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Theodor W. Adorno

    11. September 1903 – 6. August 1969

    Theodor W. Adorno war einer der bedeutendsten deutschen Philosophen und Gesellschaftskritiker nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein Einfluss wurzelte in der interdisziplinären Natur seiner Forschung und seiner Zugehörigkeit zur Frankfurter Schule. Er untersuchte gründlich westliche philosophische Traditionen und bot eine radikale Kritik der gegenwärtigen westlichen Gesellschaft. Adornos Werk, das anfangs durch unzuverlässige Übersetzungen beeinträchtigt war, hat in englischsprachigen Ländern durch verbesserte Übersetzungen und posthum veröffentlichte Werke eine Renaissance erfahren und seine Wirkung auf Erkenntnistheorie, Ethik, Ästhetik und Kulturtheorie gefestigt.

    Theodor W. Adorno
    Ästhetische Theorie
    Eingriffe: Neun kritische Modelle
    Der private Briefwechsel
    Philosophische Terminologie
    Einführung in die Dialektik
    Beethoven, Philosophie der Musik
    • Beethoven, Philosophie der Musik

      Fragmente und Texte

      • 387 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Nur wenige literarische Pläne hat Adorno ähnlich lange und intensiv verfolgt wie sein Beethovenprojekt, aber keiner blieb in einem vergleichbar frühen Stadium der Arbeit stecken. Ein »philosophisches Werk über Beethoven« projektiert er nach eigenen Angaben seit 1937, die ältesten erhaltenen Aufzeichnungen datieren vom Frühjahr oder Sommer 1938, unmittelbar nach Adornos Übersiedlung nach New York. Nach Kriegsende und der Rückkehr nach Frankfurt am Main werden wiederum nur Notizen und Aufzeichnungen festgehalten, die dann 1956 nahezu abrupt abbrechen. Im Aufsatz über die Missa solemnis, den er 1964 in den Sammelband Moments musicaux aufnahm, heißt es über sein »längst entworfenes Beethovenbuch«: »Bislang kam es nicht zur Niederschrift, vor allem weil die Anstrengungen des Autors immer wieder an der Missa Solemnis scheiterten«. Bis zuletzt ist es »nicht zur Niederschrift« gekommen. Die vorliegende Ausgabe versammelt aus dem Nachlaß sämtliche Vorarbeiten Adornos, die überaus zahlreichen Aufzeichnungen und Notizen sowie wenige ausgearbeitete Texte. Entstanden ist ein Tagebuch über Erfahrungen mit der Musik Beethovens, wie Adorno selbst seine Beethoven-Fragmente bezeichnet hat.

      Beethoven, Philosophie der Musik
      5,0
    • Die Vorlesungen Adornos aus dem Jahr 1958 lösen noch immer ein, was ihr Titel verspricht: Sie geben eine Einführung in die Dialektik. Anders als etwa die »Negative Dialektik« oder die Arbeiten zu Hegel setzen sie keine Kenntnisse der philosophischen Tradition voraus und lassen sich als Propädeutik zu diesen Schriften lesen. Sie richten sich aber auch an denjenigen, der der Dialektik ablehnend gegenübersteht, weil sie systematisch von den »Schwierigkeiten« mit ihr, von den »Vorurteilen und Widerständen« gegen sie und von den »Zumutungen, vor die die Dialektik stellt« ausgehen.

      Einführung in die Dialektik
      4,8
    • Philosophische Terminologie

      Zur Einleitung. Band 2

      SCHNELLVERSAND! 1-2 Werktage. 325 S. Taschenbuch 1974. Seiten Sehr guter Zustand

      Philosophische Terminologie
      4,8
    • Der private Briefwechsel

      • 349 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Der Briefwechsel zwischen Lotte Tobisch, Mitglied des Wiener Burgtheaters, und Theodor W. Adorno begann im September 1962 und dauerte bis zu Adornos Tod 1969. Er umfasst etwa 280 Briefe, Ansichtskarten und Telegramme und dokumentiert eine Freundschaft, die Generationen, soziale Positionen, Intellektualität und Temperamente überbrückt. Lotte Tobisch von Labotýn, ein Vierteljahrhundert jünger als Adorno, hatte den von ihm geschätzten sozialen Hintergrund: adelig, nonkonform und mit ironischer Distanz zur Gesellschaft. Durch ihren verstorbenen Partner, den um fast 40 Jahre älteren Chefdramaturgen des Burgtheaters, war sie auch indirekt mit dem Wien nach der Jahrhundertwende verbunden – einer Zeit der 'großen musikalischen Revolution' durch Schönberg, zu der Adorno als Komponist und Philosoph eine Verbindung fühlte. Tobisch, bekannt als Schauspielerin und Literaturkritikerin, war zudem mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Günter Anders, Gershom Scholem und Elias Canetti befreundet. Sie eröffnete Adorno nicht nur einen Zugang zum zeitgenössischen Wien, sondern auch emotional zu seinem Jugend-Wien und seiner musikalischen 'Lehrzeit' bei Alban Berg. Der Briefwechsel thematisiert schließlich auch Adornos Plan, sich nach seiner Emeritierung in Wien wieder als Komponist zu engagieren.

