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Alessandro Baricco

    25 gennaio 1958

    Alessandro Baricco ist ein gefeierter italienischer Autor, dessen Werke für ihren unverwechselbaren Stil und ihre tiefgründige Erforschung der menschlichen Erfahrung bekannt sind. Seine Prosa überschreitet oft Genre-Grenzen und verbindet Poesie mit Erzählung, um einzigartige literarische Welten zu schaffen. Baricco befasst sich in seinen Romanen mit Themen wie Identität, Erinnerung und der Suche nach Sinn in der modernen Welt, wobei seine Schriften für ihre Erfindungsgabe und emotionale Resonanz gelobt werden. Sein künstlerischer Horizont erstreckt sich auch auf Theater und Regie, was seine Ausdrucksfähigkeiten weiter bereichert.

    Alessandro Baricco
    Seide
    Die Barbaren
    Mr Gwyn
    Hegels Seele oder die Kühe von Wisconsin
    Oceano mare
    Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten.
    • Der Matrose Danny Boodmann entdeckt im Ballsaal eines Luxusdampfers ein ausgesetztes Baby und tauft es auf den Namen Danny Boodmann T. D. Lemon Novecento. Von diesem Zeitpunkt an übernimmt er die Verantwortung für den Kleinen, der sein Leben lang auf dem Schiff, der „Virginian“, bleibt. Novecento wird Pianist und verzaubert die Gäste mit einzigartigen Klängen im Ballsaal sowie mit seinem eigenen Jazz und Ragtime für die Passagiere der 3. Klasse. Seine Musik übt einen unerklärlichen Sog auf alle Zuhörer aus. Diese Erzählung, ursprünglich als Theaterstück für einen Schauspieler konzipiert, lässt sich schwer einordnen. Vierzig Jahre vergehen, während Novecento nie das Schiff verlässt. Seine Reise im geschützten Bauch des Schiffes wird zur Allegorie für Raum, Zeit und das Jahrhundert. Die betörende Musik und die tiefgründigen Themen erinnern an Werke wie „Schlafes Bruder“ oder Thomas Manns „Zauberberg“. Dennoch gibt es Fragen zur Authentizität der Sprache, die an Bronxgangster erinnert. Begleiten Sie Novecento auf seiner letzten, traurigen Fahrt der „Virginian“ und entdecken Sie, wer an Bord ist.

      Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten.
      4,2
    • Das Meer ruft – ein lustiges, trauriges, romantisches, philosophisches Märchen über die Sehnsucht nach Erkenntnis und Wahrheit, Erfüllung und Vollkommenheit. Irgendwo am Meer, außerhalb jeder Zeit, hat sich in der wunderlichen Pension Almayer ein seltsames Völkchen versammelt. Künstler, Wissenschaftler, Liebes- und Lebenskranke: Ihnen allen gilt das Meer als Ziel. So versucht eine schöne Frau dort von der Liebe zu genesen, ein liebenswürdiger Professor für eine Enzyklopädie die Grenzen des Ozeans festzulegen und ein einsamer Maler das Meer – mit Salzwasser – auf seine Leinwand zu bannen. Kunstvoll verwebt Baricco die Schicksale der illustren Gästeschar zu einem poetischen Märchen vom Wesen der blauen Weite.

      Oceano mare
      4,2
    • Kunst oder Prestige - brillant und provozierend formulierte Fragen zum Thema Musik. 'Einer der spannendsten Musik-Essays der 90er Jahre.' Abendzeitung Laut Hegel soll Musik die Seele erheben. In Wisconsin stieg bei Kühen, denen symphonische Musik vorgespielt wurde, die Milchproduktion. Mit diesen beiden einleitenden Zitaten Baricco umreißt das Feld, auf das er sich begibt. Der international erfolgreiche Romancier hat zum Thema Musik viele und häufig provozierende Fragen. Es sind Fragen, die sich alle stellen sollten, denen an Musik wirklich etwas liegt. Wie wirkt sie, was nutzt und wo schadet sie? Was ist er wirkliche Stellenwert klassischer Musik in unserer Zeit? Ist sie an sich schon hochwertiger als Popmusik, und warum? Und: War sie das schon seit langem, oder ist es doch erst Beethoven gewesen, der sie zum Hort geistiger Werte hochstilisiert hat? Die Musik ist Alessandro Bariccos erste große Liebe. Mit diesen brillant formulierten Essays kehrt der ehemalige Musikkritiker zu ihr zurück.

      Hegels Seele oder die Kühe von Wisconsin
      3,8
    • Jasper Gwyn, ein berühmter englischer Schriftsteller Anfang vierzig, fasst eines Tages einen weitreichenden Entschluss. In einem Zeitungsartikel listet er 52 Dinge auf, die er fortan nicht mehr zu tun gedenkt, darunter auch: Bücher schreiben. Stattdessen beschließt er, in seinem neuen Leben als „Kopist“ zu arbeiten und Porträts anzufertigen - dies allerdings nicht mit Pinsel und Palette, sondern in geschriebener Form. Er mietet ein Atelier an, wo ihm fortan Menschen Modell sitzen, die sich später in seinen Porträts gänzlich wiederfinden werden. Bis eine junge Frau auftaucht, die sich den strengen Regeln des Kopisten entzieht.

      Mr Gwyn
      4,1
    • Stehen wir vor einem epochalen Umbruch ähnlich dem der Aufklärung, jetzt, da die Computerisierung und Kommerzialisierung nahezu aller Lebensbereiche unsere kulturellen Errungenschaften nach und nach verschlingen? Ja, lautet Alessandro Bariccos – wertfreie – Antwort. Die weitgreifende Popularisierung von Kulturphänomenen nimmt er zum Anlass, so unvoreingenommen wie originell darüber nachzudenken, wie sich unser aller Art, die Welt zu erfahren, durch moderne Technologien und unsere ständige Vernetzung via Internet grundlegend verändert. Geistreich, mit einer gehörigen Prise Humor und stets unterhaltsam entfaltet Alessandro Baricco eine bestechend hellsichtige Analyse unserer Epoche, die ihrerseits zum Denken anstiftet.

      Die Barbaren
      2,0
    • Im Herbst 1861 bricht der südfranzösische Seidenhändler Hervé Joncour zu einer beschwerlichen Reise nach Japan auf, um Seidenraupen zu kaufen. Die Begegnung mit einer rätselhaften Schönheit erlaubt nur heimliche Blicke und eine kurze Botschaft - mehr ist es nicht, was Hervés Leidenschaft entfacht und ihn nun Jahr für Jahr wieder nach Japan treibt. Doch niemals wird er auch nur die Stimme dieses Mädchens hören. Erst viele Jahre später begreift er das Geschehen.

      Seide
      3,9
    • The game

      Topographie unserer digitalen Welt

      Die Geschichte unseres digitalen Lebens – kurzweilig und kritisch erzählt Fast jeder von uns regelt mit dieser oder jener App einen Teil seines Lebens; durch geschickte Nutzung des Netzes lassen sich Wahlen gewinnen; bei Tinder können wir computerspielartig den/die reale/n Richtige/n finden. Das ständige Ineinander von Web und Welt ist uns längst zur Normalität geworden.  In seinem neuen Buch zeichnet Alessandro Baricco die Geschichte der Digitalisierung auf heiter-essayistische Weise nach und lädt uns ein, ungezwungen über unsere eigene Verflechtung mit der digitalen Welt und ihre kritischen Entwicklungen nachzudenken.

      The game
      3,8
    • Der edle Hektor, der listenreiche Odysseus, der rachsüchtige Achilles und der göttergleiche Paris schildern die blutigen Schlachten der Antike zwischen Griechen und Troianern aus ihrer ganz persönlichen Perspektive: Alessandro Baricco, der große italienische Autor und Philosoph, erzählt Homers Epos der Ilias über den trojanischen Krieg nach, indem er die Figuren selbst zu Wort kommen lässt und erschafft einen Roman, der einem modernen Krimi gleicht. Dabei entblättert er eine zutiefst menschliche Geschichte, die an Dramatik ihresgleichen sucht. Die Ilias ist nicht umsonst das große Werk der Weltliteratur, das Gewalt und Liebe als grundlegende Themen des Menschen erzählt und dabei die gesamte Geistesgeschichte geprägt hat – und das heute von tragischer Aktualität ist.

      So sprach Achill
      3,7
    • Ohne Blut

      • 102 Seiten
      • 4 Lesestunden

      'Fesselnd bis zur letzten Seite.] Eine brillante Erzählung, die einmal mehr die außergewöhnliche Begabung des Schriftstellers für fantasievolle, filmreife Geschichten unter Beweis stellt.' Marion Schwarzmann in der ›Gießener Allgemeinen‹ Auge um Auge, Zahn um Zahn. Der Krieg ist bereits vorbei, als vier Männer das abgelegene Bauernhaus stürmen, um Manuel Roca hinzurichten. Wie nebenbei erwischt es auch den Sohn, nur die kleine Nina überlebt in ihrem Erdversteck. Zwar wird sie von Tito, dem jüngsten der Killer, entdeckt, doch er schweigt und schenkt ihr damit das Leben. Jahrzehnte später steht eine schöne alte Dame vor einem Losverkäufer und lädt ihn zu einer Tasse Kaffee ein. Der alte Mann spürt, dass ihn sein Schicksal eingeholt hat, denn seine Kumpane von damals sind allesamt eines unnatürlichen Todes gestorben. Gemeinsam kehren Nina und Tito in die Hölle ihrer Erinnerung zurück und setzen die Vergangenheit zusammen: eine Geschichte aus Tod, Rache, Vergeltung und nicht gelebtem Leben. So lange, bis sich beide fragen: Was bleibt noch zu tun?

      Ohne Blut
      3,7
    • Eine Geschichte von der Liebe und von den Träumen, für die es sich zu leben lohnt Als der Bauer Libero Parri 1903 seine Kühe verkauft, um eine Autowerkstatt im Piemont einzurichten, halten ihn alle für verrückt. Doch dann verirrt sich ein Rennfahrer, Graf D’Ambrosio, in die gottverlassene Gegend, und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Abenteuer und Geschwindigkeit, Liebe und Mythos, Träume und Visionen: Baricco verwebt sie zu einer transkontinentalen Saga, die fast das ganze kurze 20. Jahrhundert umfasst.

      Diese Geschichte
      3,6