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Peter Stamm

    18. Jänner 1963

    Peter Stamms Schriften zeichnen sich durch Präzision und Detailgenauigkeit aus und widmen sich oft den Themen Erinnerung, Identität und menschliche Beziehungen. Sein Stil ist geprägt von Ruhe und scheinbarer Einfachheit, unter der sich jedoch eine tiefe psychologische Komplexität verbirgt. Stamm konzentriert sich auf die Untersuchung des Innenlebens seiner Charaktere und deren Streben nach Selbsterkenntnis und der Orientierung in der Welt. Seine Werke bieten einen faszinierenden Einblick in die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz und die ständige Suche nach Sinn.

    Peter Stamm
    Theo und Marlen auf großer Fahrt
    Nehmen Sie mich beim Wort ins Kreuzverhör
    Auf ganz dünnem Eis
    Die Bücher mit dem blauen Band: Der schweizerische Robinson
    Die Vertreibung aus dem Paradies
    Warum wir vor der Stadt wohnen
    • Warum wir vor der Stadt wohnen

      • 42 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Ein wunderbares Buch für die ganze Familie, das vom Suchen nach einem Ort erzählt, an dem man sich zuhause fühlt. Peter Stamm und Jutta Bauer haben eine fantastische Reise kreiert, die zum Erkunden anregt. Die Geschichte folgt einer Familie – Großeltern, Eltern, drei Kinder und einer Katze – die an ungewöhnlichen Orten lebt. Sie fragen sich, ob man auf dem Hut des Onkels oder auf dem Dach der Kirche wohnen kann, und erleben Abenteuer in der Geige der Tante, wo es nach Holz und Kolophonium riecht. Wenn die Tante übt, halten sie sich die Ohren zu, und wenn sie weiterziehen, geht es in ein Haus mit drei Telefonen oder sogar auf den Mond. Die Erzählung ist voller Stationen, in denen Realität und Fantasie verschwimmen. Einmal wohnen sie im Kino, wo sie nachmittags aufstehen und abends Eis und Popcorn genießen. Die Familie bleibt stets zusammen, egal wo sie sind, sei es unter einer Brücke, im Wald oder im Meer. Ihre Suche nach einem bleibenden Ort endet in einem gewöhnlichen Haus, wo sie sich endlich zuhause fühlen. Das Buch lädt dazu ein, die Welt mit allen Sinnen zu entdecken und regt an, eigene Hütten zu bauen. Peter Stamm möchte die Leser neugierig machen und ihnen die Wahrnehmungen verschiedener Wohnorte näherbringen, ohne fertige Bilder zu zeichnen.

      Warum wir vor der Stadt wohnen
      4,5
    • Die Vertreibung aus dem Paradies

      Bamberger Vorlesungen und verstreute Texte

      Peter Stamm über das eigene Schreiben Im Sommer 2014 hält Peter Stamm die Bamberger Poetikvorlesungen. Zum ersten Mal erzählt er vom Erzählen, versucht eine Antwort zu finden auf die Frage, was er da eigentlich tut. Diese Frage führt ihn zurück in das Paradies seiner Kindheit und Jugend, zurück an die Anfänge seines Schreibens und zu den Fragen nach dem Leben überhaupt, den Fragen, die so fruchtbar sind für die Literatur: »Der Text ist (…) oft der Weg«, schreibt er, »den man beim vergeblichen Suchen nach der Antwort zurücklegt.« Stamm gibt uns Einblicke in sein Denken und Schreiben, als wäre eine Poetikvorlesung eine Geschichte, die erzählt werden will. Zahlreiche bisher nur verstreut veröffentlichte poetologische, journalistische und essayistische Texte ergänzen den Band.

      Die Vertreibung aus dem Paradies
      4,5
    • Die Bücher mit dem blauen Band: Der schweizerische Robinson

      Nacherzählt von Peter Stamm

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ein Abenteuerklassiker, neu erzählt von Peter Stamm Die Geschichte von Robinson Crusoe gehört zu den packendsten Abenteuern der Weltliteratur – und zu den Klassikern der Kinderliteratur! Vor über 200 Jahren schuf Johann David Wyss auf dieser Grundlage eine Robinsonade für Kinder, die ein internationaler Erfolg wurde. Statt des einsamen Robinsons strandet bei Wyss eine sechsköpfige Schweizer Familie und verwandelt die Inselwildnis in jahrelanger Arbeit zu einem behaglichen Domizil. Als es schließlich die Gelegenheit zur Rückkehr in die Zivilisation gibt, muss die Familie sich entscheiden: Soll sie – wieder einmal – alles zurücklassen? Peter Stamm hat Wyss’ Abenteuer-Roman nacherzählt: behutsam und voller Respekt, aber entschlossen und mit der ihm eigenen sprachlichen Feinheit. Ausgewählt für ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, Deutschlandradio, Februar 2013

      Die Bücher mit dem blauen Band: Der schweizerische Robinson
      5,0
    • Otto von Irgendwas lebt allein in einem Schloss, umgeben von Tradition und Familiengeschichte. Sein Leben ändert sich, als die Enkelin des Schlossgärtners, Ina, auftaucht. Gemeinsam mit ihren Freunden erkunden sie das Schloss und die Welt außerhalb. Am Ende muss Otto entscheiden, ob er an der alten Ordnung festhalten oder Neues wagen will.

      Otto von Irgendwas
      4,3
    • ¿Eine Fantasie der Zeit

      Poetikvorlesung

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Wie verändert sich das eigene Schreiben, wenn man bei der Arbeit an einem Roman von zwei Dokumentarfilmern begleitet wird? Und wie kommt man auf die Idee, in dieser Situation selbst über einen Schriftsteller zu schreiben, über den ein Dokumentarfilm gedreht werden soll? In seiner Züricher Poetikvorlesung beschreibt Peter Stamm, wie sein letzter Roman in dieser besonderen Konstellation entstanden ist. »Eine Fantasie der Zeit« erweitert den Roman »In einer dunkelblauen Stunde« und den Film »Wechselspiel - wenn Peter Stamm schreibt« um die Perspektive von Peter Stamm. Und zeigt, wie die Fiktion die Realität überholen kann und ein Zehnmeterturm im Schwimmbad beinahe den Verlauf des Romans beeinflusst hätte.

      ¿Eine Fantasie der Zeit
      4,0
    • Peter Stamm, Agnes

      • 78 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Der Lektüreschlüssel erschliesst Peter Stamms quot,Agnesquot,. Um eine Interpretation als Zentrum gruppieren sich 10 wichtige Verständniszugänge: * Erstinformation zum Werk * Inhaltsangabe * Personen (Konstellationen) * Werk-Aufbau (Strukturskizze) * Wortkommentar * Interpretation * Autor und Zeit * Rezeption * quot,Checklistequot, zur Verständniskontrolle * Lektüretipps mit Filmempfehlungen.

      Peter Stamm, Agnes
      3,0
    • Das Buch vom silbernen Januar

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Ein Monat ist mehr als nur vier Wochen im Jahr. Er hat seinen eigenen Charakter, der sich sowohl in der Natur als auch im Wesen und in den Bedürfnissen des Menschen niederschlägt. Liane Dirks informiert über Ereignisse, Brauchtum und Feste der einzelnen Monate und gibt Schönheits- und Gesundheitstipps. Eine besondere Monatsgeschichte und ein von Karl Ederer kreiertes Monatsmenü machen zudem jeden Band zu einem sinnlichen Genuss.

      Das Buch vom silbernen Januar
      3,0
    • Der Lauf der Dinge

      Gesammelte Erzählungen

      • 560 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Sämtliche Erzählungen von Peter Stamm in einem Band jetzt als FISCHER Taschenbuch »Hohe literarische Qualität. Sprachlich souverän, modern und zeitlos zugleich.«Charles Linsmayer, NZZ am Sonntag Peter Stamm erzählt gelassen und mit großer Präzision, mit wenigen Worten entfaltet er Welten: Momentaufnahmen eines Glücks entstehen oder der Sehnsucht nach Veränderung. Seine Figuren erleben Enttäuschungen und Wunder. Und in wenigen Sätzen und bewegenden Bildern entstehen Augenblicke größter Intensität. »So wird der Dichter der Dunkelheiten und Unwägbarkeiten, der Schilderer schiefer Liebesbeziehungen zu einem bewegenden Deuter heutiger Befindlichkeiten.« Beatrice von Matt, Neue Züricher Zeitung

      Der Lauf der Dinge
      4,1
    • Heidi

      Nach der Geschichte von Johanna Spyri

      Das Mädchen, das zu ihrem Großvater auf die Alp gebracht wird, ist weltbekannt. Ebenso wichtig sind die Erlebnisse in Frankfurt, die Heidis Heimweh fassbar machen und so von ihrer Widerstandskraft und ihrem Glück erzählen. Gekonnt fügt Peter Stamms Nacherzählung die großen Szenen zu einem neuen Ganzen, das von Heidis Emotionen lebt. Und Hannes Binder greift die Höhepunkte mit atemberaubenden Perspektiven auf.

      Heidi
      2,0
    • Wir fliegen

      Erzählungen

      Heidi zeichnet das junge Mädchen, das sie nie gewesen ist. Vor Jahren wollte sie Künstlerin werden, in Wien studieren an der Akademie, aber die Reise ging nur bis Innsbruck. Jetzt hat sie Mann und Kind, die sie nie gewollt hat. Erst durch Carmen, die hübsche Lehrtochter aus der Bäckerei, fängt sie wieder an zu träumen. – Bruno arbeitet seit dreißig gleichmäßigen Jahren als Portier in einem Hotel. Er war beim Arzt, ein schlimmes Ergebnis könnte ihn erwarten. Noch weiß er nichts endgültiges, es ist seine letzte Nacht vor dem Resultat. Aber es wird nichts sein, bestimmt nicht. Für einen Moment ist er ganz glücklich. Es sind diese Momente, in denen sich etwas verändert im Leben, in denen etwas geschieht, man merkt es kaum. Momente, die der Zeit enthoben scheinen. Eine neue Welt tut sich auf, man erkennt die Sackgasse, in die man vor langer Zeit geraten ist. Und plötzlich herrscht ein anderes Licht. In seinen neuen, wunderbaren Geschichten zeigt sich Peter Stamm als Meister im Erzählen unerwarteter Wendepunkte, des flüchtigen Glücks, mit dem man nicht mehr gerechnet hat. Denn kann man wünschen, was man nicht einmal sich selbst gegenüber zugibt? Und widerspricht der Wunsch, auserwählt zu sein, dem Wunsch nach Liebe?

      Wir fliegen
      3,9
    • Seerücken

      Erzählungen

      »Ein brillanter Erzähler.« Der Spiegel »Was das Scheitern anbelangt, das leise Scheitern im Alltag, dem kein dramatisches Leiden folgt, darin ist der 1963 geborene Schweizer Peter Stamm ein literarischer Meister. (...) Auf geradezu prekäre Weise sind die Erzählungen auch darin stimmig, dass sie die Verzagtheit zum natürlichen Lebenszustand der Menschen erklären.« Karl-Markus Gauss, Die Zeit Peter Stamm erzählt ungeheuer kunstvoll und scheinbar so einfach von Leben, die nicht gelebt, die aufgeschoben, erinnert und schließlich verpasst werden. In lakonischen Sätzen und unauffällig stimmungsvollen Szenen findet er – leicht lesbar, aber schwer verdaulich – die kaum spürbaren Eruptionen, die sich im Rückblick als Erdbeben erweisen. Die Einsamkeit im gemeinsamen Urlaub. Ein verlassenes Hotel in den Bergen. Ein Mädchen im Wald. Ein Pfarrer, der die Vögel füttert. Die erste Liebe mit Gewicht. Peter Stamm zeigt sich auch in »Seerücken« wieder als Meister der Kurzgeschichte.

      Seerücken
      3,9
    • In fremden Gärten

      • 153 Seiten
      • 6 Lesestunden

      „Andere zwingen die Welt, um sie zu verstehen, in Naturgesetze. Ich mache sie mir zu Geschichten. Die Orte darin sind verbunden wie die Orte eines Lebens.“, schreibt Peter Stamm selbst über seine Erzählungen, die jede eigentlich ein Buch für sich darstellen: dicht komponiert, erzählerisch brillant und nuancenreich. Da gibt es Henry, den Feuerteufel, der zusammen mit anderen Artisten von Dorf zu Dorf zieht und sich nach einer Frau sehnt. Oder Regina, nach dem Tod ihres Mannes allein in dem leeren Haus, die durch den australischen Freund ihrer Enkelin noch einmal die Welt entdeckt.