      Der private Briefwechsel
      5,0
    • Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen.

      Eingriffe: Neun kritische Modelle
      4,4
    • Die »Ästhetische Theorie« ist die letzte große Arbeit Adornos, die bei seinem Tode kurz vor ihrer Vollendung stand. Sie wird als eines seiner Hauptwerke angesehen und war von Adorno selbst zweifellos als solches geplant: Die »Ästhetische Theorie« sollte neben der »Negativen Dialektik« und einem geplanten moralphilosophischen Werk das darstellen, was Adorno - wie er sagte - »in die Waagschale zu werfen« hatte.

      Ästhetische Theorie
      4,4
    • Vorlesung über Negative Dialektik

      Fragmente zur Vorlesung 1965/66

      • 358 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Die Vorlesung über Negative Dialektik ist die letzte der vier Vorlesungen aus den Jahren 1960 bis 1966, die die Entstehung von Adornos Negativer Dialektik begleiteten. Zusammen mit den drei vorangehenden Vorlesungen – Ontologie und Dialektik, Zur Lehre von der Geschichte und von der Freiheit sowie Metaphysik. Begriffe und Probleme – bildet sie sowohl eine Propädeutik als auch den Selbstkommentar zu Adornos Hauptwerk von 1966. In der Variation von Themen, die sich im Buch unter dem Titel »Einleitung« finden, entfaltet Adorno in den Vorlesungen eine »Theorie der geistigen Erfahrung«, in der er diejenige Philosophie zu charakterisieren versucht, die ihm stets vorschwebte. Diese Theorie galt ihm denn auch für nichts weniger als eine Methodologie seiner Philosophie überhaupt.

      Vorlesung über Negative Dialektik
      4,4
    • Soziologische Schriften 1

      • 587 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Als Band 8 der Gesammelten Schriften Adornos erscheint der erste Teil seiner soziologischen Arbeiten. Gesellschaftliches ist der Gegenstand dieser Aufsätze. Es ist im Grunde der Gegenstand des gesamten Denkens von Adorno, da es in allen geistigen, kulturellen und sozialen Phänomenen die Spuren der Vergesellschaftung aufzuweisen trachtet. Deshalb bilden die Soziologischen Schriften nicht eigentlich eine Sondergruppe in seinem Werk, sie sind vielmehr ein integraler Bestandteil der Adornoschen Philosophie. Aber sie zeigen vielleicht leichter, weil direkter auf die gesellschaftliche Wirklichkeit und ihre Diagnose bezogen, welchen Beitrag dieses Philosophieren zur "Kritischen Theorie der Gesellschaft" geleistet hat. Sie zeigen auch, warum Adornos Denken bei manchen seiner Schüler eine Wendung hat nehmen können, die in ihm selbst nicht vorgeprägt ist, für die es aber gleichwohl, dialektisch vermittelt, die Weichen gestellt hat.

      Soziologische Schriften 1
      4,7
    • Dissonanzen

      Musik in der verwalteten Welt

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Hard to Find book

      Dissonanzen
      4,4
    • Die Botschaft des Merkur

      • 572 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Mit Beiträgen von Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Jean Améry, Gottfried Benn, Hans Magnus Enzensberger, Jürgen Habermas, Ralf Dahrendorf, Ernst Bloch u. a.

      Die Botschaft des Merkur
      5,0
    • Vorträge 1949 - 1968

      • 786 Seiten
      • 28 Lesestunden

      Als Theodor W. Adorno 1949 aus dem amerikanischen Exil nach Deutschland zurückkehrte, nahm er nicht nur seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Frankfurter Universität sowie am Institut für Sozialforschung wieder auf, sondern machte sich alsbald als öffentlicher Intellektueller einen Namen. Adornos beachtlicher Einfluss auf die Debatten der Nachkriegszeit verdankte sich auch seinen außeruniversitären Vorträgen, in denen er pointiert zu den verschiedensten gesellschaftlichen Entwicklungen Stellung nahm.Der Band versammelt 20 dieser Vorträge, die er zwischen 1949 und 1968 gehalten hat. Das Spektrum der Themen ist breit: Es geht um das Suchtpotential von Prousts Prosa und um die Kompositionstechnik von Richard Strauss, um Fragen des Städtebaus und der Pädagogik, um Aberglauben und Antisemitismus, um die autoritäre Persönlichkeit und den neuen Rechtsradikalismus. Ihren besonderen Reiz gewinnen die Vorträge aus ihrer freien Form: Sie wollen keine Traktate sein, sondern verstehen sich als Improvisationen, die zum eigenen Verstandesgebrauch anregen sollen. Oder wie Adorno selber sagt: »Ich überlasse Ihnen das zum Weiterdenken.«

