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Thomas Wanninger

    Bundeswehr Dienen. Wofür?
    Kritik der Inneren Führung
    • Bundeswehr Dienen. Wofür?

      Fragen - Antworten - Unsicherheiten

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      'Dienen.Wofür?' ist die Frage an die Bundeswehr. Die aktuelle Notwendigkeit zur Erstarkung der Bundeswehr bringt die Frage 'Dienen wofür?' ganz oben auf die Themenliste. Was an sich noch keine ernsthafte Herausforderung wäre, wäre da nicht ein mulmiges Gefühl, denn das Thema meint dich und deine Familie. Antworten wie ein Staatswesen ohne Verteidigungsfähigkeit erhalten werden soll, bleiben hedonistische oder pazifistische Autoren in der Regel schuldig. Verteidigung lebt jedoch vom Mitmachen können und Mitmachen wollen eines jeden Staatsbürgers. 12 Autoren stellen sich aus ganz verschiedenen Blickwinkeln der Frage nach dem 'Dienen.Wofür?' Es sind persönliche Zugangsweisen und verschiedene Sprachstile, die dieses Buch so wertvoll machen. In einem Punkt sind sich alle einig: In Verantwortung und persönlicher Zuneigung zu unserem Land und den Menschen wollen wir einen Beitrag zur Selbstvergewisserung und gesellschaftlichen Entwicklung leisten. Ohne Bereitschaft, Selbstverpflichtung und Engagement wird es nicht gelingen. Jeder ist hier gefragt.

      Bundeswehr Dienen. Wofür?2025
    • Kritik der Inneren Führung

      Eine Konzeption der Wehrhaftigkeit in der Demokratie

      Wehrhaftigkeit in der Demokratie bedarf der Begründung, denn diese Staatsform ist grundsätzlich auf Freiheit, Entfaltung und Vielfalt ihrer Bürgerinnen und Bürger angelegt. Spätestens seit dem Ukrainekrieg 2022 wissen wir in Deutschland, dass wir uns selbstvergessenen Luxus nicht mehr leisten können. Streitkräfte in der Demokratie sind jedoch an Verbindlichkeiten und Haltungen gebunden, wie das Ziel der Wehrhaftigkeit zu erreichen ist. Dazu dient die Innere Führung der Bundeswehr. Ziel des Buches ist es, Axiome der Inneren Führung zu finden, die keiner weiteren Begründung mehr bedürfen und deswegen als inneres Fundament demokratischer Streitkräfte dienen können. Der Autor entwirft zuerst eine Systematik, aus der heraus fünf Axiome der Inneren Führung benannt werden. Es geht um ein Gesellschaftsprinzip, Demokratieprinzip und Personalitätsprinzip. Hinzu kommen ein Komplementärprinzip und Identitätsprinzip, wo die Einheit des Gegensätzlichen thematisiert wird. Für das Spezifische des Soldatenberufs, in dem mit der Waffe in der Hand die Freiheit verteidigt werden muss, ist das entscheidend. Aus diesen Überlegungen folgen Ansätze zu einer Vereinfachung der Bundeswehr. Man wird nicht umhinkommen, dem in demokratischer Haltung geübten Vorgesetzen Vertrauen und Gestaltungsfreiheit entgegenzubringen.

      Kritik der Inneren Führung2023