Sándor Márai war ein ungarischer Schriftsteller und Journalist, der für seinen präzisen und klaren realistischen Stil gefeiert wurde. Seine Werke, vornehmlich Romane, befassen sich mit Themen wie Nostalgie für verlorene Welten und Kritik an politischen Regimen. Márais unverwechselbare Stimme und seine Fähigkeit, die Komplexität der mitteleuropäischen Identität einzufangen, machen ihn zu einer bedeutenden Figur der Literatur des 20. Jahrhunderts, dessen Schriften für ihre Tiefe und anhaltende Relevanz geschätzt werden.
Die Tagebücher Sándor Márais von 1984 bis zu seinem Freitod 1989 sind ein überaus bewegendes Zeugnis. Ohne zu beschönigen, beschreibt der Schriftsteller Krankheit und Tod seiner geliebten Frau, mit der er sechzig Jahre seines Lebens verbracht hatte. Er hält den Prozeß des eigenen Alterns fest, berichtet von der zunehmenden Einsamkeit, auch wenn er nach wie vor an den gesellschaftlichen und literarischen Ereignissen seiner Zeit Anteil nimmt.
Als junger Mann verlässt Sándor Márai (1900–1989) Ungarn, um Europa zu entdecken. Er geht nach Deutschland und Frankreich, arbeitet als Essayist und Kritiker in Leipzig, Frankfurt am Main und Berlin, er sieht Paris, bevor er Ende der Zwanzigerjahre mit seiner Frau nach Ungarn zurückkehrt. Als er 1943 beginnt, sich Notizen zu machen, regelmäßiger erfüllte Augenblicke und Erinnerungen an seine Jugend einem Tagebuch anzuvertrauen, ist er längst einer der einflussreichsten Autoren seiner Heimat. Immer intensiver wird neben der Literatur und seinen Leseeindrücken die Beschäftigung mit aktuellen Ereignissen, mit der Belagerung, die Budapest droht. Immer schärfer formuliert er seine politischen Gedanken. Es ist das eindrucksvolle Porträt des Menschen und Europäers Márai, das uns aus seinen Tagebüchern entgegentritt.
Passioniertes politisches Buch, persönliches Bekenntnis und historisches Dokument – jüngst in Ungarn erschienen, liegt der zweite Band von Sándor Márais neu edierten Tagebüchern nun erstmals vollständig und kommentiert auf Deutsch vor.Für Sándor Márai ist 1945 ein Schicksalsjahr, es ist der Untergang der alten Welt, das Ende des bürgerlichen Zeitalters, dem er mit Leib und Seele angehörte. Genau beobachtet er, was um ihn herum geschieht, liest Zeitung und lauscht den Informationen der BBC, die auch in Ungarn zu empfangen ist. Als scharfer Kommentator und zorniger Prophet beschreibt er die Zustände in seinem Land und nimmt die Zukunft Europas in den Blick. Klug, hellsichtig, anrührend, zutiefst human und persönlich sind die unzeitgemäßen Gedanken des bürgerlichen Demokraten Márai, der neben seinen Notizen zu William Shakespeare und Charles Baudelaire, Georg Büchner und Sigmund Freud seine Ansichten zu Neubeginn und Emigration verfasst. Das leidenschaftliche, ebenso persönliche wie zeithistorische Dokument eines großen Schriftstellers und Denkers.
Die Helikon Kiadó veröffentlicht in mehreren Bänden die bisher nur in der Druckpresse erschienenen Schriften von Sándor Márai. Von den Anfängen seiner Karriere 1919 bis zur Besetzung Ungarns durch die deutschen Truppen 1944 verfasst er seine Kolumnen und Berichte. Er wagt das Unmögliche, indem er täglich zwei bis drei Texte veröffentlicht: In der datierten Tagespresse das Unendliche zu erfassen und das Vergängliche dauerhaft zu machen, alles im Bewusstsein der Verantwortung des geschriebenen Wortes... Ich habe nicht das Ereignis niedergeschrieben, sondern das, was es in mir immer ausgelöst hat.
Aus dem Ungarischen von Tibor Simányi. Groß war er, schlank und vornehm. "Signor Conte" nannten ihn seine Freunde in Posillipo. Der malerische Vorort von Neapel war eine der ersten Stationen des Exils, das Sandor Marai zusammen mit seiner Frau Lola und Sohn Janos um die halbe Welt führte. Hier traf er den Journalisten und Historiker Tibor Simanyi - wie er ein Ungar im Exil. Marai, bekannt für seine vorsichtige, fast unnahbare Art, befreundete sich mit Simanyi und blieb bis zu seinem Tod in engem, meist brieflichen Kontakt mit ihm. In rund 150 Briefen aus der Zeit von 1969 bis 1989 spricht Sandor Marai von den Launen des Zeitgeschehens wie des Wetters, vom Beglückenden der Literatur und der Qual des Exils.
Sandor Marai, 1900 - 1989. In den dreißiger Jahren einer der gefeierten Autoren Ungarns, nach seiner Emigration in Vergessenheit geraten. Mit dem internationalen Erfolg seines Romans "Die Glut" wurde Marai als einer der großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts erkannt.
Sandor Marais reflektiert in seinen Selbstgesprächen über Kunst, Literatur, Natur und Vergänglichkeit. Trotz impressionistischer Anmutung zeigt sich seine Resignation und der Rückzug aus dem öffentlichen Leben. In diesem 1942 zusammengestellten Band finden Leser die Balance zwischen Intellekt und Gefühl, die sie aus seinen Romanen kennen.