      In fremden Gärten
      3,8
    • Wenn es dunkel wird

      Erzählungen

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Peter Stamm erzählt uns in seinen Geschichten davon, wie sich die Welt verwandelt, wenn es dunkel wird. Georg geht bald in Rente. Im Büro wird er schon nicht mehr beachtet, zu Hause wartet kein Essen auf ihn. Er scheint sich langsam aufzulösen und ein namenloser Schrecken erfasst ihn. Sabrina ist geschmeichelt, als ein Künstler sie anspricht. Aber als sie sich zum ersten Mal als Kunstwerk sieht, schaudert sie. David möchte eine Bank überfallen. Eine Maske hat er schon dabei, eine Eichhörnchen-Maske. Er wird sie heute aber noch nicht benutzen. Er hat gehört, dass Bankräuber oft wochenlang alle Einzelheiten beobachten, bevor sie zuschlagen. Er beginnt zu lauern. Wir haben uns an die Welt gewöhnt, und plötzlich wird sie uns unheimlich. Was, wenn unsere Phantasien realer werden als die Wirklichkeit? Peter Stamms Geschichten erzählen von der Brüchigkeit der Welt, von Schwindel und gespenstischer Liebe.

      Wenn es dunkel wird
      3,7
    • Ein kleines norwegisches Dorf nördlich des Polarkreises. An diesem Rand der Welt lebt Kathrine. Sie ist achtundzwanzig, hat aus erster Ehe ein Kind und unterbricht nur selten das Einerlei ihrer Tage. Sie lernt Thomas kennen und heiratet ihn. Er ist das, was man eine gute Partie nennt, er gibt ihr Halt. »Sein Leben war ein Strich durch die ungefähre Landschaft ihres Lebens.« Doch dann macht Kathrine eine Entdeckung, die sie tief verletzt. »Ungefähre Landschaft« ist der zweite Roman des Autors von »Agnes« und »Sieben Jahre«. Das Porträt einer jungen Frau, erzählt mit schwebender Leichtigkeit.

      Ungefähre Landschaft
      3,8
    • Blitzeis

      Erzählungen

      »Wir haben viele Jahre gejammert, dass es keine Kurzgeschichten gibt. Jetzt haben wir einen Autor, der das Lebensgefühl der absoluten Vereinsamung, der Sprachlosigkeit ausdrückt.« (Verena Auffermann ) Sie sind jung und unabhängig, einsam oder ein scheinbar perfektes Paar. Sie sind auf der Suche nach etwas und finden doch nichts, ihr Leben gerät für einen Moment in Bewegung oder steht plötzlich still. Einziger Beobachter ist der Ich-Erzähler: kühl und distanziert, abwartend, rauchend. Peter Stamm zeichnet in seinen Erzählungen scharfe Momentaufnahmen eines flüchtigen Glücks und der Sehnsucht nach Veränderung. ›Blitzeis‹ erzählt Liebesgeschichten in bewegten Bildern, Geschichten, die unsere Zeit einfangen.

      Blitzeis
      3,8
    • Marcia aus Vermont

      Eine Erzählung

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      In Peter Stamms Werk reflektieren die Figuren über ihr Leben und die Suche nach wahrer Liebe. Sie blicken zurück und hinterfragen ihre Entscheidungen, während sie nach Nähe und Glück streben. Stamms Erzählungen laden dazu ein, die Stille des Lebens zu genießen und sich selbst zu finden, besonders zur Weihnachtszeit.

      Marcia aus Vermont
      3,5
    • Das Archiv der Gefühle

      Roman

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Peter Stamms Roman »Das Archiv der Gefühle« fragt, ob wir im Leben unsere Chancen erkennen? Die Sängerin Fabienne heißt eigentlich Franziska, und es ist vierzig Jahre her, dass sie eng befreundet waren und er ihr seine Liebe gestand. Fast ein ganzes Leben. Seitdem hat er alles getan, um Unruhe und Unzufriedenheit von sich fernzuhalten. Er hat sich immer mehr zurückgezogen und nur noch in der Phantasie gelebt. Er hat sein Leben versäumt. Aber jetzt taucht Franziska wieder auf. Gefährdet das seine geschützte Existenz, oder nimmt er diese zweite Chance wahr?

      Das Archiv der Gefühle
      3,7
    • Weit über das Land

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ist es ein neuer Anfang, wenn man alles hinter sich lässt? Der neue große Roman von Peter Stamm.Ein Mann steht auf und geht. Einen Augenblick zögert Thomas, dann verlässt er das Haus, seine Frau und seine Kinder. Mit einem erstaunten Lächeln geht er einfach weiter und verschwindet. Astrid, seine Frau, fragt sich zunächst, wohin er gegangen ist, dann, wann er wiederkommt, schließlich, ob er noch lebt. Jeder kennt ihn: den Wunsch zu fliehen, den Gedanken, das alte Leben abzulegen, ein anderer sein zu können, vielleicht man selbst. Peter Stamm ist ein Meister im Erzählen jener Träume, die zugleich locken und erschrecken, die zugleich die schönste Möglichkeit und den furchtbarsten Verlust bedeuten. ›Weit über das Land‹ ist ein Roman, der die alltäglichste aller Fragen stellt: die nach dem eigenen Leben.

