Ein vielschichtiger Psychokrimi und bewegende Familiensaga spielt im Polarmeer, wo die Krimiautorin Susanne herausfinden will, wer ihre Kajüte verwüstet. Ihre Vergangenheit, insbesondere die Verbindung zu ihrem verschwundenen Stiefbruder, wird zum Schlüssel der Ereignisse. Axelsson verknüpft Vergangenheit und Gegenwart spannend.
Majgull Axelsson Bücher
Majgull Axelsson ist eine schwedische Autorin, deren Werke sich häufig mit komplexen Beziehungen zwischen Frauen auseinandersetzen und den schwedischen Wohlfahrtsstaat der Nachkriegszeit kritisieren. Durch ihre fesselnden Erzählungen erforscht sie Themen wie Mutterschaft, Rivalität und gesellschaftliche Mängel. Ihr Stil ist aufschlussreich und einfühlsam und bietet den Lesern tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und soziale Strukturen. Axelsson schreibt, um Reflexionen über die Stellung der Frau und die Herausforderungen, denen sie sich innerhalb gesellschaftlicher Rahmenbedingungen stellen muss, anzuregen.







An ihrem 85. Geburtstag bekommt Miriam Guldberg von ihrer Familie einen silbernen Armreif geschenkt, in den ihr Name eingraviert ist. Beim Anblick entfährt ihr der Satz: »Ich heiße nicht Miriam.« Niemand in ihrer Familie kennt die Wahrheit über sie. Niemand ahnt etwas von ihren Wurzeln. Doch an diesem Tag lassen sich die Erinnerungen nicht länger zurückhalten. Zum ersten Mal in ihrem Leben erzählt sie davon, wie sie als Roma unter den Nazis lebte, im KZ war und als vermeintliche Jüdin nach Schweden kam.
Rosarios Geschichte
- 446 Seiten
- 16 Lesestunden
Rosario Baluyot war nur elf Jahre alt, als sie starb. Das philippinische Straßenkind fiel dem stillschweigend geduldeten Sextourismus in Gestalt eines österrreichischen Arztes zum Opfer. Majgull Axelsson, eine der renommiertesten Journalistinnen Schwedens und seit ihren Romanen „Die Aprilhexe“ und „Augustas Haus“ auch eine der erfolgreichsten Autorinnen des Landes, hat Rosarios kurzes Leben rekonstruiert. Ihre Geschichte ist kein Bericht, der nackte Fakten präsentiert, keine schnelle Lektüre, die Absolution erteilt, kein oberflächliches Betroffenheitsbuch, das doch nur auf Voyeurismus setzt. Mit großem Einfühlungsvermögen erweckt die Autorin Träume und Sehnsüchte der jungen Rosario zum Leben, gibt ihr ihre Würde zurück. Ein bewegendes Buch, das sich wie ein Widerhaken festsetzt im Leser und noch lange nachhallt. „Möge dieses Buch viele Leser finden!“ Göteborgs-Tidningen
Märit hat Norrköping über fünfzig Jahre nicht betreten – und keine Sekunde hat sie den Ort, an dem sie in den sechziger Jahren ihre Kindheit verbracht hat, vermisst. An ihrem siebzigsten Geburtstag kehrt Märit nun in ihre Heimatstadt zurück. Hier wurde damals ihr geistig behinderter Bruder Lars in ein Heim gegeben und kam grausam zu Tode. Nie wurde darüber gesprochen. Doch Märit will nicht länger schweigen. Sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen – und die Bewohner ihrer alten Heimat dazu bringen, es ihr gleich zu tun.
Die schwedische Diplomatin Cecilia kehrt nach vielen Jahren zurück in ihr Heimatdorf, um ihre sterbenskranke Mutter zu pflegen. Sie tritt die Heimreise mit gemischten Gefühlen an: Wird sie die Geister der Vergangenheit bannen können? Zu viel Sprengstoff steckt in den Erinnerungen an ihre Kindheit, zu groß waren die Spannungen zwischen den Eltern, zu sehr ist sie an ihrer besten Freundin von damals schuldig geworden. So vieles blieb unausgesprochen, und es scheint an der Zeit, die alten Schulden zu begleichen.
