Mitdasein und Seinsfrage.
Systematische Untersuchung der Interexistenzialität in Heideggers Fundamentalontologie.
- 246 Seiten
- 9 Lesestunden
Wie wird der Mitmensch in der seinsvergessenden Uneigentlichkeit vortheoretisch verstanden, etwa als Zuhandenheit oder Mitdasein? Diese Untersuchung zielt darauf ab, das Wesensverhältnis zwischen zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Sein zu entschlüsseln. Sie stellt zwei zentrale Fragen: Wie wird der Mitmensch in der Uneigentlichkeit verstanden, und wie kann das eigentliche Verständnis hermeneutisch-phänomenologisch offengelegt werden? Im Rahmen der Fundamentalontologie konstituiert sich das Thema aus Interexistenzialität, Seinsfrage, Uneigentlichkeit und Eigentlichkeit. Der Einblick in diesen Zusammenhang verdeutlicht die Folgen der Seinsvergessenheit und die zentrale Rolle der Seinsfrage für das Verständnis des Mitmenschen als existierendes Mitdasein. Das Inhaltsverzeichnis umfasst vier Hauptkapitel: 1. Dasein und Mitsein, das die Integration interexistenzialer Wesensmomente in die Seinsverfassung behandelt; 2. Mitsein und Uneigentlichkeit, das die seinsvergessende Erschlossenheit in der Sorgeverfassung erläutert; 3. Uneigentlichkeit und Mitdasein, das das uneigentliche Verständnis im Fluchtgeschehen entfaltet; und 4. Mitdasein und Eigentlichkeit, das die ontisch-ontologische Dimension des Mitdaseins aus der Endlichkeit betrachtet. Der Abschluss reflektiert die Seinsvergessenheit, das Mitdasein und die Seinsfrage und bietet einen Rückblick sowie einen umkehrenden Ausblick.
