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Frank-Lothar Kroll

    17. Dezember 1959
    Fürsten ohne Thron
    Für Freiheit, Recht, Zivilcourage
    Fritzli Carabelli
    Weltwende 1917
    Konservatismus heute
    Das Schattenreich
    • Das Schattenreich

      Russlands langer Abschied von Europa

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Der europäische Blick auf Russland hat sich seit dem Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 entscheidend gewandelt. Die Hinwendung zu Krieg und Gewalt führte zu einer Revision des bestehenden Russlandbildes. Das betrifft nicht nur die jüngsten Ereignisse, sondern rückt auch die russische Geschichte und ihre Schattenseiten in den Blick. Frank-Lothar Kroll analysiert in diesem Band das wechselvolle Verhältnis zweier Räume, die über viele Jahrhunderte hinweg aufeinander bezogen waren – sei es in naiver Bewunderung, in kritischer Distanz oder in unverhohlen artikulierter Abneigung. Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft macht er sich daran, das Forschungsproblem »Russland und Europa« neu zu vermessen und zu bewerten. Vor einem bewusst weit gespannten zeitlichen Horizont – vom Mittelalter bis in die Gegenwart – werden die Kontinuitäten und Brüche deutlich, von denen alle Versuche einer »Europäisierung Russlands« geprägt waren. Der historische Befund, dass diese Versuche in letzter Konsequenz allesamt gescheitert sind, gewinnt angesichts der gegenwärtigen Politik Russlands ein besonderes Gewicht.

      Das Schattenreich
    • Konservatismus heute

      Über die Bestimmung einer politischen Geisteshaltung

      • 130 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Der Konservatismus befindet sich gegenwärtig in Deutschland in einer kulturellen Transformation. Wieder einmal wird die Werteperspektive dessen, was "konservativ" ist, angepasst an die gesellschaftlichen Veränderungen. Hierbei nimmt der Konservatismus pragmatisch eine Mittelposition zwischen Liberalismus und Sozialismus ein. Das zeigt sich in der aktuellen Konstellation sowohl in den nachhaltigen Wertepräferenzen als auch in den modifizierten Inhalten.

      Konservatismus heute
    • Weltwende 1917

      Russland, Europa und die bolschewistische Revolution

      • 268 Seiten
      • 10 Lesestunden

      "Jeder Staat wird auf Gewalt gegründet." Dieses Zitat von Leo Trotzki verdeutlicht den normativen Charakter kommunistischer Herrschaft und deren Expansion. Mit der Machtergreifung der Bolschewisten im Oktober 1917 wurde das Russische Zarenreich in eine kommunistische Ein-Parteien-Diktatur verwandelt, was auch Europa grundlegend veränderte. Anlässlich des 100. Jahrestages des Oktoberputsches organisierte die Technische Universität Chemnitz eine Konferenz, die interdisziplinär die Ereignisse von 1917 und deren Bedeutung für post-sowjetische und europäische Gesellschaften behandelte. Die Beiträge thematisieren nicht nur das Revolutionsgeschehen, sondern auch die Verantwortung von Lenin und Stalin für die bolschewistischen Verbrechen. Ein zentrales Ergebnis der Diskussion ist die Erkenntnis eines schleppenden interkulturellen Dialogs über die bolschewistischen Massenmorde. Trotz unterschiedlicher Interpretationen des Revolutionsgeschehens bleibt festzustellen: 1917 war eine Weltwende. Der Band umfasst verschiedene Perspektiven, darunter ideologische Grundlagen, die Rolle von Terror und Gewalt sowie aktuelle Herausforderungen im Umgang mit der Geschichte. Themen wie die Kanonisierung von Neumärtyrern in der Russisch-Orthodoxen Kirche und die Erforschung von Ermittlungsakten werden ebenfalls behandelt. Die Autoren bieten tiefere Einblicke in die komplexen Zusammenhänge von Revolution, Ideologie und deren langfristigen Auswirkungen

      Weltwende 1917
    • Fürsten ohne Thron

      Schicksale deutscher Herrscherhäuser im 20. Jahrhundert

      Im November 1918 verschwanden alle deutschen Fürstenhäuser von der Bühne der Geschichte. Frank-Lothar Kroll spürt der Frage nach, was in der Folge aus den entthronten Herrschern und ihren Familien geworden ist. Seine biographischen Porträts machen die politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen deutlich, die der Sturz der Landesfürsten hervorrief. Sie zeichnen zugleich die vielfältigen Lebenswege der späteren Generationen nach – von der Weimarer Republik über die NS-Zeit bis in die Gegenwart. Dabei zeigt sich, dass die Mitglieder der ehemaligen Herrscherfamilien ein getreues Abbild der deutschen Gesellschaft boten. Unter ihnen fanden sich überzeugte Nationalsozialisten ebenso wie Sympathisanten des Widerstands, einige entfalteten eine Tätigkeit als Schriftsteller, Künstler oder Musiker, andere engagierten sich für kulturelle oder soziale Angelegenheiten oder lebten ihre Begeisterung für Flugzeuge und schnelle Autos aus. Mit über 100 teils bislang unveröffentlichten Abbildungen.

