José Maria Eça de Queiroz (1845-1900) gilt als einer der bedeutendsten portugiesischen Schriftsteller. Sein Stil kombiniert romantische, realistische und naturalistische Elemente, geprägt von einem ironischen, urbanen Erzählton und kurzen Sätzen. In seinem Werk beschreibt er das ruhige Ableben seines Onkels und persönliche Erlebnisse.
José Maria Eca de Queiroz Bücher






Teodorico Raposo, der Antiheld des Romans, ist ein Meister der Täuschung; mal gibt er sich fromm vor seiner reichen, gläubigen Tante, um ihr Vermögen zu erben, mal schwelgt er in Ausschweifungen. Getrieben von dem Wunsch, seiner Tante zu gefallen, und um sich von seiner untreuen Geliebten zu befreien, begibt er sich auf eine Reise ins Heilige Land, um eine heilige Reliquie zu suchen. Das daraus resultierende Fiasko ist ein Meisterwerk komischer Ironie, in dem religiöser Fanatismus und persönliche Gier gnadenlos verspottet werden. Eca de Queiroz schrieb in einer eleganten, klaren Prosa. Er war auch ein Satiriker mit einem scharfen Blick für Details, der in seinen Romanen die Absurditäten der Gesellschaft um ihn herum beschrieb. Hier greift er Religion, Gier, Leichtgläubigkeit und Heuchelei an, stets mit Ironie und Humor, was "Die Reliquie" zu einem leichten und unterhaltsamen Erlebnis macht.
Der portugiesische Schriftsteller José Maria Eça de Queiroz (1845-1900) schrieb Romane, Novellen, politische und ästhetische Abhandlungen. "Der Mandarin" ist die phantastische Erzählung vom armen Teodoro in Lissabon, der eines Tages die Möglichkeit erhält, unermeßlich reich zu werden - er braucht nur den Tod des Mandarins im fernen China herbeizuwünschen. Teodoro erliegt dieser Versuchung, aber er wird seines neuen Lebens nicht froh.
Die Rose
- 55 Seiten
- 2 Lesestunden
Eca de Queiroz (1845-1900), einer der bedeutendsten Romanciers Portugals, schreibt in diesem Essay eine kleine Kulturgeschichte der Rose, weil es nie eine andere Blume gab, die einen herrlicheren Triumph errungen hatte . An allem, was den Menschen tief berührt, war immer die Rose beteiligt, und die ganze Kultur seit der Antike wird von ihrem Wohlgeruch durchdrungen. Sie verschönt die Liebe, tröstet im Tod. Mit ihr wurden alle bekränzt, die Triumphe errungen hatten. Die Cäsaren hatten sie zur Blume des Staates und die Päpste zur Blume der Kirche erhoben. Ohne ihren Wohlgeruch ist jedes menschliche Fest unvollständig. Und vom Morgen- bis zum Abendland verkünden und überliefern alle Kulturen nacheinander den großen Kult der Rose. Welch wunderkräftige Blume!
Vetter Basilio
- 500 Seiten
- 18 Lesestunden
Vetter Basilio ist einer der großen Liebesromane des 19. Jahrhunderts; er erschien 1878 und steht gleichrangig neben Flauberts Madame Bovary und Fontanes Effi Briest. José Maria Eça de Queiroz (1845–1900) erlangte mit diesem Roman Weltruhm. Erzählt wird die Geschichte der jungen Luiza, die mit einem Ingenieur in glücklicher Ehe lebt, durch den Gespielen ihrer Kinderjahre aber, den aus Südamerika zurückkehrenden reichen Vetter Basilio, in ein Liebesabenteuer gezogen wird. Im Rausche ihrer großen Leidenschaft, in dem sie alle Beglückungen erlebt und schließlich sogar die freiwillige Erniedrigung des Stelldicheins in einem billigen Absteigequartier auf sich nimmt, vergißt Luiza jede Vorsicht und liefert sich so dem Haß ihres Stubenmädchens Juliana aus, die sie zu erpressen beginnt. Die vom Dichter besonders eindrucksvoll geschilderte Passion der Gegenspielerin führt zwar nicht zum Ziel, aber Luizas Abenteuer bekommt durch sie eine tragische Wendung. Mit einer Meisterschaft der realistischen Darstellung, in der man die menschliche Anteilnahme des Autors spürt und die vollkommene Beherrschung aller Kunstmittel bewundert, ist dieses Frauenschicksal gestaltet.
"A Capital" traz-nos as aventuras e desventuras de Artur Corvelo, um jovem sonhador e romântico que ambiciona uma carreira literária que lhe granjeará a fama e o elevará ao Olimpo da intelectualidade lisboeta. Depois de ter sido obrigado a interromper os estudos em Coimbra e a buscar abrigo na casa de duas velhas tias na província, onde a pacatez da vida rural o vai estiolando, uma inesperada herança permite a Artur realizar o seu sonho: mudar-se para a capital em busca da ambicionada glória nas letras. Mas a sociedade lisboeta que tanto deslumbra o jovem acaba por não ser exactamente como ele imagina… Publicado postumamente, "A Capital" constitui um fabuloso retrato do meio social e intelectual da Lisboa de finais do século XIX, bem ao estilo mordaz e acutilante de Eça de Queirós.
Román (Hrabě d’ Abranhos, 1925) a novelu (Alves a spol., 1925) spojuje nejen společenskokritický pohled, ale navíc i ironie a vtip, první próza je oslavnou biografií smyšleného konzervativního politika - bezzásadového kariéristy, druhá líčí nevěru vdané ženy a důsledky nevěry v tehdejšíměšťácké společnosti.
Zločin pátera Amara
Výjevy z nábožného života










