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Janice Weizman

    Our Little Histories
    Der Waffengänger
    • Der Waffengänger

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Nach dem Friedensschluss zwischen den Bürgerkriegsparteien in El Salvador Anfang der 1990er-Jahre wird der Ich-Erzähler, ein Unteroffizier der Eliteeinheit Acahuapa mit dem Übernamen Robocop, aus der Armee entlassen, die Einheit wird aufgelöst, aus den 'Terroristen', die es bis anhin zu vernichten galt, werden Abgeordnete, Geschäftsleute, geachtete Personen. Die Welt sieht düster aus für Robocop, die Zukunft erst recht, denn er hat nur eines gelernt – das dafür gründlich: töten. Bald stellt sich jedoch heraus, dass dieses Know-how weiterhin gefragt ist. Robocop führt nun Aufträge des militärischen Geheimdienstes aus, bis er für diesen zum Sicherheitsrisiko wird. Dann beseitigt er die auf ihn angesetzten Killer und schlägt sich zu einem Drogenring im guatemaltekischen Dschungel durch. 'Gewaltrecycling' hat der Autor diesen Vorgang genannt. Eine unendliche Geschichte. Um die allgegenwärtige Gewalt im 'Nachkriegs'-Zentralamerika geht es in diesem Buch. Sie wird gewissermaßen naiv dargestellt vom Täter selber, für den das alles nichts Besonderes, sondern normaler und notwendiger Überlebenskampf ist. Erzählt wird in einer knappen, konzentrierten Sprache und mit hohem Erzähltempo.

      Der Waffengänger
    • When installation artist Jenifer Greenberg-Wu is approached by Belarusian tycoon Maxim Pranovitch to create a Reality show involving “Jewish people living their Jewish lives” she takes up the challenge, calling on her Israeli relative, Nadav Markovitch and his family to move into a glass walled house where they will enact Jewish practice before an audience of spectators. Six generations earlier in a remote village in Belarus, Jennifer and Nadav’s ancestor, Raizel Shulman needs to find a way to save her three young sons from being drafted into the Czar’s army. This is the story of what happened over those six generations.​In seven episodes, moving backwards through the tumult of the 19th and 20th centuries, Raziel’s descendants make fateful choices as they struggle to reconcile their identity, their dreams and the constraints of their time and place. Their stories play out on a reality set in rural Belarus, 1960’s Tel Aviv, a pre-independence kibbutz, 1930’s Chicago, pre-war Vilna, turn of the century Minsk, and finally, to the tiny shtetl of Prepoisk, not as a single overriding narrative, but as a collection of small, intimate histories.

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