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Imre Kertész

    9. November 1929 – 31. März 2016

    Diese Prosa, geprägt von der persönlichen Erfahrung des Autors in Konzentrationslagern, befasst sich mit der zerbrechlichen Erfahrung des Einzelnen angesichts der barbarischen Willkür der Geschichte. Sein Werk konzentriert sich auf die innere Welt des Selbst und seinen Kampf um den Erhalt der Identität unter extremem Druck. Der Stil zeichnet sich durch tiefgreifende Introspektion und eine suchende Auseinandersetzung mit traumatischen Vergangenheiten aus. Durch sein literarisches Erbe appelliert der Autor eindringlich an Verständnis und kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte.

    Imre Kertész
    Roman eines Schicksallosen
    Die exilierte Sprache
    Ich - ein anderer
    Galeerentagebuch
    Opfer und Henker
    Nobelpreis 2000-2002. Der Berg der Seele. Der Rätsel der Ankunft. Roman eines Schicksallosen.
    • Opfer und Henker

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In 'Weltbürger und Pilger' bietet Imre Kertész eine moderne Interpretation der Geschichte aus dem Alten Testament; es geht um die Konkurrenz von Lebenskunst und Apathie, von melancholischer Eleganz und gewalttätigem Neid, eine Konkurrenz, die im Mord gipfelt, den Täter aber nicht erlöst, sondern sein Elend nur verlängert. 'Ich, der Henker' enthält den ersten Prosatext, den Kertész schrieb, bevor er 1960 die Arbeit an seinem großen 'Roman eines Schicksallosen' aufnahm. Wir werden mit zwei Männern konfrontiert, die ihrer Sache, ihrer Geschichte, ihrer Schuld bzw. Unschuld absolut sicher sind. Der überraschende Schluß beweist die Fragwürdigkeit moralischer Überlegenheit: die biographisch schlüssigen Rechtfertigungen des Henkers provozieren die Erkenntnis seines Gegenübers, dessen 'besseres' Leben sei nichts anderes als die Summe zufälliger Umstände. In den beiden Texten über Berlin und Budapest wird die existentielle Frage, wo will ich leben, auf biographisch erhellende und faszinierende Weise gelöst – auch hier der Kontrast zwischen den Zwängen eines diktierten Lebens und dem ersehnten Genuß von Freiheit. In diesen vier Texten (entstanden zwischen 1958 und 2001) beweist sich Kertész als genauer Erzähler existentieller Konflikte und verblüffender Einsichten.

      Opfer und Henker
      4,0
    • Galeerentagebuch

      • 319 Seiten
      • 12 Lesestunden

      »Im moralischen Sinne ist es möglich, ja sogar nötig, im Paradox zu leben; nicht jedoch im Kompromiss.« »Tagebuchroman« nennt Imre Kertész seine Sammlung von Beobachtungen, Aphorismen und philosophischen Exkursionen aus dreißig Jahren. Im inneren Dialog mit Nietzsche, Freud, Camus, Adorno, mit Musil, Beckett, Kafka und anderen versucht er, Holocaust und Modernität, Totalitarismus und Freiheit zu Ende zu denken.

      Galeerentagebuch
      4,2
    • Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 14-Jähriger nach Auschwitz und Buchenwald deportiert. In seinem «Roman eines Schicksallosen» hat er diese Erfahrung auf außergewöhnliche Weise verarbeitet. Das Buch erschien zuerst 1975 in Ungarn, wo er während der sozialistischen Ära jedoch Außenseiter blieb und vor allem von Übersetzungen lebte (u. a. Nietzsche, Hofmannsthal, Schnitzler, Freud, Joseph Roth, Wittgenstein, Canetti). Erst nach der europäischen Wende gelangte er zu weltweitem Ruhm, 2002 erhielt er den Literaturnobelpreis. Seitdem lebte Imre Kertész überwiegend in Berlin und kehrte erst 2012, schwer erkrankt, nach Budapest zurück, wo er 2016 starb.