      Vorträge 1949 - 1968
      4,4
    • Metaphysik

      Begriff und Probleme (1965)

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Metaphysik-Vorlebung vom Sommer 1965 ist ein echtes „work in progress“ oder besser: ein bestimmtes Stadium der noch im Entstehen begriffenen Negativen Dialektik, an der Adorno zu dieser Zeit mit Hochdruck arbeitete. Sie ist aber auch die einzige Behandlung eines Themas aus der antiken Philosophie Adornos, und geht in dieser Hinsicht weit über die negative Dialektik hinaus: Zwei Drittel der Vorlesung sind der Metaphysik des Aristoteles gewidmet und verfolgen die Geschichte des „metaphysischen Denkens als den “Versuch der Rettung ursprünglich theologischer Kategorien„mit den Mitteln der Vernunft. Der letztlich affirmative Charakter, der der klassischen Matephysik seit Platon und Aristotelesanhaftet, wird ihr jedoch zum Verhängnis. Denn durch die “Welt der Tortur„ hat sich der Stellenwert der Metaphysik vollkommen verändert. Die Frage “ob man nach Auschwitz überhaupt noch leben kann„ ist zwar die äußerste Negation metaphysischen Denkens, aber auch die eigentliche Gestalt, in der die Metaphysik “einem heute auf den Fingern brennt".

      Metaphysik
      5,0
    • Die hier zusammengestellten Aufsätze und Vorträte aus den Jahren 1942 bis 1968 dokumentieren Formen und Absichten der soziologischen Reflexion, die für Adorno charakteristisch sind: die Entfaltung des Begriffs an der gesellschaftlichen Wirklichkeit und deren Verarbeitung im Erkenntnisprozeß. In ihnen ist eingelöst, was Adorno selbst als Versprechen gesellschaftlicher Kritik bestimmt hat: Differenzierung des Urteils an seinem Gegenstand.

      Gesellschaftstheorie und Kulturkritik
      4,3
    • Bemerkungen zu "The authoritarian personality"

      und weitere Texte

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      1948 schrieb Theodor W. Adorno einen bis heute unpublizierten Text zum autoritären Charakter, in dem es nicht so sehr um einen Rückblick auf die Nazi-Barbarei geht, sondern vor allem und allgemeiner um das Individuum im Spätkapitalismus, das in Unmündigkeit gezwungen ist, diese aber auch zu wählen scheint. Besonders intensiv erörtert er die Dialektik der Aufklärung und die Bedeutung des Antisemitismus für die Kritische Theorie – also Themen, die angesichts der heutigen Krise des Politischen nichts an Aktualität eingebüßt haben. Neben den erstmals publizierten »Bemerkungen« enthält der Band weitere Schlüsseltexte zum autoritären Charakter und zur öffentlichen Meinung. Ein Kommentar der Herausgeberin erläutert deren Entstehungskontext und stellt Bezüge zu heutigen Debatten her.

      Bemerkungen zu "The authoritarian personality"
      4,5
    • Erziehung zur Mündigkeit

      • 147 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Erziehung zur Mündigkeit sammelt Vorträge und Gespräche, die von 1959 bis 1969 im Hessischen Rundfunk gesendet wurden. Sie zeigen einen »anderen« Adorno als die meisten seiner Bücher: er wirkt unmittelbare kommunikativer, verständlicher; er leitet den Leser – wie einst den Hörer zum Mitdenken und schließlich zum Selbstdenken an."Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit. (1959). Philosophie und Lehrer. (1962). Fernsehen und Bildung. (1963). Tabus über dem Lehrbuch. (1965). Erziehung nach Auschwitz. (1966). Erziehung - wozu?. (1966). Erziehung zur Entbarbarisierung. (1968). Erziehung zur Mündigkeit. (1969).

      Erziehung zur Mündigkeit
      4,3
    • Berg

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Adornos Studie über den österreichischen Komponisten Alban Berg (1885-1935) ist ein einzigartiges Dokument. Neben Adornos persönlichem Bericht über das Leben und die musikalischen Werke seines Mentors, Freundes und Kompositionslehrers untersucht das Buch die historische und kulturelle Bedeutung von Bergs Musik, ihre Beziehung zu anderen Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zu den größeren Fragen des zeitgenössischen Lebens.