      Weit über das Land
      3,6
    • An einem Tag wie diesem

      Roman

      • 205 Seiten
      • 8 Lesestunden

      An einem Tag wie diesem ändert Andreas sein Leben. Ihn packt eine Sehnsucht, die zwischen Heimweh und Fernweh nicht mehr unterscheidet. Er wirft alles hin, verkauft seine Wohnung und kündigt seine Stelle in Paris, um nach einem halben Leben zu der Frau zurückzukehren, die er einmal geliebt hat. Die Gleichheit der Tage war sein einziger Halt, jetzt hofft er auf ein Wunder und darauf, dass alles neu beginnt. Seine Reise führt ihn in die Provinz seiner Jugend und wieder weg bis ans Ufer des Atlantiks, in die Arme einer Frau, deren Liebe er beinah verspielt hatte.

      An einem Tag wie diesem
      3,6
    • In diesem Liebesroman geht es um eine Dreierbeziehung und deren Konfliktbewältigung. Peter Stamm thematisiert widerstreitende Gefühle und die Sehnsucht nach dem Leben. Der Autor konstruiert die Handlung mit dem Gedanken, dass Architektur ein kunstvolles Spiel von Licht und Schatten ist, das die Formen enthüllt. Dies spiegelt sich in seiner Erzählkunst wider, die hinter einer unauffälligen Fassade eine raffinierte Statik verbirgt. Der Protagonist Alex erkennt, dass die Lösung seiner Probleme in ihm selbst liegt, er muss lediglich den Schutt seiner Ausbildung beiseite räumen und die richtige Bewegung finden. In Stamms viertem Roman „Sieben Jahre“, der mit dreihundert Seiten länger ist als frühere Werke, beherrscht der Schweizer das subtile Spiel von Licht und Schatten meisterhaft. Was als schlichte Dreiecksgeschichte beginnt – ein verheirateter Mann hat eine Geliebte, von der er nicht loskommt – entwickelt sich durch den intimen Blick des Autors in die Innenwelten der Figuren zu einer fesselnden Auseinandersetzung mit Liebe und Glück. Stamm geht den Zweifeln, Ängsten und Lebenslügen seiner Charaktere so nahe, dass es beim Lesen schmerzt.

      Sieben Jahre
      3,5
    • Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt

      Roman

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Schweizer Buchpreis 2018 Das eigene Leben noch einmal erleben. Soll man sich das wünschen? Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor 20 Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird. Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der große Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war. »Würde Albert Camus heute leben, würde er vielleicht Bücher schreiben wie Peter Stamm …« The New Yorker

      Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt
      3,4
    • Nacht ist der Tag

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Gillian ist eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin, sie ist eine schöne Frau, sie führt eine abgesicherte Beziehung mit Matthias, sie hat ihr Leben unter Kontrolle. Eines Nachts hat das Paar nach einem Streit einen Unfall, ihr Wagen rammt auf nasser Straße ein Reh. Matthias stirbt, sie erwacht im Krankenhaus. Mit einem zerstörten Gesicht. Erst langsam setzt sich ihr Leben wieder zusammen und eine Geschichte aus der Vergangenheit wird zu einer möglichen Zukunft. Eindringlich, mit leisen Worten und unausweichlichen Bildern erzählt Peter Stamms neuer großer Roman von einer Frau, die ihr Leben verliert, aber am Leben bleiben muss – eine Tragödie, die zu einem Neuanfang wird.

