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Olga Tokarczuk

    29. Jänner 1962

    Olga Tokarczuk gehört zu den gefeiertsten polnischen Autorinnen, deren Werke weltweit von Lesern geschätzt werden. Ihr Schreiben zeichnet sich durch eine tiefe Erforschung der menschlichen Psyche und der Komplexität der Existenz aus. Tokarczuk verwebt gekonnt verschiedene Perspektiven und Zeitlinien zu reichen und vielschichtigen literarischen Welten. Ihr einzigartiger Stil und ihre philosophische Herangehensweise machen sie zu einer unverwechselbaren Figur der zeitgenössischen Weltliteratur.

    Olga Tokarczuk
    Die Jakobsbücher
    Übungen im Fremdsein
    Taghaus, Nachthaus
    Die verlorene Seele
    Anna In
    Der liebevolle Erzähler
    • Der liebevolle Erzähler

      Vorlesung zur Verleihung des Nobelpreises für Literatur

      Olga Tokarczuk erhielt den Nobelpreis für Literatur 2019 für ihre außergewöhnliche erzählerische Vorstellungskraft. In ihrem Essay »Wie Übersetzer die Welt retten« reflektiert sie über die Herausforderungen der Weltbeschreibung angesichts fließender Werte und Bezugspunkte. Das Buch enthält auch eine Chronologie der Ereignisse seit der Preisverleihung.

      Der liebevolle Erzähler
      4,5
    • Anna In

      Eine Reise zu den Katakomben der Welt

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In Anna, oder Anna In, Göttin der Liebe, der Fruchtbarkeit, des Mondes, aber auch des Krieges, herrscht über das sumerische Uruk - ein mythischer, lichter Ort, wo Fahrstühle auch nach links und rechts fahren und Gärten vom Himmel hängen, ein Ort, der eher in der nahen Zukunft als in einer fernen Vergangenheit zu liegen scheint. Anna In ist schön, jung, verführerisch, aber auch ungestüm, unstet und machtbewusst. Eines Tages ruft ihre Zwillingsschwester, die Herrscherin der Unterwelt, sie zu sich. Und Anna In steigt hinab, in die Katakomben, ins dunkle Reich des Todes. Niemand ist je von dort zurückgekehrt. Welches Opfer wird AnnaIn bringen müssen, um wieder hinaufzusteigen, zu den Lebenden? Olga Tokarczuk erzählt in Frau Diesseits und Frau Jenseits einen 4000 Jahre alten Mythos auf einzigartige Weise neu. Mit viel Ironie und einer großen Portion Respektlosigkeit verbindet sie das Hohe und Erhabene mit dem Profanen, Allgemeinmenschlichen - und holt den altehrwürdigen Mythos so in unsere Gegenwart.

      Anna In
      4,4
    • Die verlorene Seele

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Ein Mann arbeitet viel und sehr schnell. Da hat seine Seele Mühe, ihm zu folgen, und geht verloren. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als auf den Rat seiner Ärztin zu hören: Er muss warten – warten, bis seine Seele wieder bei ihm ist, ihn eingeholt hat. Und das kann eine Weile dauern. Olga Tokarczuk erzählt eine berührende Geschichte über die Kraft der Geduld und der Erinnerung – und über unseren Umgang mit uns selbst. Wie mit einer zweiten Stimme wird der Text von Joanna Concejos geheimnisvollen Bildern untermalt – ein eigenes Universum, das Träume und Phantasien weckt. Die verlorene Seele erhielt u. a. den Bologna Ragazzi Award, den Preis des Internationalen Kuratoriums für das Jugendbuch (IBBY) und steht auf der Empfehlungsliste der Internationalen Jugendbibliothek (The White Ravens).

      Die verlorene Seele
      4,3
    • Nowa Ruda im schlesischen Riesengebirge ist ein Ort mit wechselnden Identitäten. Heute polnisch, war das Städtchen früher deutsch, tschechisch, davor österreichisch-ungarisch. Hier, in der Mitte Europas, wo sich Grenzen verschieben und Sprachen kommen und gehen, sind Menschen in Häuser einzogen, in denen noch alte Fotoalben in den Schubladen liegen. Es ist ein Ort, an dem sich Schicksale und Erinnerungen vermischen. Als die Erzählerin mit ihrem Mann in die Gegend kommt, beginnt sie, die Geschichten Nowa Rudas und seiner Bewohner zu sammeln. Dabei hilft ihr die Perückenmacherin Marta, ihre rätselhafte Nachbarin, die sie in die Kunst einführt, die Geschichten vom Tag und die Träume der Nacht zu entwirren.

