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Metin Batkin

    Die Rezeption »westlicher« Verfassungsrechte in der Türkei.
    • Die Rezeption »westlicher« Verfassungsrechte in der Türkei.

      Die türkische Verfassung von 1961.

      • 331 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Autor untersucht, welche westlichen Normen, Prinzipien und Institutionen in der türkischen Verfassung von 1961 übernommen wurden. Dabei analysiert er die Gründe, Legitimationen und Grenzen der Rezeption westlicher Verfassungsrechte. Die Arbeit zeigt, dass die Verfassung von 1961 eine Komposition aus verschiedenen Verfassungsordnungen war, insbesondere der italienischen Verfassung von 1947/1948 und dem deutschen Grundgesetz von 1949. Die Rezeption westlicher Rechtskonzepte war seit den Reformperioden im Osmanischen Reich und verstärkt seit der Gründung der Republik Türkei ein zentrales Element der Rechtsentwicklung. Die Untersuchung behandelt die Entstehung der Verfassung im historischen Kontext, einschließlich autoritärer Zivilregierung, politischer Unruhen und Militärinterventionen. Zudem wird die Rolle Kemal Atatürks und die Identität der Republik Türkei im Zusammenhang mit dem Osmanischen Reich beleuchtet. Die Wahl der italienischen und deutschen Verfassungen als Hauptinspirationsquellen wird durch den Anspruch auf Modernität, Erfahrungen mit Diktaturen und Antikommunismus in der Türkei erklärt. Die Arbeit thematisiert auch die Grenzen der Rezeption, wie türkischen Nationalismus, den Einfluss des Islam und die Rolle des Militärs. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und bewertet.

      Die Rezeption »westlicher« Verfassungsrechte in der Türkei.