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Barbara Bray

    Montaillou
    Jacques Lacan
    Mörderische Identitäten
    The Proust Screenplay
    Monsieur Proust
    Der Mann mit den Bäumen
    • Die 1953 geschriebene Erzählung basiert auf einer einfachen Geste: Eicheln in die Erde setzen. Tausendfach wiederholt wird diese Handlung zum Lebenssymbol, das die Entwicklung der Geschichte bestimmt. Der Akt, getragen von der Willenskraft eines Einzelnen, erlangt eine Dimension, die fast unvorstellbar ist und führt zur Wiederbelebung eines gewaltigen Waldes, durch den das Leben zurückkehrt. Diese Geste spiegelt eine innere Schönheit wider, die auf das Gute abzielt. Wie die sorgfältig ausgewählten Eicheln, die sich zu einem blühenden Lebensraum entwickeln, entfalten sich die präzisen Wörter in rhythmischen Sätzen voller Kraft. Die fiktive Geschichte wirkt so real, dass viele Leser sie für eine wahre Begebenheit halten. Sie unterstreicht die Vision eines besseren Umgangs mit der Umwelt und schafft eine Hauptfigur mit Vorbildcharakter. Die Einfachheit der Sprache und die klare Botschaft lassen den Leser die Bedeutung der Verbindung zur Natur spüren und den Wunsch, in Einklang mit ihr zu leben. Dieses Gefühl prägt sich dauerhaft ein, da es den tief verwurzelten Wunsch berührt, die Beziehung zur Natur zu pflegen. Als künstlerische Entsprechung zu dieser literarischen Wucht wird der Berliner Bildhauer Wolfgang Flad erwähnt, dessen Werke die Energie und Dynamik der Formen darstellen und eine Ästhetik von Wachstum und Vitalität verkörpern.

      Der Mann mit den Bäumen
      4,6
    • Monsieur Proust

      • 355 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Monsieur Proust ist ein Klassiker der Proust-Literatur. Das Buch wurde von Percy Adlon unter dem Titel Céleste erfolgreich verfilmt. Céleste Albaret war Prousts Haushälterin in den letzten neun Jahren seines Lebens. Neun Jahre lang hat sie den seit frühester Kindheit an Asthma Leidenden umsorgt und war seine geduldige und wißbegierige Zuhörerin. Erst fünfzig Jahre nach seinem Tod war Madame Albaret bereit, über ihre Zeit mit Proust zu berichten; ihr Buch wurde sogleich als literarisches Ereignis gefeiert. Ihr Bericht hat einen ganz eigenen Charme und gibt aufschlußreiche Einblicke in Arbeitsweise und Lebensführung, Ansichten und Eigenheiten und nicht zuletzt in den Humor und die Liebenswürdigkeit des Autors.

      Monsieur Proust
      4,7
    • The Proust Screenplay

      À la recherche du temps perdu

      • 166 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In the early 1970s Harold Pinter joined forces with director Joseph Losey and Proust scholar Barbara Bray to develop a screenplay of Proust's masterpiece, Remembrance of Things Past. Pinter took more than a year to conceive and write the screenplay and called the experience "the best working year of my life." Although never produced, Harold Pinter's The Proust Screenplay is considered one of the greatest adaptations for the cinema ever written.With fidelity to Proust's text, the screenplay is an extraordinary re-creation by one of the leading playwrights of our time. It is, in its way, a unique collaboration between two extraordinary writers united across more than half a century and two different cultures by a special concern for time and memory.

      The Proust Screenplay
      3,0
    • Mörderische Identitäten

      Essay

      • 143 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Warum bekriegen sich seit jeher Menschen im Namen der Rasse, der Religion oder der Herkunft? Amin Maalouf, in Frankreich lebender Essayist und preisgekrönter Romancier, geht dieser Frage auf historisch fundierte Weise auf den Grund. Ein engagiertes Plädoyer gegen Rassismus, Fundamentalismus und Segregation.

      Mörderische Identitäten
      4,1
    • Jacques Lacan

      • 831 Seiten
      • 30 Lesestunden

      Jacques Lacan (1901-1981) hat wie kein anderer Nachfolger Freuds die Psychoanalyse radikal und nachhaltig verändert. In den 60er Jahren gehörte er neben Roland Barthes, Michel Foucault und Claude Lévi-Strauss zu den führenden Köpfen des Strukturalismus. Elisabeth Roudinesco zeichnet das Leben Jacques Lacans im Kontext der politischen und intellektuellen Geschichte Frankreichs nach, wobei auch all die Geschichten und Affären, die sich um das enfant terrible Lacan ranken, nicht fehlen. Die Biographie des großen französischen Psychoanalytikers ist zugleich eine sachkundige Einführung in Lacans Lehre und Denksystem, deren zentrale Elemente und Entwicklung mit allen Etappen und Umbrüchen - ein Denken, dessen Wirkung im Feld der Theoriediskussionen von Psychoanalyse und Philosophie von kaum zu überschätzender Bedeutung ist.