      Ich - ein anderer
      4,2
    • Imre Kertész ist etwas Skandalöses gelungen: die Entmystifizierung von Auschwitz. Es gibt kein literarisches Werk, das in dieser Konsequenz, ohne zu deuten, ohne zu werten, der Perspektive eines staunenden Kindes treu geblieben ist. Wohl nie zuvor hat ein Autor seine Figur Schritt für Schritt bis an jene Grenze hinab begleitet, wo das nackte Leben zur hemmungslosen, glücksüchtigen, obszönen Angelegenheit wird.

      Roman eines Schicksallosen
      4,1
    • Imre Kertész, Nobelpreisträger für seinen "Roman eines Schicksallosen", arbeitete bis kurz vor seinem Tod im März 2016 an seinem letzten Buch, dem Schlussstein seines autofiktionalen Schaffens. Bei Kertész sind Werk und Tagebuch eng miteinander verknüpft; seine veröffentlichten Tagebuchauszüge sind existentielle Literatur. Den Anfang machte sein "Galeerentagebuch", das seine 30-jährige Isolation im sozialistischen Ungarn dokumentiert. 2013 folgten die Aufzeichnungen "Letzte Einkehr" aus dem Zeitraum 2001 bis 2009, als er Berlin zu seiner Wahlheimat machte. "Der Betrachter" schließt die Lücke zwischen diesen beiden Tagebüchern und behandelt die Jahre nach der europäischen Wende, in denen Kertész eine späte Anerkennung seines Schaffens erfuhr, besonders in Deutschland und Westeuropa. Diese Zeit war auch geprägt von aufkeimendem Nationalismus und Antisemitismus in Ungarn. Reflexionen über den Epochenwechsel, das Judentum und seine ungeliebte Rolle als öffentliche Person durchziehen die Aufzeichnungen. Besonders berührend sind die Passagen über den Abschied von seiner langjährigen Lebensgefährtin Albina, die 1995 starb. Mit "Der Betrachter" vollendet Kertész’ Tagebuchreihe zu einer Trilogie, die seine monumentale Entwicklung als Denker und Schriftsteller dokumentiert.

      Der Betrachter. Aufzeichnungen 1991-2001
      3,8
    • In kühner Lapidarschrift benennt der Titel, den Imre Kertesz dieser Sammlung seiner Essays gab, die Paradoxien seines Lebens und Schreibens. 1929 in Budapest geboren, 1944 nach Auschwitz deportiert, 1945 in Buchenwald befreit und nach der Rückkehr über vier Jahrzehnte den Schrecken eines anderen Totalitarismus ausgesetzt, hat dieser Autor in fast völliger Zurückgezogenheit nicht allein ein literarisches Werk von Weltgeltung vollbracht, er ist darüber hinaus zu einem der bedeutendsten Interpreten des Holocaust geworden. In Texten von beispielloser, schwer erträglicher Radikalität macht er einem Jahrhundert den Prozess, das ihm „als ununterbrochen diensttuendes Erschießungskommando“ entgegentrat.

      Eine Gedankenlänge Stille, wáhrend das Erschiessungskommando neu lädt : Essays
      3,9
    • Letzte Einkehr

      Tagebücher 2001 - 2009 (mit einem Prosafragment)

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Im Gegensatz zu seinem berühmten «Galeerentagebuch» sind die späten Tagebücher von Imre Kertész ein unbearbeitetes, ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit gedachtes «journal intime», das durch überraschende und oft verstörende Offenheit besticht. Sie umfassen die Jahre seiner äußeren Emigration, die Loslösung von Ungarn und die Niederlassung in Berlin, wo er 2002 den Nobelpreis erhielt. Trotz des «rare Geschenks guten Lebens», das er nach Jahrzehnten der Einschränkung genießt, überwiegen die Klagen über die «erwürgenden Anforderungen des Ruhms» und die damit verbundene Selbstentfremdung. Er reflektiert über das Nachlassen seiner Schaffenskraft und den «unerträglichen Terror des Alters». Sein Diarium bezeichnet er als «Trivialitäten-Tagebuch», doch die Schärfe seiner zeitdiagnostischen und ästhetischen Reflexionen bleibt unberührt. Das Schreiben bleibt sein zentrales Motiv, das ihn bei der Gestaltung der Prosawerke «Liquidation» und «Dossier K.» sowie des geplanten «Sonderberg»-Romans antreibt. Schreiben ist für ihn die einzige Legitimation seines Lebens. In Zeiten von Krankheit und Schmerzen wird er zum gnadenlosen Chronisten seines eigenen Verfalls «im Vorzimmer des Todes».

      Letzte Einkehr
      3,6
    • Kristin Schwamm, geboren 1953 in Altenburg, 1984-1989 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Göttingen, seit 1989 freiberufliche Übersetzerin aus dem Ungarischen (Imre Kertész). Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 14-Jähriger nach Auschwitz und Buchenwald deportiert. In seinem «Roman eines Schicksallosen» hat er diese Erfahrung auf außergewöhnliche Weise verarbeitet. Das Buch erschien zuerst 1975 in Ungarn, wo er während der sozialistischen Ära jedoch Außenseiter blieb und vor allem von Übersetzungen lebte (u. a. Nietzsche, Hofmannsthal, Schnitzler, Freud, Joseph Roth, Wittgenstein, Canetti). Erst nach der europäischen Wende gelangte er zu weltweitem Ruhm, 2002 erhielt er den Literaturnobelpreis. Seitdem lebte Imre Kertész überwiegend in Berlin und kehrte erst 2012, schwer erkrankt, nach Budapest zurück, wo er 2016 starb.

      Kaddisch für ein nicht geborenes Kind
      3,9
    • Dossier K.

      Eine Ermittlung

      • 238 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Kertész trifft Kertész: Ein Zwiegespräch über sein Leben und seine LiteraturMit Dossier K. legt Kertész seine Autobiographie vor. Sie vereint Werkanalyse und Zeitzeugenschaft im besten Sinne: Von den familiären Wurzeln über die Schrecken des Nationalsozialismus und die Entstehung des „Roman eines Schicksallosen“ bis hin zu jenem Leben zwischen Schauprozess, Aufstand und Diktatur, das Kertész im Budapest des Kalten Krieges führen musste.

      Dossier K.
      3,7
    • Der Spurensucher

      • 129 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Imre Kertész wurde am 9. November 1929 in Budapest geboren. Er stammt aus einer kleinbürgerlichen Familie. Wegen seiner jüdischen Abstammung wurde Kertész im Juli 1944 als Fünfzehnjähriger nach Auschwitz deportiert und im April 1945 aus dem KZ Buchenwald befreit. 1948 machte er Abitur und fand eine Anstellung als Journalist bei der Tageszeitung Világosság. Diese wurde alsbald zum Parteiorgan der Kommunisten erklärt und er entlassen. Von 1951 bis 1953 leistete er Militärdienst. 1960 begann er mit der Arbeit an seinem Roman Sorstalanság (dt. Mensch ohne Schicksal, 1990; Roman eines Schicksallosen, 1995). Nach jahrelangen erfolglosen Versuchen konnte das Buch 1975 in Ungarn veröffentlicht werden, erfuhr jedoch erst mit der zweiten Auflage 1985 literarische Beachtung. Seinen Lebensunterhalt verdiente Imre Kertész daher hauptsächlich durch seine Arbeit als Übersetzer. Er übertrug unter anderem Werke von Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud, Hugo von Hofmannsthal, Elias Canetti, Ludwig Wittgenstein, Joseph Roth, Arthur Schnitzler und Tankred Dorst ins Ungarische. Als Sorstalanság 1995 in einer deutschen Neuübersetzung erschien, wurde es als literarisches Ereignis gefeiert und verhalf Imre Kertész zu seinem internationalen Durchbruch. Im Herbst 2002 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Seit 1953 lebt Kertész als freier Schriftsteller in Budapest.

      Der Spurensucher
      3,5
    • Für den Verlagslektor Keserű wird zehn Jahre nach der Wende das «Liquidation» betitelte Theaterstück, das er aus dem Nachlass seines Freundes B. gerettet hat, zum Gegenstand obsessiver Erinnerungsarbeit. B., in Auschwitz geboren, hat sich 1990 überraschend umgebracht, in seinem Stück jedoch gespenstisch genau die Situation vorweggenommen, die die Hinterbliebenen dann in der Realität erleben sollten: Verwirrung, private Zerwürfnisse, Schlammschlachten aller Art. Umso verzweifelter, als hinge der eigene Lebenssinn davon ab, fahndet Keserű nach dem «großen Lebensroman» B.'s, den er im Nachlass zu finden gehofft hat...

      Liquidation
      3,8
    • Fiasko

      • 442 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Imre Kertész gehört seit seinem «Roman eines Schicksallosen» zu den großen europäischen Schriftstellern. Ein Mann muß mit dem Fiasko fertig werden, dass sein «Roman eines Schicksallosen» abgelehnt wurde. So erfindet er sich einen Helden, dem er die Bürde seiner eigenen Erfahrungen auflädt.«Ein beklemmendes Werk» (Frankfurter Rundschau)

      Fiasko
      3,5
    • Die englische Flagge

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Zu dem sozusagen unter Tage vollbrachten Lebenswerk, mit dem Imre Kertész die literarische Welt seit der Öffnung des Eisernen Vorhangs überrascht, gehört neben den großen Romanen seiner ‹Trilogie der Schicksallosigkeit› die hier erstmals auf deutsch vorgelegte Langerzählung Der Spurensucher: die Geschichte eines Mannes, der viele Jahre nach seiner Befreiung aus Buchenwald zum ersten Mal an den Ort des Grauens und tiefster Demütigung zurückkehrt. In den Erzählungen Die englische Flagge und Protokoll spiegelt der inzwischen weltweit bekannte Autor dagegen seine Erfahrung zweier einander ablösender Totalitarismen aus der Perspektive der ersten Nachwendezeit: eine Summa osteuropäischen Seins in diesem Jahrhundert.

      Die englische Flagge
      3,5
    • „Imre Kertész erzählt atemberaubend von einem Alptraum.“ (Der Spiegel) Nach dem Sturz einer obskuren Diktatur werden die Schergen vor Gericht gestellt. Einer von ihnen, Antonio Martens, legt sich selbst Rechenschaft ab und vertraut das Manuskript seinem Pflichtverteidiger an: Es geht um die Akte Salinas, um den tragischen Fall eines Vaters und eines Sohnes, die vom Apparat zermalmt wurden.

      Detektivgeschichte
      3,5
    • Heimweh nach dem Tod

      Arbeitstagebuch zur Entstehung des «Romans eines Schicksallosen»

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Imre Kertész, dreißig Jahre alt und frustriert von seinem ersten Romanprojekt über einen Naziverbrecher, beginnt zwischen 1958 und 1962 eine «nüchterne Selbstprüfung», die in sein erstes Tagebuch mündet. Während er seinen Lebensunterhalt mit Musik-Komödien in Budapest verdient, dokumentiert er akribisch seine Gedanken, Leseerfahrungen und Schreibprozesse. Er beschließt, anstelle der Henker-Bekenntnisse die Geschichte seiner Deportation zu erzählen – seine «eigene Mythologie» – und arbeitet an den ersten Kapiteln. Dabei beschäftigt er sich intensiv mit Dostojewski, Thomas Mann und Camus, um die notwendige Technik für seinen Entwicklungsroman zu finden. Ursprünglich sollte der «Roman eines Schicksallosen» den Titel «Der Muselmann» tragen. Es vergehen zehn Jahre, bis Kertész das Werk vollendet, nur um zu erleben, dass es im sozialistischen Ungarn zunächst abgelehnt wird, bevor es dreißig Jahre später mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wird. Die eindrücklichsten Passagen seines Arbeitstagebuchs thematisieren den Zustand des «Muselmanns», eine «zerstörend süße Selbstaufgabe», die Kertész in Buchenwald kurz vor seiner Befreiung erlebte: «Der Mensch kann nie so nahe bei sich selbst und bei Gott sein wie der Muselmann unmittelbar vor dem Tod.»

      Heimweh nach dem Tod
    • Imre Kertész schreibt eine Geschichte. Péter Esterházy schreibt eine zweite. Ingo Schulze schreibt noch eine. Zum ersten Mal sind die drei Geschichten, die sich auf kluge und bewegende Weise aufeinander beziehen, in einem Band zu lesen. Ein literarisches Ereignis.