      Nacht ist der Tag
      3,3
    • In einer dunkelblauen Stunde

      Roman

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      »In einer dunkelblauen Stunde« - Das neue Buch von Peter Stamm als Taschenbuch: Ein Roman über einen Schriftsteller und die Geheimnisse seines Lebens Seit Tagen wartet die Dokumentarfilmerin Andrea mit ihrem Team auf Richard Wechsler in seinem Heimatort in der Schweiz. Bei ersten Aufnahmen in Paris hatte der bekannte Schriftsteller wenig von sich preisgeben wollen und nun droht der ganze Film zu scheitern. In den kleinen Straßen und Gassen des Ortes sucht Andrea entgegen der Absprache nach Spuren von Wechslers Leben. Doch erst als sie wieder seine Bücher liest, entdeckt sie einen Hinweis auf eine Jugendliebe, die noch immer in dem kleinen Ort leben könnte. Eine Jugendliebe, die sein ganzes Leben beeinflusst hat und von der nie jemand wusste.

      In einer dunkelblauen Stunde
      3,2
    • Agnes

      • 152 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Im überheizten Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte. Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ein Porträt über sie zu schreiben, sie will wissen, was er von ihr hält. Schnell zeigt sich, dass Bilder und Wirklichkeit sich nicht entsprechen – und dass die Phantasie immer mehr Macht über ihre Liebesbeziehung erhält.

      Agnes
      3,2
    • Agnes. Roman

      Stamm, Peter – Klassiker der deutschen Literatur – 14561

      • 144 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Eine fesselnde Geschichte über die Beziehung zwischen der 25-jährigen Physikerin Agnes und einem älteren Erzähler, die in der Chicagoer Bibliothek beginnt. Agnes fordert ein Porträt von ihm, was die Diskrepanz zwischen Bildern und Realität offenbart und die Macht der Phantasie über ihre Liebe thematisiert.

      Agnes. Roman
    • Theo und Marlen im Dschungel

      Einfach Lesen Lernen

      **Lustige Freundschaftsgeschichte über die eigene Fantasie / Zum Lesenlernen ab 6 Jahren*** Theo schleicht auf den Dachboden der Schule. In einer Ecke stehen ausgestopfte Tiere. Ein Bär, ein Zebra, ein kleines Mädchen. Da, das Mädchen hat sich bewegt! Es ist Marlen. Sie will sich verkleiden. Also laufen Theo und sie als Affe und Bär durch die Stadt. Hier spielen Zebras Fußball, Schimpansen hängen im Park ab und an der Haltestelle warten die Flamingos auf den Bus. Die ganze Stadt ist voll mit Tieren! Und während zwei Tausendfüßler auf der Parkbank Domino spielen, laufen die Kinder vor einem brüllenden Tiger davon. So eine tierische Robinsonade können nur Theo und Marlen erleben! Im zweiten Band von Theo und Marlen entführt Bestsellerautor Peter Stamm Leseanfänger*innen auf eine aufregende Reise. Bestechend leicht, klar und reduziert erzählt, trifft die Geschichte mitten ins Herz. Und zeigt, wie ein einfacher Dachboden zum Dschungelabenteuer werden kann, solange der Fantasie keine Grenzen gesetzt werden. Wer einmal eine Erzählung von Peter Stamm gelesen hat, der wird sie nie wieder vergessen - FAZ Einfach Lesen lernen: 2. Lesestufe: Kurze Sätze, große Schrift Kleine Texteinheiten in Kombination mit vielen bunten Bildern Comicelemente, um die Sehgewohnheiten von Kindern zu berücksichtigen Toll erzählt von Bestseller-Autor Peter Stamm

      Theo und Marlen im Dschungel
    • Theo und Marlen auf der Insel

      Einfach Lesen Lernen

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Robinsonade auf der Verkehrsinsel »Wie spielt man Robinson?«, fragt Theo. »Man ist auf der Insel«, sagt Marlen, »und kommt nicht mehr runter.« »Und dann?«, fragt Theo. »Dann wartet man achtundzwanzig Jahre, und dann kommt ein Schiff.« »Wie lange sind wir schon hier?«, fragt Theo. »Zehn Minuten«, sagt Marlen. Theo wünscht sich jemanden zum Spielen. Da taucht Marlen auf. Sie lässt sich nicht wieder wegwünschen. Und sie nimmt Theo mit auf eine unglaubliche Reise. Unterwegs treffen sie Motorhaie und Quallenufos auf Verkehrsinsel, pflanzen Butterbrotbäume und bestellen mit Rauchzeichen Robinsonpizza. Dabei scheint der Eiermond, sie pupsen lustige Melodien und fliegen schließlich mit einem Heißluftballon nach Hause. Bestsellerautor Peter Stamm entführt mit seinem ersten Kinderbuch Leseanfänger*innen auf eine aufregende Reise. Bestechend leicht, klar und reduziert erzählt, trifft die Geschichte mitten ins Herz. Und zeigt, dass auch die ödeste Verkehrsinsel zum Abenteuerschauplatz werden kann, solange der Fantasie keine Grenzen gesetzt werden. Von Bestsellerautor Peter Stamm Einfacher Stil, große Erzählkunst Bezaubernde Bilder von Susanne Göhlich