      Fürsten ohne Thron
    • Der Freistaat Sachsen kann auf eine fast tausendjährige bewegte Geschichte zurückblicken. Anschaulich und mit dem Blick für das Wesentliche verfolgt Frank-Lothar Kroll ihre Hauptetappen und verbindet dabei politische, wirtschaftliche, kulturelle und dynastische Entwicklungen zu einem faszinierenden Panorama. Sachsen war im Alten Reich einer der führenden und kulturell reichsten deutschen Einzelstaaten. Anschaulich, informativ und erzählerisch stark verdichtet führt Frank-Lothar Kroll in diesem Buch in die beeindruckende Geschichte des Landes ein. Dabei spannt er den Bogen von der ersten Besiedlung bis zum heutigen Bundesland und beleuchtet die mittelalterlichen Anfänge des sächsischen Staates ebenso wie seine Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert, die Eingliederung ins deutsche Kaiserreich, das Ende der Monarchie sowie die Jahre des Dritten Reiches und der DDR. Eingängig werden dabei politische, wirtschaftliche, kulturelle und dynastische Entwicklungen miteinander verwoben.

      Geschichte Sachsens
    • Die Frage nach den künstlerischen Ausdrucksformen in Brandenburg-Preußen seit der Frühen Neuzeit steht im Mittelpunkt dieses Bandes. Ausgangspunkt hierzu ist die Jahrestagung der Preußischen Historischen Kommission mit dem Thema »Kunst in Preußen – preußische Kunst?«, die vom 3. bis zum 6. November 2011 in der Direktorenvilla des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz veranstaltet worden ist. Die siebzehn Beiträge dieses Bandes erheben keinen Anspruch darauf, das typisch »Preußische« an der preußischen Kunst letztgültig aufzuspüren oder gar in einem Gesamttableau lückenlos zu präsentieren. Geboten wird vielmehr ein an charakteristischen Themen und stilprägenden Phänomenen orientiertes Kaleidoskop locker gefügter Detailstudien, die historische und systematische Fragestellungen miteinander verschränken und sich sieben übergeordneten Schwerpunkten eingliedern lassen: Voraussetzungen und Grundlagen; Städtebau und Denkmalpflege; Der König und sein Schloss; Malerei; Sonderleistungen; Provinz und Region; Spätzeit und Nachleben. Die beiden Folgebände werden die Thematik mit Blick auf den Bereich der Literatur und den der Musik erweitern.

      Kunst in Preußen - preußische Kunst?
    • Friedrich Wilhelm IV. von Preußen

      Politik - Kunst - Ideal. Beiträge einer Tagung vom 22. und 23. März 2012 am Kulturforum in Berlin

      • 166 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Revolutionen, Kriege, Industrialisierung – tiefgreifende gesellschaftliche Umbrüche prägten die Lebenszeit des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861). Wie viele Herrscher seiner Epoche sah auch er sich angesichts der bewegten Zeitläufte vor existentielle Herausforderungen gestellt. Es galt, die eigene Rolle in einer sich rasant modernisierenden Welt zu behaupten und neue Formen königlicher Repräsentation zu entwickeln. Da der Monarch einer der künstlerisch Begabtesten und Ambitioniertesten seiner Zeit war, hatte dies für Preußen weitreichende Konsequenzen: Das Ziel Friedrich Wilhelms IV. war kein geringeres als die künstlerische Neuschöpfung des Staates. Die kulturpolitischen Aspekte der Regentschaft Friedrich Wilhelms IV., ihre Erfolge, aber auch ihr Scheitern, standen im Mittelpunkt einer Tagung, die die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin und das Deutsche Historische Museum Berlin im Frühjahr 2012 am Berliner Kulturforum veranstalteten. Die Beiträge dieser Veranstaltung versammelt der vorliegende Tagungsband.

      Friedrich Wilhelm IV. von Preußen