      Eine, zwei, noch eine Geschichte-n
    • A végső kocsma

      • 395 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Kertész ​Imre új kötete szokatlan és a maga nemében páratlan vállalkozás: a 2001 és 2009 között írt naplófeljegyzések és szépirodalmi vázlatok, töredékek egy megíratlan, s talán meg sem írható regénynek a különös és fájó történetét idézik meg. Az eredeti regényterv (A szodomai magányos címmel) még az ötvenes években merült fel az íróban, s évtizedek multával most újra megkísérti, más-más tartalmi, formai lehetőségekkel. Ahogy írójuk évtizedekkel korábban lejegyezte a maga számára, hogy mindig „ugyanazt a regényt és életet” kell írni, e program most teljesedik ki leginkább és nyer radikális, gyakran önmagával szemben is kíméletlenül őszinte megfogalmazást. S noha Kertész Imrének ez a legszemélyesebb könyve, a szerző maga mégsem azonosul a sikeres Kertész Imre nevű íróval és márkanévvel – és ez a distancia még inkább drámaivá teszi e kötet írásának (és mindenkori olvasásának) a folyamatát. A végső kocsma egy olyan könyvterv, amely ha nem is készült el, de mégiscsak megvan. Leginkább talán egy kései Turner-képhez hasonlítható: ha körvonalai el is mosódnak, de mélyeiből feltűnik „valami rejtelmes derengés: s ez maga a létezés”. (A kötethez felhasznált 2001 és 2003 között írt naplójegyzetek teljes szövege Mentés másként címmel 2011-ben jelent meg a Magvető Kiadónál.)

      A végső kocsma
      3,9
    • Věčné téma manipulace, zneužívání moci, totalitarismu, to je základním námětem kratičké povídky postavené na autentické epizodě ze života autora (I. Kertész) při jeho cestě vlakem z Budapešti do Vídně. Na půdorysu „běžného“, zdánlivě nicotného konfliktu se státní mocí v osobě celníka je rozvinuta deprimující a pesimistická úvaha o tom, jak hluboce jsou v nás zakořeněny agrese i strachy, které jsme mylně přisuzovali jen podmínkám nedemokratických poměrů. Téma pak po svém způsobu přebírá Péter Esterházy a zneklidňující povídka Imre Kertésze v povídce druhého autora začne žít svým vlastním životem. Není zcela zřejmé, zda jde o hru, o literaturu v životě nebo o život v literatuře.

      Příběh
      3,2
    • Sortalanság

      • 333 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Kertész Imre Nobel-díjas regénye, melyben egy pesti fiú sorsán keresztül ábrázolja több millió zsidó és nem zsidó mártír második világháborús pokoljárását, egyúttal saját egyéni identitásának kényszerű tudatosulását, immár tizenhetedik alkalommal lát napvilágot. Nem ok nélkül. Bár a cselekmény nem túl bonyolult - Gyurkának először édesapját viszik munkaszolgálatra, majd ő is kénytelen abbahagyni az iskolát, Németországba kerül koncentrációs táborba, végül hazajut, de egész családját elveszíti - a regény mégsem könnyű olvasmány. Nemcsak a szerző hosszas elmélkedésekben kibontakozó elbeszélői technikája miatt, de a mű mögöttes történelemfilozófiai és társadalomlélektani vonatkozásai okán is. A harminc év távlatából visszatekintő szerző a nácizmus, és minden totalitárius rendszer működési mechanizmusának lényegére tapint rá. Végső soron az egyéni lét kereteinek határait kutatja egy szükségszerűnek tűnő, ám valójában mégsem szükségszerű történelmi helyzetben. A történelemnek való kiszolgáltatottság, ez az egyéni sorstalanság - mely a zsidóság tekintetében egy egész közösség szintjén érvényesült - az a tanulság, amellyel minden generáció valamilyen formában szembesül, és ami miatt ez a könyv a tanulóifjúság kötelező olvasmánya lesz.

      Sortalanság
    • Onbepaald door het lot

      Drie romans bevat: Onbepaald door het lot, Het fiasco en Kaddisj voor een niet geboren kind - druk 1

      • 744 Seiten
      • 27 Lesestunden

      Bundeling van drie autobiografisch getinte romans over de holocaust en het verwerken daarvan.

      Onbepaald door het lot