Werner Spies Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Ein außergewöhnlicher Lese- und Bildergenuss: Ein Archiv der Träume des 19. Jahrhunderts erwacht zu neuem Leben. 130 der besten grafischen Blätter aus den Reserven des Musée d’Orsay treten mit Künstlern von heute in Dialog. In freier Form kommentieren hochkarätige zeitgenössische Maler, Autoren und Filmemacher wie z. B. Paul Auster, Georg Baselitz oder Wim Wenders Zeichnungen und Grafiken altbekannter Künstler. Das Spektrum der Interpretationen reicht von assoziativen Bildbeschreibungen und persönlichen Erfahrungsberichten über Gedichte und Erzählungen bis hin zu bildlichen Darstellungen. Der opulente Band vermag den Leser auf jeder Buchseite aufs Neue zu überraschen und schlägt eine ungeahnte Brücke zwischen dem 19. Jahrhundert und der Gegenwart. Große Ausstellung in der Albertina in Wien vom 30. Januar bis 3. Mai 2015
Op Art, Kinetik, Licht
- 140 Seiten
- 5 Lesestunden
Kunst als interaktive Herausforderung an die Sinne – dafür stehen die in diesem Katalog vorgestellten Kunstwerke in besonderer Weise. Sie spielen mit unserer Wahrnehmung, täuschen uns oder geraten in Bewegung. Klassische Positionen aus der europäischen Abstraktion der 1950er Jahre von Josef Albers bis Victor Vasarely treffen dabei auf die virtuell-gegenständlichen Welten des britischen Gegenwartskünstlers Patrick Hughes. In einem ausführlichen Essay legt Werner Spies die wegweisende Bedeutung und bis heute anhaltende Relevanz der Bewegungen von Op Art und Kinetik dar.00Exhibition: Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall, Germany (18.05.2015 - 10.01.2016)
Im Sommer 1941 flüchtete Max Ernst nach New York: Der europäische Surrealismus traf auf die amerikanische Moderne. Max Ernst bezog aus der indianischen Kunst wichtige Anregungen für die eigene Arbeit, die jungen amerikanischen Maler wiederum eigneten sich Maltechniken an, die in Europa entwickelt worden waren. Im amerikanischen Alltag machte sich die surrealistische Bildwelt breit. Das Riesengemälde „Vox Angelica“ von 1943 markiert einen Wendepunkt in Ernsts Schaffen: Seine Malerei öffnete sich nun auch den amerikanischen Einflüssen. Werner Spies, der bedeutendste Experte für Max Ernst, hat eine brillante Studie über diese folgenreiche künstlerische Symbiose geschrieben.
Entdeckungsfahrten zu Max Ernst. Die Sammlung Peter Schamoni
- 187 Seiten
- 7 Lesestunden
Vor 50 Jahren drehte der Filmemacher Peter Schamoni seinen ersten Dokumentarfilm über Max Ernst, was eine lebenslange Freundschaft begründete. Die Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl zeigt erstmals umfassend seine Sammlung und über 80 Werke des Künstlers sowie persönliche Dokumente der Freundschaft.
Max Ernst, Pablo Picasso, Samuel Beckett und viele mehr: Werner Spies hat alle gekannt, die Paris in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zur Metropole der Künste und der Literatur machten und sie dem Publikum in Deutschland vorgestellt. Ende der fünfziger Jahre macht er sich auf nach Frankreich, betätigt sich dort als Wissenschaftler, Schriftsteller, Kurator und Museumsdirektor und trifft die großen Künstler jener Epoche. Nun hat der begnadete Erzähler seine Erinnerungen aufgeschrieben. Seine wunderbare Autobiographie ist ein großes Buch über das 20. Jahrhundert.
