Internationales Bauen innerhalb und außerhalb Deutschlands - 2. Auflage
278 Seiten
10 Lesestunden
Die deutsche Bauwirtschaft kommt mit dem auslandischen Baugeschehen zweifach in Ber- rung: Einerseits plant und baut sie direkt oder uber Tochter- und Beteiligungsunternehmen im Ausland.
Für die 2. Auflage wurde das Buch vollständig durchgesehen und an die aktuellen Normen, Richtlinien und Gesetze angepasst. Erweitert wurde der Titel unter anderem mit neuen Themen wie Projektkommunikationssysteme oder neue Entwicklungen bei den Leistungsbildern. Zur optimalen Steuerung von Prozessen und Planung sowie Realisierung von baulichen Anlagen sind zunächst alle Grundlagen im Management durch zahlreiche Abbildungen und praxisbezogene Beispiele erklärt. Dabei geben die Autoren ebenso präzise Antworten auf die Fragen, was genau Projektmanagement bedeutet, welche Leistungsinhalte es umfasst und welche rechtlichen Grundlagen zu beachten sind. So werden dem Leser die Methoden von der ersten Projektidee bis zur endgültigen Inbetriebnahme ausführlich vermittelt. Ein weiteres wichtiges Kapitel widmet sich dem Thema Information und Kommunikation bei Bauprojekten, das durch den Einsatz der neuen Medien immer mehr an Bedeutung gewinnt. Damit ist das erfolgreich eingeführte Buch in der 2. Auflage eine effektive Grundlage für die zukünftige Projektarbeit im Bauwesen.
MIT ZAHLREICHEN ERFOLGREICH DURCHGEFÜHRTEN MEDIATIONEN IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZIn stetig anwachsendem Umfang binden vertragliche Konflikte im Bauwesen erhebliche personelle und finanzielle Kapazitäten. Geschäftliche und persönliche Beziehungen werden durch lange gerichtliche Auseinandersetzungen stark behindert, und eine zukünftige Zusammenarbeit wird erschwert oder sogar unmöglich.Zur Vermeidung solcher Auseinandersetzungen bietet sich heute die Mediation als ein außergerichtliches Konfliktregelungsverfahren an. Das Verfahren ist freiwillig und konsensorientiert. Alle am Konflikt beteiligten Parteien nehmen auch am Verfahren teil. Ein allparteilicher Mediator unterstützt die Konfliktparteien darin, gemeinsam in einer fairen Vorgehensweise eine Konsenslösung zu entwickeln. Der Mediator ist für die fachgerechte konsensfördernde Leitung des Verfahrens zuständig. Den Abschluss einer Mediation bildet im Regelfall eine verbindliche, umsetzbare Vereinbarung zwischen den Parteien zur Regelung der Konfliktfrage. Das eigenverantwortliche, gemeinsame Erarbeiten von Lösungen ermöglicht den Parteien, langfristig tragbare Beziehungen zu entwickeln, die über das Verfahren hinausreichen.Das Buch stellt die Mediation als außergerichtliche Konfliktlösung vor, zeigt ihre Anwendung anhand durchgeführter Beispielfälle der Baupraxis. Es stützt sich auf Erfahrungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.