"Im Hinterkopf der Frau ist Wissen schön, doch soll sie damit nicht lauthals hausieren gehen." Molière selbst hat 'Les Femmes savantes' zu seinen Lieblingsstücken gezählt. Thema der Verskomödie ist die Gespreiztheit der preziösen Damen, ihre Koketterie und Prüderie, letztlich auch die Emanzipation der Frauen. Das Stück wird hier in einer neuen, zeitgemäßen Übersetzung vorgelegt.
Wilhelm Scheffler Bücher



Molières 'Malade imaginaire', uraufgeführt am 10. Februar 1673 in Paris, ist die berühmteste und weltweit meistgespielte Komödie des großen französischen Klassikers. Umgeben von tausend Fläschchen, Pillen, Tropfen, Ärzten und Apothekern sitzt Argon, der Hypochonder, in seinem Zimmer, leidet und ist ganz unausstehlich. Während seine Frau nur darauf wartet, dass er stirbt, will er den Arzt zum Schwiegersohn machen und lässt die Wünsche seiner Tochter außer Acht. Doch in einem herrlichen Spiel um Sein und Schein, voll drastischer Komik und tragischem Ernst, wendet sich das Drama schließlich zum Guten.