Dies ist die fiktive Geschichte von einer Frau und einem Mann. Und es ist der zweite Teil ihrer Beziehung. Sie ist nicht so geschehen, aber es so hätte geschehen können, wenn es sie denn gegeben hätte. Sie sind nicht soweit von der Realität entfernt. Sie naschten an der Liebe und fanden diese Kost schön, köstlich, wie man so schön sagt, und bewahrten sich so vor einer ganz gewöhnlichen Existenz. Ich habe sie im Gedächtnis behalten, diese fiktive Geschichte und mit meinen eigenen Erlebnissen verquickt, weil ich ja auch irgendwie daran beteiligt war und erst jetzt, in den schweigsamen und stillen Nächten habe ich sie niedergeschrieben; endlich kann, darf ich sie erzählen. Ich tue das für die beiden, die es nicht gab, es somit auch nicht können, aber sie hätten es erleben können, so es die Natur oder eine gute Göttin gewollt hätte: Nimm es, schreib es auf, auf dass der Wind es nicht verweht, denn die Erinnerung soll bleiben an Utta Isabell und Johannes und dem Museum, wo sie glücklich waren, wenigstens eine Zeit lang. Und für diese Zeit war es ihnen gelungen Schlüssel und Schloß zu bilden, wie es für eine Liebesbeziehung nun mal notwendig ist. Dass es für beide nicht die Liebe ihres Lebens war, wem ist das anzulasten? Nun, vielleicht mir, dem Erzähler. Aber Schlüssel und Schloß halten nicht ewig, jeder Schlüsselbesitzer wird mir da zustimmen. So sind die Wege des Lebens..
Karl-Maria Machel Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Die fiktive Geschichte handelt von einer Frau und einem Mann, die in ihrer Liebe eine Flucht aus dem Alltag finden. Der Erzähler verbindet seine Erlebnisse mit ihrer Geschichte und erzählt von Utta Isabell und Johannes, die in einem Museum glücklich waren. Ihre Beziehung war nicht ewig, doch die Erinnerung bleibt.