'Was aber ist das Geheimnis der großen, lebendigen Prosa? Bisweilen glaube ich fast, nur die Wahrheit.' – Geschliffen formulierte Selbstgespräche über die Kunst und das Leben, Reflexionen über die Natur und die Vergänglichkeit, über das Schreiben und das Leben mit Büchern: Der große ungarische Romancier Sándor Márai glänzt auch in diesen impressionistisch leichten Miniaturen. Vor dem historischen Hintergrund des mondänen Budapest der Dreißigerjahre folgen Márais tagebuchartige Aufzeichnungen dem Rhythmus der Jahreszeiten und halten dabei kunstvoll die Balance zwischen Intellekt und Gefühl. Erneut zeigt sich Sándor Márai, der große Erzähler, als Meister der kleinen Form.
Im fernen Exil hat Sandor Marai aufgeschrieben, was er zuletzt in seiner Heimat Ungarn erlebte - von der deutschen Besetzung Ungarns 1944 bis zu seiner Abreise ins lebenslängliche Exil 1948. Das bewegende Zeugnis eines bedeutenden europäischen Literaten.
Lüge und Leidenschaft, Sehnsucht und Vergänglichkeit – das neue Meisterwerk von Sándor Márai: ein Herr, eine Dame, ein Dienstmädchen. Das ist das Personal dieses großen Romans um Liebe und Betrug, um wahre und ersehnte Gefühle, um Aufrichtigkeit und Befangenheit in gesellschaftlicher Konvention. Zugleich ist es ein Abgesang auf die großbürgerliche mitteleuropäische Welt.
Vom natürlichen Zustand der Armut und davon, wie man ihn mit Würde und ohne Erschütterung des Nervensystems erträgt: Sándor Márai zeigt mit schwarzem Humor, wie der Arme sich in Fragen der Kleidung und des Reisens, des Essens und Trinkens, der Freizeit und der Frauen zu verhalten habe. »Dem Geldverdienen pflege ich eine leichte, elegante und unauffällige Note zu verleihen.« – Das ironische, so zeitlose wie zeitgemäße Handbuch zur Armut vom brillanten Essayisten und Romancier Sándor Márai.
Darauf hat Henrik über 40 Jahre gewartet: Sein Jugendfreund Konrád kündigt sich an. Nun kann die Frage beantwortet werden, die Henrik seit Jahrzehnten auf dem Herzen brennt: Welche Rolle spielte damals Krisztina, Henriks schöne junge Frau? Warum verschwand Konrád nach jenem denkwürdigen Jagdausflug Hals über Kopf? Eine einzige Nacht haben die beiden Männer, um den Fragen nach Leidenschaft und Treue, Wahrheit und Lüge auf den Grund zu gehen.
»Sándor Márai hat einen grandiosen, einen quälenden Gespensterroman geschrieben, einen Totengesang der Überlebenden, denen die Wahrheit zum Fegefeuer geworden ist. Die Glut hat ihnen das Leben zur Asche ausgebrannt.« ― Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die ungarischen Buddenbrooks. - Als der Vater im Sterben liegt, kehren Péter Garren und seine Geschwister in ihr Elternhaus zurück. Eifersüchtig beäugen sie sich, alte Streitigkeiten holen sie ein, und über allem liegt die Stimmung nervösen Wartens. Bedeutet das Ende des Patriarchen den Untergang ihrer Dynastie? – »Die Eifersüchtigen« gilt als ein Hauptwerk Sándor Márais, in dem er sein Lebensthema zusammenfasst. Atmosphärisch dicht und psychologisch meisterhaft erzählt es vom Verfall einer bürgerlichen Familie.
Kindheit, Jugend und Studienjahre eines Europäers: Als deutschstämmiger Ungar verbrachte Sándor Márai seine Studienjahre vor allem in Deutschland und Paris. Mit feiner Lakonie und warmem Humor erzählt er seine Kindheit im Städtchen Kaschau und führt als scharfer Beobachter den Untergang des österreichischen Kaiserreichs und die wilden Zwanzigerjahre vor, die seine eigene Lehr- und Wanderzeit als Bohemien und Journalist waren.
Welche Krankheit den berühmten Pianisten Z. befallen hatte, vermochte keiner zu sagen. Man sah ihn jedenfalls auf keiner Bühne mehr seit seinem letzten großen Konzert im Weißen Saal des Palazzo Pitti. War es tatsächlich eine Folge seiner tragisch unerfüllten Liebe? Und würde er E., die längst an einen anderen Mann vergeben war, nach seiner Genesung wiedersehen?
Budapest, 1944: Zusammen mit den anderen Bewohnern wartet die junge Erzsébet im Keller eines Hauses auf ihre Befreiung. Doch die nimmt einen unerwarteten, tragischen Verlauf. Unerbittlich und mit großer Intensität erzählt Sándor Márai vom Schicksal einer jungen Frau und dem unbedingten Willen nach Freiheit.
Odysseus, der Herrliche, der Listenreiche, der Held des Trojanischen Kriegs, kehrt nach zwanzigjähriger Irrfahrt heim nach Ithaka. Doch niemand hat ihn vermisst. Auch Penelope nicht. Stattdessen hat sie mit ihren Freiern ein beneidenswert selbstbestimmtes Dasein geführt. Nun machen ihr Odysseus' Identitätskrise, sein Missmut und seine Eifersucht das Leben zur Hölle. Auch seinen Söhnen ist er unheimlich mit seiner übermächtigen Vergangenheit und all der Grausamkeit, die man ihm nachsagt. Kurz, das Familienleben ist keine Freude mehr - und bald findet sich der entzauberte Held allein in seinem Haus in Ithaka. Sándor Márai bürstet die antike Mythologie gegen den Strich und schenkt uns nicht nur einen Roman von messerscharfer Ironie, sondern präsentiert eine neue Facette seiner Erzählkunst.
