Band I der Werkausgabe präsentiert alle veröffentlichten Gedichte Heiner Müllers sowie 120 unveröffentlichte aus seinem Archiv. Erstmals wird sein gesamtes lyrisches Schaffen zusammenhängend vorgestellt. Müller beteiligte sich an der Vorbereitung und wünschte eine "brutale Chronologie".
Frank Hörnigk Bücher



Werke - 2: Die Prosa
- 209 Seiten
- 8 Lesestunden
Der Inhalt umfasst eine Vielzahl von Erzählungen, Parabeln und Essays, die sich mit unterschiedlichen Themen und Charakteren befassen. Zu den Highlights zählen der Bericht des Großvaters, der Bankrott eines Sargverkäufers und die Erzählung von einem Arbeiter namens Franz K. sowie eine Liebesgeschichte. Die Texte reflektieren menschliche Erfahrungen und gesellschaftliche Fragen, oft durch die Linse von Misanthropie und existenziellen Dilemmata. Besondere Erwähnung finden auch die Parabeln, die tiefere Einsichten in das menschliche Verhalten bieten. In „Die Befreiung des Prometheus“ und „Herakles 2 oder die Hydra“ wird mythologisches Material verwendet, um moderne Themen zu beleuchten. Weitere Erzählungen thematisieren den Alltag, wie in „Ein Sonntag in der Hölle“ oder „Sommer mit Schneesturm“, während andere, wie „Das Testament des Ödipus“, auf dramatische und philosophische Fragen eingehen. Die Sammlung enthält auch traumhafte und surrealistische Elemente, die den Leser in eine andere Realität entführen. Mit einer Mischung aus autobiografischen Anklängen und fiktiven Erzählungen wird eine facettenreiche Perspektive auf das menschliche Dasein eröffnet. Die editorischen Notizen und bibliographischen Informationen im Anhang bieten zusätzlichen Kontext zu den Texten und deren Entstehung.
In Masken geht die Zeit
- 181 Seiten
- 7 Lesestunden
Wolfgang Utzt ist eine Legende unter den Maskenbildnern. Als kongenialer Partner von Regisseuren wie Benno Besson, Friedo Solter, Alexander Lang, Thomas Langhoff, Heiner Müller, Robert Wilson oder Jürgen Gosch war er über Jahrzehnte an vielen bedeutsamen Inszenierungen des Deutschen Theaters in Berlin und an anderen Häusern beteiligt. Seine Masken, Figurinen, Grafiken und Bildentwürfe haben deutsch-deutsche Theatergeschichte geschrieben. Sie verweisen auf eine ästhetische Dimension, einen „Eigensinn“, die sie zu besonderen, ganz und gar solitären Zeichen und Ausdrucksformen einer Kulturgeschichte der Moderne machen.