Gratis Versand ab € 9,99
Bookbot

Annemarie Selinko

    1. September 1914 – 28. Juli 1986

    Annemarie Selinko war eine österreichische Romanautorin, deren Werke Bestsellerstatus erlangten. Ihr Schreiben zeichnet sich durch eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der menschlichen Psyche und historischen Ereignissen aus, verwoben in fesselnde Erzählungen. Selinko verknüpft meisterhaft persönliche Schicksale mit umfassenderen gesellschaftlichen Umwälzungen und bietet den Lesern eindringliche literarische Erlebnisse. Ihre Fähigkeit, Leser in die Atmosphäre ihrer gewählten Epochen zu entführen und gleichzeitig universelle menschliche Emotionen zu untersuchen, wird bis heute geschätzt.

    Annemarie Selinko
    Désirée 1
    Morgen ist alles besser
    Désirée II.
    Ich war ein hässliches Mädchen
    Heute heiratet mein Mann
    Desirée
    • Einer der größten Unterhaltungsromane der deutschen Literatur mit einer Gesamtauflage von über 2,8 Millionen Exemplaren »Ich glaube, eine Frau kann viel leichter bei einem Mann etwas erreichen, wenn sie einen runden Busen hat. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mir morgen vier Taschentücher in den Ausschnitt zu stopfen...« So beginnt Annemarie Selinkos großer historischer Roman, das fiktive Tagebuch der Désirée Clary, Seidenhändler-Tochter aus Marseille, die es tatsächlich zu etwas bringen und in die Weltgeschichte eingehen sollte. Sie war die erste Verlobte Napoleons, heiratete später den französischen Marschall Bernadotte, lebte in der Gunst des Kaisers in Paris und verließ Frankreich schließlich mit ihrem Mann, als der den schwedischen Thron bestieg. Das Buch erreichte in kurzer Zeit Millionenauflagen und wurde in mehr als 25 Sprachen übersetzt. Der Hollywood-Film mit Jean Simmons als Désirée und Marlon Brando als Napoleon wurde ebenfalls ein Welterfolg, und auch heute noch hat dieser historische Liebesroman nichts von seinem Zauber verloren.

      Desirée
      4,7
    • Nicht sehr hübsch und nicht sehr gescheit findet der berühmte Schauspieler und Bühnenautor Claudio Pauls die 18-jährige Anneliese, und er sagt es ihr auch, als sie sich auf eine ungewöhnliche Weise das erste Mal begegnen. Die kleine Wienerin nimmt es ihm nicht übel, denn sie weiß sehr gut, dass sie unscheinbar und unbedeutend wirkt. Aber Claudio sagt ihr auch, dass jede Frau hübsch werden kann, wenn sie sich nur darum bemüht. Und Anneliese, die, immer im Schatten einer schönen älteren Schwester stehend, bisher nie sehr viel über ihr Äußeres nachdenken mochte, ist jetzt fest entschlossen, das zu ändern und den Ratschlägen des erfahrenen Frauenkenners Claudio Pauls zu folgen. Dazu gehört auch, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nimmt und es nicht mehr zulässt, dass man in der Familie über ihre Zukunft entscheidet. Der Weg zu Schönheit und Selbstsicherheit beginnt mit dem Besuch beim Friseur und im Kosmetiksalon. Der Weg ist hart und kostet Geld, das Anneliese sich in einem Modegeschäft verdient. Sie erprobt die Wirkung der Schönheitskur vor allem in der Grand-Hotel-Bar, wo sie jeden Tag in der Mittagspause ihren Ratgeber Claudio Pauls mit seinen Freunden und Freundinnen trifft. Ihr erster Auftritt mit dem neuen Gesicht verläuft nicht ganz so, wie sie sich das gedacht hat. Aber allmählich wird aus dem unscheinbaren, verschüchterten Mädchen eine attraktive, unbefangene junge Frau, was nicht nur Claudio Pauls bemerkt.

      Ich war ein hässliches Mädchen
      3,9
    • Es ist die charmant und zärtlich selbstironisch aufgeschriebene Geschichte einer jungen geschiedenen Frau, die ihrem einstigen Manne wieder begegnet, von dem sie sich eigentlich nie ganz gelöst hat. Er steht gerade im Begriff, eine neue Ehe zu schließen, kehrt aber nach mancherlei Zwischenfällen und drollig-vertrackten wie kritischen Situationen, da es sich zu bewähren gilt, zu seiner ersten Frau zurück. In ihrer Bangnis um ihn stürzt sie, die reizende kleine Wienerin Thesi, die sich inzwischen einigermaßen mühsam als Modezeichnerin im fremden Kopenhagen durchschlägt, fast in eine neue Liebe, aber es ist eben doch nur eine Liebe aus Protest, aus Enttäuschung, aus Trotz, aus weher Reue. Und so erkennt sie schließlich, dass man eigentlich zweimal heiraten sollte – und zwar denselben Mann.

      Heut Heiratet mein Mann