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Klaus Modick

    3. Mai 1951
    Klaus Modick
    Das Kliff
    Vatertagebuch
    Ein Bild und tausend Worte
    Krumme Touren
    Prickelpitt & Blaue Briefe
    Weg war weg. Romanverschnitt.
    • Prickelpitt & Blaue Briefe

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Oldenburger Kindheit und Schulzeit in den 50er und 60er Jahren

      Prickelpitt & Blaue Briefe2021
      5,0
    • Fahrtwind

      Roman

      • 194 Seiten
      • 7 Lesestunden

      In seinem neuen Roman erzählt Klaus Modick von einem jungen Mann, der sich weigert, nützlich zu sein, und einem abenteuerlichen Roadtrip ins Ungewisse. In der turbulenten Zeit der siebziger Jahre in der Bundesrepublik, während an den Universitäten revolutionäre Bewegungen stattfinden und nach Mitgliedern der RAF gefahndet wird, trifft er vor dem engen Elternhaus eine Entscheidung: Er packt seine Sachen, greift zur Gitarre und geht. Ohne Geld und Plan schlägt sich der selbsternannte Nichtsnutz durch Wien und die Toskana, trifft auf schräge Vögel, hoffnungslose Romantiker, zwielichtige Rocker, Hippies und die große Liebe. Als Troubadour im Batikshirt spielt er groß auf, entdeckt die magische Welt der Pilze, das unvergleichliche Licht Italiens und die unermessliche Freiheit der Straße. Unfreiwillig wird er zum Protagonisten eines raffinierten Verwirrspiels, das die Grenze zwischen Tag und Traum verschwimmen lässt. Der Roman thematisiert das Loslassen und Ausreißen, unstillbare Sehnsucht, die Wirren der Liebe sowie den Rausch und die Kraft der Musik. Modick porträtiert mit Witz, Ironie und Fantasie einen modernen Taugenichts, der sich den gesellschaftlichen Konventionen seiner Zeit widersetzt.

      Fahrtwind2021
      3,4
    • Leonard Cohen

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Klaus Modick über Leonard Cohen. Um 1968 tingeln Lukas und Harry als Zwei-Mann-Band durch die deutsche Provinz, covern Beatles, Kinks und Donovan, und denken: Besser geht’s nicht. Bis Lukas eines Nachts im Radio Leonard Cohens »Suzanne« hört, aber sich weder Titel noch Interpret merken kann. Die kokette Gitte und die erfahrene Julia werden ihm auf der Suche nach dieser einen lebensverändernden Platte behilflich sein. Zehn Jahre später macht Lukas sich auf nach Nirgendwo, nur mit Cohens Gedichten im Gepäck. Er landet auf einer griechischen Insel und trifft dort die mysteriöse Dänin Meret. Doch am Ende bleiben weder Gitte, Julia noch Meret, am Ende bleibt Leonard Cohen. Für immer.

      Leonard Cohen2020
      3,2
    • September Song

      Roman

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der Modick-Klassiker über eine Familie zwischen Alltag und Ferienidylle, zwischen Wirklichkeit und Einbildungskraft. Alles scheint gut und wohlgeordnet im Leben von Kurt – ein schönes Haus, eine liebe Frau, eine hübsche Tochter. Doch als die siebzehnjährige Marie sichtlich verliebt aus dem Ferienlager zurückkommt, trübt nicht nur väterliche Eifersucht die letzten Sommertage. Denn Kurt erkennt im Freund der Tochter den eigenen Sohn, den er eigentlich nie hätte treffen sollen. So jedenfalls hatte es die geheimnisvolle Vera einst nach einem Seitensprung vor langer Zeit arrangiert. Und schon hat Kurt alle Mühe, der aus den Fugen geratenen Wirklichkeit und seinem Gefühlsmix aus Inzest-Angst und lustvollen Erinnerungen, schlechtem Gewissen und Eifersucht wieder Herr zu werden. Klaus Modick erweist sich einmal mehr als der sensible Seismograf der kleinen und kleinsten Erschütterungen im familiären Beziehungskosmos. Er erzählt dabei mit viel Witz und Hintersinn, wie unsere Geschichten im Kopf in die Geschichten unseres wirklichen Lebens eindringen und die Verhältnisse zum Tanzen bringen.

