Veronica droht in einem Café an einem Stück Brioche zu ersticken. Kaum ist sie wieder zu Atem gekommen, lässt ihr Retter durchblicken, dass er eine wichtige historische Stätte entdeckt hat, gleich hier in der italienischen Stadt Cosmarate – eine willkommene Story für die Fernsehfrau. Die Sensation des antiken Theaters zieht schnell weite Kreise, ruft Politik und Wissenschaft auf den Plan. Bis der Traum vom Theater platzt und alle ihr blaues Wunder erleben.
Auf einer entlegenen Insel im Mittelmeer liegt das Luxusresort Villa Metaphora: ein Mikrokosmos, in dem wilde Natur auf raffinierte Zivilisation trifft, internationale Gäste auf lokales Personal. Doch das Idyll entpuppt sich schon bald als eine luxuriöse Falle.
Andrea de Carlo erzählt vor dem Hintergrund der Revolte von 1968 die Geschichte einer Freundschaft und exemplarisch die Geschichte seiner Generation. Mario, der Ich-Erzähler, und Guido, beide aus mehr oder weniger kleinbürgerlichen Verhältnissen, lernen sich in der Schule kennen, 1968 in Mailand. Guido ist der aggressivere, frühreif, voller Ideen und Utopien, antiautoritär, Mario ist von ihm fasziniert, hängt sich an ihn an. Sie erleben zusammen die politische Revolte jener Jahre, aber auch die erste Liebe. Dann trennen sich ihre Wege...
Ein junger Autor zwischen der Frau, die er liebt, und dem Literaten, den er bewundert und der ihn fördert: In diesem modernen Künstlerroman wird das Schriftstellerdasein zum Abenteuer. Unter De Carlos Feder entsteht ein spannendes und scharfes Bild des heutigen – korrupten – Italien: Der Leser blickt hinter die Kulissen und erfährt Aufschlussreiches über das Innenleben von Redaktionsstuben und Literaturbetrieb.
Als Durante ins Val di Poggio kommt, verändert sich alles. Denn er sagt, was er denkt, und er tut, was er sagt. Faszinierend, finden die Frauen. Irritierend, finden die Männer.
Livio ist verliebt in Misia, doch sie liebt Marco, der ihre Gefühle zwar erwidert, doch vor Bindung ebenso zurückscheut, wie er das Establishment fürchtet. Und dennoch: Trotz bewegter Zeiten reißen die Bande zwischen den dreien nicht. Nicht nur mit zwanzig hat man das Leben noch vor sich, sondern auch mit vierzig.
Das Geheimnis? Leidenschaftlich sein: In der Liebe, der Freundschaft, als Künstler..."
Die Liebe zum Kochen wurde Margherita in die Wiege gelegt. Wie einst ihr Vater – ein Sternekoch – führt nun auch sie ein Restaurant in Venedig. Trotzdem scheint sie für ihren Vater kaum zu existieren. Und irgendwie, merkt sie, ist sie auch sich selbst abhandengekommen. Als der Vater zu einer Fernseh-Kochshow eingeladen wird, begleitet ihn Margherita – und begibt sich damit auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird.
Wahre Liebe gibt es nicht. Nur Beziehungen, die ein wenig Sicherheit geben – so sieht es Clare. Oder Affären – so Daniel. Bei einem Autounfall begegnen sich die beiden zum ersten Mal. Denkbar unromantisch. Doch derart nüchtern beginnen nur die ganz großen Liebesgeschichten.
Peaceville in Connecticut: Paradies des Friedens und der Nächstenliebe. So wollen es zumindest die Anhänger des Gurus, die sich dort niedergelassen haben. Um den Frieden ist es allerdings geschehen, als der junge Italiener Uto auftaucht. Mit seiner Punkfrisur, der Ledermontur und der Sonnenbrille tritt er gegen das unermüdliche Lächeln der Sinnsucher an - und weckt durch sein mitreißendes Klavierspiel geheime Sehnsüchte.
