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Hartwig Schultz

    Romantik-Brevier
    Joseph von Eichendorff
    Die Frankfurter Brentanos
    Aus dem Leben eines Taugenichts
    "Unsre Lieb aber ist außerkohren"
    Schwarzer Schmetterling
    • Joseph von Eichendorff

      Eine Biographie

      Eichendorff war ein in sich widersprüchlicher Mensch, der den anarchischen Impuls, den er von Jugend an verspürte, in Bildern der Gefährdung literarisch auslebte. Der Verlust der elterlichen Güter in Schlesien zwang ihn zur Ausübung eines Brotberufs; sein Lebensgefühl ist geprägt vom Gedanken, immer zu spät gekommen zu sein. Die Romantik erlebt in seinen Erzählungen und Gedichten eine letzte Blüte, während er an seinem Beamtenschreibtisch – durchaus eigensinnig und widerständig – der preußischen Regierung dient. Besonderes Gewicht legt Hartwig Schultz auf Eichendorffs Werk, ausdrücklich auch auf unbekanntere Schriften. Dabei werden heute eher befremdliche Seiten nicht ausgespart, Eichendorffs Frauenbild etwa, wie es sich in seiner Bewertung Bettine von Arnims manifestiert, oder sein dogmatischer Antiprotestantismus. Ein neuer Blick fällt auf die zumeist als ideal verklärte Ehe des Romantikers und die Zeit, in der er von seinem Dienst in Königsberg freigestellt war, um in Berlin unter strenger Geheimhaltung an einem neuen Pressegesetz mitzuarbeiten.

      Joseph von Eichendorff2021
    • Wenn "Romantik" nicht nur eine Begleiterscheinung von Kerzenlicht und Kaminfeuer ist, sondern eine epochale Geisteshaltung in der Abgrenzung von Realismus und den Beschränkungen der erfahrenen Welt, dann kann Clemens Brentano getrost als ihr typischer Vertreter gelten. Nie glücklich, in sich ruhend, eins mit sich und frei von Ängsten, versuchte er stets, Leben und Poesie in Einklang zu bringen, und dabei entstand ein Werk geprägt von größten wilde Romanprosa, blendende Lyrik, fromme Erbauungstraktate, witzig-funkelnde Märchenerzählungen. Hartwig Schultz eröffnet mit seinem Buch Zugänge zu allen Bereichen von Brentanos vielgestaltigem Werk.

      Literatur Studium: Clemens Brentano1999
    • Aus dem Leben eines Taugenichts

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der Taugenichts ist Sohn eines Müllers und durch und durch Romantiker. Mit den elenden Philistern und der engen Welt, in der sie leben, will er um keinen Preis etwas zu tun haben. Als sein Vater ihn aus dem Haus wirft, damit er endlich lernt, für sich selbst zu sorgen, zieht er mit seiner Geige zu Fuß durchs Land bis nach Italien und lebt seine Freiheit. Auf einem Schloss hatte er sich in eine vornehme Dame verliebt, die er für unerreichbar hielt. Er sucht sie in Rom. Aber es zeigt sich, dass jemand ein Spiel mit ihm trieb. Er findet die Angebetete nördlich der Alpen und mit ihr sein Glück.

      Aus dem Leben eines Taugenichts1998
      3,4