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Bookbot

Hans-Jürgen Arlt

    1. Jänner 1948
    Arbeit und Krise
    Spielen ist unwahrscheinlich
    Mustererkennung in der Coronakrise
    • Mustererkennung in der Coronakrise

      Schöpferin und Zerstörerin von Netzwerken

      • 56 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Mitten im digitalen Fortschritt grätscht die Natur dazwischen. Von der Coronakrise lässt sich die Moderne nicht aufhalten auf ihrem Weg in die Computergesellschaft. Aber sie gerät unter verschärfte Beobachtung. Die Massenmedien legen den Sinnschleier der Krise über den öffentlichen Disput. Die Politik zeigt in der Funktion der Risikomanagerin, was sie (nicht) kann. Die Wirtschaft kämpft darum, den Status als Primus des Alltags zurückzugewinnen. Organisationen und Personen machen die klassische Krisenerfahrung, dass Schwache für Opferrollen prädestiniert sind. Spricht etwas dafür, dass die moderne Steigerungslogik von Nachhaltigkeit abgelöst, Konkurrenzdynamik von Kollaboration zivilisiert, Kommerzialisierung von Solidarität begrenzt wird? Das Essential entwickelt eine eigene Perspektive auf Phänomene und Potentiale. Inhaltsverzeichnis Einleitung.- Ohne Kommunikation keine Krise.- Die Moderne ist die Krise.- Politik und Massenmedien im Netzwerkdebakel.- Literatur

      Mustererkennung in der Coronakrise
    • Spielen ist unwahrscheinlich

      Eine Theorie der ludischen Aktion

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein Begriff des Spiels wird entwickelt, der sich um die Lockungen und Drohungen des Unerwarteten dreht. Die Autoren ordnen ihre Theorie der ludischen Aktion in klassische Spielkonzepte sowie in den aktuellen Diskurs der Game Studies ein. Die Vielfalt des Spiels wird historisch skizziert und systematisch gegliedert. Sie erläutern die medientechnischen und kommunikativen Voraussetzungen für den Boom der Computerspiele und reflektieren die Diskussion über Eskalationen ludischer Gewalt. Kritisch beleuchtet werden auch die Instrumentalisierungen des Spiels, die unter dem Begriff Gamification an Popularität gewinnen. Die Inflation der Spielmetapher wird in Verbindung mit ludischen Anmutungen in den sozialen Strukturen der modernen und digitalen Gesellschaft gebracht. Fabian Arlt, M. A., hat Medienmanagement studiert und promoviert im Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste (UdK) in Berlin. Prof. Dr. Hans-Jürgen Arlt ist Sozialwissenschaftler und Publizist und lehrt am Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation der UdK in Berlin. Themen umfassen die Funktion und den Eigensinn des Spiels, den Spiel-Diskurs, Variationen und Transformationen des Spiels sowie moderne Spielräume und das ludische Grundgefühl digitaler Kultur.

      Spielen ist unwahrscheinlich
    • Arbeit und Krise

      Erzählungen und Realitäten der Moderne

      Krisenphänomene von psychischer Depression und Burnout über Arbeitslosigkeit, Schuldenberge und Börsencrashs bis zu Massenflucht und Umweltzerstörung alarmieren unsere Gegenwartsgesellschaft – die gleichzeitig Höchstleistungen auf vielen Gebieten feiert und ihren Reichtum genießt. Wohlstandsquelle und Krisenherd sind identisch: die moderne Ordnung der gesellschaftlichen Arbeit. Eingebettet in ein liberal-maskulines Verständnis von Freiheit und Gleichheit treibt die bewirtschaftete, besonders die kapitalistisch instrumentalisierte Arbeit in persönliche, soziale, ökonomische und ökologische Krisenlagen. Das essential erläutert strukturelle Hintergründe von Krisenereignissen des 21. Jahrhunderts und beschreibt, wie affirmative Erzählungen Realitäten moderner Arbeit überlagern und trivialisieren.

      Arbeit und Krise