      Berg
      4,5
    • »Adornos Werk Minima Moralia erdrückt alles, was unser Jahrhundert bisher an kulturdiagnostischen und kulturkritischen Dokumenten vorgelegt hat.« Hans Kudszus

      Minima Moralia
      4,3
    • Briefe und Briefwechsel

      Band 1: Theodor W. Adorno/Walter Benjamin. Briefwechsel 1928–1940

      Der vorliegende Band versammelt alle erhaltenen Briefe und Karten der Korrespondenz zwischen Theodor W. Adorno und Walter Benjamin in chronologischer Reihenfolge. Ein großer Verlust für den Briefwechsel ist das Fehlen von Adornos Gegenbriefen bis Anfang 1933, die in Benjamins letzter Berliner Wohnung zurückblieben, als dieser Deutschland verlassen musste. Adornos Satz aus einem Brief an Benjamin charakterisiert die entscheidende Differenz zwischen den Diskussionen der Kritischen Theorie der dreißiger Jahre und deren heutiger Rezeption. Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Kritik, die Adorno und Benjamin wechselseitig an ihren Arbeiten während der Emigration übten, und der fragmentierten und ungeschickt zusammengefügten Darstellung dieser zentralen Arbeiten in der Sekundärliteratur. Ein beträchtlicher Teil der Korrespondenz bezieht sich auf Benjamins unvollendetes „Passagen-Werk“ und den Baudelaire-Aufsatz für die „Zeitschrift für Sozialforschung“. Die Briefe, vor allem ab 1934, thematisieren die theoretische Darstellung grundlegender Erfahrungen der bürgerlichen Kultur, die mit dem Faschismus unwiederbringlich verloren gingen. Der Briefwechsel verdeutlicht die Bedeutung der praktischen und geistigen Solidarität zwischen Adorno und Benjamin in ihrer intellektuellen Isolation. Die Gelehrtenrepublik, die in der akademischen Welt abhanden ging, lebte in den beiden fort, die sich aller äußerlichen Konventionen entzogen. A

      Briefe und Briefwechsel
      4,0
    • Nachgelassene Schriften. Abteilung IV: Vorlesungen

      Band 12: Philosophische Elemente einer Theorie der Gesellschaft

      • 277 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Theodor W. Adorno war seit dem amerikanischen Exil mit den Spielregeln der empirischen Sozialforschung bestens vertraut. Die Erfahrungen, die er mit der damals avanciertesten Form dieser Untersuchungsmethoden hatte sammeln können, bestimmten auch die Forschungen des Frankfurter Institut für Sozialforschung seit 1950. Dennoch blieb Adornos Denken immer auch von dem prekären Verhältnis zwischen der soziologischen Theorie und ihrem Gegenstand, der Gesellschaft, geprägt, wie diese Vorlesung zeigt. Sowenig es in der Philosophie einen kontinuierlichen Übergang von den Prinzipien der Erkenntnis zur Erscheinung und umgekehrt gibt, sowenig gibt es einen von der Theorie zum gesellschaftlichen Faktum in der Soziologie.

      Nachgelassene Schriften. Abteilung IV: Vorlesungen
      4,0
    • "Die philosophischen Probleme sind weitgehend Probleme ihrer Sprache"--So lautet der Grundsatz, an dem sich Theodor W. Adorno in seiner in den Jahren 1962 und 1963 gehaltenen zweisemestrigen Vorlesung orientiert. Damit ist implizit das doppelte Ziel der Philosophischen Terminologie formuliert: Sie will in zentrale philosophische Termini einführen und damit zugleich in die Philosophie selbst. Anhand von Begriffspaaren wie Idealismus/Realismus oder Rationalismus/Empirismus begibt sich Adorno an die Brennpunkte des philosophischen Denkens, dessen Fluchtpunkt stets die Frage nach dem "richtigen Leben" zu sein hat. Nicht abstrakte Gegensätze herauszuarbeiten und Definitionen aufzustellen, ist seine Absicht, sondern "innerhalb der einzelnen Termini Problemgeschichte zu betreiben" und zu zeigen, wie sie dialektisch aufeinander verweisen

      Philosophische Terminologie I und II
      4,0
    • Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute

      Ein Vortrag

      • 86 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Im Herbst 1962 nahm Theodor W. Adorno an einer Tagung des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit teil, auf der er über die Bekämpfung des Antisemitismus sprach. Dieser Vortrag hat in seiner dichten und äußerst vielschichtigen Analyse nichts an Aktualität eingebüßt.Vor dem Hintergrund der Schuldabwehr und des »sekundären Antisemitismus« der deutschen Nachkriegsgesellschaft begreift Adorno den Antisemitismus als zentrales Bindemittel rechtsradikaler Bewegungen, das die diversen Strömungen eines militanten und exzessiven Nationalismus vereint. Er ist das »Gerücht über die Juden«, das halböffentliche Getuschel, mit dem sich die autoritäre Persönlichkeit zum Opfer stilisiert. Antiintellektualismus und Konformismus sind seine Triebfedern, und mit dem Rassismus teilt er eine identische Struktur. Zugleich warnt Adorno vor einer Idealisierung und Verkitschung der Juden und des Judentums im Kampf gegen den Antisemitismus und plädiert für unverbrüchliche Treue zur Wahrheit im Umgang mit den historischen sowie politischen Realitäten.Ein antiautoritäres Erziehungsprogramm zur Prävention antisemitischer Charakterbildung und hartes Durchgreifen bei antisemitischen Ausbrüchen sind die einander ergänzenden Elemente der Bekämpfung des Antisemitismus damals wie heute. Ein Nachwort von Jan Philipp Reemtsma zeigt die Bedeutung dieser brillanten Analyse für unsere Gegenwart.

      Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute
      4,2
    • "Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind."

      Theorie der Halbbildung
      4,2
    • Zur Metakritik der Erkenntnistheorie ist für Adornos Denken ebenso zentral wie etwa die Negative Dialektik oder die Ästhetische Theorie . Am konkreten Modell der Philosophie Husserls wird die Frage nach Möglichkeit und Wahrheit von Erkenntnistheorie prinzipiell aufgerollt.

      Drei Studien zu Hegel
      4,2
    • Kindheit in Amorbach

      Bilder und Erinnerungen

      In Amorbach, einem seiner schönsten und persönlichsten Texte, horcht Adorno dem »Echo des längst Vergangenen« nach: Erinnerungen an sein »Lieblingsstädtchen«, an die ländliche Idylle im Odenwald, in der er jedes Jahr die Ferien verbrachte. Der ausführliche Anhang des Bandes blättert das Fotoalbum der Familie Wiesengrund auf und läßt mit einer Fülle unbekannter Abbildungen Adornos Welt, das verlorene Paradies seiner Kindheit, wieder lebendig werden. Darüber hinaus konnte der Herausgeber eine Vielzahl biographischer Quellen erschließen, die keinem anderen Forscher zugänglich waren. Wir erfahren Neues nicht nur über Adornos Vater, den Weinhändler Oscar Wiesengrund, seine Mutter und seine Tante – beide Sängerinnen von Beruf –, sondern auch über Adornos musikalische Anfänge. Und wir werden in das Amorbach der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückversetzt. Wir begleiten »Teddie« auf seinen Wanderungen durch die »Sommerfrischenwälder« nach Miltenberg oder in Dörfer der Umgebung wie Ottorfszell und Ernsttal und können die Schauplätze und Personen betrachten, die ihm ein Leben lang imGedächtnis blieben. Ein einzigartiges Buch über Adornos frühe Jahre.

      Kindheit in Amorbach
      4,2
    • Die in diesem Band enthaltenen drei Monographien sind großen Komponisten gewidmet, die für die Entwicklung der modernen Musik von zentraler Bedeutung sind. Durch den »Versuch über Wagner« hat Adorno entscheidend dazu beigetragen, das Wagner-Bild in der Mitte unseres Jahrhunderts zu prägen und eine kritische Einstellung zur Wagnerschen Musik zu finden. Das Mahler-Buch half mit, das vielfach verbogene Urteil über Mahler zu revidieren, über diese Musik des Fin-de-siècle. Der Monographie über Alban Berg gingen verschiedene Aufsätze über diesen »aus Jugendstil und Fin-de-siècle hervorgegangenen« Komponisten voraus.

      Die musikalischen Monographien
      4,0
    • Theodor W. Adorno geht über eine konventionelle thematische Analyse hinaus, um ein umfassenderes Verständnis von Mahlers Musik zu gewinnen, indem er dessen Charakter, sozialen und philosophischen Hintergrund sowie seinen Platz in der Musikgeschichte betrachtet. Adorno untersucht die Werke des Komponisten als einen kontinuierlichen und einheitlichen Entwicklungsprozess, der mit seiner Kindheitsreaktion auf die Märsche und Volksmelodien seiner Heimat Böhmen begann. Mahler hat sich seit seinem Erscheinen 1960 als Klassiker der musikalischen Interpretation etabliert. Adorno, einer der führenden Vertreter der Frankfurter Schule der Kritischen Theorie, studierte in den späten Zwanzigern bei Alban Berg in Wien und war später von 1956 bis zu seinem Tod Direktor des Instituts für Sozialforschung an der Universität Frankfurt. Zu seinen Werken zählen Ästhetische Theorie, Einleitung in die Soziologie der Musik, Der Jargon der Authentizität, Prisma und Philosophie der modernen Musik.

      Mahler
      4,1
    • Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen.

      Negative Dialektik. Jargon der Eigentlichkeit
      4,1
    • Dialektik der Aufklärung

      • 275 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Die von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno gemeinsam verfasste »Dialektik der Aufklärung« ist der wichtigste Text der Kritischen Theorie und zugleich eines der klassischen Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Philosophische Kritik, Auseinandersetzung mit dem Faschismus und die Resultate langjähriger empirischer Untersuchungen in den USA verschmelzen hier zu einer Theorie der modernen Massenkultur. »Aufklärung« als Herrschaft der Vernunft, als Unterwerfung der Natur und die menschlichen Zwecke wird über sich selbst aufgeklärt. Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit Daten zu Leben und Werk beider Autoren, exklusiv verfasst von der Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK.

