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Friedrich Dürrenmatt

    5. Jänner 1921 – 14. Dezember 1990

    Friedrich Dürrenmatt war ein Schweizer Dramatiker und Prosaautor, dessen Werk die jüngsten Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs tief widerspiegelte. Als Verfechter des epischen Theaters erlangte er Berühmtheit durch seine avantgardistischen Dramen, philosophisch tiefgründigen Kriminalromane und oft makabren Satiren. Seine Schriften erforschten die dunkleren Seiten der menschlichen Natur und die Absurditäten der Existenz mit einem einzigartigen Sinn für schwarzen Humor. Dürrenmatt setzte sich in seiner Arbeit mit Fragen von Schuld, Gerechtigkeit und Moral in einer unbeständigen Welt auseinander.

    Friedrich Dürrenmatt
    Labyrinth
    Friedrich Dürrenmatt, Schriftsteller und Maler
    Die Kriminalromane
    Stoffe I-III
    Rollenspiele
    Wege und Umwege mit Friedrich Dürrenmatt Band 1, 2 und 3 im Schuber
    • Wege und Umwege mit Friedrich Dürrenmatt Band 1, 2 und 3 im Schuber

      Das bildnerische und literarische Werk im Dialog

      • 1104 Seiten
      • 39 Lesestunden
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      Friedrich Dürrenmatt reflektiert in einem Brief an seinen Vater über seine künstlerische Zukunft und die innere Notwendigkeit, sich zwischen Malerei und Schriftstellerei zu entscheiden. Er beschreibt den kreativen Druck, der ihn sowohl zum Malen als auch zum Schreiben drängt, und erkennt, dass die Wahl nicht aus einem bewussten Entschluss, sondern aus einer tiefen inneren Überzeugung resultiert. Dieser Brief bietet Einblicke in die künstlerischen Ambitionen und den inneren Konflikt eines jungen Talents, das sich auf dem Weg zu seiner Berufung befindet.

      Wege und Umwege mit Friedrich Dürrenmatt Band 1, 2 und 3 im Schuber
    • Rollenspiele

      Protokoll einer fiktiven Inszenierung und Achterloo III

      5,0(1)Abgeben

      Das "Protokoll einer fiktiven Inszenierung" stellt eine Diskussion zwischen Dürrenmatt und Charlotte Kerr über "Achterloo" dar

      Rollenspiele
    • Die Kriminalromane

      Der Richter und sein Henker, Der Verdacht, Das Versprechen, Justiz, Der Pensionierte

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      In Der Richter und sein Henker (1950) betritt Dürrenmatts Ermittler zum ersten Mal die Bühne: Kommissär Bärlach, ein Urgestein des Rechtssystems. Um einen Mord aufzuklären, bleibt ihm aus gesundheitlichen Gründen nur wenig Zeit. Wie Bärlach dabei mit den Begriffen Gerechtigkeit, Moral, Schuld und Strafe umgeht, ist ein Thema, das sich durch alle Kriminalromane Dürrenmatts zieht. So auch in Der Verdacht (1951), wo der Kommissär ein zweites Mal gegen Tod und Ungerechtigkeit kämpft: aus unbändigem Trotz, »in dieser Welt zu bestehen und für eine andere, bessere zu kämpfen«. In Das Versprechen (1958) versucht ein anderer Kommissär, Matthäi, verbissen, einen Kindermörder zur Strecke zu bringen. Dafür scheut er weder die Gefahr noch deren Folgen. Justiz (1985) thematisiert die Verwicklungen eines jungen Rechtsanwalts im feinen Netz aus Gerechtigkeit, Rechtssystem und Moral. Seinen fünften (und unvollendeten) Kriminalroman Der Pensionierte (1995) begann Dürrenmatt bereits 1969, schrieb ihn jedoch immer wieder um. Der Held des Romans, der kranke, fresssüchtige Kommissär Höchstettler, ist Bärlach wie aus dem Gesicht geschnitten.

      Die Kriminalromane
    • Das Dürrenmatt Lesebuch

      • 481 Seiten
      • 17 Lesestunden
      4,0(1)Abgeben

      »Friedrich Dürrenmatts Lebenswerk ist so umfangreich und vielgestaltig wie das kaum eines anderen modernen Schriftstellers. Dieses so unverwechselbare Riesenwerk ist auch nach dem Tod seines Autors ein dunkler Kontinent, vielfach unerhellt und unerprobt, ein Kontinent in Bewegung, für geistige Überraschungen und theatralische Abenteuer wohl noch lange gut.« Das Dürrenmatt Lesebuch dokumentiert Dürrenmatts Werk von Anfang an und spiegelt dessen Vielfalt: frühe und späte Prosa, Hörspiel und Theater, Essayistisches.

      Das Dürrenmatt Lesebuch
    • Dürrenmatt ist ein Meister der sprachlichen Perspektive, die er auch im Hörspiel entwickelt hat. Was auf der Bühne durch Gesten und Worte vermittelt wird, geschieht hier durch sprachliche Mittel. In einem fiktiven Szenario wird die Auseinandersetzung zwischen West und Ost auf einen neuen Kriegsschauplatz, die Venus, ausgeweitet. Diese wird zur Strafkolonie der Erde, wo der Westen die Kommunisten und der Osten die Demokraten abweist, neben dem üblichen Verbrechervolk. In einer anderen Geschichte rückt der Staatsoberhaupt Baldur von Moeve, aufgrund seiner Erkrankung, auf die Seite der Geachteten. Der amputierte Kriegsverletzte und ehemalige Fußballchampion Stranitzky sieht seine Stunde gekommen, denn zum Regieren braucht es keinen Körper, sondern Verstand. Im Nächtlichen Gespräch wird die menschliche Würde in ihrer Schlichtheit neu begründet und zeigt, dass der Dialog eine Welt schafft, die dem Absoluten standhalten kann. Dieses kurze Werk ist nicht nur eine allgemeine Botschaft für Zeitgenossen, sondern bietet auch eine spezifische Anleitung für Leser Dürrenmatts, die die Essenz seiner Gedanken erfassen möchten.

      Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen