Kerstin Thorvall Bücher
Kerstin Thorvall war eine der renommiertesten schwedischen Autorinnen, die gleichzeitig zu einer der meistkritisierten und meistgelesenen wurde. Ihre Bücher, insbesondere „Das Allerstrengst Verbotene“, gaben einer ganzen Gattung, der sogenannten „Bekenntnisliteratur“, ihren Namen. Die Wertschätzung für ihre Autorschaft nahm jedoch mit jedem Jahr zu, teilweise durch ihre Memoiren-Trilogie.







Wo das Leben beginnt
- 384 Seiten
- 14 Lesestunden
Als das schrille Läuten des Telefons die Stille des Nachmittags zerreißt, weiß Hilma genau, welche Nachricht ihr überbracht werden soll: Ihr Mann, Studienrat Sigfrid Tornvall, ist am Vormittag dieses 19. Novembers 1936 in der Nervenklinik gestorben. Zwar präsentiert Hilma sich in den folgenden Tagen und Monaten ganz als trauernde Witwe der Öffentlichkeit, doch so ganz traurig sieht es in ihrem Inneren nicht aus, kann doch ihr Leben in Zukunft nur leichter werden. Doch sie hat nicht mit der Reaktion ihrer Tochter Signe gerechnet: Signe ist verzweifelt und voller Wut auf die Mutter, denn sie hat den Vater abgöttisch geliebt. Ein Freund und ehemaliger Kollege Sigfrids, Rutger von Parr, steht Hilma und ihrer Tochter in dieser schwierigen Zeit zur Seite. Signe ist diesem Ersatzvater sehr zugetan, doch als Gerüchte aufkommen, dass diese freundschaftliche Beziehung zwischen Hilma und Rutger doch mehr sein könnte, sucht Hilma das klärende Gespräch mit ihm. Kerstin Thorvall erzählt in diesem zweiten, in sich abgeschlossenen Roman, die ergreifende und aufwühlende Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die einen nicht mehr losläßt. „Es ist ein wunderbarer Roman darüber, wie das Schicksal der Mütter das Leben der Töchter formt.“ Marianne Fredriksson.
Als Hilma ihren Mann Sigfrid während ihrer ersten Sommerferien als Grundschullehrerin kennen lernt, ist sie noch sehr jung. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, und Sigfrid stammt aus einer angesehenen Pastorenfamilie, ist Studienrat und etliche Jahre älter als sie. Er verliebt sich Hals über Kopf in die unerfahrene und kindlich unbefangene Frau und beeindruckt sie mit seiner stürmischen und leidenschaftlichen Art. Hilma erwidert seine Gefühle aus tiefstem Herzen und kann es kaum fassen, dass seine eher reservierte und gebildete Familie sie anscheinend bedrängt, möglichst bald zu heiraten. Doch schon in der Hochzeitsnacht offenbart sich Hilma ein wohlgehütetes Familiengeheimnis. Für Hilma beginnt ein Leben voller Verzweiflung, Schmerz und Enttäuschung. Auch die Geburt der Tochter ändert daran nichts. Und so ist auch Signes Leben vom ersten Augenblick an von einem dunklen Schatten überdeckt. Kerstin Thorvall erzählt die ergreifende Geschichte einer jungen Frau, und zugleich die Geschichte Schwedens zu Beginn des 20. Jahrhunderts kraftvoll, mit überwältigender Eindringlichkeit, Ehrlichkeit und voller Mitgefühl.
Anstelle eines Vaters
- 110 Seiten
- 4 Lesestunden
Thomas, eine Woche im Mai
- 125 Seiten
- 5 Lesestunden
Gunnar schiesst ein Tor
- 74 Seiten
- 3 Lesestunden
Kjelle geht raus
- 109 Seiten
- 4 Lesestunden
Hilmas Tochter Signe geht mit viel Erfolg ihren beruflichen Weg. Auch privat scheint ihr zunächst das Glück Sie heiratet Lars-Ivar, ihre große Liebe, und bringt drei Söhne zur Welt. Eigentlich müsste sie jetzt glücklich sein, aber ihre Gefühle sprechen eine andere Sprache.Der letzte in sich abgeschlossene Roman der Kerstin-Thorvall-Trilogie ist ein leidenschaftliches Bekenntnis einer jungen Frau, die nur sie selbst sein möchte.(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Und danach?
- 109 Seiten
- 4 Lesestunden