Den Verliesen Venedigs entflohen, bezieht der vornehme Fremde Quartier in Bozen. Als er erfährt, dass auch der Graf von Parma mit seiner bezaubernden Frau in der Nähe weilt, ist es um seine Ruhe geschehen. Denn Francesca ist die einzige Frau, die ihn je wirklich berührt hat. Einer der berühmtesten Romane Sándor Márais erzählt von der Liebe und deren Vergänglichkeit – und von der Utopie eines dauerhaften Lebensglücks.
Der plötzliche Tod eines in einem Gartenhaus lebenden Fremden, von dem es heisst, er wolle die Welt erlösen, sorgt für Unruhe unter den Bewohnern eines kleinen Dorfes an der Küste zwischen Neapel und Salerno. - Anspruchsvoller Roman mit intensiven Dialogen.
Von Kalifornien über Mexiko, Texas und Florida zurück nach New York führte die Reise des ungarischen Schriftstellers Sándor Márai. In seinen Reisebildern verbinden sich scharfsinnige Äußerungen über die sozialen und politischen Mißstände mit großer Offenheit gegenüber fremden Menschen und Orten. Márai beobachtete das bunte Treiben auf den Straßen von San Francisco und bewunderte sowohl die Wolkenkratzer von Houston als auch die vielfältige Natur des amerikanischen Kontinents. Ein großartiges Zeugnis der Begegnung eines europäischen Exilschriftstellers mit seiner neuen Heimat. – »Márais Blick auf die sich ihm darbietende amerikanische Wirklichkeit ist alles andere als naiv, auch wenn er voller Bewunderung für die Leistungen ist, mit der die europäischen Einwanderer einst die ›Neue Welt‹ in Besitz nahmen.« (Der Tagesspiegel)
»Die Verhandlung kann nicht stattfinden, weil ich heute meine Frau getötet habe. Und ich bin gekommen, weil ich dir alles erzählen will.« Mit dieser verzweifelten Eröffnung beginnt das nächtliche Gespräch zwischen dem Richter und seinem späten Gast. – Erschöpft ist Christoph Kömüves mit seiner Frau von einer Gesellschaft heimgekehrt. Und als sei die tiefe Unruhe, die an diesem Abend auf ihm lastet, nur eine unerklärliche Vorahnung, erhält er überraschend Besuch von einem Gefährten aus Jugendzeiten: Imre Greiner, dessen Ehe mit der schönen, verwöhnten Anna Fazebas er am folgenden Morgen würde lösen müssen, bittet ihn zu sprechen. Kömüves ist dem Freund seit Jahren nicht mehr begegnet. Doch der angesehene Arzt kommt ohne Umschweife zur Sache, und er sucht Antwort auf eine Frage, die nur der Richter ihm geben kann.
Vor 20 Jahren hat der Hochstapler Lajos, Eszters große und einzige Liebe, nicht nur sie, sondern auch ihre übrige Familie mit Charme und List bezaubert. Eszter hat es ihm nicht verziehen, dass er ihre Schwester Vilma geheiratet hat. Nun kehrt er zurück, um die tragischen Ereignisse von damals zu klären und die offenen Rechnungen zu begleichen. Bei dieser Gelegenheit kommen drei Briefe zum Vorschein, die für Eszter gedacht waren, die sie aber nie erhalten hatte … Nach dem Welterfolg von Sándor Márais Roman »Die Glut« ein weiteres Meisterwerk des großen ungarischen Autors.
Abel, der Sohn des Arztes, liegt auf dem Bett, mit gelockertem Kragen und angespannten Muskeln; er fühlt sich, als habe er Fieber. Aus der Küche hört er das leise Singen des Dienstmädchens, das gerade bügelt. Sein verschleierter Blick schweift aus dem Fenster – und nimmt vage die Silhouette der engen, kopfsteingepflasterten Gassen wahr. Der Geruch nach Tabak und Likör, noch vom Kartenspiel zuvor mit den Freunden, vermischt mit dem schwachen, pudrigen Veilchenduft aus dem Nebenzimmer, verursacht ihm Übelkeit. Doch dann rafft er sich auf – denn Béla, Tibor und die anderen warten bereits am geheimen Treffpunkt, draußen, im verlassenen Landgasthof. Während ihre Väter an der Front sind, entdecken vier Heranwachsende ihre Unabhängigkeit. Sich selbst ausgeliefert, erfinden sie geheimnisvolle Spiele, die es ihnen erlauben, der Autorität ihrer Familien zu entkommen. Erregung und Erwartung, gegenseitiges Mißtrauen und Eifersucht, Fatalismus und Resignation – das sind die Gefühle, von denen sich die vier jungen Männer in die Welt der Erwachsenen treiben lassen.
Selbstironisch und hintersinnig erzählt der ungarische Autor (1900-1989), von seinen Erlebnissen mit dem ungewöhnlich rebellischen Mischlingshund Tschutora.