      Taghaus, Nachthaus
      4,2
    • Übungen im Fremdsein

      Essays und Reden

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      In diesen Essays und Reden zeichnet Olga Tokarczuk eine Karte ihrer vielfältigen Interessen und Inspirationen und gewährt uns Einblick in ihr schriftstellerisches Laboratorium. Wie baut sie ihre Geschichten auf? Welcher realistischen und phantastischen Motive bedient sie sich? Wie konstruiert sie ihre Figuren, die so unterschiedliche Gefühle bei den Lesern wecken? Jede dieser essayistischen Exkursionen zeigt uns aber auch ihr Bemühen, die Welt in ihrer unendlichen Komplexität zu begreifen und vermeintlich alltäglichen Dingen einen neuen Sinn zu verleihen. Und so ist dieses Buch eine Einladung, hinter die Kulissen des Werks der Literaturnobelpreisträgerin zu schauen, und zugleich eine große, faszinierende Erzählung über die Welt, in der wir leben.

      Übungen im Fremdsein
      4,2
    • Die Jakobsbücher

      • 1184 Seiten
      • 42 Lesestunden

      Den einen galt er als Weiser und Messias, den anderen als Scharlatan und Ketzer. Eine der bedeutendsten Figuren des 18. Jahrhunderts ist er allemal: Jakob Frank, 1726 im polnischen Korolówka geboren, 1791 in Offenbach am Main gestorben. Als Anführer einer mystischen Bewegung, der Frankisten, war Jakob Frank fest entschlossen, sein Volk, die Juden Osteuropas, endlich für die Moderne zu öffnen;zeit seines Lebens setzte er sich für ihre Rechte ein, für Freiheit, Gleichheit, Emanzipation. Tausende Anhänger scharte Jakob Frank um sich, tausende Feinde machte er sich. Und sie alle, Bewunderer wie Gegner, erzählen hier die schier unglaubliche Lebensgeschichte dieses Grenzgängers, den es weder bei einer Religion noch je lange an einem Ort hielt. Es entsteht das schillernde Porträt einer kontroversen historischen Figur und das Panorama einer krisenhaften Welt an der Schwelle zur Moderne. Zugleich aber ist Olga Tokarczuks ebenso metaphysischer wie lebenspraller Roman ein Buch ganz für unsere Zeit, stellt es doch die Frage danach, wie wir uns die Welt als eine gerechte vorstellen können - ein Buch, das Grenzen überschreitet.

      Die Jakobsbücher
      4,2
    • Die Konstellation dieses Mythos ist aus vielen Kulturkreisen bekannt: Ein geliebter Mensch wird im Tausch für das eigene Lebensglück geopfert. Im Falle AnnaIns ist die das Opfer einfordernde Göttin ihre eigene Schwester. Die Sprache von Olga Tokarczuk, mit der sie die Gegensätzlichkeit und Hassliebe der Schwestern sowie ihre Welten beschreibt, ist einzigartig, bildreich und sehr poetisch.Die Mythen-Reihe ist ein weltweites, literarisches Großprojekt von mehr als dreißig Verlagen. Namhafte Schriftsteller aus aller Welt erzählen die uralten Sagen der Menschheit neu.

      AnnaIn in den Katakomben
      4,1
    • Ur und andere Zeiten

      • 335 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Zentrum der Welt und Ort des Geschehens ist das fiktive ostpolnische Städtchen Ur, bewacht von den vier Erzengeln Raphael, Uriel, Gabriel und Michael und bewohnt von den merkwürdigsten Menschen: der jungen Genowefa, dem verarmten Baron, der sein Leben einem kabbalistischen Rätselspiel verschrieben hat, dem wilden Mann, der im Wald lebt, dem Säufer Pawel Göttlich ... Die Erzählung setzt im Jahr 1914 ein und begleitet die historische Entwicklung Polens durch das 20. Jahrhundert. Doch sie könnte auch zu jeder beliebigen Zeit spielen, denn Olga Tokarczuk beschwört nicht in erster Linie die politischen Ereignisse zweier Weltkriege, es sind die ewigmenschlichen Geschichten von Liebe und Hass, Glück und Leid, Geburt und Tod. Das Personal dieser Geschichtenwelt ist das Personal der Märchen und Mythen. Zum Leben erweckt werden all diese menschlichen Urtypen in einer Sprache, die diese junge Autorin perfekt beherrscht: der einfachen Zaubersprache der Märchen mit ihrer poetischen Leuchtkraft und ihrer drastischen Grausamkeit.

