Axel Hütte Bücher
- Hutte, Axel




Axel Hutte Terra Incognita /anglais/allemand
- 175 Seiten
- 7 Lesestunden
Published on the occasion of the major 2004 retrospective exhibition, Axel Hütte: Terra Incognita, at the Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid. The catalogue covers key works from 1982-2003, including his portrait typologies. From the publisher: "Axel Hütte, born in Essen in 1951 and a member of Bernd Becher's master class at the Düsseldorf Academy of Art, is one of the group of younger German photographers who, in the past twenty years, have established a firm presence on the international art scene. Early on, Hütte has been fascinated by landscape photography, albeit a broad theme but one in which his particular approach has spawned an almost programmatic portrayal of the confrontation between the city and the countryside. Between pure 'pieces of nature' (mist-shrouded mountain peaks, panoramic jungles and deserts, ocean horizons and night skies) and their opposite (oppressive street vistas that are quite literally dead-ends), Hütte repeatedly moves in some grey zone that is a neither/nor: industrial estates on the edge of town, company buildings in green belts, farmed land, seen through the concrete pillars of new commercial buildings..." Axel Hütte's focus is the confrontation between city and countryside, between foggy mountains, deserts, sea horizons or night skies and uneasy no-exit streets."
Towards the wood
- 83 Seiten
- 3 Lesestunden
Axel Hüttes 'Spiegelungen' spielen mit dem Mythos des Narziß, der sich in sein Spiegelbild verliebt und diese Liebe mit dem Tod bezahlt. Seit der Erfindung dieses Mythos im Allgemeinen und des Spiegels im Besonderen üben Wasseroberflächen, vor allem, wenn sie von Bäumen umgeben sind, eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Hüttes neue Bilder sind in gewissem Sinne Weiterentwicklungen seiner Urwald-Aufnahmen. Beim Blick durch sein Objektiv entdeckte er eines Tages das aufrecht stehende Spiegelbild einer menschlichen Gestalt auf der dunkelgrünen Oberfläche eines Gewässers. Die Plattenkamera, mit der Hütte arbeitet, gibt die Welt auf dem Kopf stehend wieder – und zeigte ihm das Spiegel bild jetzt in nochmaliger Umkehrung, also 'richtig' herum. Diese Entdeckung faszinierte ihn so, dass er den Spie gelungen eine eigene, seine jüngste Serie widmete. Ausgehend von einem an sich einfachen optisch-phy sikalischen Gesetz gelangte er zu Bildern, die die Wahrnehmung nachhaltig irritieren und unseren Sinnen scheinbar spielerisch Rätsel aufgeben. Die Wasseroberflächen, die wir sehen, sind unleugbar real – Hütte bearbeitet seine Photographien nicht digital –, und doch hinterlassen herabgefallene Blätter oder aufgebrochenes Eis Spuren von Irrationalität in den Bildern. Sie wirken seltsam fremd, wie im Traum gesehen und der greifbaren Wirklichkeit entrückt.