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Daniel Saldana Paris

    Daniel Saldaña París beschäftigt sich in seiner Prosa und Lyrik mit dem komplexen Zusammenspiel von Erinnerung, Identität und Erzählung. Sein Stil zeichnet sich durch tiefen Einblick in die menschliche Psyche und spielerische Sprach experimentation aus, die den Leser in ein Labyrinth persönlicher und kollektiver Geschichten entführt. Mit seiner charakteristischen Präzision erforscht er, wie Geschichte und Gegenwart verschmelzen und wie individuelle Erfahrungen den gesellschaftlichen Kontext widerspiegeln. Sein Werk bietet eine tiefgründige Reflexion über das Wesen des Erzählens und wie wir durch Sprache unsere Realitäten konstruieren.

    Archiv der verlorenen Kinder
    Ramifications
    • Ramifications

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden
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      In July 1994, Teresa leaves her home in Mexico City for Chiapas, drawn by the emergence of the Zapatista National Liberation Army, leaving behind her sixteen-year-old daughter, a ten-year-old son, and a husband she regrets marrying. Twenty-three years later, her son, the narrator, reflects on that transformative summer while confined to his bed. He recalls his struggles with origami, interactions with his sister's friends, and his quest to find his mother, guided by the children's books he reads. Forming an alliance with his sister's dubious boyfriend, he embarks on a bus journey to locate Teresa. Along the way, he confronts the duality of human nature, experiencing both evil and the kindness of strangers. Through premonitory dreams and flashbacks, he begins to understand the complexities of adulthood. As the summer unfolds, so does the narrator's current life; his father has passed, he is estranged from his sister, and he alone can piece together the painful secrets surrounding Teresa's disappearance. This narrative explores a child's awakening, the power of memory, and the paralyzing impact of unresolved family trauma.

      Ramifications
    • Eine Familie aus New York bricht zu einer Reise nach Apacheria auf, dem ehemaligen Heimatland der Apachen. Parallel dazu machen sich Tausende von Kindern aus Südamerika auf den Weg in den Norden. Meisterhaft verknüpft der Roman Reise und Flucht zu einer vielschichtigen Erzählung voller Echos und Reflektionen. Die Familie – bestehend aus einer Mutter, einem Vater, einem Jungen und einem Mädchen – packt ihre Sachen ins Auto und fährt durch Wüsten und Berge. Sie halten an einem Diner, wenn sie hungrig sind, und übernachten in einem Motel. Das kleine Mädchen erzählt Witze und bringt alle zum Lachen, während der Junge jeden korrigiert, der etwas Falsches sagt. Die Eltern sprechen kaum miteinander. Zeitgleich machen sich viele Kinder aus Zentralamerika und Mexiko auf den Weg zu ihren bereits in den USA lebenden Eltern. Jedes Kind hat einen Rucksack mit einem Spielzeug und sauberer Unterwäsche dabei und wird von einem Coyote begleitet, der ihnen Angst einflößt. Sie müssen ihre Vorräte einteilen, klettern auf Züge und in offene Frachtcontainer. Nicht alle erreichen die Grenze. Mit literarischer Virtuosität verknüpft die Autorin Reise und Flucht zu einer bewegenden und aktuellen Geschichte über Flucht und Menschlichkeit in einer aus den Fugen geratenen Welt.

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