Wie kein anderer deutscher Dichter hat Kleist die Leser fasziniert. Ein ehemaliger Soldat mit keiner außergewöhnlichen literarischen Bildung wird zu einem der größten Erneuerer deutscher Dichtung. In seiner umfassenden Biographie zeichnet Günter Blamberger ein neues Bild von Kleist, indem er dessen Leben nicht von seinem tragischen Ende her betrachtet, sondern aus der Perspektive seiner Gegenwart. Blamberger erzählt aus Kleists Augenblicksbewusstsein und beleuchtet das Beunruhigende und Staunenswerte in jedem Lebensabschnitt sowie den Zündstoff in seinen riskanten biographischen und literarischen Experimenten. So entsteht eine packende und anschauliche Biographie eines der größten literarischen Genies aller Zeiten. Kritiker loben die Arbeit als die beste und facettenreichste Kleist-Biographie, die sowohl Gelehrsamkeit als auch eine eigenständige Analyse der Werke bietet. Die Biographie wird als Standardwerk angesehen, das weit über das Jubiläumsjahr hinaus Bedeutung haben wird. Blamberger vermittelt überzeugend, wie Kleist und seine Epoche den Halt verlieren, und schafft damit ein Werk, das zukünftigen Generationen als Referenz dienen wird.
Günter Blamberger Bücher
Dieser Autor konzentriert sich auf tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und die Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen. Seine Prosa zeichnet sich durch eindringliche Introspektion und eine poetische Sprache aus, die den Leser in das Seelenleben der Charaktere zieht. Seine Werke erforschen oft Themen wie Erinnerung, Identität und die Suche nach Sinn in einer absurden Welt. Der unverwechselbare Stil des Autors und die Tiefe seiner literarischen Perspektive machen ihn zu einer unverzichtbaren Lektüre für diejenigen, die philosophisch fundierte und emotional resonierende Belletristik schätzen.






Ende des 18. Jahrhunderts war der Glaube an Inspiration als göttliche Begnadung des Künstlers erschüttert, das Bild vom Kuß der Muse überholt; die Frage nach dem Ursprung der Kreativität stellte sich neu. Welche Darstellungs- und Deutungsmuster in Literatur, Ästhetik und Wissenschaft seither entwicklet wurden, um dem Geheimnis des Schöpfertums auf die Spur zu kommen, wird von Günter Blamberger exemplarisch untersucht. Er liefert damit einen bedeutsamen Beitrag zur interdisziplinären Kreativitätsforschung der Gegenwart, an der sich Germanisten bisher kaum beteiligt haben.
Dokumentation der Kleist-Preisverleihung 2013 mit der Rede der Preisträgerin Katja Lange-Müller. Das Jahrbuch enthält Abhandlungen zu Kleists Werken, insbesondere seinen Topographien, sowie Beiträge des Nachwuchskolloquiums und Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen zu Kleist.
Kleist-Jahrbuch 2005. 2005
- 324 Seiten
- 12 Lesestunden
Kleist-Forschung 2004 bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft zu Kleists Werken, einschließlich Abhandlungen und Rezensionen bedeutender Publikationen.
Kleist-Jahrbuch 2006. 2006
- 207 Seiten
- 8 Lesestunden
Das Jahrbuch zur Kleist-Forschung bietet einen Überblick über wichtige Abhandlungen und Rezensionen zu Kleists Leben, Werk und Wirkung sowie die Verleihung des Kleist-Preises 2005.
Das Jahrbuch 2003 dokumentiert die Verleihung des Kleist-Preises 2002 an Martin Mosebach sowie die Reden von Brigitte Kronauer und Günter Blamberger. Zudem werden die Berliner Jahrestagung "Kleists Transformationen" und eine Podiumsdiskussion von Kleist-Übersetzern behandelt.
Die Buchanmerkung behandelt Neuerungen in der Kleist-Forschung von 2003/2004 und bietet Rezensionen zu bedeutenden Publikationen. Zudem wird die Verleihung des Kleist Preises 2003 im Jahrbuch dokumentiert.
Hrsg. von Günter Blamberger im Auftrag der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, umfasst das Werk 327 Seiten.
"M'illumino/d'immenso" - "Ich erleuchte mich/Durch Unermessliches", so übersetzte Ingeborg Bachmann Giuseppe Ungarettis Gedicht Mattina , das minimalistisch auf Maximales auf den Reichtum dichterischer Ausdrucksmöglichkeiten wie die Macht poetischen Denkens.Wie die ästhetischen Ideen der Literatur Leserinnen und Lesern dazu verhelfen, die Grenzen des Eigenen im Fiktionalen zu überschreiten, ja, laut Kant, sogar Vorstellungen vermitteln können vom empirisch wie begrifflich kaum Fassbaren, davon handeln die Fallstudien dieses u.a. von Mythen des Schöpferischen, von Bildern des Todes, des Jenseits und der Seele nach dem 'Tode Gottes', von der Melancholie als dunklem Grund des Genies, von den Metamorphosen des Bösen wie des Guten, von der Ekstase, von der Ökonomie des Selbstopfers, vom Widerstand und den Gegenworten der Poesie sowie von Figurationen der Biografik und des Porträts als Annäherungen an das Besondere, das in keinem Allgemeinen aufgeht.
