Kein schöner Land ...
- 128 Seiten
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John Cheever war ein amerikanischer Romanautor und Kurzgeschichtenschreiber, dessen Fiktion oft das Leben der Bewohner der Upper East Side Manhattans, der Vororte von Westchester und alter Neuengland-Dörfer erforschte. Seine Werke befassen sich hauptsächlich mit der Dualität der menschlichen Natur und stellen oft die Diskrepanz zwischen der anständigen gesellschaftlichen Fassade einer Figur und ihrem inneren Verderben dar. Viele seiner Erzählungen drücken eine ergreifende Nostalgie für eine verschwindende Lebensweise aus, die von beständigen kulturellen Traditionen und einem tiefen Gemeinschaftsgefühl geprägt ist und im Gegensatz zum entfremdenden Nomadentum der modernen Vorstädte steht. Cheevers Schriften untersuchen meisterhaft die Spannung zwischen äußerem Schein und innerer Realität, oft mit einem subtilen Unterton von Melancholie.







John Cheever wurde 1912 als Sohn eines Kaufmanns in Quincy/Massachusetts geboren. Er besuchte die Thayer Academy in South Braintree. Er zog nach Boston, wo sein langwieriger Weg zum Schriftsteller begann - der Durchbruch gelang ihm mit seinen Short Stories. Für sein Gesamtwerk erhielt er 1979 den Pulitzer-Preis. John Cheever starb 1982.
Es sind die Stories, die John Cheever zu einem der wichtigsten Autoren der amerikanischen Literatur gemacht haben. Von der internationalen Literaturkritik gepriesen, wurde er zum von Autorenkollegen verehrten Vorbild. In diesen Kurzgeschichten entfaltet sich all seine Meisterschaft. Lakonisch, präzise, skurril und witzig liefern sie ein Porträt einer Zeit und zugleich die ganze Comédie humaine.
Willkommen in Bullet Park, einer kleinen aufgeräumten Vorstadt im Umland von New York. Hier werden Ordnung und gute Nachbarschaft großgeschrieben: Eine adrette Bahnstation mit leeren Sitzbänken, Vorgärten mit kurz getrimmtem Rasen, hellweiße Häuser, zum Trocknen aufgehängte Wäsche, ein paar freundliche Cocktailpartys. Ja, Bullet Park ist der ideale neue Wohnort für Paul Hammer und seine anspruchsvolle Gattin! Was sie nicht wissen: In Bullet Park ist nichts, wie es scheint. Paul Hammer trifft auf Eliot Nailles, den netten, nachdenklichen Nachbarn, der Tabletten schluckt und seine Frau und seinen Sohn so liebt, dass er sich selbst bisweilen zu vergessen droht. Das kann nicht gut gehen ... ›Die Lichter von Bullet Park‹ ist einer der ganz großen Romane des 20. Jahrhunderts, eine Hymne an die amerikanische Vorstadt ebenso wie ein zeitlos zynischer Abgesang auf den viel beschworenen American Dream – in einem Atemzug zu nennen mit Richard Yates’ ›Zeiten des Aufruhrs‹ und F. Scott Fitzgeralds ›Der große Gatsby‹. Ausgebuffter als Cheever ist keiner, und wie in den viel besungenen Storys besticht er durch seinen präzisen poetischen Ton und den gnadenlos genauen Blick.
John Cheever wurde 1912 als Sohn eines Kaufmanns in Quincy/Massachusetts geboren. Er besuchte die Thayer Academy in South Braintree. Er zog nach Boston, wo sein langwieriger Weg zum Schriftsteller begann - der Durchbruch gelang ihm mit seinen Short Stories. Für sein Gesamtwerk erhielt er 1979 den Pulitzer-Preis. John Cheever starb 1982.
John Updike stellt ihn auf eine Stufe mit Faulkner; Jonathan Franzen und T. C. Boyle ist er Vorbild und Lehrmeister. Berühmt wurde er durch seine Storys und diesen Roman: eine Familienchronik der heiter-verzweifelten Art. Im Mittelpunkt: Vater Leander, Kapitän eines kleinen Vergnügungsdampfers, Mutter Sara und die beiden Söhne Beverly und Moses, die mehr schlecht als recht die amerikanischen Abenteuer des Erfolgs und Versagens zu bestehen haben.
Ezekiel Farragut erlebt die Hölle auf Erden: Der drogensüchtige Universitätsdozent kommt ins Gefängnis Falconer, nachdem er mit einem Schürhaken seinen Bruder erschlagen hat. Wer aber von ihnen war Kain? Wer Abel? In der brutalen, trostlosen Gefängniswelt erlebt Farragut unerwartet eine intensive Liebe zu einem Mitgefangenen. Er lässt seine Ehe und Kindheit Revue passieren und erkennt, wie umfassend seine Unfreiheit ist und schon immer war. Bald hat er nur noch einen Gedanken: Flucht. ›Falconer‹ ist der Roman eines Süchtigen, der die Drogenabhängigkeit und die Schranken der Strafanstalt hinter sich lässt. Ein bewegendes Buch, drastisch, ironisch und doch von lebenskluger Heiterkeit. John Cheever, der einige Jahre im Hochsicherheitsgefängnis Sing Sing unterrichtete, zeichnet in ›Willkommen in Falconer‹ das facettenreiche, ungeschönte Porträt eines Menschen, der den Wert seines Lebens erst zu schätzen weiß, als er es zu verlieren droht.
Die Geschichte der Wapshots geht weiter: Die Familie verlässt das idyllische St. Botolphs und wird mit der modernen Welt konfrontiert. Inmitten von Raketenbasen und Supermärkten erleben sie tragisch-komische Herausforderungen. Ein großer Klassiker des 20. Jahrhunderts.
