Eine schwedische Kleinstadt. Zwei rätselhafte Morde. Ein Ermittler, der im Dunkeln tappt. Es ist Frühsommer und Prüfungszeit in Kymlinge. Sportlehrer und ehemaliges Multitalent Allan Fremling beschließt eines Abends, seinem strengen Ernährungsplan zum Trotz, eine Pizza nach Hause zu bestellen. Noch bevor sie abgekühlt ist, liegt er tot in seinem eigenen Hausflur. Zwei Schüsse in die Brust, einer in den Kopf. Inspektor Borgsen, der wegen seines melancholischen Gemüts oft Sorgsen genannt wird, soll sich der Sache annehmen. Als sich jedoch praktisch direkt unter Borgsens Balkon ein zweiter Mord ereignet, ist es Zeit für Gunnar Barbarotti und dessen Frau Eva Backman, zu übernehmen. Die Morde geben Rätsel auf. Fast sieht es so aus, als stelle jemand sich die Frage: Ist es immer falsch zu töten?
Håkan Nesser Bücher
Håkan Nesser ist ein schwedischer Autor, der für seine fesselnden Kriminalromane bekannt ist. Seine Werke zeichnen sich durch sorgfältige Charakterstudien und die Auseinandersetzung mit komplexen menschlichen Beziehungen und moralischen Zweideutigkeiten aus. Nessers Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch, zieht den Leser in dunkle Geheimnisse und psychologische Wendungen. Seine Erzählungen werden für ihre Intelligenz und unerwarteten Auflösungen geschätzt.






In einer nebligen, regnerischen Nacht wird ein Junge von einem betrunkenen Fahrer angefahren. Der Fahrer flieht in Panik, ohne zu ahnen, dass seine Feigheit fatale Folgen haben wird, die letztlich auch drei weiteren Menschen das Leben kosten und ihn selbst ruinieren.
Sein letzter Fall
Roman
Eine tote Frau in einem Swimmingpool und ein Mörder mit wasserdichtem Alibi … Eine tote Frau in einem leeren Swimminpool, ein Mörder mit einem wasserdichten Alibi und Ex- Kommissar Van Veeteren, dem dieser Fall – der einzig ungelöste seiner Laufbahn – auch fünfzehn Jahre nach der Tat keine Ruhe lässt. Wer hat Barbara Clarissa Hennan auf dem Gewissen? Ihr Mann G., wie alle glauben, dem aber nichts zu beweisen ist? Das plötzliche Verschwinden eines Privatdetektivs, der G. damals beschattet hat, ist für Van Veeteren Anlass, die Sache noch einmal neu aufzurollen …
Zwei Romane in einem Band Schweden in den 60er Jahren. Der 14-jährige Erik und sein Freund Edmund schwärmen von der jungen Aushilfslehrerin Ewa. Als eines Tages die Leiche von Ewas Verlobtem gefunden wird, gerät Eriks älterer Bruder in Verdacht, doch der Täter wird nie gefasst. 25 Jahre später holt Erik die Vergangenheit ein. Was ist damals wirklich geschehen? Im zweiten Roman erschüttert der Mord an dem mürrischen Uhrmacher Kekkonen die Idylle eines sonst so friedlichen schwedischen Dorfes. War es etwa jemand aus dem Dorf?
Ein toter Jogger und ein brutaler Mörder, der Barbarotti anonyme Briefe schreibt. In der Bretagne verbringen schwedische Touristen unbeschwerte Wochen im Finistère. Eine Gruppe aus zwei Paaren und zwei Einzelkämpfern schließt während ihres Urlaubs Freundschaft. Sie genießen Sonne, Essen und Ausflüge, flirtend über Ehegrenzen hinweg. Nach dem Urlaub trennen sich ihre Wege, zurück bleiben Fotos und ein anonymes Tagebuch, das ihre Erlebnisse festhält. Fünf Jahre später beginnt ein Mörder, die ehemaligen Urlauber nacheinander zu töten, wobei die Morde jeweils durch Briefe an Inspektor Gunnar Barbarotti angekündigt werden. Der Fall erregt großes mediales Interesse und setzt die Polizei unter Druck. Der Mörder spielt ein gefährliches Spiel mit den Ermittlern und bleibt unberechenbar. Was geschah damals in der Bretagne? Warum erhält ausgerechnet Barbarotti die Briefe? In dieser Fortsetzung begegnen wir erneut dem zweifelnden Inspektor, dessen berufliche Karriere immer fragwürdiger erscheint, während sich sein Privatleben in neuen Perspektiven entfaltet.
Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti auf der Spur eines Mörders, der alle zum Narren hält. Kommissar Van Veeteren - mittlerweile im Ruhestand, aber so legendär wie eh und je - bereitet sich innerlich darauf vor, seinen 75. Geburtstag zu feiern, als ein früherer Kollege auftaucht, um ihm von einem alten Fall zu berichten. Damals waren in einer Pension in Oosterby vier Menschen ums Leben gekommen, die nur eines gemeinsam hatten: die Mitgliedschaft in einem „Verein der Linkshänder“. Da das fünfte am Treffen teilnehmende Mitglied verschwunden war, wurde der Mann schnell als Täter identifiziert, aber niemals gefunden. Nun ist überaschend nach Jahren seine Leiche aufgetaucht, offensichtlich wurde er zur selben Zeit ermordet wie die anderen. Mit anderen Worten: Van Veeteren und seine Kollegen haben damals versagt, der Mörder ist weiter auf freiem Fuß. Bald danach wird eine weitere Männerleiche gefunden - mit den Ermittlungen hier betraut: ein gewisser Inspektor Barbarotti...
In einem kleinen verschlafenen Dorf in Schweden herrscht Idylle pur. Mauritz träumt von der großen weiten Welt und der hübschen Nachbarstochter Signhild. Heimlich beobachtet er sie und realisiert dabei zu spät, dass eine dunkle Gestalt um ihr Haus schleicht. Doch dann geschieht etwas, das die Gemeinschaft in ihren Grundfesten erschüttert: Der Uhrmacher Kekkonen, ein mürrischer, wortkarger Mann, wird im ehelichen Schlafzimmer brutal ermordet aufgefunden. Wer war der Täter? Etwa jemand aus dem Dorf?
Die Schatten und der Regen
- 380 Seiten
- 14 Lesestunden
Ist Viktor Vinblad, Opfer einer schrecklichen Familientragödie und genialer Außenseiter, tatsächlich ein Mörder? Oder hat man ihm vor Jahren Unrecht getan, als seine Jugendliebe ermordet wurde und er selbst danach spurlos verschwand? Ist er etwa selbst ermordet worden? Nach Jahrzehnten des Schweigens und der Verdrängung versucht sein Pflegebruder David, dem Geheimnis endgültig auf die Spur zu kommen.
Wird Barbarotti aufs Abstellgleis befördert? Nach einem persönlichen Schicksalsschlag soll er sich mit dem Fall eines fünf Jahre zuvor spurlos verschwundenen Elektrikers beschäftigen. Nicht nur Kollegin Backman fragt sich, ob es sich hierbei nicht nur um eine Form von Beschäftigungstherapie für einen trauernden und labilen Kollegen handelt. Und es sieht auch ganz so aus, als sei Barbarotti nun zum Spezialisten für sogenannte »kalte Fälle« geworden, deren tatsächliche Lösung zweifelhaft ist. Tatsächlich lebte besagter Elektriker zum Zeitpunkt seines Verschwindens mit einer Frau zusammen, die bereits einmal einen Mord begangen und dafür elf Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Nur beweisen konnte man ihr in diesem Fall nichts: denn ohne Leiche, keine Mörderin. Doch Gunnar Barbarotti tut das, was er am besten kann: Er ermittelt. Mosaiksteinchen um Mosaiksteinchen setzt er zusammen, und als er schließlich begreift, was gespielt wird, hat das weitreichende Konsequenzen …