      September Song2019
    • Moin

      Oldenburger Geschichten

      • 150 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Klaus Modicks Geschichten und Glossen drehen sich um Besonderheiten und Merkwürdigkeiten der Oldenburger Realität und Mentalität. Es sind ironische, satirische Beobachtungen eines überzeugten Oldenburgers, der sich ein kritisches Verhältnis zu „seiner“ Stadt bewahrt hat. "Der eingeborene Oldenburger spricht Oldenburg immer noch als Ollnburch aus. Er sagt zu jeder Tages- und Nachtzeit, zum Willkommen so gut wie zum Abschied 'Moin', was also keineswegs 'Guten Morgen' heißt, sondern als Universalgruß eher dem französischen 'Salut' verwandt ist. Er geht auch 'umzu'. Das heißt, er geht um den Block oder allgemeiner: um etwas herum."

      Moin2019
      3,7
    • Klaus Modicks Bestsellerroman über Eduard Graf von Keyserling. Sommer 1901 am Starnberger See. Lovis Corinth porträtiert Eduard Graf von Keyserling, Schriftsteller und Dandy aus baltischem Adel, den seine geheimnisumwitterte Vergangenheit einholt, als unvermutet eine durchreisende Sängerin erscheint. Handelt es sich womöglich um jene Frau, die ihn vor mehr als zwanzig Jahren in den Skandal verwickelte, der ihn zur Flucht nach Wien zwang und in Adelskreisen zur persona non grata werden ließ? Geistreich, einfühlsam, voller Witz und Verve spürt Klaus Modick den emotionalen und gesellschaftlichen Widersprüchen der Jahrhundertwende nach und erzählt davon, wie ein Außenseiter zu jenem brillanten Schriftsteller wurde, der den Zerfall der eigenen Klasse mit Melancholie und scharfsinniger Ironie beschrieb.

      Keyserlings Geheimnis2018
      3,7
    • Ein Bild und tausend Worte

      Die Entstehungsgeschichte von "Konzert ohne Dichter" und andere Essays

      Von der Skizze zum Buch, vom Bild zum Roman Klaus Modick gewährt mit seinem neuen Buch einen Blick auf seinen Schreibtisch, erklärt dem Leser die Entstehungszusammenhänge seiner erfolgreichsten Werke und lässt ihn teilhaben an der Inspiration, die den Schreibprozess auslöst und vorantreibt. Beinahe dreißig Jahre liegen zwischen dem Schreibtagebuch zum Roman »Das Grau der Karolinen« (1986) und der ersten Idee zu »Konzert ohne Dichter« (2015), die dem Autor beim Ausfüllen der Steuererklärung kam. Dreißig Jahre, in denen sich Klaus Modick immer auch Gedanken über das eigene Schreiben macht. Er erinnert sich an den Zauber der ersten Karl-May-Lektüre in der Kindheit, seine Anfänge als Schriftsteller, definiert seine Position als postmoderner Autor und bestimmt das Verhältnis von Erfahrung und Literatur. Dabei erweist er sich als kenntnisreicher Leser angloamerikanischer Klassiker, als kluger Kommentator der jüngeren deutschen Literaturgeschichte und als versierter Übersetzer. Und immer auch als feiner Beobachter seiner selbst. Die vorliegenden Betrachtungen bieten spannende und erhellende Einblicke in die Arbeit an und mit Literatur. Und wecken die Lust am Lesen und Wiederlesen. Der im Rahmen einer Poetikvorlesung entworfene Entstehungsbericht zu seinem großen Bestseller »Konzert ohne Dichter« eröffnet neue Zugänge zu diesem Roman und bereichert die Lektüre.