Sie tritt in sein Leben, als er, seiner Pflicht als ungarischer Minister folgend, eine verhängnisvolle Entscheidung für sein Land gefällt hat. Aino Lainen, die geheimnisvolle junge Finnin mit der verblüffenden Ähnlichkeit zu seiner vor Jahren verstorbenen Frau, bringt den sonst so kontrollierten Mann vollkommen aus der Fassung. Er vergisst alle Würde seiner Stellung und lädt sie noch für denselben Abend in die Oper ein. Sehnsüchte und Hoffnungen steigen in dem einsamen Mann auf, aber auch viele Fragen. Weshalb taucht die so seltsam vertraute Fremde gerade jetzt auf? Und wohin wird diese schicksalhafte Begegnung die beiden führen? Es beginnt ein gefährliches Spiel zwischen Leidenschaft, Sehnsucht und Zerstörung.
Márai Sándor Tagebücher sind in der bisherigen ungarischen Ausgabe keineswegs vollständig – die Bände wurden entweder vom Autor oder vom Verlag zusammengestellt, wobei gelegentlich persönlichere oder politisch „peinliche“ Einträge weggelassen wurden. Die Reihe „Was aus dem Tagebuch fehlte“ ist ebenfalls eine Auswahl, eine vollständige Tagebuchausgabe gibt es also nicht. Der Helikon Verlag möchte diese Lücke schließen, indem er in einer neuen Reihe das vollständige Tagebuch veröffentlicht, ergänzt durch Anmerkungen, ein Orts-, Personen- und Sachverzeichnis, das alle bisher veröffentlichten sowie zahlreiche, bislang nicht gedruckte, neu entdeckte Einträge aus dem Nachlass enthält. Dieses umfangreiche Unternehmen wird zweifellos zu einem umfassenderen Verständnis von Márai Sándor, dem Schriftsteller und dem Menschen, beitragen.
Kindheit, Jugend und Studienjahre eines Europäers: Als deutschstämmiger Ungar verbrachte Sándor Márai seine Studienjahre vor allem in Deutschland und Paris. Mit feiner Lakonie und warmem Humor erzählt er seine Kindheit im Städtchen Kaschau und führt als scharfer Beobachter den Untergang des österreichischen Kaiserreichs und die wilden Zwanzigerjahre vor, die seine eigene Lehr- und Wanderzeit als Bohemien und Journalist waren.
Deníkové zápisy světově uznávaného maďarského spisovatele, v nichž autor popisuje nejen vlastní literární práci, ale také válečné a poválečné události, politickou i kulturní situaci v Evropě v l. 1943-1967.
Spisovatel Sándor Márai se deníkovým zápiskům věnoval po celou druhou polovinu
svého života. V prvním svazku Deníků, vydaném poprvé už roku 1946, zachytil
autor atmosféru válečných let 1943–1944; své názory a myšlenky vztahující se
na tehdejší dění vyslovuje s nemilosrdnou upřímností.Válka jen posílila jeho
přesvědčení, že staré Evropě byla zasazena smrtelná rána, a je nutno si klást
otázku, jak velkou část tradičních hodnot hodlá nová budoucnost akceptovat. Ke
zkoumání této otázky v zrcadle aktuálních událostí mu přišla i později vhod
deníková forma. Máraiho Deníky jsou od počátku koncipovány jako texty určené k
vydání a tvoří jakési románové pásmo bez předem stanoveného konce, mozaiku
bezprostředních zážitků komentovaných jakoby nezúčastněným pozorovatelem.
Čo je to písať? To nie sú len záblesky geniality, to dokonca najmenej! Je to škrabanie, vstávanie, líhanie, mrmlanie, stimulovanie telesnej vášne, ktorú potom treba upokojiť, aby sa na nejakej príslušnej teplote dalo pracovať, stála pohotovosť, istý typ gangsterstva proti svetu, triezvosť, podozrievavosť, extáza, ktorú treba niekedy umelo vybičovať... To všetko musí byť pre človeka, čo s tým žije, veľmi únavné. Aj mňa písanie vyčerpáva. Nudí ma ten spisovateľ, tá chorobná bytosť s jeho divokou a nekompromisnou vôľou a úmyslami. Čo by sa stalo, keby som sa s ním jedného dňa rozišiel? Poslal ho na dôchodok? A sám by som sa pustil do niečoho iného, začal by som žiť bez písania, s jednou ženou a bil sa so životom... Myslím si, že už to nie je nemožné. Nie je to však ani pravdepodobné.
Spisovatel Sándor Márai se deníkovým zápiskům věnoval po celou druhou polovinu svého života. V prvním svazku Deníků, vydaném poprvé už roku 1946, zachytil autor atmosféru válečných let 1943–1944; své názory a myšlenky vztahující se na tehdejší dění vyslovuje s nemilosrdnou upřímností. Válka jen posílila jeho přesvědčení, že staré Evropě byla zasazena smrtelná rána, a je nutno si klást otázku, jak velkou část tradičních hodnot hodlá nová budoucnost akceptovat. Ke zkoumání této otázky v zrcadle aktuálních událostí mu přišla i později vhod deníková forma. Máraiho Deníky jsou od počátku koncipovány jako texty určené k vydání a tvoří jakési románové pásmo bez předem stanoveného konce, mozaiku bezprostředních zážitků komentovaných jakoby nezúčastněným pozorovatelem.
