Bookbot

Günter K. Bose

    Circus
    Vom Gedächtnis der Bilder
    Franz Kafka im Ostseebad Müritz [1923]
    Der Stadtpark Schöneberg
    Bookish
    • Die Wochen im Ostseebad Müritz im Juli und August 1923 haben das Leben von Franz Kafka verändert. Hier traf er Dora Diamant, seine letzte Liebe. Mit ihr zusammen wohnt er in Berlin, bis seine Krankheit ihn zwingt, die Stadt zu verlassen. Im Juni 1924 stirbt er. Sein letztes Jahr sei das glücklichste gewesen, schrieb später der Freund Max Brod. Es begann an der Ostsee umgeben von singenden jüdischen Kindern aus Berlin. Der Sommer 1923 in Müritz war besonders. Trotz politischer Verwerfungen und den Spiralen von Inflation und Gewalt war es für Franz Kafka und Dora Diamant ein Sommer der Liebe und des Glücks. Das Buch liefert nicht nur neue Facetten zur Biografie Franz Kafkas und Dora Diamants, es ist auch eine Hommage an Graal-Müritz, dem vielleicht schönsten deutschen Ostseebad. Illustriert ist der Band mit vielen historischen Abbildungen und auch aktuellen Fotos des Autors.

      Franz Kafka im Ostseebad Müritz [1923]2024
    • Über die Macht der Bilder: Drei Daguerreotypien und ihre Wirkungsgeschichte. Das gesellschaftliche Leben bleibt Mitte des 19. Jahrhunderts von den wachsenden Möglichkeiten der Fotografie nicht unberührt. Die Formen des Gedenkens, des Erinnerns und des Erzählens erfahren einen radikalen Wandel. Fotografien bildeten die Welt nicht nur ab, sie veränderten sie auch. Günter Karl Bose widmet sich in drei Essays jeweils einer Daguerreotypie, einer frühen Form der Fotografie, und begibt sich auf Spurensuche. Ihre Betrachtung öffnet ein Feld der Forschung, das bislang kaum Beachtung gefunden hat. Warum rufen Bettina von Arnims Kinder nach ihrem Tod einen Fotografen ins Haus, um ein letztes Bild von ihr aufnehmen zu lassen? Weshalb lässt Heinrich Tschech, bevor er auf den preußischen König Friedrich Wilhelm IV. schießt, eine Daguerreotypie von sich machen? Welche Geschichte erzählt die zerkratzte Daguerreotypie eines österreichischen Offiziers, auf der nicht mehr als dessen Name verzeichnet ist? Was geschah mit diesen frühen Bildern, wozu wurden sie verwendet, was war ihre Wirkung? Diesen Fragen geht Günter Karl Bose in seinem anschaulich illustrierten Band nach und zeigt so auf, dass Bilder Geschichte nicht bloß abbilden, sondern selbst Geschichte schreiben. Die zahlreichen Abbildungen des Bandes werden nahezu alle erstmalig veröffentlicht.

      Vom Gedächtnis der Bilder2023
    • Bookish

      • 236 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die Leidenschaft zum Buch wird in Fotografien der letzten 150 Jahre eindrucksvoll dokumentiert. Der Begriff „bookish“ beschreibt eine Sozialisation, die seit dem 19. Jahrhundert alle Leser prägt, während die Massenkultur des Buches mit der nahezu vollständigen Alphabetisierung in Westeuropa einherging. Diese Entwicklung hat das Verhalten der Menschen nachhaltig beeinflusst. In der heutigen Zeit, jenseits der „Buchzeiten“, wirkt vieles seltsam und unvertraut, da Wissen zunehmend von Bildschirmen abgerufen wird. Bücher werden oft nur noch zum Vergnügen durchblättert, was einen Rückblick auf ihre Bedeutung notwendig macht. Günter Karl Bose hat eine Sammlung von Fotografien aus den Jahren 1845 bis 1980 zusammengestellt, die die zentrale Rolle des gedruckten Buches beleuchtet. Die 300 ausgewählten Aufnahmen, viele davon erstmals veröffentlicht, zeigen die facettenreiche „bookishness“ der letzten zwei Jahrhunderte. Ein einleitender Essay von Michael Hagner, Wissenschaftler an der ETH Zürich, ergänzt die Sammlung. Der Bildband entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die Geschichte des Buches und der Fotografie.

      Bookish2017
      3,0
    • Circus

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden
      Circus1978