Wer hat ihn nicht den Traum von einem glücklicheren Leben, weitab von Handygeklingel, Hektik und Verkehr? Fünf Städter suchen ein Haus auf dem Land und das einfache Leben in der Natur. In den Wäldern Umbriens finden sie es und es ist ein Alptraum.
Milena führt eine Gelateria in einem Städtchen in der Provence. Als eines Tages der Leadsänger einer legendären Rockband in der Tür steht, erkennt sie ihn zunächst nicht. Nick ist bezaubert von den exquisiten Eissorten. Und von Milena. Welten trennen die beiden, doch eins haben sie gemeinsam: Sie versuchen, Wunder zu vollbringen. Milena in Form von Gelato und Nick mit seiner Musik.
"Nie wieder", denkt Leo Cernitori nach seiner gescheiterten Ehe, bis er die rätselhaft reizvolle Manuela trifft und sich dem Spannungsbogen einer neuen Liebe doch nicht entziehen kann. Was mit Leidenschaft beginnt, steigert sich über Eifersucht und Verwüstung zum bedrohlichen Finale Furioso.
Mara liebt ihr altes Haus in Ligurien. Im Sommer arbeitet sie dort an ihren Skulpturen. Ihr Mann hingegen, ein Anthropologe, mag weder Haus noch Dorf und zieht sich in die Welt der Wissenschaft zurück. Als das Dach einstürzt und ein mysteriöser Typ aus dem Ort anbietet, es zu reparieren, kann Mara nicht nein sagen, obwohl sie damit ihre Ehe aufs Spiel setzt.
Er ist Mitte 40, rührend unerwachsen und hartnäckig freiheitsliebend, er versucht, sich im Leben neu zu orientieren. Sie ist 16 und weiß, was sie will, sie hat klare Ansichten über die Liebe und das Leben: Vater und Tochter. Gemeinsam fahren sie von Italien in die Camargue – durch mittelalterliche Städtchen und wilde, unbewohnte Landstriche. Dabei reden sie über all das, was ihnen am Herzen liegt – über das Elend der Liebe und die scheinbar unüberwindlichen Hindernisse zwischen Mann und Frau. Sie streiten und lachen, sie schweigen sich an und söhnen sich aus. Und sie stellen am Ende ihrer Reise fest, daß es die Unterschiede sind, die sie so stark aneinander binden.
»Kennst du jemanden, der glücklich ist? Der pure Freude darüber empfindet, zu genau diesem Zeitpunkt an genau diesem Ort zu sein?« Ob dieser Ort womöglich Albertas chaotische Küche ist, in der der etwas verwirrte Luca eben einen Topf Spaghettiwasser aufsetzt? Alberta jedenfalls war wenige Stunden zuvor Lucas Retterin, die Dea ex machina gewesen, die ihn in ihrem verbeulten roten Kastenwagen vom Straßenrand aufgelesen hatte – nachdem er bei einem Reitunfall dramatisch gestürzt war. Es ist diese lebensgefährliche Situation, die Luca die Augen öffnet, die sein Bewußtsein unwiederbringlich verändert. Was hält ihn eigentlich noch bei seiner langjährigen Freundin Anna, was ist aus seinen Aussteigerträumen geworden? Das Unbeschwerte und Authentische, das er sich vom Leben auf dem Land erhofft hatte, ist bereits wieder so gleichförmig geworden. Intuitiv folgt Luca der Eingebung eines Augenblicks ...
Ein Wissenschaftler hinterlässt seinen Söhnen ein hochbrisantes Geheimnis. Fabio sieht dadurch seine politische Laufbahn gefährdet, Lorenzo hingegen möchte fortführen, was der Vater begonnen hat. Mit dem Auftauchen einer mysteriösen jungen Dänin eskaliert der Bruderzwist vollends.