Pravda je, že spisovateľ sa dokáže úplne a bezvýhradne vyjadriť iba v rodnom jazyku. Do emigrácie si ho berie ako dajakú tajnú zmluvu, ktorá je zmyslom jeho života, a preto ju musí do cudziny prepašovať v podšívke kabáta. Tam si ju za každú cenu a všetkými možnými spôsobmi chráni, lebo inak nedokáže písať, iba koktať. Pravda je aj to, že v cudzine si veľa spisovateľov nedokáže to magické vedomie, čo si so sebou priniesli, materinský jazyk, lebo v malom gete emigrácie sa jazyk mnohých spisovateľov prispôsobí jazyku geta... Podobne sa doma jazyk niektorých spisovateľov počas studenej vojny zmenil na argot. Sú však veľké vzory: Turgenev, Joyce, Ezra Pound, Lawrence, Thomas Mann a mnoho iných, ktorí si v cudzine mimo atmosféry materinského jazyka zachovali jazykové povedomie a vytvorili plnohodnotné dielo.
Márai Sándor naplóinak eddigi magyar kiadása korántsem teljes – a köteteket vagy maga az író, vagy a kiadó állította össze, esetenként kihagyva a személyesebb, illetve politikailag „kínosabb” feljegyzéseket. A helyzet orvoslására született Ami a naplóból kimaradt sorozat azonban szintén válogatás, teljes naplókiadás tehát nincsen. A Helikon Kiadó ezt a hiányosságot kívánja megszüntetni, amikor új sorozatban közreadja a jegyzetekkel, hely-, név- és tárgymutatóval kiegészített teljes naplót, amely tartalmaz minden eddig megjelent, valamint számos, nyomtatásban még soha nem közölt, a hagyatékból frissen előkerült feljegyzést. A nagyszabású vállalkozás kétségtelenül hozzájárul majd Márai Sándor, az író és az ember minél teljesebb megértéséhez.
Ez a keserédes, humoros és éleslátó emlékirat Márai Sándor, a száműzött magyar regényíró tollából, a legmeghatóbb és emberileg élőbb portrék egyikét nyújtja a magyarországi életről a német megszállás és a kommunista hatalom megszilárdulása között.
V roku 1598, keď je svätá inkvizícia považovaná za bežnú súčasť života, vydáva sa istý španielsky karmelitán – sám aktívny inkvizítor – s viacerými spolupútnikmi do Ríma, aby na vlastné oči videl toho Jediného, kto má právo „zväzovať“ a „rozväzovať“.
Máraiho román Bejbi alebo prvá láska vyšiel po prv raz v roku 1928. Po zbierkach poézie a publicistiky to bol prvý román, ktorý zaznamenal výrazný úspech.
Napísal ho ešte ako mladý autor na začiatku svojej nesmierne bohatej tvorby. Denník starnúceho, osamelého, citovo umŕtveného profesora latinčiny, ktorý sa zamiluje do svojej žiačky a tento emotívny šok ho doslova pripraví o rozum, pôsobí ako experiment mladého autora vysporiadať sa s nezažitou témou.
Hoci je príbeh románu umiestnený do fiktívneho prostredia, obzvlášť zaujímavé sú pre slovenského čitateľa i slovenské reálie v texte.Príbeh sa odohráva sčasti v Tatrách, ale i v rôznych mestách na Slovensku.
Bejbi alebo prvá láska patrí k autorovým románom, ktoré nemožno obísť pri komplexnom pohľade na jeho dnes už svetoznáme dielo.
Tridsaťšesťročný Péter Garren je spisovateľ a práve sa odhodláva napísať prvé veľké dielo, ktoré by obsiahlo všetky problémy života Európy. Jedného dňa vo svojom parížskom byte začuje z rádia hlas. Neznámy rečník škrekľavo žaluje, odsudzuje, obviňuje, Garren mu však sotva rozumie a čoskoro by naňho zabudol ako na zvláštne divadelné predstavenie. Keď však príde na večierok k priateľovi, postupne zisťuje, že hlas je v spoločnosti prítomný, že už zasiahol každého rozmýšľajúceho človeka, každú oblasť života. Čosi sa začalo – a nastávajúca premena bude hrozivejšia, než by si bol vedel predstaviť, lebo znamená koniec kultúry, koniec dovtedy známeho sveta.
„Mikor az ember tollat vesz kezébe, hogy rögzítse bizalmas emberi tapasztalatok emlékét, mindig az emberekhez akar beszélni…” A kötet mindkét regényének „hőse” magányos, és naplót ír. E feljegyzésekből bontakozik ki egy megszállottá váló tanár (Bébi vagy az első szerelem – 1928) és egy az élete lényeges kérdéseivel szembesülő zongoraművész (A nővér – 1946) sorsa.
1930-ban jelent meg először ez a regény, amely az első világháború utáni életérzés egyik legszemléletesebb tükrözője. Hősei ahhoz az „elveszett nemzedék"-hez tartoznak, amelynek vergődéséről az ekkortájt keletkezett legtöbb európai regény fájdalmas képet rajzol. Márai idegen emberei a vesztes ország számkivetettjei, akik új hazát keresnek. Befogadás és kirekesztettség közötti emigráns létük egyik állomása az inflációban fuldokló Berlin, aztán következik Párizs, a győztes város. Lehet-e új hazára lelni a művészetek fővárosában? Képes-e Európa kulturális fővárosa feledtetni Kazányt vagy Budapestet? Elegendő védelem-e a szerelem a környező világ, az „új haza" okozta megpróbáltatásokkal szemben?
