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Christian Ferrara

    Useppe und die Anderen - Elsa Morantes Kindheitsbild in "La Storia"
    • Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Italianistik, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Veranstaltung: Italienische Literatur des 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch. Im Jahr 1968 veröffentlichte Elsa Morante einen Gedichtsband, der Mythen, Märchen, Fabeln und die Erlebniswelt des Traumes thematisiert. In ihrem Traumtagebuch von 1938 reflektiert sie, dass die Gestalten und Ausdrucksformen des Traumes ihr stärker einprägen als die Wirklichkeit. Zentrale Motive sind Tiere, Kinder und die Unschuld. Morante postuliert, dass nur Kinder die Welt retten können, während sie in ihrem Roman "La Storia" die Idee äußert, dass das Unglück des Erwachsenwerdens liegt. Die Hausarbeit untersucht Morantes Kindheitsbild, insbesondere die Figur Useppe in "La Storia". Anhand von Textstellen und Schlüsselbegriffen wird der "il bambino straordinario della letteratura italiana" analysiert, um zu verstehen, wie Morante ihre eigene Wirklichkeit und Erfahrungen in diesem Roman verarbeitet hat. Ihr Tagebucheintrag vom 23.1.1938 verdeutlicht, dass das Erinnern vielleicht eine Form des Erfindens ist.

      Useppe und die Anderen - Elsa Morantes Kindheitsbild in "La Storia"