      Ur und andere Zeiten
      4,1
    • Der Schrank

      Erzählungen

      • 117 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Olga Tokarczuks Erzählungen entführen in eine phantastische Welt zwischen Mythen, Träumen und Realität. Poetisch-realistisch schildern sie eine fremde, doch vertraute Welt, in der individuelles Erleben auf das kollektive Unbewusste trifft und den Leser in das Geflecht der Geschichten zieht.

      Der Schrank
      3,9
    • Wie verhalten sich Menschen, wenn Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt werden und Gewohnheiten verloren gehen? In den hier versammelten Erzählungen sehen sich die Protagonisten neuen Situationen gegenüber, die sie zwingen, sich neu zu definieren und Fragen nach Existenz und Individualität zu stellen. Einige finden einen neuen Weg, während andere drohen, sich zu verlieren. Der Schriftsteller Samborski begegnet seinem Alter Ego, einem Phantom, das ihn nicht mehr verlässt und an seinem Schreibtisch sitzt, während er selbst zunehmend verschwindet. In der Titelgeschichte lebt die Ich-Erzählerin vorübergehend in einer fremden Großstadt und bricht aus der Monotonie ihres Alltags aus. Sie schließt sich den Bewohnern einer Wagenburg an und durchläuft einen Prozess der Selbstentfremdung, der sie dazu bringt, wechselnde Identitäten anzunehmen: Als Girlie in schweren Boots besucht sie Discos und liest über Britney Spears, als Türkin verbringt sie Zeit mit einer Großfamilie, und als Geschäftsmann steigt sie in Hotels ab, hinterlässt jedoch Spuren von Rasierschaum im Waschbecken. Das „Spiel auf vielen Trommeln“, das aus der Wagenburg erklingt, wird zum Sinnbild für die verwirrende Vielschichtigkeit der Seinsformen.

      Spiel auf vielen Trommeln
      4,0
    • Gesang der Fledermäuse

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Im Sommer tummeln sich wohlhabende Städter auf dem Hochplateau an der polnisch-tschechischen Grenze. Im Winter fliehen die allermeisten Einwohner den windumtosten Ort. An den langen dunklen Tagen widmet sich Janina Duszejko der Astrologie und der Lyrik des von ihr verehrten William Blake. Man hält die ältere Dame für verschroben, wenn nicht gar für ver- rückt, auch weil sie die Gesellschaft von Tieren der von Menschen vorzieht. Dann gibt es einen Toten. Janinas Nachbar Bigfoot ist grausam erstickt: In seiner Kehle steckt der Knochen eines Rehs. Und es bleibt nicht bei einer Leiche. Janina ermittelt auf eigene Faust. Kriminalfall, philosophischer Essay, Fabel, literarisches Spiel – auf ebenso komische wie ergreifende Weise zei- gen Olga Tokarczuk und ihre hinreißende Heldin, wie sehr es unserer Gesellschaft an Respekt mangelt, ob der Natur und den Tieren gegenüber oder jenen Menschen, die am Rande stehen.

      Gesang der Fledermäuse
      3,9
    • Breslau 1908: Erna Eltzner, eine unauffällige Tochter einer deutsch-polnischen Familie, wird nach ihrem fünfzehnten Geburtstag ohnmächtig und hört Stimmen. Ihre Mutter glaubt an Ernas mediale Fähigkeiten, während ihr Vater desinteressiert bleibt. Ein Okkultist und ein Psychologe werden konsultiert, während Erna zum Phänomen wird.

