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John Lambert

    Das Reich Gottes
    Anleitung ein anderer zu werden
    • Anleitung ein anderer zu werden

      Roman

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Der neue Roman von Édouard Louis, Autor von »Das Ende von Eddy« Was kostet es, das eigene Leben in die Hand zu nehmen? Mit Mitte zwanzig hat er schon mehrere Leben hinter sich: Eine Kindheit in extremer Armut, die Scham über die eigene Herkunft, die Flucht vom Dorf in die Stadt, den Aufbruch nach Paris. Er macht sich frei von den Grenzen seiner Herkunft, nimmt einen neuen Namen an, liest und schreibt wie ein Besessener, probiert sich aus, will alle Leben leben. Immer neue Welten erschließen sich ihm. Mit unbändiger Energie erfindet er sich wieder und wieder, schließt Freundschaften und hinterfragt doch die radikale Selbstveränderung, die sich nie ganz vollendet. Édouard Louis hat ein großes Buch geschrieben darüber, was man zurücklässt, wenn man bei sich selbst ankommt. »Ein starkes Buch.« ARD Morgenmagazin »Édouard Louis beginnt seinen neuen, autobiografischen Roman mit einer derart fesselnden Einführung in sein Leben, dass man schon nach wenigen Seiten süchtig nach mehr ist.« Zeit Magazin »Ein Buch von aufwühlender Schönheit.« Le Monde  »Es hat eine enorme aufpeitschende Kraft, wie Édouard Louis sein Leben reflektiert.« Edgar Selge  »Ein seltener Glücksfall – ein Autor, der etwas zu sagen hat und bereit ist, es ohne Rücksicht auf sich selbst zu tun.« The New York Times  »Fesselnd.« FAZ »Höchst eindrucksvoll. In der Radikalität, mit der er vorgeht, liegt eine enorme Kraft. « Jörg Magenau, rbb

      Anleitung ein anderer zu werden2025
      4,4
    • Das Reich Gottes

      • 528 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Zwei Lebenskrisen stellen Emmanuel Carrère vor die Frage, wie Menschen an Dinge glauben können, die dem Verstand entgegenstehen. Depremiert und von Selbstzweifeln zerfressen, wendet sich Carrère Trost suchend der Bibel zu und begibt sich auf die Fährte des Revolutionärs Paulus sowie des Intellektuellen Lukas, zwei prägenden Gestalten des Christentums. Nach und nach entsteht so das Fresko einer antiken Welt, die vom Pragmatismus des Römischen Reiches beherrscht, und doch durchdrungen vom Wunsch nach tieferem Sinn und Gemeinschaft ist. Immer wieder zieht Carrère Parallelen zum 21. Jahrhundert, gleicht damalige (Un-)Glaubenspraxis mit heutiger ab und füllt sein historisches Gerüst mit einem Nachdenken darüber auf, worin uns das Christentum mit seiner ungeheuren Umwertung der Werte – die Letzten werden die Ersten sein, Geben ist seliger denn Nehmen – noch heute berühren kann, ob wir gläubig sind oder nicht.

      Das Reich Gottes2017
      4,2