgabe versäumt wird: das Individuum, sich selbst zu gestalten.
Goethe & Schiller
Geschichte einer Freundschaft
Welche Rolle spielen die Klassiker heute? Rüdiger Safranski im Gespräch mit Michael Krüger und Martin Meyer Goethe und Schiller, Hölderlin und Nietzsche: Wie steht es um die Klassiker? Wie bewähren sie sich in einer Zeit, die einstige Gewissheiten unserer Kultur radikal in Frage stellt? Welche Rolle spielen sie noch auf dem Theater, für die private Lektüre? Fragen, die man am besten Rüdiger Safranski stellt. Seit seiner E. T. A.-Hoffmann-Biographie von 1984 ist es auch sein Verdienst, dass sich eine große Öffentlichkeit mit Leben und Werk literarischer und philosophischer Klassiker auseinandersetzt. Nun hat er sich mit seinem langjährigen Verleger Michael Krüger und dem Publizisten Martin Meyer zu einem Gespräch getroffen, das auch um die Frage kreist, welche Rolle die Klassiker in unserem Leben spielen.
Liebe deinen Nachbarn, aber lass den Zaun stehn
Essays zu Politik, Philosophie und Gesellschaft. Mit einem Nachwort von Rüdiger Safranski
- 304 Seiten
- 11 Lesestunden
Goethe : umělecké dílo života : biografie
- 600 Seiten
- 21 Lesestunden
Rüdiger Safranski představuje Goetha v novém světle, čímž nabízí živý obraz tohoto génia století. Biografické prameny k Goethovi jsou bohaté a provázené mnoha názory a interpretacemi. Safranski se zaměřuje na primární zdroje – díla, dopisy, deníky a poznámky současníků – a vytváří tak fascinující portrét muže, jehož životní cesta zahrnuje období od hravého rokoka po střízlivý věk železnic. Goethovo rané literární dílo zůstává dodnes měřítkem, avšak po úspěšném období v Frankfurtu se mu literární život začal zajídat. V roce 1775 se rozhodl pro radikální změnu a odešel do malého vévodství Sasko-výmarského, kde se stal státním ministrem. I nadále tvořil nezapomenutelné básně, divadelní hry a romány, včetně Faustova díla, a uvědomoval si, že jeho život může být také významným dílem, které chce vtisknout nezaměnitelnou podobu. Safranski líčí nejen Goethovu tvorbu a jeho dobu, ale také jeho osobní vývoj. Kniha se stává příkladem umění žít, které je stále relevantní a poučné. Český čtenář tak po více než 46 letech získává ucelenou moderní biografii Goetha, která byla v Německu přijata s nadšením.
Schiller
- 568 Seiten
- 20 Lesestunden
Goethe. Życie jako dzieło sztuki
- 834 Seiten
- 30 Lesestunden
Goethe oddziałuje inspirująco nie tylko swoim dziełem, lecz także swoją biografią. Był nie tylko wielkim pisarzem, lecz także wielkim mistrzem sztuki życia. Jedno i drugie czyni go dla potomności źródłem niewyczerpanym. Przeczuwał to sam, nawet jeśli w jednym ze swoich ostatnich listów do Zeltera pisał, że jest w pełni zrośnięty z epoką, która nigdy już nie powróci. Mimo to Goethe może się wydawać kimś żywotniejszym i bardziej współczesnym niż wielu żyjących, z którymi zwykle mamy do czynienia. Przeglądając się w zwierciadle Goethego, każde pokolenie ma szansę zrozumieć lepiej również samo siebie i swój własny czas. Książka ta podejmuje właśnie taką próbę, opisując życie i dzieło człowieka, który był geniuszem swojego wieku, a zarazem pragnąc na jego przykładzie zbadać możliwości i granice uprawiania sztuki życia.
Gdy Holderlin spoglądał wstecz na swoje życie, wydawało mu się, że poezję tworzył zawsze. Słowo poetyckie było dlań niczym powietrze do oddychania. W poezji pozostawał w pełni sobą, a jednocześnie zachowywał więź z pewną całością w wyimaginowanej wspólnocie. Wielkiego przełomu, jaki nastąpił w stosunku do jego dzieła, już nie doczekał. Ten zaczął się dopiero około roku 1900. Odtąd Holderlin jest w pamięci kulturowej trwale obecny. Ale właśnie jako klasyk albo postać niemal mityczna. W każdym razie bardzo odległa. Spróbujmy, ostrożnie, nieco się do niego zbliżyć.


















