Auf welche Weltordnung steuern wir zu? Die liberale Demokratie steckt in der Krise, nach einer langen Phase der Demokratisierung sind wir wieder in einer Welt der Macht angelangt, bedingt vor allem durch autoritäre Bewegungen, technologischen Wandel, Neoliberalismus und Identitätspolitik. Mit seinen Gedanken zur Lage der Welt zeigt Francis Fukuyama, warum das freiheitliche Denken für die westlichen Gesellschaften im 21. Jahrhundert alternativlos ist. Vor allem aber macht er deutlich, warum wir für die Freiheit kämpfen müssen, wollen wir ihr Überleben sichern und das Risiko einer autoritären Weltordnung eindämmen. Ein inspirierend persönliches Buch mit politischer Weitsicht, von einem der einflussreichsten Denker unserer Zeit.
Francis Fukuyama Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Francis Fukuyama ist ein amerikanischer Philosoph und Politikwissenschaftler, der für seine tiefgreifenden Analysen von Geschichte, Ideologie und der Entwicklung der liberalen Demokratie bekannt ist. Er erlangte weitreichende Anerkennung für seine These vom „Ende der Geschichte“, die die liberale Demokratie als Endpunkt der menschlichen Regierungsformen postulierte. Später entwickelte Fukuyama seine Gedanken weiter und untersuchte die Auswirkungen der Biotechnologie auf die menschliche Natur und die gesellschaftliche Ordnung, was neue komplexe Überlegungen zur Zukunft politischer und sozialer Strukturen einbrachte.







Der Liberalismus und seine Feinde
- 224 Seiten
- 8 Lesestunden
Hat der Liberalismus noch eine Zukunft? Die Demokratien stecken weltweit in der Krise. Militärischen Drohgebärden und der Spaltung der Gesellschaft haben sie scheinbar nichts entgegenzusetzen. Francis Fukuyama unterzieht unserem System einen Stresstest: Sind die Prinzipien des Liberalismus als Grundlage unseres Handelns noch zeitgemäß? Corona-Einschränkungen, Hetze und Falschinformationen in den sozialen Medien, die aggressive Politik von Russland und China, populistische Führer im Westen: Der westliche Liberalismus erscheint heutzutage schwach und nicht in der Lage, unsere drängenden Probleme zu lösen. Dass er Menschen- und Bürgerrechte nicht ohne langwierige Prozesse einschränken mag, scheint heutzutage ein Nachteil zu sein. Man könne nicht alle Menschen gleich behandeln, heißt es dieser Tage von links wie von rechts, allerdings mit unterschiedichen Vorzeichen. Francis Fukuyama untersucht in seinem so kurzen wie prägnanten Buch, welche Werte ein echter Liberalismus vertreten muss, inwiefern der Neoliberalismus seinem Ansehen geschadet hat, und wie wir auf die Herausforderungen der Gegenwart antworten müssen, wenn wir unsere Freiheit nicht verlieren wollen.
»Intelligent und klar – wir brauchen mehr Denker, die so weise sind wie Fukuyama.« The New York Times In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl der demokratischen Staaten weltweit erschreckend schnell zurückgegangen. Erleben wir gerade das Ende der liberalen Demokratie? Der US-amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, Autor des Weltbestsellers Das Ende der Geschichte, sucht in seinem neuen Buch nach den Gründen, warum sich immer mehr Menschen antidemokratischen Strömungen zuwenden und den Liberalismus ablehnen. Er zeigt, warum die Politik der Stunde geprägt ist von Nationalismus und Wut, welche Rolle linke und recht Parteien bei dieser Entwicklung spielen, und was wir tun können, um unsere gesellschaftliche Identität und damit die liberale Demokratie wieder zu beleben. »Einer der bedeutendsten Politikwissenschaftler der westlichen Welt.« Die Welt
Politický řád a politický úpadek
- 541 Seiten
- 19 Lesestunden
Podtitul: Od průmyslové revoluce po globalizaci demokracie. Podle britského Guardianu budeme jednou dvojici knih Původ politického řádu a Politický řád a úpadek Francise Fukuyamy (* 1952) vnímat jako životní dílo tohoto amerického politologa japonského původu. Ve druhé knize s podtitulem Od průmyslové revoluce po globalizaci demokracie sleduje Fukuyama historický vývoj od Francouzské revoluce po arabské jaro s důrazem na nefunkčnost, a tedy úpadek současného amerického politického života. Autor si všímá toho, zda a jak transparentní právní systém a vůle lidu udržují ústřední moc pod kontrolou. Zkoumá rovněž dopady korupce na státní správu a způsoby, jakými se ji v některých společnostech podařilo vymýtit. Rozebírá odkaz kolonialismu v Latinské Americe, Africe i Asii a pokouší se vysvětlit, proč se některým regionům dařilo a rozvinuly se rychleji než jiné. I přes celosvětovou krizi střední třídy a politickou paralýzu Západu však Fukuyama s demokracií i nadále počítá.
