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Oliver Hiltl

    Rechtsbegründung in multikultureller Gesellschaft.
    Autonomiekollisionen in multidiversifizierter Gesellschaft.
    • Autonomiekollisionen in multidiversifizierter Gesellschaft.

      Arbeitsrechtliche Abwägungen bei Ethosgemeinschaften.

      • 455 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die Untersuchung fokussiert auf die Kollisionen verschiedener Autonomien in diversifizierten Gesellschaften und beleuchtet die Spannungen zwischen ethischen Überzeugungen, gesellschaftlichen Meinungen und individuellen Auffassungen. Im Zentrum steht die aktuelle Kontroverse zum kirchlichen Arbeitsrecht, insbesondere die Weiterentwicklung der juristischen Ausrichtung der kirchlichen Autonomie in Bezug auf Loyalitätspflicht, Streikausschluss und den Dritten Weg. Es werden Prinzipien für eine europakonforme Konzeption der Kirchenautonomie erarbeitet, die die Teilhabe des einzelnen Arbeitnehmers am eigenen Ethos und am Kollektiv der Religionsgemeinschaft fördert. Das Inhaltsverzeichnis gliedert sich in mehrere zentrale Themen: Zunächst wird die Kirchenautonomie im Kontext des Individualarbeitsrechts betrachtet, gefolgt von der kritischen Untersuchung der Loyalitätsobliegenheit im Chefarztfall. Anschließend wird der Ausschluss von Arbeitskämpfen analysiert, gefolgt von den Bedingungen und Praxisfolgen. Ein weiterer Abschnitt widmet sich dem Kollektivarbeitsvertrag und der Kontrolle des Rechtsregelungsrechts. Schließlich wird die Stellung der Kirche in Bezug auf das Bundesverfassungsgericht und den Gerichtshof der Europäischen Union thematisiert. Die Arbeit schließt mit einer Bilanz zur Kirchenautonomie und einem umfassenden Anhang, der Literaturverzeichnisse und Verzeichnisse der Canones des Codex Iuris Canonici enthält.

      Autonomiekollisionen in multidiversifizierter Gesellschaft.
    • Rechtsbegründung in multikultureller Gesellschaft.

      Impulse Antonio Rosminis.

      • 207 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Wie kann unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen eine belastbare Ausgestaltung von Recht und Rechtskonzeption gelingen? Diese Arbeit zeigt, wie multikulturelle Rechtsbegründung auf der Erkenntnisfähigkeit des Menschen basiert und transzendentalen sowie transzendenter Überzeugungen verbunden werden kann, ohne Identitätsverluste zu erleiden. In der aktuellen Suche nach einer tragfähigen Definition von Recht und Rechtskonzeption wird die Stimme des Vordenkers Antonio Rosmini hörbar. Seine Rechtsphilosophie bietet Aufschluss über die Definierbarkeit seines Rechtsbegriffs und die fünf konstitutiven Elemente: Subjekt-Aktivität, personale Aktivität, Handlungswert, Handlungserlaubtheit und Rücksichtspflicht. Zudem werden konzeptionelle Charakteristika der Rechtskonzeption, die auf Moral und Personalität basieren, untersucht. Eine zweigleisige Rechtskonzeption wird nachgewiesen, die Rosminis transzendentalphilosophische Argumentation mit seiner transzendenzphilosophischen Auffassung aus Theologie und Ontologie in Einklang bringt. Mit diesem Ansatz könnte Europa multikulturell weitergedacht und im Recht verbunden werden, um einer multikulturellen Gesellschaft gerecht zu werden. Die Arbeit umfasst die Definition des Rechtsbegriffs bei Rosmini, die Untersuchung definitorischer Elemente, den Vergleich mit bedeutenden Rechtsbegriffen und Strömungen sowie die ontologische Rechtsbegründung.

      Rechtsbegründung in multikultureller Gesellschaft.