      E.E.
      3,8
    • Eine Frau und ihr kleiner Sohn verschwinden auf mysteriöse Weise während des Urlaubs; eine orthodoxe Sekte will durch ständige Bewegung dem Teufel entkommen; die Ich-Erzählerin auf permanenter Wanderschaft: In ihrem neuen Buch Unrast beschäftigt sich die große polnische Autorin Olga Tokarczuk mit der Reiselust und dem Nomadentum des modernen Menschen. In einer Vielfalt von Texten, von der Reiseerzählung über mythologische Geschichten bis zur pointierten philosophischen Betrachtung, bannt sie die Hektik des modernen Lebens in einen feinverwobenen erzählerischen Kosmos, der durch brillante Prosa besticht. Olga Tokarczuks Figuren sind Getriebene, Flüchtende vor der Starrheit der Zuordnung, der Verwurzelung, rastlos auf der Suche nach einer immateriellen Heimat. Der Weg dorthin führt durch ein faszinierendes Labyrinth von Geschichten über Menschen, Dinge, Orte und Zeiten, die dieses Buch zu einer wahren Welt für sich machen. "Die Reise ist wohl die größtmögliche Annäherung an das, was unsere moderne Welt zu sein scheint: Bewegung und Instabilität. Jede Epoche sieht sich versucht, den Zustand des zeitgenössischen Menschen mit irgendeinem schlauen Wort zu beschreiben. Mir scheint, dass für unsere Zeit 'Unrast' ein solches Wort sein könnte." Olga Tokarczuk

      Unrast
      3,8
    • Letzte Geschichten

      • 296 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Drei kunstvoll verwobene Geschichten über drei Frauen, einsam und auf der Suche nach sich selbst. Ihre Lebenswege treffen sich an einzelnen Punkten, und subtil fügt sich das Porträt einer Gesellschaft und einer Region im südwestlichen Polen an der Grenze zu Tschechien. Es geht um Ida Marzec, die nach langer Zeit hierher zurückkehrt, wo sie niemand Vertrauten mehr antrifft und schließlich Zuflucht bei einem alten Ehepaar findet, das voller Erinnerungen an ihre Familie steckt. Es geht um Idas Mutter, die alte Paraskewia, die mit ihrer Ziege Tekla zurückgezogen in den Bergen lebt. Und schließlich um Maja, Idas Tochter und Pareskewias Enkeltochter, die durch Asien reist und auf einer Insel in einem amerikanischen Zauberkünstler ihren verschwundenen Vater zu erkennen glaubt.

      Letzte Geschichten
      3,8
    • Empusion

      Eine natur(un)heilkundliche Schauergeschichte

      September 1913, Görbersdorf in Niederschlesien. Inmitten von Bergen steht seit einem halben Jahrhundert das erste Sanatorium für Lungenkrankheiten. Mieczysław Wojnicz, Ingenieurstudent aus Lemberg, hofft, dass eine neuartige Behandlung und die kristallklare Luft des Kurorts seine Krankheit aufhalten, wenn nicht gar heilen werden. Die Diagnose allerdings gibt nur wenig Anlass zur Hoffnung: Schwindsucht. Mieczysław steigt in einem Gästehaus für Männer ab. Kranke aus ganz Europa versammeln sich dort, und wie auf Thomas Manns Zauberberg diskutieren und philosophieren sie unermüdlich miteinander - mit Vorliebe bei einem Gläschen Likör mit dem klingenden Namen »Schwärmerei«. Drängende Fragen treiben die Herren um: Wird es Krieg geben in Europa? Welche Staatsform ist die beste? Aber auch vermeintlich weniger drängende: Ob Dämonen existieren zum Beispiel oder ob man einem Text anmerkt, wer ihn verfasst hat - eine Frau oder ein Mann? Und mit der »Frauenfrage« befasst sich diese Herrenriege besonders gern. Auch bietet die kleine Welt von Görbersdorf reichlich Gesprächsstoff: Am Tag nach Mieczysławs Ankunft hat die Frau des Pensionswirts Selbstmord begangen. Überhaupt komme es häufig zu mysteriösen Todesfällen in den Bergen ringsum, heißt es. Was Mieczysław nicht weiß: Dunkle Mächte haben es auch auf ihn abgesehen.

      Empusion
      3,7
    • Die grünen Kinder

      Bizarre Geschichten

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Bizarr ist unsere Welt, immer in Bewegung, ständig in Veränderung begriffen. Und das gilt auch für die faszinierenden neuen Erzählungen von Olga Tokarczuk, der großen Raumzeitreisenden - ein Buch, das in Erstaunen setzt, alle gängigen Erwartungen unterläuft. Jede der zehn Erzählungen entfaltet sich in einem anderen Raum: Wolhynien zur Zeit der »schwedischen Sintflut«, die heutige Schweiz, das ferne Asien, fiktive Orte der Imagination. Worin besteht das Gefühl, dass etwas »bizarr« sei? Wo hat es seinen Ursprung? Ist das Bizarre eine Eigenschaft der Welt oder liegt es in uns? In den unablässigen Rhythmuswechseln der Erzählungen verliert der Leser seine Gewissheiten. Was wird ihn auf der nächsten Seite erwarten? Olga Tokarczuk schubst uns aus der Komfortzone, lässt uns spüren, dass die Welt immer weniger zu fassen ist. Mit den Mitteln der Groteske, des schwarzen Humors, Elementen aus den Genres Fantasy und Horror führt sie uns vor Augen, dass in der Wirklichkeit, wie wir sie zu kennen glauben, nichts ist, was es scheint.

      Die grünen Kinder
      3,7
    • Herr Unverwechselbar

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Er hat ein markantes Gesicht. Wer ihm auf der Straße begegnet, erinnert sich an ihn. Darum nennen die Leute ihn Herr Unverwechselbar. Herrn Unverwechselbar gefällt sein Gesicht. Zufrieden ist er, um nicht zu sagen selbstverliebt. Er mag es, sich zu fotografieren, fotografiert zu werden und Fotos von sich mit der Welt zu teilen. Bis er eines Tages vor dem Spiegel steht und sich nicht mehr erkennt. Verblasst sind die leuchtenden Augen, das Kinn verliert an Kontur. Je mehr Bilder er von sich macht, desto nichtssagender werden seine Züge. Um sich vor dem Verschwinden zu retten, begibt sich der Mann auf die Suche nach einem neuen Gesicht - und zahlt dafür einen hohen Preis.

      Herr Unverwechselbar
      3,6
    • Elsewhere

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Challenging the preconceptions of the hypothetical “small town,” this collection of short stories vividly portrays a variety of imaginative characters. In Germany, a house-husband is slowly sent over the edge by his over-achieving neighbors. In the Norwegian town of Odda, a middle-aged Morrissey fan has a matter of hours to find a girlfriend so his ailing mother can die in peace. On a broad European canvas, these diverse tales paint a tightly knit community in a positive light. Centering on gestures such as white lies, indifference, small kindnesses, and secrets, this intriguing anthology is sure to fascinate and entertain.

      Elsewhere
      3,5
    • International Booker Prize 2023!  »Große, große Literatur.« Sandra Kegel in 3sat, Buchzeit  »Sein beseeltestes und umwerfendstes Buch.« Dave Eggers  »Das Buch der Stunde.« Deutschlandfunk  »Ein großer europäischer Erzähler. ›Zeitzuflucht‹ ist ein atemberaubender Roman aus alten Zeiten über das Heute.« Die Zeit »Der Roman steht in einem besonderen Regal in meiner Bibliothek, das ich für Bücher reserviere, die ich immer wieder lesen muss.« Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk  »Intelligent und berührend.« The New York Times In Georgi Gospodinovs Roman trifft der Erzähler auf Gaustín, einen Flaneur, der durch die Zeit reist. In Zürich eröffnet Gaustín eine  »Klinik für die Vergangenheit«, eine Einrichtung, die Alzheimer-Kranken eine inspirierende Behandlung anbietet: Jedes Stockwerk ist einem bestimmten Jahrzehnt nachempfunden. Patienten können dort Trost finden in ihren verblassenden Erinnerungen. Aber auf einmal interessieren sich auch immer mehr gesunde Menschen dafür, in die Klinik aufgenommen zu werden, in der Hoffnung, den Schrecken der Gegenwart zu entkommen. Und schließlich sind es sogar ganze Länder, die Gaustíns Idee von den Vergangenheitsräumen folgen werden, und in frühere Zeiten zurückkehren wollen... Ein glänzender, hochpolitischer Roman, durchzogen von dunklem Witz, der uns eine neue Art eröffnet, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenzudenken.

      Zeitzuflucht
      3,6
    • Oko w oko z niespodziewanym. Dwie historie ludzi, którzy przestali być pewni tego, co dzieje się wokół nich, kim są. Ich świat w jednej chwili wywrócił się do góry nogami. Olga Tokarczuk - ceniona na świecie i wielokrotnie nagradzana polska pisarka. Jej książki zostały przetłumaczone na ponad trzydzieści języków. Za wydanie� Biegunów� w języku angielskim otrzymała wraz z tłumaczką Jennifer Croft Międzynarodową Nagrodę Bookera 2018, uznawaną za jedną z najważniejszych literackich wyróżnień obok Nobla. Dwukrotnie uhonorowana Nagrodą Literacką Nike za powieści� Bieguni� (2008) i� Księgi Jakubowe �(2015). Wśród niezwykle wielu prestiżowych nagród, które jej przyznano, znajdują się m.in. niemiecka nagroda dla książek z Europy Środkowej i Wschodniej Brücke Berlin-Preis, słoweńska Nagroda Literacka Europy Środkowej Vilenica oraz Międzynarodowa Nagroda Literacka Kulturhuset Stadsteatern w Sztokholmie – wyróżnienie dla książek przetłumaczonych na język szwedzki.

      Profesor Andrews w Warszawie. Wyspa wyd. 2023
      4,5
    • Cesta lidí Knihy

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Francie, rok 1685: Král Slunce zavádí katolicismus jako jediné legální náboženství. Zemí procházejí skupiny hugenotů, které směřují na sever a doufají, že zde naleznou novou vlast. Z oken kočáru psance sleduje skupinka neobvyklých cestovatelů, mířících naopak do Pyrenejí: Veronika, kurtizána opuštěná svým snoubencem; Markýz, muž zabývající se alchymií; de Berle, bohatý obchodník; a Gauche, němý kočí s věrným žlutým psem. Každý z nich opustil Paříž z jiného důvodu. Tato cesta, místy dobrodružná, může změnit nejen jejich osudy, ale i dějiny celého lidstva. Cesta lidí Knihy (1993) je literárním debutem slavné polské spisovatelky, která v tomto románu poprvé zpracovala téma cesty a putování za poznáním, symbolicky zastoupeným motivem Knihy, jež obsahuje veškeré vědění a moudrost lidstva. Toto téma později rozvinula v mnoha dalších knihách, jimiž se proslavila po celém světě.

      Cesta lidí Knihy
      4,0
    • ahat ilī. Siostra bogów

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Historia sumeryjskiej bogini wojny i miłości Inanny, która zstępuje do krainy umarłych, a po kilku dniach wraca do świata żywych, jest jednym z najstarszych mitów ludzkości. Echa tej opowieści odnajdujemy w świętych tekstach Babilonu, Grecji czy chrześcijaństwa. Olga Tokarczuk dwukrotnie podjęła próbę jej reinterpretacji – w powieści "Anna In w grobowcach świata" oraz w libretcie do opery "Ahat ili. Siostra bogów" Aleksandra Nowaka. Odkryła, że zrozumienie tej historii pozwala przezwyciężyć lęk przed śmiercią i osiągnąć nieśmiertelność. Tekst libretta Tokarczukowi towarzyszy erudycyjny, bogato ilustrowany komentarz Zbigniewa Mikołejki, który wyjaśnia wędrówkę mitologicznych motywów w czasie i przestrzeni. Wspólnie, jako pisarka i religioznawca, docierają do najgłębszych pokładów ludzkich wyobrażeń, lęków i pragnień. Przez Inannę mamy szansę dotknąć zapomnianej mitologii Bogini, która sięga czasów sprzed patriarchalnych społeczeństw. Uniwersalizm tej opowieści ujawnia najgłębsze prawdy o kondycji ludzkiej, jej troskach, trwogach oraz dramatach, które są niezmienne w swojej istocie.

      ahat ilī. Siostra bogów
      3,8
    • Dwa opowiadania za zbioru Gra na wielu bębenkach. Oko w oko z niespodziewanym. Dwie historie ludzi, którzy przestali być pewni tego, co dzieje się wokół nich, kim są. Ich świat w jednej chwili wywrócił się do góry nogami.

