Jonathan Littell Bücher
Dieser Autor befasst sich mit der Komplexität menschlicher Erfahrung und erforscht oft Themen wie Identität und kulturelle Überschneidungen durch seine Erzählungen. Sein Schreiben, das von einer bikulturellen Perspektive geprägt ist, bietet eine einzigartige Perspektive, durch die das Zusammenspiel von persönlicher und kollektiver Geschichte untersucht werden kann. Er schafft fesselnde Geschichten mit einem reichen und ausdrucksstarken Prosa-Stil, der dem Leser lange in Erinnerung bleibt. Seine literarische Fähigkeit und seine tiefgründigen thematischen Erkundungen machen ihn zu einer bedeutenden Stimme in der zeitgenössischen Literatur.







Die Wohlgesinnten
Roman
»Dieses Buch ist Stoff für die nächsten fünfzig Jahre. Wir hätten eine etwas bessere Welt, wenn jeder es lesen würde.« Claus Peymann, in Lesen! ZDF Der fiktive Lebensbericht eines hohen SS-Offiziers, ein Epos, das ein detailliertes Bild des Zweiten Weltkriegs und der Verfolgung und Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten zeichnet. Jorge Semprun bezeichnete den Roman als »das Ereignis unserer Jahrhunderthälfte « Jonathan Littell ist ein erschreckend detailgenauer Roman über die nazistischen Verbrechen aus der Perspektive eines Täters gelungen, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg in die sichere Existenz eines Fabrikdirektors in Frankreich gerettet hat. »Der beeindruckendste Antikriegsroman der vergangenen Jahrzehnte.« Focus Ausgezechnet mit den begehrten Literaturpreisen Prix Goncourt und Grand Prix de l'Académie française.
Eine alte Geschichte
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden
Jonathan Littell erzählt in klassischer Manier die alte Geschichte vom Drama des Menschseins in einem labyrinthischen und abgründigen Text, der eine Reise von Traum zu Traum, von Alptraum zu Alptraum ist. Der unbestimmte Ich-Erzähler, lässt sich von seinen Fantasien und Lüsten treiben und zerstört seine Familie und sich selbst. Mal Mann, mal Frau, mal Täter, mal Opfer, ist er aber auch eine Personifizierung des menschlichen Unbewussten, das sich in unzähligen Spiegeln dieses kunstvollen Textes selbst erzählt. Durch Türen, Gänge und Hotelzimmer wandert der Ich-Erzähler und stößt immer wieder Türen in neue Abgründe seiner Fantasmen auf. In Gewalt, Sex und Macht bricht sich das Prinzip des Lebens Bahn bis es sich selbst zerstört; sexuelle Identitäten lösen sich hier auf wie der Erzähler selbst, der sich durch einen Sprung in klares kaltes Wasser vor sich selbst rettet, bevor er neue orgiastische Räume voll überhitzter Sexualität, Perversion und extremer Gewalt betritt. Begleitet von Musik, die der Erzähler hört und Bildern, die er sich wie dem Leser ins Gedächtnis ruft, gerät der Text gleichsam ins Schweben. In Wiederholungen, die wie Déjà-vus wirken, und eigene Bilder, die Erinnerungen evozieren, wird der Leser zu den Spiegeln und Blicken dieser Erzählung, und nimmt die ewiggleichen Tableaus der Gewalt und Perversion auf, die so menschlich sind.
Tschetschenien, Jahr III
- 142 Seiten
- 5 Lesestunden
Jonathan Littell war schon in den beiden Tschetschenienkriegen 1996 und 1999 für eine Menschenrechtsorganisation in Tschetschenien tätig. Seitdem gilt er als gut informierter und scharfsinniger Kenner des Landes. In diesem Frühjahr 2009 hat er erneut diese Region bereist - entstanden ist eine ebenso beeindruckende wie beängstigende Reportage über die Entwicklung, die das Land seit Kriegsende und dem Regierungsantritt Ramzan Kadryrows im Jahre 2007 genommen hat.
An Inconvenient Place
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Léon Degrelle, Belgium's highest-ranking Nazi collaborator, is the focus of this critical biography, exploring his role in the Waffen-SS during World War II and his influence on literature. The book delves into his autobiographical writings, particularly "The Russian Campaign," while analyzing his unwavering fascist beliefs and support from Hitler and Mussolini. It also examines the broader implications of fascist discourse, building on Klaus Theweleit's theories. Originally published in French, this work has been translated into multiple languages, reflecting its significant impact.
