Arthur Wassermann kehrt nach Jahren als Berater in Afrika nach Schindellegi zurück. Er entwickelt ein kleines Zielgerät für Gewehre, das er im Goldenen Dreieck (Thailand) herstellen lässt. Der Doppelbürger Richard Sommer arbeitet als Instruktor bei der NATO und trifft in Zürich auf Miriam Spengler, die nach 4 Jahren in Südamerika zurückkehrte und in einer Anwaltskanzlei arbeitet. Sie klärt für das Ehepaar Marburg ab, ob ihr Name in den Panama Papers sie in Schwierigkeiten bringt. Die Marburgs betreiben in Hinterzarten eine Entzugsklinik und verkaufen ein Beruhigungsmittel, das auch als Designer-Droge einsetzbar ist. Die Personen in der Story berühren sich in verschiedenen Situationen und geraten dadurch in Schwierigkeiten. Sofia Marburg vertreibt von Schindellegi aus ihr Mittel und steht bald einmal mit einer Toten vor einem Problem. Wassermann wird beim Verkauf seines Zielgeräts von den Chinesen bedrängt. In der Kanzlei stösst Miriam Spengler auf Dokumente, die zeigen, dass eine italienische Finanzorganisation hinter der Kanzlei agiert. Richard Sommer und Wassermann werden in Mosambik in Geschäfte gegen die Chinesen verwickelt. Miriam Spengler gerät unter Druck der Mafia und Marburgs Beruhigungsmittel sorgt für Spannung.
Gérard Schwyn Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Erfahrungen ergeben sich durch Erlebnisse, durch Bildung, durch Übung, durch Kenntnisse oder Fertigkeiten. Der Mensch erfährt vieles durch Wahrnehmung, durch eigenes Erleben oder eben, indem er die Augen offenhält und aufnimmt, was in seiner Umgebung passiert. Was er erlebt kann einfach, bewegend, spannend oder sogar berührend sein. Die einfachen Geschichten in diesem Bändchen bewegen weder das Leben des Lesers noch den Lauf der Welt. Sie zeigen aber, dass selbst einfachste Erlebnisse oder Vorfälle da und dort unterhalten, ein Lächeln, eine Träne oder Gedanken hervorrufen können.
Putins Geheimdienst
in Zürich
Glencore und weitere Rohstofffirmen laden zu einer Konferenz nach Zürich ein. Als Putin von der Anmeldung des kleinen Kirgisistans erfährt, schickt er seinen Militärgeheimdienst GRU nach Zürich, um Kirgisiens Teilnahme zu verhindern. Unruhe entsteht und zwei Tote führen zum Abbruch der Konferenz. Ein junger Versicherungsinspektor mit rechtsnationaler Einstellung verliebt sich in eine in GRU-Diensten stehend Nachtclubdame. Ein Investigations-Journalist, lokale Politiker sowie ein Agent aus Kirgisistan bringen Handlung in den Ablauf der Story, bei der es gegen den Schluss turbulent zu und her geht.
Der Architekt Eberhardt Gärtner – auf den ersten Blick ein Mann mit Format: sicheres Auftreten, wortgewandt und mit Sympathien in der Damenwelt. Doch er ist auch ein cleverer Stratege, und er weiß Situationen für sich zu nutzen, ohne Rücksicht auf Verluste. Als sein Unternehmen in der Baubranche nicht mehr genügend abwirft, wird er Kurier in einem Geschäft von ganz anderem Kaliber: ein technisches Unternehmen liefert Knowhow für atomare Anlagen in den Nahen Osten. Der undurchsichtige Syrer Ahmand Schama verschiebt die Konstruktionspläne und Werkstücke. Große Summen wechseln den Besitzer. Gärtner schwimmt mit der Welle des Geldes, bis ihm das Wasser plötzlich bis zum Hals steht.
Gérard Schwyns „Begegnungen“ zeichnen Lebensgeschichten, besondere Momente und Charaktere nach. Sie erzählen mal von einer nur kurzen, aber prägenden Begebenheit, mal umfassen sie ein ganzes Leben. Und wie sich die Zeiten auch ändern mögen, die Menschen bleiben in ihrem Wesen, ihren Freuden, Ängsten und Nöten stets gleich. Wieder und wieder dreht es sich um Erfolg, Beruf und die Liebe. Am Ende spüren alle die Flüchtigkeit des Lebens, das bisweilen wie ein Augenblick erscheint.
Das Netzwerk
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
Goran Baric steckt in Schwierigkeiten. Nicht nur der unbekannte Tote in seinem Bad lenkt zu viel Aufmerksamkeit auf seine Person, sondern auch die verschwundene Tasche mit den 300.000 Euro stört seine internationalen Geschäftsbeziehungen empfindlich. Mit Hilfe der Sozietät, einem Netzwerk der besonderen Art, versucht er, ohne großes Aufsehen an das Geld zu kommen und den Killer aufzuspüren. Doch das Netzwerk hat längst Löcher, keiner traut dem anderen, und offene Rechnungen gibt es einige …
Geraubtes Land. Roman
- 209 Seiten
- 8 Lesestunden
Der sudanesische Diktator al-Baschir strebt die Kontrolle über die Erdölvorkommen des Südsudans an, was internationale Aufmerksamkeit erregt. Entwicklungshelferin Maja Schenk und Geologe Christian Wagner fliehen nach Äthiopien, wo sie auf den Bezirksverantwortlichen Dereje Gebrai treffen und gegen nordsudanesische Soldaten sowie lokale Fundamentalisten kämpfen müssen.
Buenos dias ... mañana
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
22 Kurzgeschichten in Venezuela. Sie enthalten Erlebtes, Gehörtes und an Ort und Stelle Mitgeteiltes in kurzen und zwei längeren Erzählungen. Die Geschichten handeln von Menschen in ihrer Umgebung, von Menschlichem und von Zuständen in Lateinamerika, die Europäer oft belächeln, nicht immer begreifen oder sie mindestens lustig oder tragisch finden. Humorvolles, Tragisches und Beschreibendes wechseln sich ab. Jede einzelne Erzählung spielte sich, vor einiger Zeit allerdings, wie erzählt oder zum Teil wie beschrieben ab. Da sich Menschen und Zustände in Lateinamerika nicht grundsätzlich ändern, dürfte im Prinzip alles noch stimmen.