      Jacques Lacan
      4,0
    • In the early 1300's the village of Montaillou & the surrounding mountainous region of Southern France was full of heretics. When Jacquest Fournier, Bishop of Pamiers, launched an elaborate Inquisition to stamp them out, the peasants & shepherds he interrogated revealed, along with their position on official Catholicism, many details of their everyday life. Basing his absorbing study on these vivid, carefully recorded statements of peasants who lived more than 600 years ago--Pierre Clergue, the powerful village priest & shameless womanizer is even heard explaining his techniques of seduction--eminent historian Le Roy Ladurie reconstructs the economy & social structure of the community & probes the most intimate aspects of medieval life: love & marriage, gestures & emotions, conversations & gossip, clans & factions, crime & violence, concepts of time & space, attitudes to the past, animals, magic & folklore, death & beliefs about the other world.

      Montaillou
      3,9
    • Marguerite Duras wurde am 4. April 1914 in Gia Dinh, Vietnam, geboren und starb am 3. März 1996 in Paris. Nach ihrem Abitur 1931 am Lycée Français in Saigon zog ihre Familie nach Paris, wo sie Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft studierte. Von 1935 bis 1941 arbeitete sie im Ministère des Colonies. 1939 heiratete sie Robert Antelme, mit dem sie ab 1940 in der Résistance aktiv war; Antelme wurde später ins Konzentrationslager Dachau deportiert. Ihr Debütroman erschien 1943 unter dem Pseudonym Marguerite Duras, er erhielt jedoch wenig Aufmerksamkeit. Mit "Un Barrage contre le Pacifique", das 1950 veröffentlicht wurde, erzielte sie größeren Erfolg. Duras war nicht nur Romanautorin, sondern auch Dramatikerin und Filmregisseurin. Ilma Rakusa, geboren am 2. Januar 1946 in Rimavská Sobota, ist die Tochter einer Ungarin und eines Slowenen. Ihre Kindheit verbrachte sie in Budapest, Ljubljana und Triest und absolvierte ihr Abitur in Zürich. Sie studierte von 1965 bis 1971 Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg und promovierte 1971. Von 1971 bis 1977 war sie Assistentin am Slawistischen Institut der Universität Zürich und ist seit 1977 Lehrbeauftragte. Zudem ist sie Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin, unter anderem für die Neue Zürcher Zeitung und DIE ZEIT. Rakusa ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt in Zürich.

      Der Liebhaber
      3,7
    • Yann Andréa Steiner

      • 95 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Sommer 1980. Die Geschichte »zwischen dem sehr jungen Yann Andréa Steiner und dieser Frau, die Bücher machte und die alt war und allein wie er« beginnt in Trouville. Behutsam skizziert Duras die aufkeimende Liebe, die den Tod von Anfang an in sich birgt. Parallel dazu erzählt sie von der unmöglichen Liebe zwischen dem kleinen Samuel Steiner und seiner Betreuerin Johanna Goldberg. Samuels Schwester wurde von den Nazis ermordet, seine Eltern deportiert. Yann Andréa wird zu Yann Andréa Steiner, und nicht allein der gemeinsame Name drückt die mythische Verwandtschaft zu Samuel, dem ebenfalls viel jüngeren Geliebten, aus. Duras' Erzählung von ihrer Liebe und der Angst darum schreitet mit dem Rhythmus der Wellen, des Windes und des Regens fort. Die Gespräche mit Yann führen zu einer weiteren Figur: Theodora Kats, eine in den Konzentrationslagern umgekommene junge Frau, deren Geschichte Duras nie hat aufschreiben können. Mir unbeschreiblicher Sogwirkung verknüpft die Duras Fiktion und Realität und macht aus »Yann Andréa Steiner« eine literarische Liebeserklärung an den langjährigen Gefährten.

      Yann Andréa Steiner
      3,7
    • Lenin's Embalmers

      • 215 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Professor Ilya Zbarski mummified Lenin two months after his death to maintain the Soviet founder's body in perpetuity. Between 1924 and the fall of communism in 1991, hundreds of millions of visitors paid their respects to the embalmed bodies of Lenin and later, Stalin. This text reveals the story of Zbarski, his family and of those who worked in the mausoleum laboratory. Lenin's body was plunged into a secret solution based on glycerine and potassium acetate. This story, unthinkable except in a totalitarian regime, is also that of the burgeoning Soviet Union and those who, disregarding Stalin and his growing antisemitic paranoia, believed that working in the shadows of the mausoleum would protect them forever. Abandoned by the State since 1991, the laboratory can only survive through the patronage of the "nouveaux riches" and the Russian mafia dynasties. The text includes both archival and contemporary photographs.

      Lenin's Embalmers