Bookbot

Heinz Fischer

    Dieser Autor verabschiedete sich nach zwölf Jahren als österreichischer Bundespräsident mit einer bemerkenswerten Rede von seinem Amt. Seine umfassende politische Karriere begann im Parlament als Jurist und umfasste später das Amt des Wissenschaftsministers und des Präsidenten des Nationalrates. Seine Amtszeit als Bundespräsident war nicht nur von langer Dauer, sondern auch von einem starken Mandat geprägt, was seinen Einfluss und das Vertrauen der Wähler widerspiegelt. Sein Erbe liegt im öffentlichen Dienst und einem politischen Weg, der von jahrelanger Erfahrung und Hingabe geformt wurde.

    Rote Markierungen '80
    Mechanisierung des Rechnungswesens in der Milchindustrie durch Lochkartenanlagen
    Karl Renner : Porträt einer Evolution
    Positionen und Perspektiven
    Jubiläumsfestschrift
    Einer im Vordergrund - Taras Borodajkewycz
    • Worauf es ankommt

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In einer Zeit, in der Gewissheiten brüchig werden und öffentliche Debatten an Schärfe gewinnen, treffen zwei prägende Stimmen aufeinander: Heinz Fischer, langjähriger Bundespräsident und genauer Kenner der Politik und der politischen Geschichte, und Corinna Milborn, Journalistin und aufmerksame Beobachterin der Gegenwart. Gemeinsam stellen sie sich den drängenden Fragen unserer Zeit: Wie belastbar ist unsere Demokratie? Wie gehen wir mit extremen Positionen um? Was hält Österreichs Gesellschaft zusammen, und wie können wir Spaltungstendenzen entgegentreten? Im Gespräch verbindet sich persönliche und politische Erfahrung mit analytischer Gegenwartsdiagnose. Fischer blickt auf ein Leben zurück, das mit der Geschichte der Zweiten Republik eng verwoben ist; Milborn stellt die Fragen einer Gegenwart, in der Demokratie, Rechtsstaat und gesellschaftlicher Zusammenhalt neu herausgefordert sind. Ein Buch, das die Bruchlinien unserer Zeit sichtbar macht, zugleich Orientierung schafft und Handlungsoptionen aufzeigt, die unsere Gesellschaft in eine positive Zukunft führen.

      Worauf es ankommt2026
    • Die Demokratie und ihre Zukunft wird aus verschiedensten wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet, wobei schwerpunktmäßig die Themen Zukunftsvisionen, Politik und Theorie, Gefahren, Krisen und Defizite sowie Konflikte und Modelle der Demokratie behandelt werden. Darüberhinaus werden wichtige Verbesserungsvorschläge zu einer Reform der Demokratie und zur Überwindung ihrer Defizite und Strukturedefekte erbracht, die Anregung zur weiteren Entwicklung der Demokratie geben sollen! Mit Beiträgen von: Roland Eckert, Heinz Fischer, Ernst Gehmacher, Iring Fetscher, Waldemar Hummer, Guy Kirsch, Hans Köchler, Gustav Lebhart, Egon Matzner, Rainer Münz, Helmut Reinalter, Birgit Sauer, Christian Schaller

      Interdisziplinäre Forschungen - 12: Die Zukunft der Demokratie2002
    • 1962 prangert Heinz Fischer, der gegenwärtige Bundespräsident, in einem Artikel in der Zeitschrift „Die Zukunft“ an, dass sich Taras Borodajkewycz, Professor an der Hochschule für Welthandel, in seinen Vorlesungen antidemokratisch und antisemitisch äußere. Grundlage dafür waren Mitschriften des Studenten und nachmaligen Finanzministers Ferdinand Lacina. Borodajkewycz geht zu Gericht. Den ersten Prozess verliert Heinz Fischer, den zweiten gewinnt er. Im Zuge dieser Auseinandersetzung kam es zu der wahrscheinlich größten antifaschistischen Kundgebung in Österreich. Ernst Kirchweger, der gegen Borodajkewycz demonstrierte, wurde vor dem Hotel Sacher in Wien von dem rechtsextremen Günther Kümel so zusammengeschlagen, dass er wenige Tage später starb. Heinz Fischer stellte ein Buch zusammen, das weitgehend aus Dokumenten besteht: Schriften von Borodajkewycz, die Vorlesungsmitschrift, der inkriminierte Artikel, die Prozessunterlagen, Anfragen und Stellungnahmen im Parlament, Kommentare in der Presse. Nachdem das Buch lange vergriffen war, steht es nun faksimiliert wieder zur Verfügung, bereichert mit dem letztgültigen Erkenntnis der ministeriellen Disziplinaroberkommission für Hochschullehrer, in der u. a. begründet wird, warum die Lehrpraxis von Borodajkewycz als Dienstvergehen zu werten ist.

      Einer im Vordergrund - Taras Borodajkewycz1966
      5,0