Marcie und Charles Flint führen ein glückliches Leben in Shady Hill, bis eine Ameise in Charles' Martini auftaucht. Ein Unglück mit Gift gefährdet ihre Kinder, was Marcie dazu bringt, ihrem Mann ein entscheidendes Geheimnis zu offenbaren.
Inhalt: Das grauenvolle Radio -- Der Schwimmer -- Der Einbrecher von Shady Hill -- Im Schatten der Ginflasche. Kleines Taschenbuch: 14,5 x 9 cm
These stories from the pen of American award-winning novelist John Cheever show the power and range of one of the finest short story writers of the century.
Stunning and brutally powerful, Falconer tells the story of a man named Farragut, his crime and punishment, and his struggle to remain a man in a universe bent on beating him back into childhood. Only John Cheever could deliver these grand themes with the irony, unforced eloquence, and exhilarating humor that make Falconer such a triumphant work of the moral imagination.
This stunning collection of 28 stories brings readers a literary portrait of the American family from 1894 to today. A collection of works that captures the essence of American families from living together and apart to loving and letting go.Regret / Kate Chopin --The lombardy poplar / Mary Wilkins Freeman --The widow's might / Charlotte Perkins Gilman --Old Rogaum and his Theresa / Theodore Dreiser --The sorrows of gin / John Cheever --I stand here ironing / Tillie Olsen --Simple and Counsin F.D. Roosevelt Brown / Langston Hughes --The sky is gray / Ernest J. Gaines --My Coney Island uncle / Harvey Swados --My son the murderer / Bernard Malamud --Final dwarf / Henry Roth --And Sarah laughed / Joanne Greenberg --Wedding day / Roberta Silman --The legacy of Beau Kremel / Stephen Wolf --Kiswana Brown / Gloria Naylor --Tuesdays / Mary Hedin --Afloat / Ann Beattie --Winterblossom garden / David Low --Old things / Bobbie Ann Mason --Starlight / Marian Thurm --The writer in the family / E.L. Doctorow --The rich brother / Tobias Wolff --My legacy / Don Zacharia --Violation / Mary Gordon --Appropriate affect / Sue Miller --What I did for love / Lynne Sharon Schwartz --Still of some use / John Updike --Elephant / Raymond Carver
Selected and Introduced by Booker-Prize winner Julian Barnes 'Reading Cheever is a restless pleasure, the work never settles- these brilliant stories make me get up and walk around the room' Anne Enright John Cheever - the 'Chekhov of the suburbs' - forever altered the landscape of contemporary literature. In a career that spanned nearly fifty years, his short stories, often published in the New Yorker, gave voice to the repressed desires and smouldering disappointments of 1950s America as it teetered on the edge of spiritual awakening and sexual liberation in the ensuing decades. Selected for the first time, these satirical, fantastical, sad and transcendent stories show Cheever in all his brilliance and continue to speak directly to the heart of human experience. Winner of the Pulitzer Prize and the National Book Award
At age 82, Clifton Fadiman continues his prolific publishing career, here presenting 62 of the world's best short stories from 16 countries. His criteria? "Each story had to be both interesting and of high literary merit." Fadiman fulfills both requirements and much more, offering a cornucopia of superior 20th-century writers that includes Franz Kafka, D. H. Lawrence, Isaac Babel, F. Scott Fitzgerald, William Faulkner, Ernest Hemingway, John Cheever, Sean O'Faolain, Graham Greene, Robert Penn Warren, Colette, John Updike, Donald Barthelme, and James Thurber. (Regrettably, J. D. Salinger is not included due to lack of permission.) Here is a truly remarkable collection of this century's short stories that readers from all over the world will read with delight.
John Cheever understood fallibility and that made for the greatness in his writing The Times
Román amerického autora, plný humoru a dráždivého šarmu. Sleduje príbehy a kuriózne názory svojich postáv a najmä psychiku manželov Sáry a Leandra Wapshotovcov a ich zápas o zachovanie dôstojnosti starého novoanglického rodu. Dozviete sa veľa o citovom a erotickom dozrievaní pána Leandra, o jeho mravných aj nemravných činoch. Taktiež autor ponúka historky zo života stredných vrstiev v mestečku Sv.Botolps, historky, ktoré ako mozaika vytvárajú obraz o citovom bohatstve a názorovom svete malomestských ľudí na západ od Bostonu.
Lemuel Sears mène une existence paisible à Manhattan. Conscient de son vieillissement, il vit dans la crainte de ne plus connaître l'amour avant de disparaître. Un jour, il se rend dans la petite ville de Janice pour patiner sur l'étang, et découvre que celui-ci est utilisé comme dépotoir. Révolté, il décide de tout mettre en oeuvre pour rendre à Janice son paysage bucolique. Amené à côtoyer les riverains, il rencontrera certaines figures du crime organisé, des politiciens véreux ainsi que quelques bonnes âmes prêtes à t'aider qui utilisent pour ce faire des méthodes pour le moins radicales... Parmi ces personnes, Sears fera la connaissance d'une jeune femme dont il tombera amoureux. On dirait vraiment le paradis, paru aux États-Unis en 1982, inédit en français, est le dernier roman de John Cheever. On y retrouve l'élégance de son style, l'humour omniprésent et l'immense tendresse qu'il porte à ses personnages.
První román amerického spisovatele (do té doby povídkáře), v němž se na představitelích tří generací jedné americké rodiny zachycuje život od počátku tohoto století až po naše dny. V knize je takto zachycena mizící Amerika MarkaTwaina a figurek Thurberových v groteskní konfrontaci s atomovou základnou, výpočtovými středisky, raketami startujícími do vesmíru a zákulisím newyorských snack barů. Zábavná kronika tří generací s celou škálou výborně viděných lidských typů.