Werner Spies: The Eye and the Word
Collected Writings On Art and Literature, The Gagosian Edition
- 10 Bände
Neo Rauch
- 184 Seiten
- 7 Lesestunden
Neo Rauch (*1960 in Leipzig) zählt sicherlich zu den bekanntesten Künstlern unserer Zeit. Werner Spies hat sich mit neuen Fragestellungen zum Werk von Neo Rauch auseinandergesetzt und eine Schau zusammengestellt, die konzentrierte Einblicke gewährt. In der vorliegenden Publikation präsentiert er Hauptwerke der letzten 20 Jahre aus dem Œuvre des Malerstars. Die Bilder stammen aus bedeutenden deutschen und europäischen, öffentlichen wie privaten Sammlungen. Rauchs Bilder sind rätselhaft, apokalyptisch. Die düsteren Traumwelten, die während des Malprozesses, ohne Vorzeichnungen und Entwürfe 'zu ihm kommen', wie der Künstler sagt, üben gewaltige Sogkraft aus. Der Betrachter sucht jedoch vergeblich, hinter das wahre Geheimnis der Kompositionen zu kommen. Die häufig an Selbstbildnisse des Künstlers gemahnenden Figuren scheinen aus der Tiefe der Zeit aufzusteigen und bieten Projektionsfläche für eine Vielzahl von Interpretationen.( Französische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2831-7) Ausstellung: Museum Frieder Burda, Baden-Baden 28.5.– 18.9.2011
David Lynch. Dark Splendor
- 349 Seiten
- 13 Lesestunden
Bildmächtige Filme wie The Elephant Man, Blue Velvet, Wild at Heart oder Mulholland Drive machten David Lynch (*1946 in Montana) weltberühmt. Jedoch wissen nur wenige, dass der Kultregisseur seine Karriere mit der bildenden Kunst begann und ihr bis heute treu geblieben ist. Lynchs Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Lithografien und Fotografien und in jüngster Zeit auch musikalische Kompositionen sind elementarer Bestandteil seines kreativen Schaffens. Themen, Motive und Formenrepertoire seiner bildkünstlerischen Arbeiten und Filme durchdringen sich wechselseitig. In seinen Bildern führt David Lynch den Betrachter in eine Welt, in der Abgründiges und Unerklärliches regieren. Dunkle, gedeckte Farben sowie Proportions- und Perspektivverschiebungen kennzeichnen sein Bildwerk, Verfall und Vergänglichkeit sind Gegenstand vieler Fotografien. ( Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2644-3)Ausstellung: Max Ernst Museum Brühl des LVR 22.11.2009-21.3.2010
Georg Baselitz - Top
- 175 Seiten
- 7 Lesestunden
Die Kunsthalle Würth präsentiert eine umfassende Werkschau aktueller Arbeiten von Georg Baselitz, einem der bedeutendsten Erneuerer der zeitgenössischen Malerei seit 1960. Der Künstler selbst fungiert als Kurator. Nach großen Retrospektiven in London und Neapel bietet die Ausstellung in Schwäbisch Hall einen grundlegenden und intimen Einblick in Baselitz' intensives Werk. Sie thematisiert seine Entwicklung seit der „Wende“, die für ihn einen persönlichen Wendepunkt darstellt und parallel zum Zusammenbruch der DDR eine Revision seines Schaffens einleitet. Baselitz reflektiert seine Schul- und Studentenzeit und malt unter dem Titel 'Remix' seine bedeutendsten Bilderfindungen erneut, darunter Werkreihen wie Adler und Die Hand. Durch die Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit gestaltet er seine Geschichte und die Sicht auf seine Kunst neu. Seine Werke sind stets sowohl real als auch fiktiv. Die Auswahl der Werke ist weniger entscheidend als das Ritual des Malens selbst. Es scheint, als würden die gewählten Vorbilder ihm nur als Anregung dienen, um das wandelbare Repertoire der Malerei neu zu interpretieren und die Grenzen zwischen Werk, Vorstudie und Nachschöpfung aufzulösen.