      Ein Bild und tausend Worte2016
      5,0
    • Konzert ohne Dichter

      Roman

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      »Ein Meisterwerk« Denis Scheck Klaus Modick erzählt die Entstehungsgeschichte des berühmtesten Worpsweder Gemäldes, von einer schwierigen Künstlerfreundschaft – und von der Liebe. Im Jahr 1905 ist Heinrich Vogeler auf der Höhe seines Erfolgs und wird für sein Meisterwerk »Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff« öffentlich gefeiert. Für Vogeler ist es das Resultat eines dreifachen Scheiterns: In seiner Ehe kriselt es, sein künstlerisches Selbstbewusstsein wankt, und seine fragile Freundschaft zu Rainer Maria Rilke, dem literarischen Stern am Himmel der Worpsweder Künstlerkolonie, zerbricht – und das Bild bringt das zum Ausdruck: Rilkes Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ leer. Was die beiden zueinander führte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Politik, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise. Ein großartiger Künstlerroman, einfühlsam, kenntnisreich, atmosphärisch und klug.

      Konzert ohne Dichter2015
      3,7
    • Ein Zeitzeugnis sondergleichen: So sahen die Briten uns Deutsche 1944. Mit einer Vorbemerkung von Helge Malchow und Christian Kracht Als sich die britischen Soldaten 1944, noch vor Kriegsende also, auf den Weg nach Deutschland machten, steckte dieses Büchlein in ihren Hosentaschen. Eine Anleitung des britischen Außenministeriums, wie mit uns Deutschen umzugehen sei, ein Attest der britischen Zivilisiertheit und eine Warnung vor einem »merkwürdigen Volk«. Die Soldaten sollten psychologisch geschult werden, um nicht auf die Propagandamittel der Nazis hereinzufallen. Es sollte ihnen aber auch deutlich gemacht werden, dass sie sich allen Deutschen gegenüber immer fair zu verhalten hätten. Sehr konkret und teilweise auch ziemlich skurril wird beleuchtet, was wir gerne essen und trinken, welche Sportarten wir betreiben und wie wir feiern. 400.000 Soldaten haben 1944 diesen Leitfaden erhalten, der ihr Bild von uns Deutschen entscheidend geprägt hat. Uns kann er auch heute noch einen Spiegel vorhalten, und das Bild von uns, das wir in diesem Spiegel sehen, ist manchmal erschreckend, manchmal amüsant und oft unfassbar komisch.

      Leitfaden für britische Soldaten in Deutschland 19442014
      3,8
    • Klack

      Roman

      • 220 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ein Bürgersohn in der norddeutschen Provinz erlebt eine Wende in seinem Leben, als Clarissa aus Apulien einzieht. Klaus Modick schildert unterhaltsam und detailreich die Verliebtheit von Markus in einer Zeit zwischen Mauerbau und Kubakrise. Trotz des Wohlstands, den das Wirtschaftswunder mit sich bringt, leidet Markus unter der Tyrannei seiner Großmutter, den ständigen Kriegserzählungen seines Vaters und autoritären Lehrern. Die Ankunft der italienischen Familie Tinotti, die eine Eisdiele eröffnet, bringt frischen Wind in sein Leben, insbesondere durch Clarissa, die seine Aufmerksamkeit erregt. Während in Berlin die Mauer errichtet wird und seine Großmutter einen Zaun im Garten zieht, um sich vor den „Spaghettifressern“ zu schützen, versucht Markus, sich Clarissa zu nähern, sogar mit einer Gitarre. Modick fängt mit viel Humor und erzählerischer Kraft die Atmosphäre einer entscheidenden Phase der deutschen Geschichte ein, in der der Westen aufblüht, während der Osten sich einmauert. Inmitten dieser politischen Spannungen sehnt sich Markus nach seinem ersten Kuss und hält mit seiner Kamera die bedeutenden Momente seines Lebens fest.

      Klack2013
      3,6