Gratis Versand ab € 9,99
Bookbot

Delia Maria Palenker

    Die Bindung der gesonderten Verlustfeststellung an den Einkommensteuerbescheid
    • Die Bindung der gesonderten Verlustfeststellung an den Einkommensteuerbescheid

      Eine Rechtsprechungsanalyse zu § 10d Abs. 4 EStG vor und nach Inkrafttreten des JStG 2010 und ihre Folgen für den Rechtsschutz

      • 280 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Das Jahressteuergesetz 2010 hat das Recht der gesonderten Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags reformiert und die geänderte BFH-Rechtsprechung zu § 10d Abs. 4 EStG a.F. ausgehebelt. Die Arbeit untersucht die Reichweite der neu normierten Quasi-Grundlagenwirkung des Steuerbescheids und deren Folgen für den Rechtsschutz. Verluste, die im Entstehungsjahr aufgrund unzureichender positiver Einkünfte nicht verrechnet werden, sind nach § 10d Abs. 4 EStG gesondert festzustellen, um sie in den Folgejahren abziehen zu können. Das Nebeneinander von Verlustfeststellungsbescheid und Steuerfestsetzung ist seit der Einführung des Feststellungsverfahrens komplex und wurde 2010 grundlegend reformiert. Die Autorin zieht aus einer tiefgreifenden Rechtsprechungsanalyse Rückschlüsse für eine rechtssichere Anwendung der geltenden Norm. Zudem untersucht sie die inhaltliche Bindungswirkung des Steuerbescheids und zeigt mögliche Fallstricke auf, die sich im Rechtsbehelfsverfahren für Rechtsanwender und Rechtsschutzsuchende ergeben können. Das Inhaltsverzeichnis umfasst die Gesetzesgenese des Verlustfeststellungsverfahrens, die Voraussetzungen des Feststellungsbescheids als Grundlagenbescheid, die Bindung der Verlustfeststellung an den Steuerbescheid im Wandel der höchstrichterlichen Rechtsprechung und die Konsequenzen der Bindung an den Steuerbescheid für den Rechtsschutz.

      Die Bindung der gesonderten Verlustfeststellung an den Einkommensteuerbescheid