      Dialektik der Aufklärung
      4,1
    • Adorno untersucht in diesem Werk die Ästhetik und deren Bedeutung für das menschliche Dasein. Er analysiert die Konstruktion des Ästhetischen und dessen Einfluss auf das Verständnis von Innerlichkeit und Existenz. Durch die Auseinandersetzung mit Søren Kierkegaards Gedanken entfaltet Adorno zentrale Themen wie die Beziehung zwischen Kunst und Leben sowie die Rolle der Subjektivität in der Ästhetik. Die Untersuchung beleuchtet, wie ästhetische Erfahrungen zur Selbstreflexion und zur Entwicklung des Individuums beitragen können. Adornos kritische Perspektive auf die Ästhetik bietet einen tiefen Einblick in die philosophischen Grundlagen der Kunst und deren Relevanz für das individuelle und gesellschaftliche Bewusstsein.

      Kierkegaard
      4,0
    • Am 6. April 1967 hielt Theodor W. Adorno auf Einladung des Verbands Sozialistischer Studenten Österreichs an der Wiener Universität einen Vortrag, der aus heutiger Sicht nicht nur von historischem Interesse ist. Vor dem Hintergrund des Aufstiegs der NPD, die bereits in den ersten beiden Jahren nach ihrer Gründung im November 1964 erstaunliche Wahlerfolge einfahren konnte, analysiert Adorno Ziele, Mittel und Taktiken des neuen Rechtsradikalismus dieser Zeit, kontrastiert ihn mit dem »alten« Nazi-Faschismus und fragt insbesondere nach den Gründen für den Zuspruch, den rechtsextreme Bewegungen damals – 20 Jahre nach Kriegsende – bei Teilen der bundesdeutschen Bevölkerung fanden. Vieles hat sich seitdem geändert, manches aber ist gleich geblieben oder heute, 50 Jahre später, wieder da. Und so liest sich Aspekte des neuen Rechtsradikalismus wie eine Flaschenpost an die Zukunft, deren Wert für unsere Gegenwart Volker Weiß in seinem Nachwort herausarbeitet.

      Aspekte des neuen Rechtsradikalismus
      4,0
    • Jargon der Eigentlichkeit

      Zur deutschen Ideologie

      • 139 Seiten
      • 5 Lesestunden

      »Jargon der Eigentlichkeit« setzt sprachkritisch an, ist aber ideologiekritisch im strengen Sinn, Untersuchung eines falschen Bewußtseins, wie es in einem sehr bestimmten neudeutschen Wortschatz sich offenbart. Dabei wird zunächst die Sprachform auf ihren Ausdrucksgehalt hin analysiert und dann dieser aus der Unwahrheit der Philosophie abgeleitet, die jenen Wortschatz prägt. Es geht also um ein Stück ausgeführter Dialektik von Form und Inhalt. Die Veränderung jenes falschen Bewußtseins ist von unmittelbarer, eingreifender praktischer Bedeutung.

      Jargon der Eigentlichkeit
      3,9
    • Prismen

      • 342 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die Bezeichnung „Prismen“ passt zu Adorno – einem bedeutenden Denker von Facetten, Winkeln und Revolutionen. Die Sammlung bietet einen idealen Zugang zu seinem Werk.

      Prismen
      4,0
    • Briefwechsel

      • 180 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Nach einer persönlichen Begegnung im amerikanischen Exil setzt der Briefwechsel im Dezember 1945 ein und hält bis zum Tod Thomas Manns 1955 an. Gegenstand des Austauschs sind immer wieder ästhetische, politische und ethische Fragen, die um das Werk der beiden Briefschreiber kreisen.

      Briefwechsel
      3,3
    • Die Untersuchungen, über die hier berichtet wird, waren an der Hypothese orientiert, daß die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Überzeugungen eines Individuums häufig ein umfassendes und kohärentes, gleichsam durch eine ›Mentalität‹ oder einen ›Geist‹ zusammengehaltenes Denkmuster bilden, und daß dieses Denkmuster Ausdruck verborgener Züge der individuellen Charakterstruktur ist

      Studien zum autoritären Charakter
      3,7
    • Philosophie der neuen Musik

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Zwischen 1940 und 1948 im amerikanischen Exil entstanden, werden in der Philosophie der neuen Musik Elemente einer Dialektik des gegenwärtigen Geistes an einem konkreten Gegenstand entwickelt: Adorno wollte das Buch als ausgeführten Exkurs zur Dialektik der Aufklärung verstanden wissen, die Max Horkheimer und er kurz zuvor in Amsterdam veröffentlicht hatten.