Fjodor Barna, ein junger Amerikaner in Mailand, fühlt sich fremd in einer Gesellschaft, die nur aus vorgestanzten Figuren besteht. Doch anstatt zu protestieren, beobachtet er nur und wundert sich. Dann trifft er auf eine, die fliegen kann: Malaidina, ein Wesen aus einer anderen Welt, der er nachzujagen beginnt.
Schauplatz des Romans ist die Hauptstadt eines imaginären Landes. Die Handlung spielt im Regierungspalast, wo Macno, ein ehemaliger Rockstar, als Diktator mit seinem Gefolge lebt, als da sind ein Pianist, ein Medienexperte, ein Botaniker, eine Ballerina und ein Schriftsteller, der als Leibwächter fungiert.
Ein junger Italiener kommt durch den Zufall einer flüchtigen Ferienbekanntschaft nach Los Angeles, wo er unbekümmert in den Tag hineinlebt, sich mit Supermarktdiebstählen und Gelegenheitsarbeiten durchschlägt, bis er als Italienischlehrer an einem Privatinstitut die Hollywood-Diva Marsha Mellows kennenlernt, deren Film Creamtrain er beinahe auswendig kennt
Mila e Jack si conoscono fin da ragazzini, quando passavano le estati presso le rispettive nonne a Lungamira, cittadina di mare sulla costa adriatica.Per anni le loro frequentazioni si sono alternate a cicliche separazioni, nutrite da un’intensa corrispondenza tra l’Italia e l’Inghilterra. Fedeli a un patto di sincerità assoluta, Mila e Jack sperimentano cambiamenti di luoghi e rapporti, ma continuano a coltivare la loro amicizia febbrile, che sembra fermarsi appena al di qua di una storia d’amore. Finché Jack sparisce nel nulla, per sette lunghi anni. Poi a sorpresa riappare, in una veste inattesa.Con questa sua ventiduesima opera, Andrea De Carlo torna ai temi più cari ai suoi lettori, l’amicizia e l’amore, a cui imprevedibilmente ne mescola un terzo, la religione. Io, Jack e Dio racconta di un legame necessario e insostituibile, di una ricerca spirituale senza compromessi, e dei sentimenti complicati e contraddittori tra un uomo e una donna che non possono fare a meno uno dell’altra.
La mattina del primo gennaio Veronica Del Muciaro, inviata di un programma televisivo di grandi ascolti, sta per morire soffocata da una brioche in un caffè storico di Suverso, prospera cittadina del nord. La salva uno strano e affascinante archeologo, il marchese Guiscardo Guidarini, che le rivela di aver riportato alla luce un sito importante. L'inviata scopre di cosa si tratta e lo rende pubblico in diretta tv, scatenando una furiosa competizione tra comuni, partiti rivali, giornalisti e autorità scientifiche.Con Il teatro dei sogni Andrea De Carlo applica le sue capacità di osservazione sociale e di indagine psicologica a un romanzo fortemente contemporaneo, polemico ed esilarante, che scava nelle ragioni dei quattro protagonisti e ne fa emergere verità, segreti, ambizioni, paure e sogni sopiti.
Leo Cernitori, fotografo professionista, si è specializzato in fredde, rassicuranti nature morte. Non esegue ritratti, e soprattutto, dopo il fallimento del suo matrimonio, evita qualunque coinvolgimento emotivo. Il destino è però in agguato, e quando una sera conosce Manuela, un'arpista bizzarra e istintiva, il suo futuro è segnato. La musicista lo trascina in un vortice di intelligenza, musica, dolore, gioia di vivere e paura. Una passione travolgente che nasconde una pericolosa zona d'ombra, nella quale Leo viene risucchiato fino a perdere definitivamente ogni controllo.
Príbeh jeho hlavného hrdinu sa končí šťastne, v Grécku, v spoločnosti milovaného dievčaťa. Začal sa však celkom inakšie, v Amerike, haváriou na ulici v Los Angeles...