      Profesor Andrews w Warszawie ; Wyspa
      3,9
    • Szafa

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Świat niepokojącej wyobraźni Olgi Tokarczuk. Trzy mistrzowskie opowiadania, uznawane za kwintesencję krótkiej formy w twórczości noblistki. Kiedy zamykają się drzwi szafy, milkną wszelkie fałszywe ideologie, pauzuje rzeczywistość. Kto zamyka się w szafie, ucieka od brutalnego życia wypranego z sensu i fantazji. Tokarczuk tropi światy nie z tego świata, ocala je w opowieściach, w których pozwala nam na chwilę zamieszkać. FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG Książki Olgi Tokarczuk dowodzą, że tak zwaną rzeczywistość trzeba szturchnąć pokazać z innej strony lub opatrzyć znakiem zapytania żeby ujawniła nam się w całej swej złożoności. SVENSKA DAGBLADET

      Szafa
      3,9
    • Lalka i perła

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Ta książka stworzyła Lalkę na nowoOlga Tokarczuk zaprasza bohaterów powieści Prusa na prywatną rozmowę. Słucha ich z uwagą i empatią, ale też niepokojem. Ich fascynujące historie niejednokrotnie rymują się z opowieściami naszej współczesności, a oni sami okazują się zaskakująco do nas... číst celé

      Lalka i perła
      3,9
    • Moment niedźwiedzia

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Czy zwierzęta noszą maski? I co się kryje w ich oczach, skoro „nie ma tam duszy”? Czy możliwa jest heterotopia – świat radykalnie inny od naszego, gdzie „nie ma mowy o zabijaniu i zjadaniu”, bo Inni to „partnerzy, bliscy”? Gdzie zamiast wiedzy-władzy mamy strategię świadomej niewiedzy, a zamiast dominacji – współodczuwanie? Balansując na granicy literackiej mitologii i krytycznej eseistyki, Olga Tokarczuk opowiada nam o ciele, seksualności i śmierci, o uwikłaniu w płeć i uwiedzeniu darkroomem. O Michelu Faberze i Matriksie. A także o swoich podróżach, mapach lęków i lądów, ulicach Amsterdamu i horyzoncie Masywu Ślęży.

      Moment niedźwiedzia
      3,9
    • Errantes

      • 400 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Una novela única, ligera y honda a la vez, que indaga en las posibilidades del género para hablar sobre el cuerpo, el mundo y las estrategias siempre insuficientes con que intentamos cartografiarlos. Al principio de Los errantes, la narradora esboza un autorretrato que es también una poética: «A todas luces yo carecía de ese gen que hace que en cuanto se detiene uno en un lugar por un tiempo más o menos largo, enseguida eche raíces. (…) Mi energía es generada por el movimiento: el vaivén de los autobuses, el traqueteo de los trenes, el rugido de los motores de avión, el balanceo de los ferrys.» Inquieta como ella, esta novela no se detiene ni un momento: en bus, avión, tren y ferry, la acompaña a saltos de país en país, de tiempo en tiempo, de historia en historia.

      Errantes
      3,8
    • Podróż ludzi Księgi

      • 248 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Francja, rok 1685. Król Słońce ustanawia katolicyzm jedynym legalnym wyznaniem. Grupy hugenotów przemierzają kraj, by dotrzeć na północ, gdzie mają nadzieję znaleźć nową ojczyznę. Z okien karety banitom przygląda się grupa nietypowych podróżnych, zmierzających na południe. Porzucona przez narzeczonego kurtyzana Weronika, Markiz parający się alchemią, twardo stąpający po ziemi bogacz de Berle oraz Gauche — niemy woźnica z nieodstępującym go żółtym psem. Każde z nich opuściło Paryż z innego powodu. Ta podróż, momentami wręcz awanturnicza, może odmienić nie tylko ich losy, ale również dzieje całej ludzkości. Oto w Pirenejach, ku którym zmierzają, w trudno dostępnym górskim wąwozie, w murach małego klasztoru od wieków ukryta jest Księga. Teraz ma szansę zaważyć na przyszłości świata. Tylko czy świat jest gotowy na to, by Księga została odnaleziona? Młodzieńcza powieść, napisana 30 lat temu, jest prawdziwą kopalnią motywów, które Olga Tokarczuk rozwijała w swoich kolejnych utworach, zdobywając przy tym międzynarodowe uznanie i uwielbienie czytelników.

      Podróż ludzi Księgi
      3,6