Syrian Notebooks
- 246 Seiten
- 9 Lesestunden
A blistering firsthand account of the conflict in Homs by the internationally acclaimed author of The Kindly Ones “We fight for our religion, for our women, for our land, and lastly to save our skin. As for them, they’re only fighting to save their skin.” In 2012, Jonathan Littell traveled to the heart of the Syrian uprising, smuggled in by the Free Syrian Army to the historic city of Homs. For three weeks, he watched as neighborhoods were bombed and innocent civilians murdered. His notes on what he saw on the ground speak directly of horrors that continue today in the ongoing civil war. Amid the chaos, Littell bears witness to the lives and the hopes of freedom fighters, of families caught within the conflict, as well as of the doctors who attempt to save both innocents and combatants who come under fire. As government forces encircle the city, Littell charts the first stirrings of the fundamentalist movement that would soon hijack the revolution. Littell’s notebooks were originally the raw material for the articles he wrote upon his return for the French daily Le Monde. Published nearly immediately afterward in France, Syrian Notebooks has come to form an incomparable close-up account of a war that still grips the Middle East—a classic of war reportage.
Esej Jonathana Littella Suché a vlhké vznikla jako „přidružený produkt“ rešerší k románu Laskavé bohyně. Její ústřední postavou je belgický fašista Léon Degrelle. Text se ovšem nezabývá jeho životem, nýbrž jeho jazykem. Littell navazuje na dílo Klause Theweleita Mužské fantazie z roku 1977, v němž se tento německý sociolog pokouší na základě dvou stovek textů příslušníků německých Freikorps analyzovat psychologickou osobnost fašisty. Pro Theweleita i pro Littella je fašista člověkem, který se nikdy úplně neoddělil od matky, který si nikdy nevytvořil vlastní Já ve freudovském slova smyslu a jenž zoufale brání integritu vlastní osobnosti proti „všemu, co teče“ – vlhkost, spojovaná s ženskostí, je v tomto případě ztělesněním hrozby a zmaru. Littell si za materiál rozboru zvolil Degrellovu vzpomínkovou knihu Tažení v Rusku 1941–1945 (č. 1996), která byla jedním ze stěžejních zdrojů jeho monumentálního románu Laskavé bohyně (č. Odeon 2008).
ET: Le benevole
- 955 Seiten
- 34 Lesestunden
Nell'Europa devastata dal nazismo, l'epopea di un ufficiale delle SS, Maximilien Aue, rivela gli orrori della guerra dal punto di vista dei carnefici. Nato in Alsazia da padre tedesco e madre francese, Aue gestisce sotto falso nome una fabbrica di merletti nel nord della Francia, mostrando precisione ed efficienza. Questi tratti lo avevano contraddistinto anche durante la sua carriera nelle SS tra il 1937 e il 1945. Nonostante fosse un nazionalsocialista convinto, la sua entrata nel corpo era avvenuta per caso, dopo un incontro omosessuale che lo aveva portato a scegliere di arruolarsi per evitare la denuncia. Nel 1941, Aue è sul fronte orientale, contribuendo al genocidio di ebrei, zingari e comunisti. Dopo essere stato trasferito nel Caucaso e a Stalingrado, sopravvive a una grave ferita. Tornato in Germania, lavora con la gerarchia nazionalsocialista mentre la guerra volge al termine e la Wehrmacht arretra. Alla fine del nazismo, il suo bilinguismo gli consente di assumere l'identità di un francese deportato e di fuggire. In balia della Storia e perseguitato da fantasmi che cercano vendetta, Aue rappresenta la parte più oscura di noi.
XXI - 14: Nos meilleurs vieux
- 210 Seiten
- 8 Lesestunden
XXI N14 DOSSIER: Nos meilleurs vieux. Lettre ouverte au quatrieme age . Par Patrick de Saint Exupery. La cavale des bonnes soeurs. Par Sylvie Caster. Les vieux voleurs. Par Lena Mauger. Un reve de vieilles dames. Par Hannelore Cayre. PORTFOLIO: Les enfants de l'unite 33. Par Jean-Jerome Destouches. RECITS: Voyage dans un pays a venir. Par Jonathan Littell. Le Facteur de Kaboul. Par Justine Augier. Le roi des contrebandiers. Par Marion Touboul. Une place au soleil. Par Gabriel Mascaro. L'americain de Mao - Enquete sur Sydney Rittenberg. ENTRETIEN: Charles-Edouard Vincent, fondateur d'Emmaus Defi. Par Alain Lewkowicz. RECIT GRAPHIQUE: La route du kif. Par Renaud de Heyn. VECU: J'avais raison d'y croire . Par Isabelle Lambret.



