Dieser Band versteht sich als Einspruch gegen die indifferente Haltung großer Teile der europäischen Öffentlichkeit: gegenüber dem Terror gegen die iranische Bevölkerung und der Vernichtungsdrohung gegen Israel seitens der Teheraner Mullahs. Zum einen geht es um eine Analyse und Kritik der islamischen Diktatur im Iran. Zum anderen geht es um das Verhältnis Europas und insbesondere Deutschlands und Österreichs zu Teheran. Während sich die meisten aktuellen Publikationen zum Thema Iran auf das Atomprogramm konzentrieren, stellt der Band die Diskussion über das iranische Nuklearprogramm in den breiteren Kontext einer Analyse der iranischen Diktatur in Geschichte und Gegenwart. Das Verhalten Österreichs und Deutschlands gegenüber dem Iran wird vor dem Hintergrund der vergangenheitspolitischen Debatten in diesen Ländern diskutiert. Neben den Beiträgen von deutschen und österreichischen PolitikwissenschaftlerInnen und GesellschaftskritikerInnen finden sich mehrere Aufsätze von iranischen Oppositionellen. Der Band macht auch erstmals zwei Texte israelischer Autoren einem deutschsprachigen Publikum zugänglich. Ganz bewusst stehen dabei wissenschaftliche Analysen, Essays und Kommentare nebeneinander. Ergänzt werden diese durch die Dokumentation politischer Stellungnahmen zur iranischen Bedrohung durch prominente Autorinnen und Autoren wie Leon de Winter, Henryk M. Broder, Wolfgang Neugebauer, Benny Morris oder Beate Klarsfeld.
Leon de Winter Bücher







Stadt der Hunde
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
Der ehemalige Gehirnchirurg Jaap Hollander kehrt jährlich nach Tel Aviv zurück, um nach seiner vor zehn Jahren verschwundenen Tochter zu suchen. In diesem Jahr wird er gebeten, eine riskante Gehirnoperation an einer einflussreichen Patientin durchzuführen, deren Erfolgsaussichten gering sind. Diese Operation könnte nicht nur das Leben der Patientin retten, sondern auch eine mögliche Verbindung zu seiner Tochter offenbaren. Hollander steht vor der Herausforderung, seine beruflichen Fähigkeiten und seine persönliche Trauer zu vereinen.
Nur weg hier!
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
Leon de Winters erster Roman. Nur weg hier! denkt der neunzehnjährige arbeitslose Herman, als er nach zwei Monaten Knast wieder in das öde Wohnsilo seiner Eltern am Rande einer niederländischen Großstadt zurückkehrt. Fasziniert von Eichendorffs "Aus dem Leben eines Taugenichts", erkennt er im sonnigen Italien das Ziel seiner Sehnsüchte. Also packt er seinen Rucksack und trampt los.§
Leo Kaplan
- 543 Seiten
- 20 Lesestunden
Als der Schriftsteller Leo Kaplan seiner Jugendliebe nach fast 20 Jahren zum ersten Mal wiederbegegnet, begreift er, welchen Fehler er mit all seinen Liebesbeziehungen gemacht hat.
'Geronimo' lautete das Codewort, das die Männer vom Seals Team 6 durchgeben sollten, wenn sie Osama bin Laden gefunden hatten. Doch ist die spektakuläre Jagd nach dem meistgesuchten Mann der Welt wirklich so verlaufen, wie man uns glauben macht? Ein atemberaubender Roman über geniale Heldentaten und tragisches Scheitern, über die Vollkommenheit der Musik und die Unvollkommenheit der Welt, über Liebe und Verlust.
Das Recht auf Rückkehr
- 549 Seiten
- 20 Lesestunden
Als der vierjährige Bennie spurlos verschwindet, denkt sein Vater, Bram Mannheim, erst an einen Unfall, dann an ein Verbrechen. Dass das Verschwinden des Jungen mit Weltpolitik zu tun haben könnte, entdeckt er erst sechzehn Jahre später. Und er tut alles, um seinen Sohn wiederzubekommen.
Sokolows Universum
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
Ein Straßenkehrer in Tel Aviv wird Zeuge eines Mordes. Der Mann zweifelt an seinem Verstand, denn er glaubt, in dem Mörder einen alten Freund erkannt zu haben. Und dies würde in der Tat alle Regeln der Wahrscheinlichkeit außer Kraft setzen. Denn Sascha Sokolow ist kein gewöhnlicher Straßenkehrer. Noch vor kurzem war der emigrierte Russe einer der angesehensten Raumfahrtforscher seines Landes."
In einer spannenden Spionage-Geschichte kreuzen sich die Schicksale dreier Männer: Felix Hoffman, niederländischer Botschafter in Prag, der seinen leiblichen und metaphysischen Hunger mit Essen und Spinoza stillt, Freddy Mancini, Zeuge einer Entführung, John Marks, amerikanischer Ostblockspezialist. Zugleich die Geschichte von Europa 1989, das sich eint und berauscht im Konsum. Ein Rausch, der nur in einem Kater enden kann.
Ein junges marokkanisches Fußballteam hält Amsterdam in Atem. Ein halbkrimineller jüdischer Geschäftsmann entdeckt plötzlich seine Bestimmung. Väter und Söhne finden schicksalhaft zueinander, und der ermordete Filmemacher Theo van Gogh bekommt postum den Auftrag, die Welt zu retten, da die Politik versagt. Dies alles atemberaubend miteinander verwoben im turbulenten, ironisch verspielten Roman von Leon de Winter, der gekonnt Facts und Fiction vermischt.
Der Himmel von Hollywood
- 365 Seiten
- 13 Lesestunden
3 alternde Hollywood-Schauspieler planen den Coup ihres Lebens, bei dem sie um ihr Leben schauspielern müssen - ohne Drehbuch und Kamera. Als Gage winken Millionen von Dollar aus einem Casinoraub.



