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Ena Marchi

    Balzac und die kleine chinesische Schneiderin
    Die Langsamkeit
    Die Identität.
    Der Gott des Gemetzels
    Verratene Vermächtnisse
    Het nieuwe Italiaans zonder moeite
    • Zwei 11jährige Jungen prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten Leuten, wie es die Eltern sind, spricht man die Sache gemeinsam durch, schließlich ist man nicht in der Banlieu, wo die Autos brennen. Daraus entwickelt sich ein Elternabend mit furiosem Verlauf, in dem die dünne Haut bürgerlicher Kultiviertheit erst sichtbar wird und dann auch auf erhellende Weise platzt.

      Der Gott des Gemetzels2011
      3,9
    • Sie hat einen dicken schwarzen Zopf, zwei hinreißende Schühchen aus rosafarbener Seide und das zauberhafteste Lächeln, das man sich vorstellen kann: die Kleine Schneiderin aus dem abgelegenen Bergdorf, in die sich der junge Luo gleich beim ersten Anblick verliebt. Er und sein Freund, zwei Studenten, die zur »kulturellen Umerziehung« hierher ans Ende der Welt verschickt wurden, merken bald, daß sie nur eine einzige Möglichkeit haben, ihre Haut zu retten: Sie müssen in den Besitz jenes wunderbaren Lederkoffers gelangen, der die – verbotenen – Meisterwerke der westlichen Weltliteratur enthält. Denn nur daraus können sie die Lebensenergie und den Esprit schöpfen, die sie brauchen, um den Widrigkeiten ihres Daseins und der Willkür des Dorfältesten Paroli zu bieten. Und vielleicht können sie am Ende sogar das Herz der Schneiderin gewinnen …

      Balzac und die kleine chinesische Schneiderin2001
      3,7
    • Chantal und Jean-Marc sind ein glückliches Paar. Als Chantal eines Tages entdeckt, daß sich die Männer nicht mehr nach ihr umdrehen, ist Jean-Marc voller Mitgefühl. Dann, eines Tages bekommt sie einen Liebesbrief. Für kurze Zeit entfacht der anonyme Bewunderer - der Stammgast im Bistro, oder vielleicht der Bettler an der Ecke? - eine neue Leidenschaft in ihr. Aber wie reagiert Jean-Marc? Fast unmerklich wird aus der höchst realistischen Liebesgeschichte für die beiden ein Alptraum. »Vor der Wucht dieses aufregenden Textes gibt es kein Entkommen.« Verena Auffermann, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

      Die Identität.1997
      3,8
    • Die Langsamkeit

      • 150 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Kundera verknüpft in diesem furiosen, ebenso witzigen wie tiefsinnigen Roman zwei Liebesgeschichten, die mehr als zwei Jahrhunderte auseinander liegen. Da ist der Schriftsteller, der mit seiner Frau eine Nacht auf einem französischen Landschloß verbringt, und der junge Chevalier aus einer französischen Rokokonovelle, der zum Verführer und Opfer der in allen Listen der Liebe erfahrenen Madame de T. wird. Ein hohes Lied auf die Kunst der Verführung und ein Lob auf die Langsamkeit, weil sie die erste ihrer Tugenden ist.

      Die Langsamkeit1995
      3,7
    • Verratene Vermächtnisse

      • 265 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Wer schon immer wissen wollte, wie (literatur)wissenschaftliche Sekundärliteratur lesbar aussehen könnte, der greife zu Kunderas Verratene Vermächtnisse. So amüsant wie seine Erzählungen und Romane liest sich auch dieser lange Essay, in dem sich Kundera mit Autoren und Komponisten beschäftigt - hauptsächlich mit deren Rezeptionsgeschichten. Hauptthese des Buches: Viele wichtige Werke dieses Jahrhunderts aus Musik oder Literatur seien gegen den Willen ihrer Schöpfer entstellt, verstümmelt oder falsch interpretiert überliefert. Kundera wagt etliche kühne Thesen - eine davon, Max Brod hätte sich an Kafkas Weisung halten müssen, all die Kafka-Werke zu vernichten, die Kafka nicht ausdrücklich zur Publikation freigegeben habe. Hiebe verteilt Kundera an die Exegeten und Interpreten, zumal an die sogenannten Werkimmanenten. Sehr viel ist auch die Rede von Musik. Kundera hat auch Kompositionslehre studiert.

      Verratene Vermächtnisse1994
      4,1