      Philosophie der neuen Musik
      3,8
    • "Deutsche Menschen" ist eine Briefsammlung, zusammengestellt und kommentiert von Walter Benjamin. Das Buch versammelt siebenundzwanzig Briefe aus den hundert Jahren zwischen 1783 und 1883, also ungefähr von der Französischen Revolution bis zur Gründerzeit. Mit dem 1936 unter dem Pseudonym Detlef Holz in der Schweiz gedruckten Buch "Deutsche Menschen" beabsichtigte Walter Benjamin unter anderem, dem vom Nationalsozialismus beherrschten Deutschland das bessere Beispiel eines aufgeklärten und humanistischen Bürgertums vorzuhalten. Die Briefe und Kommentare waren schon 1930/31 in der Frankfurter Zeitung erschienen. Der Titel "Deutsche Menschen" war auch darauf berechnet, das Buch an der nationalsozialistischen Zensur vorbei auf den deutschen Markt zu schmuggeln.

      Deutsche Menschen
      3,5
    • In den Vorlesungen zur Einleitung in die Musiksoziologie, die Adorno im Wintersemester 1961/1962 in Frankfurt hielt, werden die Beziehungen zwischen Musik und Gesellschaft in den vielfältigen Formen der Vermittlung, Verfremdung und Verblendung bis hin zur Gängelung untersucht, jedoch nicht in der bloßen Gegenüberstellung von musikalischer Produktion und musikalischer Rezeption. Vielmehr werden in den musikalischen Gebilden selbst gesellschaftliche Momente aufgespürt und dann wieder in Beziehung gesetzt zu allgemeinen gesellschaftlichen Phänomenen einerseits und zum musikalischen Leben andererseits. Die Vorlesungen zielen von verschiedenen Richtungen her zu dem zentralen Thema jeder Musiksoziologie: der gesellschaftlichen Vermitteltheit von Musik.

      Einleitung in die Musiksoziologie
      3,4
    • Richard Wagners Werke gehören zu den umstrittensten in der Geschichte der europäischen Musik, sowohl aufgrund ihrer kraftvollen ästhetischen Qualitäten als auch wegen ihrer späteren Assimilation in die offizielle Kultur des Dritten Reiches. Diese prägnante, synoptische Darstellung des brillantesten Vertreters des Marxismus der Frankfurter Schule verwebt subtil diese künstlerischen und ideologischen Qualitäten. Sie bietet geschickte musikwissenschaftliche Analysen von Wagners Partituren sowie seiner Kompositionstechniken, Orchestrierung und Inszenierungsmethoden und zitiert dabei reichhaltig aus den Musikdramen selbst. Gleichzeitig liefert sie scharfsinnige Reflexionen über Wagners sozialen Charakter und die ideologischen Impulse seiner künstlerischen Tätigkeit.

      Versuch über Wagner
      3,7
    • Traumprotokolle

      • 119 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Anfang Januar 1956 notierte Adorno: »Unsere Träume sind nicht nur als ›unsere‹ untereinander verbunden, sondern bilden auch ein Kontinuum, gehören einer einheitlichen Welt an, so etwa, wie alle Erzählungen von Kafka in ›Demselben‹ spielen. Je enger aber Träume untereinander zusammenhängen oder sich wiederholen, um so größer die Gefahr, daß wir sie von der Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden können.« Die Bedeutung des motivischen Zusammenhangs seiner Träume legte ihm den Gedanken nahe, eine Reihe von ihnen auszuwählen und zu publizieren. Einer kleinen Sammlung solcher Traumprotokolle, die er für die Veröffentlichung vorgesehen hatte, stellte Adorno folgende Vorbemerkung voran: »Die Traumprotokolle, aus einem umfangreichen Bestand ausgewählt, sind authentisch. Ich habe sie jeweils gleich beim Erwachen niedergeschrieben und für die Publikation nur die empfindlichsten sprachlichen Mängel korrigiert.« Die erste Separatausgabe ergänzt die bereits publizierten Traumprotokolle um den größten Teil einer umfangreicheren Auswahl, die als Typoskript überliefert ist.

      Traumprotokolle
      3,5
    • Contains 8 essays on literature by German philosopher Theodor W. Adorno.- Ist die Kunst heiter? (Is Art gay/blithe?)- Valéry Proust Museum- Valérys Abweichungen (Valéry's Aberrances)- Kleine Proust-Kommentare (Small comments on Proust)- Rückblickend auf den Surrealismus (Surrealism, retroperspectively)- Vorraussetzungen (Requirements)- Aufzeichnungen zu Kafka ([written] Records on Kafka)- Versuch, das Endspiel zu verstehen (Attempt to comprehend the "Endgame")

      Versuch, das Endspiel zu verstehen
      2,7
    • Mahler

      Eine musikalische Physiognomik.