A Sándor Márai saga utolsó kötetében Péter Garren Berlinbe utazik, ahol tanúi vagyunk Hitler nagygyűlésének. Az esemény leírása és elemzése különleges a literatúrában. A gyűlés után Péter, miután külön engedélyt kapott, meglátogatja a házi őrizetben lévő írót, Bertent (akinek mintája Thomas Mann). Kettejük beszélgetése a német szellem éles elemzése, de egyben szomorú előrejelzés is a világról. Végül a regény végén Péterrel visszatérünk a városba, ahonnan időközben elmenekültek az idegenek, találkozunk a Garren család többi tagjával, megismerjük sorsukat, és figyelemmel kísérjük a nehéz döntéseket, amelyeket az 1930-as évek második felében kell meghozniuk.
Košickí mešťania: dráma v troch dejstvách a šiestich obrazoch
Košická pochôdzka: miestopis-cestopis po starých Košiciach očami košického rodáka.
Autor približuje výzor Košíc v prvej polovici 20. storočia, konkrétne v roku 1941. Prechádza sa pri Mlynskom náhone, cinotríne Rozália a pritom rozmýšľa nad postavením svojho rodného mesta. V myšlienkach zachytáva vtedajší stav spoločnosti, jej zložky a názorové prúdy. Všetko postupne prechádza do medzinárodného kontextu, v Európe zúri vojna, každý hľadá vinníka, a on vinníka vidí v každom, kto mlčal už v počiatkoch a tak dal možnosť jej vzniku
Olyasféle ez a könyv, mint a régi füves könyvek, amelyek egyszerű példákkal akartak felelni a kérdésekre, mit is kell tenni, ha valakinek a szíve fáj, vagy elhagyta az Isten. Nem eszmékről és hősökről beszél, hanem arról, aminek köze van az emberhez. Írója tanulva akarja tanítani embertársait, tanulva a régiektől, a könyvekből, azokon keresztül az emberi szívből, az égi jelekből. Elemi ismereteket kíván közvetíteni az emberi élet alapigazságait illetően. Márai Sándor 1943-ban írott művét Epiktétosznak, kedves Marcus Aureliusának, Montaigne-nak és valamennyi sztoikusnak ajánlja, akiktől a hatalomról, a jókedvről, a félelemmentes életről tanult.
Eseistyczna powieść Ziemia! Ziemia!..., którą Márai napisał na emigracji w Salerno, pomyślana została jako trzecia część opublikowanych w 1934 roku 'Wyznań patrycjusza'. Materiał faktograficzny i refleksyjny książki obejmuje czas od grudnia 1944 r. do momentu ostatecznego opuszczenia Węgier (w 1948 r.) przez pisarza i jego rodzinę. Podobnie jak w Wyznaniach patrycjusza, i tutaj Márai podejmuje przede wszystkim próbę intelektualnego podsumowania zdarzeń. Od początku wojny przekonany o ogromnej wadze przemian, jakie nieuchronnie czekają jego ojczyznę, w pierwszych latach powojennych staje się bacznym tych przemian obserwatorem. I stara się sprostać podstawowemu – w jego mniemaniu – zadaniu intelektualisty: wypracować wiarygodne, niestronnicze sądy o wszystkim, co się wokół dzieje, i sformułować własne odpowiedzi na stawiane przez epokę pytania. Jednym z nich jest dramatyczne – i jakże osobiste w przypadku Máraiego – pytanie o sens emigracji. Z okazji 70 lat istnienia 'Czytelnika' ukazuje się kolekcja tytułów wybranych z dorobku wydawnictwa. Edycję wyróżnia jednolita szata graficzna autorstwa Andrzeja Heidricha. Wyznania patrycjusza są kolejną książką w tym cyklu.
Márai Sándornak számos önálló írása van a borról, ilyen a már klasszikussá vált Magyar borok című, de az olyan híres műveiben, mint a Füves könyv vagy a Szindbád hazamegy vagy a Teljes Napló is sok helyütt előbukkan. Mint egy olyan téma, mely elválaszthatatlan Márai Sándortól íróként és emberként egyaránt. A Boros könyv a Helikon Kiadó gondozásában egy új sorozat részeként jelenik meg, melyben Márai életbölcsességeit olvashatjuk. A sorozat köteteit Kő Boldizsár csodálatos illusztrációi díszítik.
Żar był pierwszym wydanym w Polsce dziełem Sndora Mraiego. Ta niewielka
powieść w swej zewnętrznej warstwie mówi o męskiej przyjaźni, zburzonej przez
miłosny trójkąt, przede wszystkim jednak jest refleksją nad potrzebą poznania
prawdy, ale także nad niemożnością dotarcia do sedna minionych zdarzeń. Choć
bohaterowie są już starzy, na przeszłość ciągle kładzie się cień niepewności i
to napięcie udziela się również czytelnikowi, który do końca nie otrzymuje
prostych odpowiedzi.
Śladami bogów to dziennik z podróży, jaką Sndor Mrai odbył w 1926 r. na Bliski
Wschód. Pokonując trudy i niebezpieczeństwa trzymiesięcznej wyprawy, odwiedził
Egipt, Palestynę, Liban, Syrię i Turcję, a także Grecję oraz Włochy. Podziwiał
egzotyczną przyrodę i starożytną architekturę. Rozmyślał o trwającej już wiele
tysięcy lat historii regionu, a również z wielką uwagą przyglądał się
wydarzeniom współczesnym, takim jak kształtowanie się podstaw przyszłego
państwa izraelskiego. Na swojej drodze spotkał wielu ludzi. Odnosił się do
nich ze szczerą ciekawością i otwartością, by poznać ich kulturową odmienność.
Nigdy jednak nie zapominał o ukochanej Europie i z perspektywy Wschodu
krytycznie spoglądał na Stary Kontynent odradzający się po wojennej pożodze.