A Small Man in a Big World
- 127 Seiten
- 5 Lesestunden
In The Origins of Political Order, Francis Fukuyama took us from the dawn of mankind to the French and American Revolutions. Here, he picks up the thread again in the second instalment of his definitive account of mankind's emergence as a political animal.This is the story of how state, law and democracy developed after these cataclysmic events, how the modern landscape - with its uneasy tension between dictatorships and liberal democracies - evolved and how in the United States and in other developed democracies, unmistakable signs of decay have emerged. If we want to understand the political systems that dominate and order our lives, we must first address their origins - in our own recent past as well as in the earliest systems of human government. Fukuyama argues that the key to successful government can be reduced to three key elements: a strong state, the rule of law, and institutions of democratic accountability.This magisterial account is required reading for anyone wishing to know more about mankind's greatest achievements.
Nations are not trapped by their pasts, but events that happened hundreds or even thousands of years ago continue to exert huge influence on present-day politics. If we are to understand the politics that we now take for granted, we need to understand its origins. Francis Fukuyama examines the paths that different societies have taken to reach their current forms of political order. This book starts with the very beginning of mankind and comes right up to the eve of the French and American revolutions, spanning such diverse disciplines as economics, anthropology and geography. The Origins of Political Order is a magisterial study on the emergence of mankind as a political animal, by one of the most eminent political thinkers writing today.
D'où viennent les néo-conservateurs?
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
" Menteurs ! Va-t-en-guerre ! Criminels ! Fanatiques Faucons ! Néo-cons ! " Que n'a-t-on pas entendu, ici comme ailleurs, sur ces fameux néo-conservateurs... Mais sait-on qui ils sont vraiment ? Dans cet essai féroce et salutaire, Francis Fukuyama, l'un des théoriciens majeurs de notre temps, fait voler en éclats les idées reçues et dévoile les origines du plus grand malentendu politique de ces dernières années.
Francis Fukuyama, »einer der profiliertesten Vordenker der USA« (Süddeutsche Zeitung), rechnet ab mit der neokonservativen Ideologie der Bush-Administration, die in das Desaster des Irakkriegs geführt hat. Ihr Unilateralismus an eine amerikanische Sonderstellung haben in eine Sackgasse geführt und drohen Amerika weltweit zu isolieren. Doch Fukuyama und ihr Glaube geißelt nicht nur die eklatanten Fehler der US-Regierung, sondern zeigt auch Alternativen einer US-Außenpolitik nach der Ära Bush auf.
Weak or failed states - where no government is in control - are the source of many of the world's most serious problems, from poverty, AIDS and drugs to terrorism. What can be done to help?
This comprehensive survey explores the key debates shaping U.S. foreign policy in the post-Cold War era. Following the Soviet Union's collapse, scholars have sought to understand the new international landscape. This collection showcases the insights of prominent thinkers, including Francis Fukuyama, Samuel P. Huntington, and Fareed Zakaria, who analyze the driving forces behind global events and America's response. Central questions addressed include the significance of ideology, culture, and power, as well as the future of global order versus chaos. The contributors examine the strength and vulnerabilities of the United States and discuss the appropriate use of its power for protection. Engaging with each other's arguments, these authors provide a rich dialogue that educates readers on contemporary international relations. Originally published in leading journals, these articles form an essential reading list for those interested in understanding current global dynamics. Notable contributors include Fouad Ajami, Richard K. Betts, Stephen G. Brooks, Robert D. Kaplan, and Stephen M. Walt, among others.