      Mahler
    • Ts 18085-18673

      • 230 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Die textkritische Edition bietet eine umfassende Sammlung von etwa 230 Typoskripten und Manuskripten, die den letzten Arbeitsstand von Theodor W. Adorno an seinem unvollendeten Werk 'Ästhetische Theorie' dokumentieren. Besonders hervorgehoben wird das Kapitel »Zur Theorie des Kunstwerks«, dessen Material in dieser Ausgabe erstmals als Faksimiles sowie in diplomatischen Umschriften präsentiert wird. Dadurch wird Adornos Denken einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und ermöglicht eine tiefere Auseinandersetzung mit seinen Ideen zur Kunst.

      Ts 18085-18673
    • Briefe und Briefwechsel

      Band 6: Theodor W. Adorno/Ernst Krenek. Briefwechsel 1929-1964

      • 484 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Die Begegnung zwischen Ernst Krenek und Theodor W. Adorno im Jahr 1924 markiert den Beginn eines intensiven Briefwechsels, der über drei Jahrzehnte reicht. Der junge Komponist und der aufstrebende Philosoph erörtern nicht nur musikalische und kompositorische Fragestellungen, sondern auch tiefgreifende philosophische, soziologische und politische Themen. Der Austausch bietet einen einzigartigen Einblick in die Gedankenwelt beider Denker und beleuchtet ihre persönlichen Ansichten und Entwicklungen im Kontext der turbulenten Zeit zwischen den Weltkriegen.

      Briefe und Briefwechsel
    • Briefe und Briefwechsel

      Band 4: Theodor W. Adorno/Max Horkheimer. Briefwechsel 1927–1969. Band 4.I: 1927–1937

      • 608 Seiten
      • 22 Lesestunden
      Briefe und Briefwechsel
    • Briefe und Briefwechsel

      Band 4: Theodor W. Adorno/Max Horkheimer. Briefwechsel 1927–1969. Band 4.IV: 1950–1969

      • 1056 Seiten
      • 37 Lesestunden

      Im vierten und letzten Band des Briefwechsels zwischen Max Horkheimer und Theodor W. Adorno steht die gemeinsame Verantwortung für Forschung und Lehre an der Frankfurter Universität und am Institut für Sozialforschung im Mittelpunkt. Die Jahre des Wiederaufbaus sind geprägt von dem schwierigen Versuch, Kritische Theorie mit empirischer Sozialforschung zu verbinden. Adorno äußert Sorge, ja »Angst« über die Wiederveröffentlichung von Schriften aus der Emigrationszeit, insbesondere der Dialektik der Aufklärung, aufgrund gewisser kontroverser Formulierungen zur institutionellen Religion. Die letzten Briefe Adornos vor seinem Tod thematisieren die Spannungen zwischen Horkheimer, Adorno und Herbert Marcuse, während sich bereits die bevorstehende Zeitenwende durch die Studentenbewegung andeutet. Dieser Band schließt einen der bedeutendsten intellektuellen Briefwechsel des vergangenen Jahrhunderts ab. Die Briefe begleiten den Lebensweg der beiden Gründerväter der Kritischen Theorie, beginnend mit der euphorischen Zusammenarbeit in den zwanziger Jahren, über die dunkle Zeit der Emigration bis hin zu den Jahren des Neubeginns nach 1950. Sie dokumentieren eine tiefgehende, jedoch nie kritiklose Identifikation mit ihrer gemeinsamen Theorie sowie eine fast fünfzig Jahre währende philosophische und menschliche Freundschaft.

      Briefe und Briefwechsel
    • [Adorno, Theodor] Tiedemann, Rolf (Hrsg.). Kants Kritik der reinen Vernunft (1959). Herausgegeben von Rolf Tiedemann. Frankfurt am Main, Suhrkamp, 1995. 440 Seiten. Hardcover mit originalem Schutzumschlag. Sehr guter äußerer Zustand mit stärkeren Markierungen und Anmerkungen im Text. Mit einer Karte des Adorno Archivs. [Theodor W. Adorno. Nachgelassene Schriften. Herausgegeben vom Theodor W. Adorno Archiv. Abteilung Vorlesungen. Band 4]. Theodor W. Adorno (* 11. September 1903 in Frankfurt am Main; † 6. August 1969 in Visp, Schweiz) war ein deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist. Er gilt zusammen mit Max Horkheimer als Hauptvertreter der Kritischen Theorie, auch bekannt als Frankfurter Schule. Adorno wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf und erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung, während er sich bereits als Schüler mit Kants Philosophie auseinandersetzte. Nach seinem Philosophiestudium widmete er sich der Kompositionslehre und arbeitete als Musikkritiker. Ab 1931 lehrte er als Privatdozent an der Frankfurter Universität, bis er 1933 von den Nationalsozialisten ein Lehrverbot erhielt. Während des Nationalsozialismus emigrierte er in die USA, wo er am Institut für Sozialforschung tätig war, empirische Forschungsprojekte leitete und mit Horkheimer die Dialektik der Aufklärung verfasste.

      Kants »Kritik der reinen Vernunft« (1959)