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Hana Andronikova

    9. September 1967 – 20. Dezember 2011

    Hana Andronikova war eine tschechische Prosaautorin, deren Werk sich auf komplexe menschliche Beziehungen und die Suche nach dem Sinn des Lebens konzentrierte. Sie schrieb mit viel Liebe zum Detail und nutzte eine reiche Sprache, um die psychologische Tiefe ihrer Charaktere darzustellen. Ihre Werke untersuchten oft Themen wie Identität, Erinnerung und moralische Dilemmata. Die Leser schätzten ihre Fähigkeit, sie in fesselnde Erzählungen mit überzeugenden Protagonisten einzubeziehen.

    Hana Andronikova
    Ber, po čem toužíš
    Nebe nemá dno
    Srdce na udici
    Vzpomínky, co neuletí
    Heaven Has No Ground
    The Sound of the Sundial

    Nach der Schulzeit auf dem Gymnasium in Zlín studierte sie Anglistik und Bohemistik an der Prager Karls-Universität. Nach Beendigung des Studiums arbeitete sie als Personalmanagerin für ausländische und tschechische Firmen. Androníková widmete sich seit 1999 nur noch der Literatur. Ihr Debütwerk Zvuk slunečních hodin (Der Klang der Sonnenuhr) mit der Schilderung mehrerer Frauenschicksale vom Holocaust bis zur Revolution 1989 erhielt mehrere tschechische Auszeichnungen, wie 2001 den „Literaturpreis des Buchclubs“ (Literární cena Knižního klubu) und 2002 den „Magnesia-Litera-Preis“ (Magnesia Litera) in der Sparte Neuentdeckung des Jahres. In dem 2010 veröffentlichten Roman „Nebe nemá dno“ (Übers.: Bodenloser Himmel) setzte Androníková sich mit ihrer Krebserkrankung auseinander, an der sie im Dezember 2011 starb.

    de.wikipedia.org