Das Ende des Menschen
- 351 Seiten
- 13 Lesestunden
Im Zeitalter des Klonbabys wichtiger denn je: ein Plädoyer für die wirksame Kontrolle der Biotechnologie Vielleicht werden wir bald alle über 100 Jahre alt, und vielleicht können wir in nächster Zukunft unsere Kinder nach unseren Wünschen genetisch maßschneidern – doch welchen Preis hat diese schöne neue Welt? Bezahlen wir den rasanten Fortschritt der Biotechnologie mit dem Verlust der Menschlichkeit? Anschaulich und präzise beschreibt Francis Fukuyama die wissenschaftlichen Erkenntnisse und zukünftigen Möglichkeiten, warnt eindringlich vor den Konsequenzen, verteidigt leidenschaftlich die Menschenrechte und die Menschenwürde und mahnt die politisch Handelnden eindringlich zu nationaler und internationaler Kontrolle der Biotechniken.
Der große Aufbruch
- 460 Seiten
- 17 Lesestunden
»Ein ganz und gar erstaunliches Buch« Rheinischer Merkur Ob er über das Ende der Geschichte oder den Konflikt der Kulturen nachdenkt: Mit seinen Analysen und Prognosen ist der amerikanische Politikwissenschaftler seiner Zeit immer ein Stück voraus und sorgt für lebhafte Debatten, so auch mit seinem neuen spannenden Buch. Er wendet sich entschieden gegen den weit verbreiteten Pessimismus angesichts zunehmender Staatsverdrossenheit, steigender Kriminalität, wachsender sozialer Kälte und sinkender Prosperität. Er sieht hierin nicht Symptome des Niedergangs, sondern des Übergangs von der Industrie- zur Informationsgesellschaft. Deren Strukturen, Arbeitsstile und Technologien fördern Kooperation und Austausch, ermöglichen neue individuelle Lebensstile und eine faire Verteilung der Aufgaben. Notwendige Voraussetzung und Kernelement dieses »Sozialkapitals« ist ein neues Verantwortungsbewußtsein für ethische Normen und traditionelle Werte.
Der Konflikt der Kulturen
- 526 Seiten
- 19 Lesestunden
In his bestselling The End of History and the Last Man, Francis Fukuyama argued that the end of the Cold War would also mean the beginning of a struggle for position in the rapidly emerging order of 21st-century capitalism. In Trust, a penetrating assessment of the emerging global economic order "after History," he explains the social principles of economic life and tells us what we need to know to win the coming struggle for world dominance. Challenging orthodoxies of both the left and right, Fukuyama examines a wide range of national cultures in order to divine the underlying principles that foster social and economic prosperity. Insisting that we cannot divorce economic life from cultural life, he contends that in an era when social capital may be as important as physical capital, only those societies with a high degree of social trust will be able to create the flexible, large-scale business organizations that are needed to compete in the new global economy. A brilliant study of the interconnectedness of economic life with cultural life, Trust is also an essential antidote to the increasing drift of American culture into extreme forms of individualism, which, if unchecked, will have dire consequences for the nation's economic health.
Das Ende der Geschichte
- 510 Seiten
- 18 Lesestunden
Der politische Umbruch in Osteuropa und das Scheitern des Kommunismus als tragfähige politische Staatsform sind Ausgangspunkt von Fukuymas Auseinandersetzung mit der Frage: Ist die Geschichte eine unendliche Wiederholung von Aufstieg und Verfall, oder bewegt sich die Geschichte auf ein Ziel, ein Ende zu? In diesem, in Fachkreisen lebhaft diskutierten Werk, bezieht Fukuyama deutlich Stellung. Die weltweite Durchsetzung der liberalen Demokratie bedeutet für in den Endpunkt der Geschichte.