      Theo und Marlen auf der Insel
    • Martin Buber und Martin Heidegger sind bedeutende Denker, die das Schweigen als Argument und philosophisches Ausdrucksmittel in ihren Werken nutzen. Sie stehen exemplarisch für eine alte Schweigetradition und werden als herausragende Exegeten einer Schweigekultur und -hermeneutik betrachtet. Das Schweigen ist für sie essenziell, um ihre Philosophie zu begründen und zu gestalten, und prägt maßgeblich ihr Werk. Die Geschichte des philosophischen Schweigens, in die ihre Mikrogeschichten eingebettet sind, erzählt von der ars silendi als einer alternativen Philosophiegeschichte, die das Verhältnis von Sprache und Welt sowie die Art des Sprechens neu interpretiert. Das Schweigen als philosophisches Organon hat seine Wurzeln in der Literatur und Dichtung und war von Beginn an Ausdruck von Wirklichkeit und Göttlichkeit sowie ein religiöses Kommunikationsmittel. Es manifestiert sich in mystischen, gnostischen, pythagoräischen, platonischen und neuplatonischen Kontexten und ist Teil vieler monastischer und kultischer Traditionen. Schweigen fungiert als jahrtausendealte Methode der Sprachskepsis und Wortvermeidung und verweist auf wortloses Staunen und implizites Wissen. Werner Beierwaltes bezeichnete 1965 in seinem Proklos-Buch die Geschichte des Schweigens als Desiderat. Dieses Buch erfüllt diesen Wunsch in komprimierter Form.

      Schweigende Denker - Sprachlosigkeit und Sprachskepsis bei Martin Heidegger und Martin Buber
    • Vorbei die Zeiten, als Kasernenquerulanten gegen die Schweizer Armee Sturm liefen. 25 Jahre nach Max Frischs Palaver lässt sich politisch gelassener über den Drill schreiben. Aber eben nur politisch; die Uniform hat noch aus jedem Mann einen hörigen Feldhasen gemacht. Die 'Diensttage' sind bei jeder Wachablösung auszuhändigen und bei jedem Wiederholungskurs auf Verlangen vorzuweisen.

      Diensttage
    • "Wenn ich schreibe, habe ich niemals Angst"

      Der literarische Blick auf die großen Themen des Lebens

      • 203 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Fünfzehn der bekanntesten deutschsprachigen Gegenwartsautoren geben Auskunft über ihre Schreibmotive. Sie sprechen freimütig über ihre Lebensthemen, über traumatische, komische oder dramatische Ursprünge ihres Schaffens. Was sind die autobiografischen Wurzeln der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur? Die Zeitschrift Psychologie Heute bat erfolgreiche und preisgekrönte Autorinnen und Autoren zum Gespräch – von Ernst Augustin über Ulla Hahn, Felicitas Hoppe und Hanns-Josef Ortheil bis zu Peter Wawerzinek. Sie erzählen von prägenden Kindheitserlebnissen, familiären Katastrophen und anderen Wegmarken und Wendepunkten in ihrem Leben. So entstanden überraschende, anrührende und erhellende Selbstporträts.

      "Wenn ich schreibe, habe ich niemals Angst"
    • Given a second chance with an old love, a coolly detached archivist questions the life he could have had, and whether it’s not too late to live it. A poignant, ingeniously constructed new novel from “one of Europe’s most exciting writers” (New York Times Book Review). Forty years ago—almost a lifetime—he confessed his love to a classmate and close friend, Franziska. Now, living in his late mother’s house with the obsolete archive of the newspaper he once worked for, he looks back on days spent poring over files and clippings, increasingly withdrawn from the world. His occasional relationships never amounted to anything, and the memory of Franziska—who became pop singer Fabienne—continues to haunt him as she appears in the media. When the two cross paths again, the possibility of a different life feels achingly real. But should he risk the comfort of his ordered existence for a romance that might never match what he imagined? A subtle, mesmerizing portrait of late-blooming passion, The Archive of Feelings showcases Peter Stamm at his best.

      The Archive Of Feelings
      3,6