Zdecydowanie wykraczając poza dziennikarską formę, książka Śladami bogów jest
nie tylko zbiorem reporterskich relacji, ale też zapisem błyskotliwych
refleksji, lirycznie ukazanych wrażeń i trafnych spostrzeżeń, które nic nie
straciły na czasie.
Un pequeño castillo de caza en Hungría, al pie de los Cárpatos, donde alguna vez se celebraron elegantes veladas y cuyos salones decorados al estilo francés se llenaban de la música de Chopin, ha cambiado radicalmente de aspecto. El esplendor de antaño ya no existe, todo anuncia el final de una época. Dos hombres mayores, que de jóvenes habían sido amigos inseparables, se citan a cenar tras cuarenta años sin verse. Uno ha pasado mucho tiempo en Extremo Oriente, el otro, en cambio, ha permanecido en su propiedad. Pero ambos han vivido a la espera de este momento, pues entre ellos se interpone un secreto de una fuerza singular. Todo converge en un duelo sin armas, aunque tal vez mucho más cruel, cuyo punto en común es el recuerdo imborrable de una mujer. En esta magistral novela, Sándor Márai plantea la búsqueda de la verdad como fuerza liberadora, como soporte ético imprescindible para sobrellevar el peso de una vida. La exactitud de su prosa, unida a la vigencia de sus propuestas morales, lo sitúa entre los grandes escritores europeos del siglo xx.
A saját emlékek megírása 34 évesen kissé furcsának tűnhet. De nem annyira, ha a szerző elmondhatja, hogy ezekben a 34 évben a szülővárosa országhatárt váltott - ráadásul a szülőföldje már nem létezik -, megszakította a családjával a kapcsolatot, Európa első világháborúval nézett szembe, és az az értékrend, amelyben felnőtt, megszűnt. 'Egy polgár vallomásai' Sándor Márai magyar író emlékiratai. A mű egyfajta fejlődésregényként is felfogható, amelyben a szerző bemutatja és elemzi otthonát és családját, az őt formáló ősöket, az iskolai neveltetést, újságírói munkáját és azokat a különböző városokat, ahol élt, mielőtt visszatért volna. Több mint egy élet benyomásainak gyűjteménye zűrzavaros időkben, 'Egy polgár vallomásai' bemutatja Márai fikciós műveinek gyökereit; alapos tanulmány a szerző saját fejlődéséről, a születési ház gondos leírásától kezdve egészen a paradox módon világos és megfontolt önanalízisekig, amelyek egy szinte folyamatosan forradalmi állapotban lévő emberről szólnak. Továbbá, a mű feltárja azt a folyamatot, amelyben Márai megerősítette magában azt a bizonyosságot, hogy nem tehet mást, mint írni, és hogy csak az anyanyelvén tud írni. Az ilyen zűrzavaros körülmények között formálódott bizonyosságok tartósak - 1948-ban Magyarországról száműzték, de a száműzetésben is magyarul írt, ám csak a hidegháború végén kezdtek újra megjelenni művei.
Irodalmi szenzáció Márai legismertebb műve folytatásának megjelenése. „És meg kell írni a „Polgár vallomásai” harmadik, befejező kötetét. Ez álmatlan éjszakákon e kötet szerkezetén gondolkozom” – írta Márai 1944-ben a Naplóban. De az ötlet csak 1949-ben érik be, az eredeti, eddig a hagyatékban kallódó kéziraton 1950 szerepel befejezés gyanánt, vagyis a Hallgatni akartam tekinthető Márai első emigrációban írt – befejezett – művének! Az író maga választotta kezdődátuma az Anschluss, Ausztria 1938-ban történt hitleri megszállása, mely történelmi eseménnyel Márai szerint elveszett a klasszikus Európa. A kötet vallomás egy érték vesztett időszakról, egyben pontos rajza a polgári Európának és Magyarországnak, egyszersmind hiánypótló olvasmány.
Come un Roth o uno Schnitzler allo stato incandescente: così ci appare oggi, fin dalle prime pagine, questo superbo romanzo. Ma anche, si potrebbe aggiungere, come una sequenza di scene viste attraverso l’obiettivo di Max Ophüls. Quanto all’autore, Sándor Márai fu uno di quei grandi a cui accadde, per un certo tratto della loro vita, di essere famosi e che i cataclismi politici finirono poi per relegare ai margini. Questo libro riaffiora dunque dall’oblio – con il gesto imperioso di qualcosa che non si potrà più dimenticare. Dopo quarantun anni, due uomini, che da giovani sono stati inseparabili (una di quelle amicizie maschili non meno intense del rapporto fra due gemelli monozigoti), tornano a incontrarsi in un castello ai piedi dei Carpazi. Uno ha passato quei decenni in Estremo Oriente, l’altro non si è mosso dalla sua proprietà. Ma entrambi hanno vissuto in attesa di quel momento. Null’altro contava, per loro. Perché? Perché condividono un segreto che possiede una forza singolare: «una forza che brucia il tessuto della vita come una radiazione maligna, ma al tempo stesso dà calore alla vita e la mantiene in tensione». Tutto converge verso un «duello senza spade» – e ben più crudele. Tra loro, nell’ombra, il fantasma di una donna. E il lettore sente la tensione salire, riga dopo riga, fino all’insostenibile, mentre scorre una prosa incalzante, nitida, senza scampo. Le braci fu pubblicato per la prima volta nel 1942.
