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Jonathan Littell

    10. Oktober 1967

    Dieser Autor befasst sich mit der Komplexität menschlicher Erfahrung und erforscht oft Themen wie Identität und kulturelle Überschneidungen durch seine Erzählungen. Sein Schreiben, das von einer bikulturellen Perspektive geprägt ist, bietet eine einzigartige Perspektive, durch die das Zusammenspiel von persönlicher und kollektiver Geschichte untersucht werden kann. Er schafft fesselnde Geschichten mit einem reichen und ausdrucksstarken Prosa-Stil, der dem Leser lange in Erinnerung bleibt. Seine literarische Fähigkeit und seine tiefgründigen thematischen Erkundungen machen ihn zu einer bedeutenden Stimme in der zeitgenössischen Literatur.

    Jonathan Littell
    The Damp and the Dry
    An Inconvenient Place
    Eine alte Geschichte
    Die Wohlgesinnten
    Georgisches Reisetagebuch
    Tschetschenien, Jahr III
    • Tschetschenien, Jahr III

      • 142 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Jonathan Littell war schon in den beiden Tschetschenienkriegen 1996 und 1999 für eine Menschenrechtsorganisation in Tschetschenien tätig. Seitdem gilt er als gut informierter und scharfsinniger Kenner des Landes. In diesem Frühjahr 2009 hat er erneut diese Region bereist - entstanden ist eine ebenso beeindruckende wie beängstigende Reportage über die Entwicklung, die das Land seit Kriegsende und dem Regierungsantritt Ramzan Kadryrows im Jahre 2007 genommen hat.

      Tschetschenien, Jahr III
      4,0
    • Die Wohlgesinnten

      • 99 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Enthält: einen langen und einen kurzen Brief des Autors an seine Übersetzer; Claude Lanzmann im Gespr. mit Jürg Altwegg; der Autor im Gespr. mit Pierre Nora; Florence Mercier-Leca: Die „Wohlgesinnten“ und die griechische Tragöde. Eine makabre Wiederaufnahme der Orestie; Judith N. Klein: Das „Wesen des großen Wahnsinns“ begreifen? Und mehrere Organigramme, von Littell verf., über die Struktur der SS u. ä.

      Die Wohlgesinnten
      4,1
    • Eine alte Geschichte

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Jonathan Littell erzählt in klassischer Manier die alte Geschichte vom Drama des Menschseins in einem labyrinthischen und abgründigen Text, der eine Reise von Traum zu Traum, von Alptraum zu Alptraum ist. Der unbestimmte Ich-Erzähler, lässt sich von seinen Fantasien und Lüsten treiben und zerstört seine Familie und sich selbst. Mal Mann, mal Frau, mal Täter, mal Opfer, ist er aber auch eine Personifizierung des menschlichen Unbewussten, das sich in unzähligen Spiegeln dieses kunstvollen Textes selbst erzählt. Durch Türen, Gänge und Hotelzimmer wandert der Ich-Erzähler und stößt immer wieder Türen in neue Abgründe seiner Fantasmen auf. In Gewalt, Sex und Macht bricht sich das Prinzip des Lebens Bahn bis es sich selbst zerstört; sexuelle Identitäten lösen sich hier auf wie der Erzähler selbst, der sich durch einen Sprung in klares kaltes Wasser vor sich selbst rettet, bevor er neue orgiastische Räume voll überhitzter Sexualität, Perversion und extremer Gewalt betritt. Begleitet von Musik, die der Erzähler hört und Bildern, die er sich wie dem Leser ins Gedächtnis ruft, gerät der Text gleichsam ins Schweben. In Wiederholungen, die wie Déjà-vus wirken, und eigene Bilder, die Erinnerungen evozieren, wird der Leser zu den Spiegeln und Blicken dieser Erzählung, und nimmt die ewiggleichen Tableaus der Gewalt und Perversion auf, die so menschlich sind.

      Eine alte Geschichte
      2,9
    • The Damp and the Dry

      A Brief Incursion into Fascist Territory

      • 150 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Léon Degrelle, Belgium's highest-ranking Nazi collaborator, is the focus of this critical biography, exploring his role in the Waffen-SS during World War II and his influence on literature. The book delves into his autobiographical writings, particularly "The Russian Campaign," while analyzing his unwavering fascist beliefs and support from Hitler and Mussolini. It also examines the broader implications of fascist discourse, building on Klaus Theweleit's theories. Originally published in French, this work has been translated into multiple languages, reflecting its significant impact.

      The Damp and the Dry
      4,0
    • Syrian Notebooks

      • 246 Seiten
      • 9 Lesestunden

      A blistering firsthand account of the conflict in Homs by the internationally acclaimed author of The Kindly Ones “We fight for our religion, for our women, for our land, and lastly to save our skin. As for them, they’re only fighting to save their skin.” In 2012, Jonathan Littell traveled to the heart of the Syrian uprising, smuggled in by the Free Syrian Army to the historic city of Homs. For three weeks, he watched as neighborhoods were bombed and innocent civilians murdered. His notes on what he saw on the ground speak directly of horrors that continue today in the ongoing civil war. Amid the chaos, Littell bears witness to the lives and the hopes of freedom fighters, of families caught within the conflict, as well as of the doctors who attempt to save both innocents and combatants who come under fire. As government forces encircle the city, Littell charts the first stirrings of the fundamentalist movement that would soon hijack the revolution. Littell’s notebooks were originally the raw material for the articles he wrote upon his return for the French daily Le Monde. Published nearly immediately afterward in France, Syrian Notebooks has come to form an incomparable close-up account of a war that still grips the Middle East—a classic of war reportage.

      Syrian Notebooks
      3,8
    • XXI - 14: Nos meilleurs vieux

      • 210 Seiten
      • 8 Lesestunden

      XXI N14 DOSSIER: Nos meilleurs vieux. Lettre ouverte au quatrieme age . Par Patrick de Saint Exupery. La cavale des bonnes soeurs. Par Sylvie Caster. Les vieux voleurs. Par Lena Mauger. Un reve de vieilles dames. Par Hannelore Cayre. PORTFOLIO: Les enfants de l'unite 33. Par Jean-Jerome Destouches. RECITS: Voyage dans un pays a venir. Par Jonathan Littell. Le Facteur de Kaboul. Par Justine Augier. Le roi des contrebandiers. Par Marion Touboul. Une place au soleil. Par Gabriel Mascaro. L'americain de Mao - Enquete sur Sydney Rittenberg. ENTRETIEN: Charles-Edouard Vincent, fondateur d'Emmaus Defi. Par Alain Lewkowicz. RECIT GRAPHIQUE: La route du kif. Par Renaud de Heyn. VECU: J'avais raison d'y croire . Par Isabelle Lambret.

      XXI - 14: Nos meilleurs vieux