Augustas Haus
- 407 Seiten
- 15 Lesestunden
Eine große Familiensaga aus Schweden: drei Frauen aus drei Generationen - und ein altes Haus, das sie auf magische Weise miteinander verbindet.�Augustas Haus birgt viele Gespenster. In seinen Ecken und Winkeln liegen die Stimmen eines ganzen Jahrhunderts verborgen. Es ist Segen und Fluch für Augustas Töchter und Töchterstöchter, letzte Zuflucht und geliebte Heimstatt, Zeuge unendlichen Leids, aber auch unbändiger Freude.
Die Aprilhexe
- 512 Seiten
- 18 Lesestunden
Hirngeschädigt, spastisch, epileptisch: Desirée verbringt ihr ganzes Leben im Krankenhaus, kann sich kaum bewegen oder verständigen, doch ihr scharfer Verstand und ihre besonderen Fähigkeiten machen sie zu einer Aprilhexe. Diese ermöglicht es ihr, ihren Körper zu verlassen und das Leben ihrer drei Halbschwestern zu beobachten. Ihre Halbschwestern, von ihrer Pflege- und leiblichen Mutter Ellen in verschiedenen Lebenslagen geprägt, sind Margareta, eine akademische Modepuppe; Christina, eine hypochondrische Ärztin; und Birgitta, eine drogensüchtige Alkoholikerin. Alle sind um die fünfzig, und keine weiß von Desirées Existenz oder dass sie sie steuert. Durch anonyme Briefe und ihre übersinnlichen Fähigkeiten bringt sie die Schwestern dazu, ihre schmerzhaften Lebensgeschichten zu konfrontieren. Während die Vergangenheit auflebt, wird auch Desirées eigene Geschichte sichtbar. Die Schwestern, biologisch nicht verwandt, stehen im Zentrum eines Sündenpfuhls aus Verfehlungen. Die Autorin thematisiert brisante Tabus und beleuchtet mit Metaphysik und Mystik die komplexen Dynamiken der Gesellschaft. Dies führt zu einer schonungslosen Auseinandersetzung mit Fragen von Schuld, sozialem Abstieg und gesellschaftlicher Anpassung. Ein aggressiv ehrliches Werk, das anklagt, versteht und verzeiht, und den Leser tief berührt.
Eine Frau auf der Suche nach ihrem wahren, authentischen Leben Mary ist nach einer steilen Karriere schwedische Ministerin geworden. Sie hat Erfolg, ist in der Öffentlichkeit hoch angesehen. Doch dann gerät ein Journalist an brisante Informationen aus ihrem Eheleben, und Mary fühlt sich in die Enge getrieben: Denn bisher war sie die Einzige, die wusste, dass die Fassade ihres vermeintlich perfekten Lebens bröckelt. Die Einzige, die wusste, dass es noch eine andere Mary gibt. Denn Marie, wie sie sich in ihrem anderen Leben nennt, schert sich sich nicht um Einfluss und Erfolg, und sie lebt am Rande der Gesellschaft. Allerdings mit dem guten Gefühl, sich selbst treu geblieben zu sein …
Huis der nevelen
- 350 Seiten
- 13 Lesestunden
De 42-jarige diplomate Cecilia Lind, gescheiden en moeder van een dochter, keert terug van haar post op de Filippijnen naar haar geboortedorp in Zweden om voor haar stervende moeder te zorgen. Aan het ziekbed van haar moeder denkt Cecilia terug aan haar jeugd, haar moeizame verhouding met haar ouders, en vooral aan het achtjarige Filippijnse zwerfkind Dolly dat ze had willen adopteren, maar tijdens een vulkaanuitbarsting heeft achtergelaten.
Moederpassie
- 506 Seiten
- 18 Lesestunden
Minna is de eigenaresse van Sally’s Café-Restaurant. Wanneer herfststormen over de stad trekken nemen dorpsbewoners hun toevlucht tot Minna’s restaurant om aan het stijgende water en de rukwinden te ontkomen. Ieder van hen draagt een verhaal met zich mee. Niet het minst Minna zelf, die ondanks haar grote liefde voor haar dochter Sofia niet in staat was de grote zorgen te zien waaronder ze gebukt ging. Met grote gevolgen.