<i>Dernier jour à Budapest</i>, pubblicato in Ungheria nel 1940, riunisce in modo singolare due virtuosi della letteratura ungherese del XX secolo. Sándor Márai, l'autore delle Braise, rende omaggio al suo maestro, Gyula Krúdy, dandy tenebroso e personaggio leggendario della bohème letteraria di Budapest, soprannominato qui Sindbad, come l'eroe di diverse delle sue novelle. Un mattino di maggio, Sindbad lascia la sua casa di óbuda promettendo a sua moglie di riportare, prima del calar della notte, i sessanta <i>pengös</i> necessari all'acquisto di un vestito per la loro piccola. Ma appena partito, le sue buone intenzioni svaniscono. Cedendo alla tentazione di una passeggiata in calesse, si abbandona a una dolce flânerie, rivisitando il Budapest di ieri, al ritmo dei luoghi amati: il bagno turco, dove « Oriente e Occidente si fondevano nelle nebbie di calore », il caffè <i>Chicago</i> dove scriveva, i ristoranti dove cenava... Tra Storia e finzione, Sándor Márai offre un racconto avvincente e nostalgico, dalla bellezza crepuscolare, dove i suoi stessi ricordi d'anteguerra si mescolano, con una potenza evocativa amplificata, all'immaginario di uno dei più grandi scrittori ungheresi.
Begin jaren zeventig schreef Sándor Márai vier historische romans, waarvan Er is in Rome iets gebeurd de eerste is. Het is het verhaal over de moord op Julius Caesar. Plaats van handeling is Baiae, een in de Oudheid beruchte buitenplaats aan de kust bij Napels. In twaalf hoofdstukken, onderverdeeld in vier delen van zonsondergang tot dageraad, komen figuren uit de zelfkant van de maatschappij aan het woord over het schokkende nieuws uit Rome, dat langzaam maar zeker steeds concreter wordt: de dictator is niet meer... Zo schetst Márai hoe een allesoverheersende gebeurtenis die niet bij naam mag worden genoemd, de gedachten en handelingen van mensen bepaalt. In Er is in Rome iets gebeurd laat Márai zien wat hij 'de echte geschiedenis' noemt, de geschiedenis zonder data en zonder de namen van grote mannen. Want grote mannen zijn 'mannen die langzamer sterven dan anderen en die een langere schaduw nalaten'. Het gaat Márai om de microgeschiedenis van echte mensen. De verschillende gezichtspunten die hij daarbij inneemt, tonen de meesterhand van een schrijver die de psychologische diepte van de mens als geen ander weet te doorgronden.
Il professor Victor Henrik Askenasi, in viaggio da Parigi verso la Grecia, si ferma a Dubrovnik (allora Ragusa) per un appuntamento con il destino. Qui cerca la risposta a una domanda che lo tormenta da tempo, la stessa che lo ha spinto a lasciare sua moglie, i suoi studi e la sua cattedra di greco antico per vivere con una ballerina russa. Sebbene la situazione sembri banale e sconveniente, Askenasi ha sempre cercato in ogni donna, compresa l'affascinante Eliz, quella risposta. Tuttavia, anche lei, con la sua sensualità e impudicizia, non è stata in grado di fornirgliela; Eliz rappresentava solo un'indicazione, non la meta. In un caldo pomeriggio di maggio, quando decide di bussare alla porta di una sconosciuta che lo ha provocato con uno sguardo, Askenasi avverte che la risposta è vicina. È giunto il momento di oltrepassare un limite, oltre il quale si cela l'oscurità del crimine e della follia, o forse la verità.
Drugi tom bardzo rozszerzonego wyboru dzienników Sndora Mraiego (19001989),
jednego z najwybitniejszych dwudziestowiecznych pisarzy węgierskich. Pisanie
dziennika autor Wyznań patrycjusza rozpoczął w 1943 roku i kontynuował aż do
samobójczej śmierci w 1989. W Czytelniku ukazał się dotychczas jednotomowy
wybór z tego niezwykle obszernego diariusza. Publikowany obecnie tom,
obejmujący lata 19491956, stanowi drugą część nowej, pięciotomowej edycji.
Dziennik Mraiego to dzieło intelektualisty, który w swoich notatkach zawarł
refleksję nad światem, przemyślenia z lektur, ocenę socjologiczną i moralną
współczesnych społeczeństw, namysł nad kondycją ludzką. Głębia myśli,
bezwarunkowa uczciwość w ocenianiu otoczenia i siebie samego, błyskotliwość
sformułowań, ironia i finezyjny dowcip wszystko to nie pozwala oderwać się od
lektury tej niezwykłej książki.
Pierwszy tom bardzo rozszerzonego wyboru dzienników Sndora Mraiego (19001989),
jednego z najwybitniejszych dwudziestowiecznych pisarzy węgierskich. Pisanie
dziennika autor Wyznań patrycjusza rozpoczął w 1943 roku i kontynuował aż do
samobójczej śmierci w 1989. W Czytelniku ukazał się dotychczas jednotomowy
wybór z tego niezwykle obszernego diariusza. Publikowany obecnie tom,
obejmujący lata 19431948, stanowi pierwszą część nowej, pięciotomowej edycji.
Dziennik Mraiego to dzieło intelektualisty, który w swoich notatkach zawarł
refleksję nad światem, przemyślenia z lektur, ocenę socjologiczną i moralną
współczesnych społeczeństw, namysł nad kondycją ludzką. Głębia myśli,
bezwarunkowa uczciwość w ocenianiu otoczenia i siebie samego, błyskotliwość
sformułowań, ironia i finezyjny dowcip wszystko to nie pozwala oderwać się od
lektury tej niezwykłej książki.