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Britta Richter

    Verbundenheit
    • Verbundenheit

      Die Konstruktion der religiösen Selbst-Identität als Sinnsystem

      • 568 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Ist Verbundenheit die Essenz von Spiritualität? Und wie könnte ein Religionsmodell aussehen, das diese als zentrale Bewusstseinsqualität integriert? Britta Richter entwickelt auf Basis qualitativer Daten aus Interviews mit Langzeitpraktizierenden aus spirituellen und künstlerischen Bereichen Modelle religiöser Selbst-Identität. Sie analysiert phänomenologisch die narrativen Sinn-Konstruktionen und deren Ursprung im praktischen Tun. Dabei zeigt sie, dass Bindungen an Sinn-Quellen, Praktiken und Habitus einer ontologischen Handlungslogik des Seins-Bewusstseins folgen. Sie rekonstruiert, wie im Spannungsfeld von Immanenz und Transzendenz, Welt-Beziehung und Seins-Beziehung, bedingtem und unbedingtem Sinn, das Seins-Sinn-Bewusstsein verkörpert wird. Unter Berücksichtigung bindungstheoretischer und theologischer Ansätze entwickelt die Autorin ein Verständnis von symbolischer Identität, in dem das Selbst durch Praktiken von Verbundenheit und Selbst-Transzendenz in der Gesellschaft als verkörperte Religion individuiert. Die Untersuchung umfasst verschiedene Fallbeispiele, die unterschiedliche Dimensionen des Selbst und deren Beziehung zu Sein und Sinn beleuchten, sowie die theoretische Fundierung des Netzwerk-Modells religiöser Selbst-Identität.

      Verbundenheit