Gratis Versand ab € 9,99
Bookbot

Nina Lutz

    Linguistische Textanalyse eines Auszuges aus dem Tagebuch von Joseph Goebbels
    Maximilian I. und Maria von Burgund
    • Maximilian I. und Maria von Burgund

      Motive und Ziele einer Heiratsverbindung im späten Mittelalter

      Die Hochzeit von Maximilian I. und Maria von Burgund am 19. August 1477 war ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte, das die Entwicklung der Habsburger und Burgunder prägte. Bereits 1463 regte Papst Pius II. eine Heiratsverbindung an, um die militärische und finanzielle Stärke Burgunds mit dem römischen Kaisertum zu verknüpfen. Obwohl die Verhandlungen zunächst scheiterten, blieb das Heiratsprojekt für Karl den Kühnen attraktiv, da es die Möglichkeit bot, Burgund zum Königreich zu erheben. 1473 führten verschiedene politische und ökonomische Interessen Karl den Kühnen und Friedrich III. in Trier zusammen. Diese Arbeit untersucht die Motive und Ziele der Heiratsverbindung im späten Mittelalter am Beispiel der Ehe von Maximilian I. und Maria von Burgund. Es wird analysiert, wer die Eheschließung anregte, welche Grundgedanken dahinterstanden und welche Vorteile sich für die jeweiligen Herrscherhäuser ergaben. Das Ziel der Ausarbeitung ist es, die Beweggründe und Ziele hinter dieser Vermählung zu ergründen und zu beleuchten, wie es Maximilian und Maria letztendlich mit ihrer Ehe erging.

      Maximilian I. und Maria von Burgund
    • Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,3, Universität Kassel. Die Dokumente wurden in langwieriger Entzifferungsarbeit transkribiert und im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte veröffentlicht. Dr. Elke Fröhlich, wissenschaftliche Mitarbeiterin des IFZ, leitete das Editionsprojekt der Tagebücher von Joseph Goebbels und gab diese in 10 Bänden und 14 Teilbänden heraus. Die Veröffentlichung umfasst maschinenschriftliche Tagebücher Goebbels von Juli 1941 bis April 1945. Die vorliegende Ausarbeitung analysiert linguistisch einen Auszug aus Goebbels' Tagebucheintrag vom 8. November 1932 unter Verwendung des textsemantischen Analyserasters TEXSEM. Die Quelle stammt aus der Quellensammlung von Heinz Hürten und liegt nicht in handschriftlicher Form vor. Nach Kontaktaufnahme mit dem Institut für Zeitgeschichte wurde bestätigt, dass die Goebbels-Tagebücher auf Mikrofilmen vorliegen und nur im Institut in München eingesehen werden können. Der E-Mailverkehr dazu ist im Anhang. Die Analyse behandelt zunächst den kommunikativ-pragmatischen Rahmen des Textes, einschließlich des Textproduzenten, des Mediums sowie der Ausgangssituation. Danach wird die textuelle Makrostruktur, einschließlich Textsorte und Binnenstruktur, untersucht. Abschließend erfolgt eine Analyse der mikrostrukturellen Aspekte, gefolgt von einem Resümee zur Zusammenfassung der Ergebnisse.

      Linguistische Textanalyse eines Auszuges aus dem Tagebuch von Joseph Goebbels